DE548807C - Verfahren zum Herstellen von Faltenmembranen, insbesondere fuer Sprechmaschinen und elektrische Lautsprecher - Google Patents

Verfahren zum Herstellen von Faltenmembranen, insbesondere fuer Sprechmaschinen und elektrische Lautsprecher

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DE548807C
DE548807C DEK111524D DEK0111524D DE548807C DE 548807 C DE548807 C DE 548807C DE K111524 D DEK111524 D DE K111524D DE K0111524 D DEK0111524 D DE K0111524D DE 548807 C DE548807 C DE 548807C
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    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04RLOUDSPEAKERS, MICROPHONES, GRAMOPHONE PICK-UPS OR LIKE ACOUSTIC ELECTROMECHANICAL TRANSDUCERS; ELECTRIC HEARING AIDS; PUBLIC ADDRESS SYSTEMS
    • H04R7/00Diaphragms for electromechanical transducers; Cones
    • H04R7/02Diaphragms for electromechanical transducers; Cones characterised by the construction
    • H04R7/12Non-planar diaphragms or cones

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Diaphragms For Electromechanical Transducers (AREA)

Description

Bekannt sind Faltenmembranen für Sprechmaschinen, Lautsprecher usw., die aus mehreren Teilen zusammengeklebt oder genäht sind. Diese und ähnliche bekannte Faltenmembranen haben den Nachteil allzu großer Steifigkeit.
Gegenstand der Erfindung ist ein Verfahren zum Herstellen von Faltenmembranen von im wesentlichen konischer Gestalt, die iQ aus einer scheibenförmigen Fläche durch Falten gebildet werden. Die Neuerung beruht im wesentlichen darin, daß die Faltenmembran zum Erreichen gleichmäßiger Druckverteilung in mehrere etwa konzentrische Zonen so aufgeteilt ist, daß jeder Radialfaltstreifen der Membran mit einer oder mehreren Doppelbiegungen derart versehen wird, daß er zunächst etwa senkrecht zur ursprünglichen Richtung abgebogen wird ao und nach der zweiten Faltung etwa parallel zur ursprünglichen Richtung verläuft. Hierbei wird erfindungsgemäß die aus zwei oder mehr Zonen bestehende Membran nur durch Faltungen gebildet. Ein Prellen oder Ziehen »5 sowie Klebestellen werden vermieden. Damit man den Mittelpunkt der Faltenmembran bequem mit dem dazugehörigen Schallstift oder dem elektrischen Erregersystem verbinden kann, empfiehlt es sich, die radialen Faltungen nicht vollständig bis zum Mittelpunkt der Membran durchzuführen.
In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes dargestellt, und zwar zeigen:
Abb. ι eine Faltenmembran nach der Er-■findung in perspektivischer Ansicht,
Abb. 2 zwei einzelne gegenübergestellte Falten einer Faltenmembran nach der Erfindung,
Abb. 3 zwei zu einem sogenannten Doppelfaltenkonus vereinigte Faltenmembranen nach der Erfindung,
Abb. 4 eine schematische Darstellung der Wirkungsart des Doppelfaltenkonusses der Abb. 3, «
Abb. 5 eine schematische Darstellung einer anderen Ausführungsform des Doppelfaltenkonusses nach der Erfindung.
Eine ebene, scheibenförmige Materialfläehe wird sternförmig mit scharfen Kanten so gefaßt, daß die scheibenförmige Materialfläehe eine konische Gestalt erhält. Nach dem Rande zu werden die dreieckigen Faltstreifen mit den Kanten 1, 2, 3 (Abb. 1) zweimal etwa fechtwinklig umgeknickt, so daß die ganze Faltenmembran in drei etwa konzentrische Zonen zerfällt, A, B, C. Die Faltenmerpfcran hat zum Aufhängen und Befestigen eine Randfläche D.
In Abb. 2 sind die Kanten der dreieckigen Falten in der mittleren Zone A mit 4, 5, 6 und 12, 13, 14, die Faltenkanten nach der ersten
Abbiegung, also in der Zone B, mit 7, 8 und 15, 16 sowie die Faltenkanten nach der zweiten Abbiegung, also in der Zone C, mit 9, ro 11 und 17, 18, 19 bezeichnet. Der Winkel einer dreieckigen Falte der Zone A ist mit ß, der Winkel einer dreieckigen Falte der Zone C ist mit y und der Scheitelwinkel der Zone A ist mit α bezeichnet.
In Abb. 3 ist der eine Faltenkonus mit 20, der andere mit 21 bezeichnet. Die beiden Membranen sind am Rand 22 miteinander verbunden und auf einem Träger 23 und 24 angeordnet.
In Abb. 4 zeigen die ausgezogenen Linien 25,28 die Ruhelage der beiden am Rand 31 miteinander verbundenen Membranen. Drückt man auf die Spitze des Faltenkonusses 25 in Richtung des angegebenen Pfeiles, so nimmt ersterer die Stellung des Konusses mit der a° Bezeichnung 26 ein. Der zum Konus 25 gehörige zweite Konus 28 nimmt dann etwa die Stellung des Konusses 29 ein. Die mit 31 bezeichnete Randverbindung der beiden Konusse nimmt dann etwa die mit 32 bezeichnete Stela5 lung ein.
Wird ein Zug auf die Spitze des Konusses 25 in der Richtung des anderen Pfeiles ausgeübt, so nimmt dieser Konus die gezeichnete Stellung 27 ein. Der zweite Konus 28 nimmt dann die Stellung mit der Bezeichnung 30 und die Randverbindung 31 der beiden Konusse 25, 28 die mit 33 bezeichnete Stellung ein. Der gemeinsame Träger der Membranen ist mit 34, 35 bezeichnet. Zum Erreichen dieser beschriebenen Stellungen ist es notwendig, daß die Kanten der dreieckigen Falten der Membranen gelenkige Bewegungen ausführen.
Bei der Ausführungsform nach Abb. 5 hat die eine Faltenmembran mehrere Abbiegungen 39, 40, 41, 42, 43, 44, während die andere nur eine Abbiegung 45 hat. Die einzelnen Scheitelwinkel der Faltenzone sind mit 6, ε, ξ bezeichnet.
*5 Durch die besondere Faltenanordnung bei der Herstellung der Faltenmembran gemäß der Erfindung wird die ganze Fläche der Membran in symmetrische kleine Flächen so aufgeteilt, daß trotz erhöhter innerer Festigkeit der Membran eine harmonikaartige Durchbiegung der Membran gewährleistet
wird. Eine solche große Durchbiegungsmöglichkeit ist nur gewährleistet, wenn die aus mehreren Zonen bestehende Membran, ohne sie durch Pressen oder Ziehen zu bean- 55 Sprüchen, also nur durch Faltungen gebildet wird. Die etwa radial aneinanderschließenden Faltungsflächen schließen dann einen Winkel ein, der jeweilig dem Scheitelwinkel der mittleren Zone entspricht. Die große 60 Durchbiegungsfähigkeit und Schwingungsfreiheit macht die Faltenmembranen gemäß der Erfindung besonders für Lautsprecher mit dynamischem Antriebssystem und für Großflächenmembranen bei Sprechmaschinen 65 geeignet.

Claims (3)

  1. Patentansprüche·:
    i. Verfahren zum Herstellen von FaI-tenmembranen, insbesondere für Sprechmaschinen und elektrische Lautsprecher, die durch sternförmiges Falten aus einer ebenen, scheibenförmigen Fläche eine im wesentlichen konische Gestalt erhalten, dadurch gekennzeichnet, daß zwei oder mehrere Zonen (A, B, C) nur durch Faltungen derart hergestellt werden, daß in der inneren Zone (A) die radial anschließenden Faltungsflächen, wie es bei Faltenmembranen mit einer einzigen Zone bedingt ist, mit den Kanten (1, 2, 3) einen Winkel einschließen, der jeweils dem Scheitelwinkel (α) der mittleren Zone (A) entspricht, so daß alle Faltungen der verschiedenen Zonen (A, B, C) naht- und spannungslos aus einer einzigen geschlossenen Fläche gebildet werden.
  2. 2. Verfahren zum Herstellen einer Faltenmembran nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in der mittleren Zone (A) die radial aneinanderschließenden Faltungsflächen mit den Kanten (1, 2, 3) einen Winkel einschließen, der zwischen 60 und 175 Q liegt.
  3. 3. Doppelkonusfaltenmembran, die aus zwei nach dem Verfahren gemäß Anspruch ι hergestellten Faltenmembranen zusammengesetzt ist, dadurch gekennzeichnet, daß einer von den beiden Faltenkonen (25, 28 und 36, 37) weniger konzentrische Zonen als der andere hat.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEK111524D 1928-10-12 1928-10-12 Verfahren zum Herstellen von Faltenmembranen, insbesondere fuer Sprechmaschinen und elektrische Lautsprecher Expired DE548807C (de)

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DE (1) DE548807C (de)

Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3563337A (en) * 1968-03-06 1971-02-16 Hitachi Ltd Electroacoustic transducer
DE3026291A1 (de) * 1979-07-13 1981-02-12 Tokyo Shibaura Electric Co Elektroakustischer schalldruckwandler
US4324312A (en) * 1978-11-14 1982-04-13 James B. Lansing Sound, Inc. Diaphragm suspension construction
DE3036149A1 (de) * 1980-09-08 1982-04-29 Werner Falkenberg Elektroakustischer wandler

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