DE549217C - Reinigungs- und Desinfektionsvorrichtung fuer Speigefaesse - Google Patents

Reinigungs- und Desinfektionsvorrichtung fuer Speigefaesse

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DE549217C
DE549217C DE1930549217D DE549217DD DE549217C DE 549217 C DE549217 C DE 549217C DE 1930549217 D DE1930549217 D DE 1930549217D DE 549217D D DE549217D D DE 549217DD DE 549217 C DE549217 C DE 549217C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61LMETHODS OR APPARATUS FOR STERILISING MATERIALS OR OBJECTS IN GENERAL; DISINFECTION, STERILISATION OR DEODORISATION OF AIR; CHEMICAL ASPECTS OF BANDAGES, DRESSINGS, ABSORBENT PADS OR SURGICAL ARTICLES; MATERIALS FOR BANDAGES, DRESSINGS, ABSORBENT PADS OR SURGICAL ARTICLES
    • A61L2/00Disinfection or sterilisation of materials or objects, in general; Accessories therefor
    • A61L2/02Disinfection or sterilisation of materials or objects, in general; Accessories therefor using physical processes
    • A61L2/04Heat
    • A61L2/06Hot gas
    • A61L2/07Steam

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  • Animal Behavior & Ethology (AREA)
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  • Public Health (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Apparatus For Disinfection Or Sterilisation (AREA)

Description

  • Reinigungs- und Desinfektionsvorrichtung für Speigefäße Die vorliegende Erfindung betrifft eine `Torrichtung,. welche eine Leerung, Reinigung und Desinfektion von Speigefäßen gestattet, ohne daß die menschliche Hand mit diesen Gefäßen in Berührung kommt.
  • Es ist durch die englische Patentliteratur ein Reinigungsapparat für Speigefäße bekannt geworden, der aus einer in einem Behälter drehbaren Trommel besteht, an welcher rechteckige Kästen mit perforierten Wandungen befestigt sind, in denen sich die zu reinigenden Gefäße befinden. Das Blech der Kästen hält nun den größten Teil des Spülwassers von den Gefäßen ab, und zur Wasserführung ist nur ein feststehendes Springrohr in dem Apparat vorgesehen, so daß man genötigt ist, die Gefäße in den einzelnen Kästen nacheinander einer Reinigungsbehandlung zu unterziehen. Das ist eine sehr umständliche und sehr viel Wasser verbrauchende Reinigungsweise, die für die Jetztzeit kaum noch verwendbar ist.
  • Demgegenüber hat die vorliegende Erfindung eine Vorrichtung zum Gegenstand, welche auf einfachste Weise bei geringem Wasserverbrauch in kurzer Zeit eine größere Anzahl von Gefäßen zu entleeren, gründlich zu reinigen und zu desinfizieren gestattet. Die Vorrichtung hat außerdem den Vorteil, daß sie sich selbst bequem reinigen läßt.
  • Die vorliegende Erfindung besteht darin, daß die an den Krankenbetten usw. in einem passenden transportablen Traggestell eingesammelten Gefäße mitsamt diesem Gestell auf eine in einem Dampfkasten schwenkbar angeordnete Haltevorrichtung geschoben werden. Das Traggestell faßt eine größere Anzahl Gefäße, die durch klammerartige Halter am Herabgleiten gehindert werden. Diese Halter liegen nicht fest an den Gefäßwandungen an, sondern lassen diesen ein wenig Spiel. Die Haltevorrichtung läßt sich um eine Achse kippen und drehen und besteht aus wasserführenden Rohren, welche mit Spritzen oder Ansatzröhrchen versehen sind, derart, daß letztere sich jeweils über jedem Speigefäß befinden. In die Haltevorrichtung können j e nach Bedarf mehrere Traggestelle hintereinander oder auch nebeneinander eingeschoben werden. Wenn nun der Dampfkasten beschickt und geschlossen ist, dann wird durch eine Kurbel und ein Getriebe das Haltegestell gekippt. Beim Drehen entleeren sich die Gefäße und fallen gleichzeitig, da sie sich in den klammerartigen Haltern mit Spiel befinden, um etwa ro bis 15 mm den Spritzdüsen entgegen, welch letztere damit etwas in die Gefäße hineinragen. Dieser Vorgang ist besonders für enghalsige Speifiaschen sehr wichtig. Nun läßt man durch die hohle Kippachse in die röhrenförmigen Halterteile Spülwasser strömen und spritzt die Gefäße gründlich aus. Während oder nach dieser Prodezur läßt man in den Kasten Dampf einströmen und macht so die Gefäße steril. Damit ist die Reinigung, beendet. Der Gegenstand vorliegender Erfindung ist auf beiliegender Zeichnung in beispielsweiser Ausführungsform dargestellt.
  • Abb. i zeigt eine Vorderansicht, Abb. 2 eine Seitenansicht.
  • Die Speigefäße a werden in einem tragbaren Gestell b an den Krankenbetten gesammelt. Der Kranke stellt das Gefäß auf einen der Zwischenböden des Traggestells, wo es durch bügelförmige Halter c festgehalten wird. Wenn dieses Traggestell mit Speigefäßen gefüllt ist, wird es in ein Haltegestell d geschoben, welches in einem Schranke um eine Achse f schwenkbar angeordnet ist. Dieses Haltegestell besteht aus wasserführenden Rohren, welche über oder zwischen den Reihen der Speigefäße sich erstrecken und welche mit Spritzlöchern oder Spritzdüsen g derart besetzt sind, daß jeweils über einem Gefäß ein oder mehrere Spritzlöcher sich befinden. Das Wasser wird diesen Röhren durch die hohle Kippachse f zugeführt. Der Antrieb der Kippachse und damit die Schwenkung des Haltegestells erfolgt von außen vorteilhaft mittels eines Schneckengetriebes lt o. dgl. Da die Speigefäße verhältnismäßig lose mit etwas Spiel in ihren Haltern c sitzen, so werden sie nach einer Schwenkung des Haltegestells d um i8o° sich um etwa io bis 15 mm der Spritzdüse g nähern, so daß diese in den Gefäßhals hineinragt. Der Kasten ist ferner mit einer durch einen Schieber o. dgl. verschließbaren Öffnung i versehen-, durch welche die Spülflüssigkeit ausströmen kann. Die Zuführung des Dampfes zum Sterilisieren erfolgt durch das Ventil k, während die Entlüftung durch einen mittels einer Klappe verschließbaren Rohransatz L erfolgt. Es ist natürlich ohne weiteres möglich, die Vorrichtung zur Aufnahme mehrerer Traggestelle zu gleicher Zeit geeignet zu machen.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zum hygienischen Entleeren, Reinigen und zum Desinfizieren von Speigefäßen, bestehend aus einem Dampfschrank mit drehbarem Haltegestell für die Gefäße, dadurch gekennzeichnet, daß das zur Aufnahme eines oder Mehrerer mit Speigefäßen gefüllter Traggestelle dienende kipp- und drehbare Haltegestell aus wasserführenden Rohren besteht, die mit gegen die Gefäße gerichteten Spritzdüsen versehen sind.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das zur Aufnahme der Gefäße dienende tragbare Transportgestell die Gefäße haltende Klemmbügel besitzt.
  3. 3. Vorrichtung nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Wasserzufuhr zu dem Haltegestell durch die hohle Kippachse erfolgt.
DE1930549217D 1930-06-18 1930-06-18 Reinigungs- und Desinfektionsvorrichtung fuer Speigefaesse Expired DE549217C (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1254823B (de) * 1959-03-07 1967-11-23 Antony Wilhelmus De Beyer Geraet zum Entleeren und Reinigen von Steckbecken und Harnglaesern
EP0460344A3 (en) * 1990-06-05 1992-11-19 Dietwart Voelpel Device for cleaning and sterilizing of parts, especially pharmaceutical fasteners

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1254823B (de) * 1959-03-07 1967-11-23 Antony Wilhelmus De Beyer Geraet zum Entleeren und Reinigen von Steckbecken und Harnglaesern
EP0460344A3 (en) * 1990-06-05 1992-11-19 Dietwart Voelpel Device for cleaning and sterilizing of parts, especially pharmaceutical fasteners

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