DE554149C - Starrahmenfraesmaschine - Google Patents

Starrahmenfraesmaschine

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Publication number
DE554149C
DE554149C DEK116962D DEK0116962D DE554149C DE 554149 C DE554149 C DE 554149C DE K116962 D DEK116962 D DE K116962D DE K0116962 D DEK0116962 D DE K0116962D DE 554149 C DE554149 C DE 554149C
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DE
Germany
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milling
supports
cross members
bearing blocks
rigid frame
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Expired
Application number
DEK116962D
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English (en)
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L Kellenberger and Co AG
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L Kellenberger and Co AG
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23CMILLING
    • B23C1/00Milling machines not designed for particular work or special operations

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Machine Tool Units (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Starrahmenfräsmaschine, bei welcher die oben gegabelten Ständer durch zwei oder mehrere obere Querträger starr verbunden sind, so daß die Supporte der Frässpindellagerungen sowie die Lagerböcke von je zwei Querträgern getragen und in an diesen Querträgern vorgesehenen Führungen über die ganze Maschinenbreite, selbst durch, die Ständer hindurch, ohne den Starrverband zu lösen, verschoben werden können.
Um die bei Starrahmenfräsmaschinen auftretenden sehr großen Arbeitsdrücke aufnehmen und auf den Rahmen übertragen zu können, ist es zum Zwecke der Erhöhung des Wirkungsgrades der Maschine und der Werkzeuge, d. h. Steigerung der Leistung und Genauigkeit, erforderlich, den Frässupporten und Lagerböcken in dem Werkzeug- und Querträger genügend große und breitspurige Auflager- und Führungsflächen zu geben, damit ein großer Hebelarm zwischen den einzelnen Führungsflächen, d. h. zwischen den Kraftresultanten, die auf die einzelnen Führungsflächen wirken, entsteht, um den spez. Flächendruck in den Führungsflächen möglichst zu verringern.
Diese erforderlichen großen und breitspurigen Führungen der Frässupporte und Lagerböcke bedingen bei den vorbekannten Starrfräsmaschinen mit einem einzigen oberen Querträger einen verhältnismäßig großen Querschnitt und großes Gewicht dieses Querträgers, wodurch der Schwerpunkt der Maschine in die Höhe gerückt und die Stabilität der Maschine verkleinert wird.
Erfindungsgemäß wird dieser Nachteil beseitigt, indem an Stelle des vorbekannten einzigen oberen Verbindungs- und Werkzeugträgers zwei oder mehr solcher Träger zur oberen Verriegelung des Rahmens in dem erforderlichen Abstand voneinander angeordnet werden. Dadurch ist es möglich, die erforderlichen großen Druckaufnahmeflächen der Führungen in großen Abständen mit dem geringsten Materialquerschnitt und Gewicht, d. h. mit dem größten Widerstandsmoment, zu schaffen.
Die Erfindung gestattet weiter, bei zwei oder mehreren oberen Querträgern allseitig umschließende Führungen anzuordnen und nicht nur Supporte für Horizontal-, sondern auch, für Vertikal-Fräs- oder Schleifspindeln sowie Lagerböcke durch in den Ständern vorgesehene Öffnungen zu schieben und diese zwischen den oberen Querträgern anzuordnen.
Abb. ι zeigt die Queransicht einer Starrrahmenfräsmaschine mit einem linksseitigen Frässupport 1 und rechtsseitigem Lagerbock η. 6ο
Abb. 2 zeigt den Längsschnitt dieser Maschine.
554140
Abb. 3 zeigt die Queransicht einer Flächenschleifmaschine mit zwei horizontalen und einem vertikalen Schleifsupport.
Abb. 4 zeigt die Draufsicht auf die oberen Verbindungsträger mit den Schleifsupporten der gleichen Maschine.
Abb. 5 zeigt -den Querschnitt durch die oberen Verbindungstrager einer Starrahmenfräsmaschine mit drei oberen Verbindungs- oder Werkzeugträgern, wobei zwischen je zwei Verbindungsträgern Frässupporte oder Lagerböcke angeordnet werden können.
Die Grundplatte α (Abb. ι und 2), die Ständer b, bt sowie die oberen Quer- und Werkzeugträger di; d2 bilden einen geschlossenen Starrahmen, der ständig fest verriegelt bleibt und auch aus einem einzigen Gußstück hergestellt werden kann. Werden die Ständer b und f>! stark genug ausgeführt, dann kann die ao starre Verbindung mit der Grundplatte α weggelassen werden, d. h. die Ständer b, bt mit den Verbindungsträgern dt> d2 wenden in diesem Falle als offener Rahmen ausgebildet.
Zwischen den Ständern b, b± wird in bekannter Weise der Träger/ des Arbeitstisches h zwischen den Doppelführungen e, ex geführt und durch das Handrad §■ in die Höhe verstellt. Der Arbeitstisch h kann sowohl längs und quer beweglich oder auch, umlaufend ausgebildet sein.
Die oberen Querträger d1; dz dienen gleichzeitig als Träger der Frässupporte / und Lagerböcke n. Sowohl die Frässupporte I wie auch die Lagerböcke η können auf Führungen der Querträger verschoben werden. Um das Herausnehmen und Einbringen der Frässupporte I und Lagerböcke η zu ermöglichen, sind in den Ständern, wie bekannt, entsprechende Öffnungen zwischen bzw. unterhalb der Verbindungstrager di} d2 angeordnet.
Der Fräser i wind auf dem Fräsdorn k in üblicher Weise befestigt. Der Fräsdorn k ist einerseits in dem Frässupport I, andererseits in dem Lagerbock η gelagert. Der Fräsdorn k und der Fräser i erhalten ihren Antrieb in bekannter Weise entweder durch ein Zahnradgetriebe oder direkt durch einen Elektromotor m.
Zur Vermeidung von Erschütterungen und zur besseren Übertragung der Arbeitsdrücke können die Frässupporte/ und die Lagerböcke η in den Querträgern dlt d2 allseitig umschließend geführt werden. Zu diesem Zwecke sind die Deckleisten S1, S2, S3, sA angeordnet; man erhält dadurch für jeden Frässupport oder Lagerbock eine doppelseitige Führung mit je 6, also insgesamt 12 Druckübertragungsflächen I1 bis t12. Durch diese allseitig umschließende breitspurige Doppelführung mit 12 Druckübertragungsflächen werden die oberen Querträger d±, d2 durch die Frässupporte I und die Lagerböcke η zusammengehalten. Die Frässupporte/ und die Lagerböcke η werden, während die Werkzeuge arbeiten, durch Klemmschrauben oder in sonst bekannter Weise auf den Werkzeugträgern dt, d2 festgeklemmt und bilden eine starre Querverbindung zwischen den einzelnen Werkzeugträgern, so daß in statischer Beziehung nicht die Summe der Widerstandsmomente der einzelnen Trägerquerschnitte, sondern das Gesamtwiderstandsmoment, bezogen auf die Mittelachse aller Querschnitte, wirkt. Die Erfindung gestattet dadurch bei verhältnismäßig geringen Trägerquerschnitten, d. h. geringem Gewicht, verhältnismäßig große Stabilität der Werkzeugträger zu erzielen, wodurch ein erschütterungsfreies, genaues Arbeiten und eine größtmögliche Ausnutzung der Werkzeuge gewährleistet wird.
Die Erfindung bezieht sich hauptsächlich auf Fräsmaschinen, kann aber ebensogut auf Starrahmen-Schleif- und Hobelmaschinen angewendet werden, wie aus dem Ausführungsbeispiel (Abb. 3 und 4) hervorgeht. Bei Schleifmaschinen werden die Schleifscheiben J1, i2, i3 direkt auf der Schleifspindel in üblicher Weise befestigt. Die Schleifspindeln werden in den Schleifsupporten I1, i2, is gelagert und erhalten entweder ihren Antrieb durch die Elektromotore Wi1, m2, m3 oder auf andere bekannte Weise. Die Schleifsupporte sind wiederum in den oberen Querträgern mit allseitig umschließenden Doppelführungen geführt und können ebenfalls in beliebiger Anzahl sowohl mit vertikaler und horizontaler Spindelachse zwischen den oberen Querträgern über deren ganze Länge verschoben wenden; auch diese Schleifsupporte können aus der Maschine herausgenommen und wieder in sie eingebracht wenden, ohne den Starrverband des Rahmens zu lösen.
In Abb. 5 ist die Erfindung mit drei oberen Querträgern dit d2, ds dargestellt. Diese Anordnung gestattet, die doppelte Anzahl Fräs- oder Schleifspindelsupporte oder Lagerböcke anzubringen und mit den Werkzeugen auf der gleichen Maschine in verschiedenen Ebenen gleichzeitig zu arbeiten, wodurch der Nutzeffekt der Maschine bei gleichbleibender Ge- no nauigkeit wesentlich gesteigert wird. Die Führungen bei mehreren oberen Querträgern werden in gleicher Weise wie bei zwei solchen Trägern ausgeführt und können entweder allseitig umschließend oder nicht allseitig umschließend angeordnet wenden.

Claims (2)

  1. Patentansprüche:
    ι. Starrahmenfräsmaschine, bei welcher die Ständer zur Durchführung der Fräs-Supporte und Lagerböcke oben gegabelt ausgebildet und durch Querträger mit
    Führungen für die Frässupporte und Lagerböcke starr verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, daß zwei oder mehr parallele Querträger vorgeseben sind, die an den einander zugekehrten Längsseiten Führungen aufweisen, welche die Frässupporte und Lagerböcke doppelseitig führen.
  2. 2. Starrahmenfräsmascbine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Frässupporte (I, I1) und die Lagerböcise («) in den Querträgern (dv d2, d3) allseitig umschließend geführt sind und daß sie durch. Festklemmen während des Arbeitensi starre Querverbindungen der Querträger bilden.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
    Berlin. ofebnucicT im der reIchsdruckeheI
DEK116962D 1929-10-10 1929-10-10 Starrahmenfraesmaschine Expired DE554149C (de)

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DE (1) DE554149C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE976248C (de) * 1947-03-15 1963-05-22 Theodor Saxer Fraesmaschine

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE976248C (de) * 1947-03-15 1963-05-22 Theodor Saxer Fraesmaschine

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