DE55046C - Anschlag- und Abzugs-Bühne für Förderschächte mit mehrstöckigen Förderkörben - Google Patents
Anschlag- und Abzugs-Bühne für Förderschächte mit mehrstöckigen FörderkörbenInfo
- Publication number
- DE55046C DE55046C DENDAT55046D DE55046DA DE55046C DE 55046 C DE55046 C DE 55046C DE NDAT55046 D DENDAT55046 D DE NDAT55046D DE 55046D A DE55046D A DE 55046DA DE 55046 C DE55046 C DE 55046C
- Authority
- DE
- Germany
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- conveyor
- brake
- stop
- baskets
- shafts
- Prior art date
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- Expired - Lifetime
Links
- 238000010276 construction Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B66—HOISTING; LIFTING; HAULING
- B66B—ELEVATORS; ESCALATORS OR MOVING WALKWAYS
- B66B17/00—Hoistway equipment
- B66B17/14—Applications of loading and unloading equipment
- B66B17/16—Applications of loading and unloading equipment for loading and unloading mining-hoist cars or cages
- B66B17/20—Applications of loading and unloading equipment for loading and unloading mining-hoist cars or cages by moving vehicles into, or out of, the cars or cages
Landscapes
- Types And Forms Of Lifts (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Bei der Schachtförderung mit mehretagigen Förderkörben ist entweder die Einrichtung so
getroffen, dafs man den Wagenwechsel sowohl an der Hängebank, als auch an der Anschlagsbühne gleichzeitig auszuführen vermag, oder
so, dafs man an beiden Stellen diesen Wechsel bei den Förderkorb-Etagen zeitlich auf einander
folgend vornimmt.
Im letzteren Falle müssen die Etagen der Förderkörbe eine nach der anderen vor dieselbe
Anschlagsbühne bezw. Abzugsbühne gebracht werden. Dieses geschieht durch Heben des' einen und Senken des anderen Korbes um
die Höhe einer Etage. Hierbei sind nur einfache Anschlags- und eben solche Abzugsbühnen erforderlich. Das Heben und Senken
der Förderkörbe verursacht aber einen verhältnifsmäfsig bedeutenden Zeitverlust.
Aus diesem Grunde ist man an vielen Stellen bereits dazu übergegangen, zwei
oder mehr Abzugs- bezw. Anschlagsbühnen über einander zu legen, deren Abstände so
bemessen sind, dafs sie genau mit denen der Förderkorb-Etagen übereinstimmen, so dafs,
wie bereits eben bemerkt, der Wagenwechsel überall gleichzeitig erfolgen kann.
Die bisher zu diesem' Zwecke ausgeführten zweckmäfsigsten und billigsten Einrichtungen
erfordern aber abseits vom Schächte gelegene besondere Bremsen. Letztere verursachen nicht
allein bedeutende Kosten für Herstellung der Grubenräume, in welchen sie Aufstellung finden,
sondern es mufs auch jeder Wagen, welcher gebremst wird, nach der Bremse hin und alsdann
zum Schachte oder umgekehrt trans portirt werden, was bei der Beschränktheit
dieser Räume und der grofsen Eile, mit welcher diese Arbeiten ausgeführt werden müssen, nicht allein einen erheblichen Arbeitsund
Kostenaufwand, sondern auch vielfach Zeitverluste durch Störungen verursacht.
Um diese Uebelstände zu vermeiden, soll an die Stelle der in Vorstehendem bezeichneten
Einrichtungen zum Niederlassen der beladenen und Aufziehen der leeren Wagen von und zu
den über einander liegenden Anschlags- und Abzugsbühnen die in beiliegender Zeichnung
dargestellte Bremseinrichtung treten.
Das Wesentliche dieser Einrichtung besteht in der Anordnung von zwei Bremsen M und N,
Fig. 4, von denen die eine auf der einen und die andere auf der anderen Seite der beiden
Fördertrümer T1 und T'2 liegt, und deren
Seil- oder Kettenscheiben S1 S2, an denen die Bremskörbe K ungleitbar aufgehängt sind, auf
der gemeinsamen Achse A, welche zwischen den beiden Fördertrümern hindurchgeht, undrehbar
befestigt sind. .
Ist für die Achse A nicht genügend Platz zwischen den beiden Fördertrümern vorhanden,
so wird dieselbe seitlich angeordnet, wie aus Fig. 5 und 6 ersichtlich ist.
Während nun z. B. bei zweietagigen Förderkörben bisher an den Anschlagsbühnen nur
eine Bremse nöthig war, mittelst welcher alle beladenen Wagen, welche zur unteren Etage
des Förderkorbes gebracht werden mufsten, niedergebremst und die entsprechenden leeren
Wagen aufgezogen wurden, sind jetzt allerdings zwei Bremsen erforderlich. (Bei drei- und
mehretagigen Fördergerippen genügt jedoch ebenfalls eine solche Zwillingsbremse.) Da-
gegen vermindern sich nicht allein die Länge der Transportwege und sachgemäfs in gleichem
Mafse die Transportkosten aller Wagen, welche gebremst werden müssen, sondern es fallen
auch diejenigen Räume in der Umgebung des Schachtes an der Anschlagsbühne fort, welche
zur Aufstellung der bisherigen Bremse und zum Transport der gebremsten Wagen erforderlich
sind. Denn während bei der bisherigen Einrichtung die für die untere Etage des Förderkorbes bestimmten beladenen Wagen
auf der oberen Bühne nach der Bremse hin, unten angekommen von derselben nach dem
Schachte transportirt, und die leeren in umgekehrter Richtung sogar unten und oben
durch Umbruchsörter gefahren werden müssen, so werden bei der neuen Einrichtung alle diese
Umwege der bezeichneten Wagen erspart.
Wie ersichtlich, dient die Bremse M, Fig. ι
und 4, zum Niederlassen der beladenen Wagen und die Bremse N zum Aufziehen der leeren.
Zweckmäfsig wird man an der' Anschlagsbühne die Bremse M so legen, dafs ein kleiner
Zwischenraum zwischen den Bremskörben und dem Schachte bleibt, damit beim Aufstellen die
beladenen Wagen bereits eine gewisse Geschwindigkeit erlangt haben, bevor sie den
Förderkorb erreichen, während die Bremskörbe für die leeren Wagen am besten dicht
am Schachte liegen, so dafs die von den beladenen Wagen vom Förderkorbe hinausgestofsenen
leeren Wagen ohne weitere Beihülfe mit etwas Gefalle auf den Bremskorb
der Bremse N auflaufen.
An den Abzugsbühnen ist das Verhältnifs der Entfernungen der Bremskörbe M' und N
vom Schachte das umgekehrte.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:An den Anschlags- und Abzugsbühnen von Förderschächten, auf denen mit mehretagigen Förderkörben gefördert wird, die Anordnung von Zwillingsbremsen, _ bestehend aus je einer Bremse M und N zu beiden Seiten der Fördertrümer, welche derart' eingerichtet sind, dafs die beiden Seil- oder Kettenscheiben S1 und S", an denen die Bremskörbe K ungleitbar hängen, auf einer gemeinsamen Achse A, welche zwischen den beiden Fördertrümern hindurchgeht oder parallel dieser Richtung seitlich vom Schachte gelagert ist, undrehbar befestigt sind, zu dem Zwecke, die Förderwagen mit möglichst geringem Zeitaufwand auf die verschiedenen Anschlags- bezw. Abzugsbühnen zu bremsen.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE55046C true DE55046C (de) |
Family
ID=329601
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT55046D Expired - Lifetime DE55046C (de) | Anschlag- und Abzugs-Bühne für Förderschächte mit mehrstöckigen Förderkörben |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE55046C (de) |
-
0
- DE DENDAT55046D patent/DE55046C/de not_active Expired - Lifetime
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