DE554266C - Hubwerksteuerung - Google Patents

Hubwerksteuerung

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Publication number
DE554266C
DE554266C DEA60236D DEA0060236D DE554266C DE 554266 C DE554266 C DE 554266C DE A60236 D DEA60236 D DE A60236D DE A0060236 D DEA0060236 D DE A0060236D DE 554266 C DE554266 C DE 554266C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
brake lever
control device
brake
resistors
parallel
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Expired
Application number
DEA60236D
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Carl Schiebeler
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
AEG AG
Original Assignee
AEG AG
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Publication date
Application filed by AEG AG filed Critical AEG AG
Priority to DEA60236D priority Critical patent/DE554266C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE554266C publication Critical patent/DE554266C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66CCRANES; LOAD-ENGAGING ELEMENTS OR DEVICES FOR CRANES, CAPSTANS, WINCHES, OR TACKLES
    • B66C13/00Other constructional features or details
    • B66C13/18Control systems or devices
    • B66C13/22Control systems or devices for electric drives
    • B66C13/23Circuits for controlling the lowering of the load
    • B66C13/24Circuits for controlling the lowering of the load by DC motors

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Control And Safety Of Cranes (AREA)

Description

  • Patentiert im Deutschen Reiche vom 1o. Januar 1931 ab Bei Kranen im Hafenbetrieb hat sich fast allgemein eine besonders einfache Betriebsweise durchgesetzt, die darin besteht, daß alle schweren und mittleren Lasten stromlos mit Handbremse gesenkt werden und nur bei den ganz leichten Lasten und dem leeren Haken zum Senken der Motor eingeschaltet wird. Das ergibt eine sehr einfache Schaltung, da auf der Senkseite nur ein bis zwei Senkkraftstellungen erforderlich sind. Diese Einfachheit ist besonders dort erwünscht, w o für mehrere Bewegungen des Kranes, wie Hub- und Drehbewegung, nur ein einziges Steuergerät, die sogenannte »Verbundsteuerwalze« benutzt wird. Soll diese nicht sehr groß und dadurch unhandlich werden, so maß die Zahl der Stellungen und Schaltungen auf ein Mindestmaß beschränkt werden. In solchen Fällen also bietet der Betrieb mit stromlosem Senken erhebliche Vorteile.
  • Die Last wird nun in der Weise gesenkt, daß die Bremse mittels eines besonderen Beiliebels von Hand gelüftet wird. Man kann mit dieser Anordnung außerordentlich feinstufig die Senkgeschwindigkeit der Last dadurch beeinflussen, daß man den Bremsbeihebel mehr oder weniger weit auslegt. Beim Einschalten des Motors auf der Hubseite wird dagegen die Bremse elektrisch sofort völlig gelüftet. Um nun weiterhin eine möglichst weitgehende Verminderung der Geschwindigkeit auf der Hubseite zu erreichen, ist es üblich, auf den ersten Hubstellungen durch den Bremsbeihebel die Bremse leicht oder stärker anzuziehen, den Motor hierdurch zu einer höheren Stromaufnahme zu zwingen und eine stärkere Spannungsdrosselung durch die Anlaßwiderstände herbeizuführen. Dies hat den Nachteil, daß der Führer den Stromverbrauch sehr viel stärker steigern kann, als es zum Zwecke der jeweiligen Regelung nötig ist. Der Bremsbeihebel wurde z. B. benutzt, um im Winter bei stillstehendem, aber eingeschaltetem Motor durch die Wärmeentwicklung in den Widerständen das Kranführerhaus zu heizen. Abgesehen von diesem Nachteil ist es auch mitunter konstruktiv nicht möglich, eine Bremsanordnung auszuführen, bei der die Bremse angezogen wird, .ohne zugleich die Zugkraft des Magneten, der das Bremsgewicht lüftet, überwinden zu müssen. Der Kraftaufwand hierfür wächst mit der Motorleistung und ruft eine starke Ermüdung des Führers hervor, die die Leistungsfähigkeit des Kranes herabsetzt. Schließlich hat die Einrichtung noch den Nachteil, daß die mechanische Bremse einem stärkeren Verschließ unterliegt.
  • Es wird ferner bei solchen Hubwerksteuerangen als nachteilig empfunden, daß eine Steigerung der Geschwindigkeit bei leichten Lasten nicht in genügendem Maße möglich ist. Dieser Mangel macht sich deswegen besonders fühlbar, weil weitaus die Mehrzahl aller Lasten kleiner als die Hälfte der Normallast ist.
  • Die Erfindung vermeidet die geschilderten Nachteile dadurch, daß mit dem Bremsbeihebel eine Hilfssteuereinrichtung zum Zwecke zusätzlicher Geschwindigkeitsänderung betätigt wird. Diese Hilfssteuereinrichtung schaltet in der einen Schaltrichtung Parallelwiderstände zum Anker, in der anderen Parallel- oder Vorschaltwiderstände zum Felde des Hubmotors und erzeugt dadurch im ersten Falle eine Geschwindigkeitsverminderung, im zweiten Falle eine Geschwindigkeitssteigerung.
  • Die Hilfssteuereinrichtung besteht zweckmäßig in einer kleinen Steuerwalze mit mehreren Stellungen, die entweder unmittelbar mit dem Bremsbeihebel gekuppelt ist oder aber mittels einer Kurvenscheibe betätigt wird, wobei die Steuerwalze eine Rückschnellfeder erhält, die sie in ihre Nullage zurückführt. In der Nullage sind die Parallelwiderstände nicht angeschlossen. Durch Verstellung der Steuerwalze werden in mehreren Stufen die Parallelwiderstände verringert. Die Kontaktanordnung auf der Hilfssteuerwalze kann so getroffen werden, daß der Führer zum Schalten der Ankerparallelwiderstände (Geschwindigkeitsverminderung) den Bremsbeihebel zu sich hin auslegen muß, d. h., in dem Sinne, in welchem er bisher durch den Bremsbeihebel entgegen der Lüftwirkung des Bremslüftmagneten eine zusätzliche Bremskraft zur Geschwindigkeitsverminderung erzeugt hat; die Widerstände zur Feldbeeinflussung (Geschwindigkeitserhöhung) sollen dagegen dann geschaltet werden, wenn der Führer den Bremsbeihebel von sich wegbewegt.
  • Gegenüber auf der Hauptsteuerwalze angeordneten Kontakten zur Schaltung eines Parallelwiderstandes besitzt die Anordnung der Kontakte auf einer Hilfssteuerwalze den Vorteil des geringeren Stromverbrauches; denn die stromverbrauchenden Parallelwiderstände werden nur dann eingeschaltet, wenn der Führer mit Hilfe des Bremsbeihebels eine Verminderung der Geschwindigkeit herbeiführen will.
  • Die Anordnung gemäß der Erfindung erlaubt, mit dem Bremsbeihebel in der gleichen Art, wie bisher, zu steuern. Soll eine Last gehoben werden, dann bewegt der Führer zunächst den Bremsbeihebel in die Auslage für die Einschaltung der Parallelwiderstände zum Anker. Bewegt der Führer nun das Steuergerät auf die erste Hubstellung, dann kann sich der Motor- nur sehr langsam bewegen, da parallel zum Anker die Widerstände mit niedrigem Ohmwert liegen, so daß der Anker nur von einem geringen Strom durchflossen wird. Soll nun die Geschwindigkeit gesteigert werden, dann bewegt der Führer den Bremsbeihebel allmählich in die Nullage zurück, so daß der Ohmwert der Ankerparallelwiderstände erhöht wird. Hat der Bremsbeihebel die Nullage erreicht, dann wird die weitere Beschleunigung durch das Steuergerät bis zu dem durch dieses erreichbaren Höchstwert erzielt.
  • Soll noch schneller gehoben werden, dann bewegt man den Bremsbeihebel in die andere Schaltrichtung, wobei über Kontaktbeläge auf der Hilfssteuereinrichtung stufenweise Feldschwächungswiderstände eingeschaltet werden. Die dadurch hervorgerufene Feldschwächung bewirkt einen weiteren Anstieg der Drehzahl. Diese Auslage des Bremsbeihebels entspricht jener Auslage, auf welcher beim stromlosen Senken durchziehender Lasten der Bremsdruck von Hand geregelt wird. Da aber bei Einstellung des Steuergerätes auf Heben die Bremse durch den Bremslüfter bereits elektrisch gelüftet ist, hat die Bremsbeihebelauslage auf die Stärke der Bremskraft in diesem Falle keinen Einfluß. Dient zum Antrieb des Hubwerkes ein Reihenschlußmotor, so werden die Feldschwächungswiderstände dem Motorfelde parallel geschaltet,- bei einem Nebenschlußmotor dagegen dem Felde vorgeschaltet.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Hubwerksteuerung, bei welcher zwecks stromlosen Senkens die Bremse von Hand durch einen besonderen Bremsbeihebel gelüftet werden kann, dadurch gekennzeichnet, daß mit dem Bremsbeihebel eine die Geschwindigkeit des Motors beeinflussende elektrische Hilfssteuereinrichtung betätigt wird.
  2. 2. Hubwerksteuerung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß durch die Hilf ssteuereinrichtungParallelwiderstände zum Anker des Hubmotors geschaltet werden.
  3. 3. Hubwerksteuerung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Anker-Parallelwiderstände in der Nullstellung der Hilfssteuereinrichtung ihren größten, in deren weitester Auslage ihren kleinsten Wert haben. q..
  4. Hubwerksteuerung nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß durch die Hilfssteuereinrichtung Parallel- oder Vorschaltwiderstände zu dem Felde des Hubmotors geschaltet werden. ;
  5. 5. Hubwerksteuerung nach Anspruch i bis 4., dadurch gekennzeichnet, daß die Kontaktbeläge auf der Hilfssteuereinrichtung so angeordnet sind, daB die Anker-Parallelwiderstände dann geschaltet werden, wenn der Bremsbeihebel entgegen der zum Lüften der Bremse von Hand notwendigen Richtung ausgelegt wird, die Schaltung der Feldschwächungswiderstände aber erfolgt, wenn der Bremsbeihebel entgegengesetzt der vorigen Auslage oder seitlich bewegt wird.
DEA60236D 1931-01-10 1931-01-10 Hubwerksteuerung Expired DE554266C (de)

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DEA60236D DE554266C (de) 1931-01-10 1931-01-10 Hubwerksteuerung

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DE554266C true DE554266C (de) 1932-07-07

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DEA60236D Expired DE554266C (de) 1931-01-10 1931-01-10 Hubwerksteuerung

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