DE55324C - Dampfüberhitzer mit eigener Feuerung - Google Patents

Dampfüberhitzer mit eigener Feuerung

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DE55324C
DE55324C DENDAT55324D DE55324DA DE55324C DE 55324 C DE55324 C DE 55324C DE NDAT55324 D DENDAT55324 D DE NDAT55324D DE 55324D A DE55324D A DE 55324DA DE 55324 C DE55324 C DE 55324C
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steam
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combustion
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DENDAT55324D
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English (en)
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L. UHLER in Basel, Schweiz, Heumattstrafse 3
Publication of DE55324C publication Critical patent/DE55324C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F22STEAM GENERATION
    • F22GSUPERHEATING OF STEAM
    • F22G1/00Steam superheating characterised by heating method
    • F22G1/16Steam superheating characterised by heating method by using a separate heat source independent from heat supply of the steam boiler, e.g. by electricity, by auxiliary combustion of fuel oil

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Control Of Steam Boilers And Waste-Gas Boilers (AREA)

Description

KAISERLICHES
Um den Uebelstä'nden der gebräuchlichen Dampfüberhitzer abzuhelfen, wurde dem vorliegenden Apparat die nachstehend beschriebene Einrichtung gegeben. Ein einziger dieser Apparate genügt für eine oder mehrere Batterien von beliebiger Kesselzahl, da derselbe eine eigene Feuerung besitzt und also unabhängig von der Feuerung der Kessel ist.
Fig. ι beiliegender Zeichnung stellt diesen neuen Dampfüberhitzer im Längsschnitt dar; Fig. 2 ist eine Vorderansicht, Fig. 3 eine Oberansicht desselben, Fig. 4 eine Oberansicht des Apparates nach entferntem Obertheil, Fig- 5 ein Horizontalschnitt nach der Linie Y- Y der Fig. ι. Fig. 6 zeigt die Anordnung der beiden durch Bolzen zusammengehaltenen doppelbödigen Dampf kasten, Fig. 7 in gröfserem Mafsstabe und im Längsschnitt die Anordnung der Röhren in den doppelbödigen Dampf kasten.
Wie aus diesen Figuren ersichtlich ist, besteht der Apparat hauptsächlichlich aus einem gufseisernen Bodenstück A und einem Mantel B aus starkem Eisenblech, welches oben-durch den aus Gufseisen und Blech bestehenden, das Abzugsrohr D tragenden Deckel C abgedeckt ist. Auf den am Bodenstück festgeschraubten Trägern F liegen die Roststäbe eines gewöhnlichen Rostes E auf. Der Mantel B ist innen mit einer Ausmauerung G versehen und der Raum H zwischen dieser und dem Mantel B mit Asche ausgefüllt, um die Abkühlung· von aufsen zu verhindern. Zwei Klappen // dienen zur Regelung des Zuges; die Stellung der einen Klappe wird durch ein Vorlegeschlofs festgelegt, damit der Heizer den Dampf nicht zu stark überhitzen kann. Die Verbrennungsproducte gehen durch die Oeffnungen L in das Abzugsrohr D. Der eigentliche Dampfüberhitzer ruht mit Flantschen S auf den verticalen Trägern J, Fig. 1, 4, 5 und 6; er. besteht aus einer Anzahl Röhren α aus Eisen oder Stahl, welche in einen doppelbödigen Kasten K eingeschraubt sind. Bei gröfseren Apparaten wird der Kasten K aus zwei Theilen hergestellt behufs leichter und bequemer Handhabung und auch, um dadurch eine Oeffnung w, Fig. 4 und 6, zu erhalten, welche den Verbrennungsproducten den Durchzug zwischen den beiden Kasten K gestattet. Die eisernen Röhren α sind unten zugeschweifst und ihr Oberes Ende ist in den unteren Boden des Kastens K fest eingeschraubt. In jeder Röhre a befindet sich eine Röhre b von geringerem Durchmesser, deren oberes Ende in die mit dem Kasten K aus einem Stück gegossene Scheidewand O eingeschraubt ist.
Der von den Kesseln kommende Dämpf wird in die obere Abtheilung des Kastens K geleitet, zieht durch die inneren Röhren b abwärts und durch die äufseren Röhren α aufwärts in die untere Abtheilung R des Kastens K] um von dort nach der oder den Dampfmaschinen geleitet zu werden. Eine äufsere, waagrecht angebrachte Röhre M, deren Glühen der Heizer durch ihr offenes Ende X sehen ' kann, gestattet das Beobachten bezw. Controliren des Feuers.
Dieser Dampfüberhitzer kann ohne jede Betriebsstörung der Dampfkessel und der Dampfmaschinen eingeschaltet werden. Vorher bringt man an der Hauptleitung drei Hähne an, vermittelst welcher der Ueberhitzer augenblicklich
solirt werden kann, ohne dafs es nöthig wird, die betreffende Maschine oder die Maschinen abzustellen.
Der vorliegende Dampfüberhitzer hat noch folgende Vortheile: Derselbe nimmt wegen der senkrechten Anordnung der Röhren einen geringen Flächenraum ein, die Röhren können sich frei ausdehnen; sie werden auch wenig vom Feuer beschädigt,- da sie genügend weit von demselben entfernt sind. Das Einsetzen der Röhren kann leicht und rasch geschehen, sobald der Ofen genügend erkaltet ist. Der Dampfüberhitzer kann in der Nähe der Maschine aufgestellt werden. Der Zug der Feuerung des Dampfüberhitzers kann ein für alle Mal geregelt und so die gewünschte Temperatur des überhitzten Dampfes möglichst constant erhalten werden. Das Aufstellen des Apparates kann ohne jede Betriebsstörung geschehen, wenn man die Verbindungshähne während der Nacht oder an einem Sonntage anbringt. Die Einrichtung ist billiger, als wenn für jeden Kessel ein besonderer Apparat mit den betreffenden Leitungen erforderlich ist. Der Dampfüberhitzer kann ohne grofse Kosten v.rsetzt und bei jedem Kesselsystem angewendet werden. Es kann auch mit dem Dampfüberhitzer nur ein Theil des von einer Kesselgruppe erzeugten Dampfes überhitzt werden, indem man z. B. dem Apparat nur den zum Betrieb der Motoren erforderlichen Dampf zuführt, wobei trotzdem alle Kessel durch den Dampfsammler vereinigt bleiben. Durch die senkrechte Anordnung der Röhren wird das Ansetzen von Asche vermieden.
Der blecherne Mantel könnte auch weggelassen und ein anderer, aus Mauerwerk besehender Ofen angewendet werden.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    ι . Ein Dampfüberhitzer mit eigener Feuerung, welcher gleichzeitig eine beliebige Anzahl von Dampfkesseln oder Dampfkesselbatterien bedienen kann und wesentlich gekennzeichnet ist durch einen mit senkrechten Doppelröhren α b versehenen Kasten K oder durch mehrere solcher Kasten, welche über einer Feuerung angebracht sind und vermittelst Plantschen S auf metallenen Pfosten J ruhen, die auf einer den Rost E der Feuerung tragenden Bodenplatte A um den Feuerraum herum aufgestellt sind, wobei die Kasten K durch eine waagrechte Scheidewand O in zwei über einander liegende Abtheilungen PR getheilt und die äufseren Röhren α am Boden der Kasten angebracht sind, während die inneren b an der waagrechten Scheidewand O der Kasten befestigt sind, so dafs der in die obere Abtheilung P der Kasten K eingeführte Dampf die Röhren ab durchströmen mufs, bevor er in die andere Abtheilung R gelangen kann und auf diese Weise durch die Verbrennungsproducte der. Feuerung überhitzt wird.
  2. 2. Bei dem durch Anspruch i. gekennzeichneten Dampfüberhitzer die Anordnung eines metallenen äufseren Mantels B, welcher am
    .. Bodenstück A befestigt ist, in Verbindung mit einer den Feuerraum und die Ueberhitzungsröhren a b umgebenden Ausmauerung G und einer Isolirschicht H aus Asche, die sich zwischen der Ausmauerung und dem Mantel B, welcher durch einen . das Abzugsrohr D der Verbrennungsproducte tragenden Deckel C abgeschlossen ist, befindet.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT55324D Dampfüberhitzer mit eigener Feuerung Expired - Lifetime DE55324C (de)

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