DE548786C - Schienbeinschuetzer fuer Sportzwecke, insbesondere fuer Fussballspieler - Google Patents
Schienbeinschuetzer fuer Sportzwecke, insbesondere fuer FussballspielerInfo
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Classifications
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- A—HUMAN NECESSITIES
- A63—SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
- A63B—APPARATUS FOR PHYSICAL TRAINING, GYMNASTICS, SWIMMING, CLIMBING, OR FENCING; BALL GAMES; TRAINING EQUIPMENT
- A63B71/00—Games or sports accessories not covered in groups A63B1/00 - A63B69/00
- A63B71/08—Body-protectors for players or sportsmen, i.e. body-protecting accessories affording protection of body parts against blows or collisions
- A63B71/12—Body-protectors for players or sportsmen, i.e. body-protecting accessories affording protection of body parts against blows or collisions for the body or the legs, e.g. for the shoulders
- A63B71/1225—Body-protectors for players or sportsmen, i.e. body-protecting accessories affording protection of body parts against blows or collisions for the body or the legs, e.g. for the shoulders for the legs, e.g. thighs, knees, ankles, feet
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- A63B2071/1258—Body-protectors for players or sportsmen, i.e. body-protecting accessories affording protection of body parts against blows or collisions for the body or the legs, e.g. for the shoulders for the legs, e.g. thighs, knees, ankles, feet for the shin, e.g. shin guards
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Description
Körperschutzschilde, auch Schienbeinschützer für Sportzwecke, bei denen das im wesentlichen
U-förmig gebogene Schutzschild innen mit elastischen Bandeinlagen versehen ist, die beim Anlegen der Schiene den Schild
vor dem Schienbein hohl halten, sind bekannt.
Den bekannten Einrichtungen haftet der Nachteil an, daß die elastische Wirkung der
to Einlagen bei längerem Gebrauch nicht nur durch den ständigen Andruck des Schienbeines
gegen die Einlagen infolge Materialermüdung der elastischen Mittel nachläßt, sondern auch die Hautausdünstungen und
Schweißniederschläge begünstigen dauernd eine Längung der Bandeinlagen, so daß diese
sich schon in verhältnismäßig kurzer Zeit stark längen; sie erfüllen also ihren Zweck,
ein unmittelbares Anliegen des Schienbeines gegen die Innenfläche des Schutzschildes zu
verhüten, nicht dauernd und nur ungenügend. Dazu kommt, daß mit nachlassender elastischer
Spannung der Einlagen auch eine Verflachung des Querschnitts des Schutzschildes infolge der gegen dasselbe von außen gerichteten
Stöße oder Tritte eintritt, wodurch leicht Verletzungen des dann unmittelbar am Schild anliegenden Schienbeines hervorgerufen
werden können.
Es sind auch schon Körperschutzschilde
bekannt geworden, welche mit Bändern ausgestattet sind. Diesen Vorrichtungen liegt der
Gedanke zugrunde, einen ähnlich den pneumatisch aufblähbaren Gummischutzkörperschilden
bei Nichtgebrauch auf geringen Raum zusammenlegbaren, leicht transportablen Körperschild zu schaffen. Damit nun
diese Aufgabe gelöst wird, bedienen sich jene Einrichtungen zweier Mittel, nämlich erstens,
die Wandungen des Schutzschildes aus einem flachen Material herzustellen, welches aber
genügend Elastizität besitzt, um im Gebrauchsfalle nach einem bogenförmigen Querschnittsverlauf
gekrümmt werden zu können, und zweitens, den Schutzschild aus drei aneinandergelenkten
Teilen, einem Brustschild, einem Bauchschild und einem Schenkelschild, herzustellen.
Um das Anliegen dieser drei Teile unmittelbar an dem Vorderkörper zu verhüten,
vielmehr zwischen ihm und den Schutzschildwandungen einen Luftraum zu schaffen, sind
die Seitenkanten der Schutzschildteile mit durch eine Schnalle zu stellenden. Riemchen: versehen!.
Die Schnalle und die Riemchen haben also die Aufgabe, die bogenförmige, den Körperverhältnissen
des Trägers entsprechend mehr oder minder stark gekrümmte Schutzschildform
überhaupt herzustellen, sie aus der im Ruhestand flachen Form in ein bogenförmig
profiliertes Schild überzuführen. Sie bezwecken aber nicht, die nachlassende Elastizität
elastischer, die unmittelbare Berührung von Körper- (Schienbein-) Stellen mit der
inneren Schutzschildwandung verhindernder, an sich und ihrer Wirkung nach bekannter
Bänder wieder herzustellen.
Der dort angestrebte Zweck, die Heraus-
bildung einer flachen Form des Schutzschildes zu einer gekrümmten Form, kommt
für den erfindungsgemäß gestalteten Schienbeinschützernicht
in Frage. Dauernd gekrümmte Schienbeinschilder, die nicht durch
besondere Spannmittel ihre Krümmung erhalten, sind nämlich an sich bekannt, und das
erfindungsgemäß gestaltete Sportgerät fällt daher nur unter die Gattung dieser bekannten,
ίο in sich aus gelcrümmtem Material bestehenden
Schutzschilder.
Das Neue des erfindungsgemäß gestalteten Schienbeinschützers besteht darin, daß die
durch Durchzugsöffnungen des Schienenbogens geführten Enden der elastischen Bänder in einander entgegenlaufenden Richtungen
über die Außenfläche der Schienenwölbung geführt und dort nachspannbar in einer Festhaltevorrichtung, zweckmäßig einer
für beide Bandenden gemeinsamen, an sich bekannten Spannschnalle, leicht lösbar befestigt
sind.
Eine sehr zweckmäßige Ausführungsform des Erfindungsgedankens besteht nach Fig. 1
und 2 der den Schienbeinschützer in der Seitenansicht und im Querschnitt veranschaulichenden
Zeichnung darin, daß die zur Bildung der elastischen Einlagen verwendeten Gurte oder Bänder 1 mit den gleichen Mitteln
sowohl die Nachspannung der Anlageflächen i° gegen das Schienbein wie auch die
Beibehaltung oder Korrektur der Querschnittsform der Schutzschildschiene 2 ermöglichen.
Die Nachstellmittel bestehen nämlieh in der Anwendung einer einfachen, z. B.
mit zugespitzten, drehbaren EingrifFshaken y
versehenen, an sich bekannten Schnalle 3, in deren Eingriffshaken zunächst das eine freie
Ende 1* des Bandes 1 eingehakt und dann unter dem Drehsteg 3Ä des Schnallenrahmens
3 hinweg über die gebogene Oberfläche des Schutzschildes 2 und durch den auf der einen Seite desselben gelegenen
Schlitz 2° hindurch auf die Innenseite des Schildes geführt wird. Auf der Schildinnenseite
nun erhält der Bandsteg ia diejenige;
Ausbuchtung, welche ausreicht, um den Hohlraum 4 zu bilden, der das Schienbein vor
einer Berührung mit der Innenfläche des Schildes bewahrt und dennoch eine gewisse 5
nachgiebige Anlage an das Schienbein ermöglicht. Das alsdann weiter durch den Schlitz, τΡ
hindurch auf die Oberfläche des Schildes 2 geführte Ende ic des Bandes wird nun ebenfalls
in die Nadelhaken y der Schnalle 3 ein- 5 gehakt und durch den Bügelsteg 3* derselben
gesichert. Durch mehr oder minder starkes Anziehen dieses Endes hat man es also in der Hand, sowohl den Raum 4 zu
vergrößern oder zu verkleinern wie auch die 5 Querschnittsform des Schutzschildes 2 zu regulieren.
Zum Befestigen des Schutzschildes am Bein können irgendwelche bekannten Mittel,
z. B. die durch Löcher des Schildes hindurchzuführenden, an den Enden zu einer 6<
Schleife zusammenzuknotenden Schnüre 5, dienen.
Claims (1)
- Patentanspruch :Schienbeinschützer für Sportzwecke, insbesondere Fußballspiele, bestehend aus einer in sich dauernd U-förmig gebogenen, das Schienbein umschließenden Schutzschiene, deren Innenwand an einer un- 7i mittelbaren Anlage am Schienbein durch mehrere in Abständen voneinander angeordnete, den Innenraum der Schiene sehnenartig überquerende elastische Bänder gehindert wird, die 'einen freien 8c Raum zwischen sich und dem Schienbein herstellen, dadurch gekennzeichnet, daß die durch Durchzugsöffhungen (20, 2b) des Schienenbogens (1) geführten Enden der Bänder in einander entgegenlaufenden Richtungen über die Außenfläche der Schienenwölbung führen und dort nachspannbar in einer Festhaltevorrichtung, zweckmäßig in einer für beide Bandenden gemeinsamen, an sich bekannten Spannschnalle (3, 3«, 3*), leicht lösbar befestigt sind.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE548786T | 1930-06-03 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE548786C true DE548786C (de) | 1932-04-19 |
Family
ID=6562060
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1930548786D Expired DE548786C (de) | 1930-06-03 | 1930-06-03 | Schienbeinschuetzer fuer Sportzwecke, insbesondere fuer Fussballspieler |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE548786C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0600584A1 (de) * | 1992-11-30 | 1994-06-08 | Comax Sporting Goods Co. Ltd. | Schutzvorrichtung für ein Körperteil |
-
1930
- 1930-06-03 DE DE1930548786D patent/DE548786C/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0600584A1 (de) * | 1992-11-30 | 1994-06-08 | Comax Sporting Goods Co. Ltd. | Schutzvorrichtung für ein Körperteil |
| US5491840A (en) * | 1992-11-30 | 1996-02-20 | Comax Sporting Goods Co., Ltd. | Buffer structure for shin protection and ankle sleeve mat |
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