DE548786C - Schienbeinschuetzer fuer Sportzwecke, insbesondere fuer Fussballspieler - Google Patents

Schienbeinschuetzer fuer Sportzwecke, insbesondere fuer Fussballspieler

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DE548786C
DE548786C DE1930548786D DE548786DD DE548786C DE 548786 C DE548786 C DE 548786C DE 1930548786 D DE1930548786 D DE 1930548786D DE 548786D D DE548786D D DE 548786DD DE 548786 C DE548786 C DE 548786C
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Description

Körperschutzschilde, auch Schienbeinschützer für Sportzwecke, bei denen das im wesentlichen U-förmig gebogene Schutzschild innen mit elastischen Bandeinlagen versehen ist, die beim Anlegen der Schiene den Schild vor dem Schienbein hohl halten, sind bekannt.
Den bekannten Einrichtungen haftet der Nachteil an, daß die elastische Wirkung der
to Einlagen bei längerem Gebrauch nicht nur durch den ständigen Andruck des Schienbeines gegen die Einlagen infolge Materialermüdung der elastischen Mittel nachläßt, sondern auch die Hautausdünstungen und Schweißniederschläge begünstigen dauernd eine Längung der Bandeinlagen, so daß diese sich schon in verhältnismäßig kurzer Zeit stark längen; sie erfüllen also ihren Zweck, ein unmittelbares Anliegen des Schienbeines gegen die Innenfläche des Schutzschildes zu verhüten, nicht dauernd und nur ungenügend. Dazu kommt, daß mit nachlassender elastischer Spannung der Einlagen auch eine Verflachung des Querschnitts des Schutzschildes infolge der gegen dasselbe von außen gerichteten Stöße oder Tritte eintritt, wodurch leicht Verletzungen des dann unmittelbar am Schild anliegenden Schienbeines hervorgerufen werden können.
Es sind auch schon Körperschutzschilde bekannt geworden, welche mit Bändern ausgestattet sind. Diesen Vorrichtungen liegt der Gedanke zugrunde, einen ähnlich den pneumatisch aufblähbaren Gummischutzkörperschilden bei Nichtgebrauch auf geringen Raum zusammenlegbaren, leicht transportablen Körperschild zu schaffen. Damit nun diese Aufgabe gelöst wird, bedienen sich jene Einrichtungen zweier Mittel, nämlich erstens, die Wandungen des Schutzschildes aus einem flachen Material herzustellen, welches aber genügend Elastizität besitzt, um im Gebrauchsfalle nach einem bogenförmigen Querschnittsverlauf gekrümmt werden zu können, und zweitens, den Schutzschild aus drei aneinandergelenkten Teilen, einem Brustschild, einem Bauchschild und einem Schenkelschild, herzustellen.
Um das Anliegen dieser drei Teile unmittelbar an dem Vorderkörper zu verhüten, vielmehr zwischen ihm und den Schutzschildwandungen einen Luftraum zu schaffen, sind die Seitenkanten der Schutzschildteile mit durch eine Schnalle zu stellenden. Riemchen: versehen!. Die Schnalle und die Riemchen haben also die Aufgabe, die bogenförmige, den Körperverhältnissen des Trägers entsprechend mehr oder minder stark gekrümmte Schutzschildform überhaupt herzustellen, sie aus der im Ruhestand flachen Form in ein bogenförmig profiliertes Schild überzuführen. Sie bezwecken aber nicht, die nachlassende Elastizität elastischer, die unmittelbare Berührung von Körper- (Schienbein-) Stellen mit der inneren Schutzschildwandung verhindernder, an sich und ihrer Wirkung nach bekannter Bänder wieder herzustellen.
Der dort angestrebte Zweck, die Heraus-
bildung einer flachen Form des Schutzschildes zu einer gekrümmten Form, kommt für den erfindungsgemäß gestalteten Schienbeinschützernicht in Frage. Dauernd gekrümmte Schienbeinschilder, die nicht durch besondere Spannmittel ihre Krümmung erhalten, sind nämlich an sich bekannt, und das erfindungsgemäß gestaltete Sportgerät fällt daher nur unter die Gattung dieser bekannten, ίο in sich aus gelcrümmtem Material bestehenden Schutzschilder.
Das Neue des erfindungsgemäß gestalteten Schienbeinschützers besteht darin, daß die durch Durchzugsöffnungen des Schienenbogens geführten Enden der elastischen Bänder in einander entgegenlaufenden Richtungen über die Außenfläche der Schienenwölbung geführt und dort nachspannbar in einer Festhaltevorrichtung, zweckmäßig einer für beide Bandenden gemeinsamen, an sich bekannten Spannschnalle, leicht lösbar befestigt sind.
Eine sehr zweckmäßige Ausführungsform des Erfindungsgedankens besteht nach Fig. 1 und 2 der den Schienbeinschützer in der Seitenansicht und im Querschnitt veranschaulichenden Zeichnung darin, daß die zur Bildung der elastischen Einlagen verwendeten Gurte oder Bänder 1 mit den gleichen Mitteln sowohl die Nachspannung der Anlageflächen i° gegen das Schienbein wie auch die Beibehaltung oder Korrektur der Querschnittsform der Schutzschildschiene 2 ermöglichen. Die Nachstellmittel bestehen nämlieh in der Anwendung einer einfachen, z. B. mit zugespitzten, drehbaren EingrifFshaken y versehenen, an sich bekannten Schnalle 3, in deren Eingriffshaken zunächst das eine freie Ende 1* des Bandes 1 eingehakt und dann unter dem Drehsteg 3Ä des Schnallenrahmens 3 hinweg über die gebogene Oberfläche des Schutzschildes 2 und durch den auf der einen Seite desselben gelegenen Schlitz 2° hindurch auf die Innenseite des Schildes geführt wird. Auf der Schildinnenseite nun erhält der Bandsteg ia diejenige;
Ausbuchtung, welche ausreicht, um den Hohlraum 4 zu bilden, der das Schienbein vor einer Berührung mit der Innenfläche des Schildes bewahrt und dennoch eine gewisse 5 nachgiebige Anlage an das Schienbein ermöglicht. Das alsdann weiter durch den Schlitz, τΡ hindurch auf die Oberfläche des Schildes 2 geführte Ende ic des Bandes wird nun ebenfalls in die Nadelhaken y der Schnalle 3 ein- 5 gehakt und durch den Bügelsteg 3* derselben gesichert. Durch mehr oder minder starkes Anziehen dieses Endes hat man es also in der Hand, sowohl den Raum 4 zu vergrößern oder zu verkleinern wie auch die 5 Querschnittsform des Schutzschildes 2 zu regulieren. Zum Befestigen des Schutzschildes am Bein können irgendwelche bekannten Mittel, z. B. die durch Löcher des Schildes hindurchzuführenden, an den Enden zu einer 6< Schleife zusammenzuknotenden Schnüre 5, dienen.

Claims (1)

  1. Patentanspruch :
    Schienbeinschützer für Sportzwecke, insbesondere Fußballspiele, bestehend aus einer in sich dauernd U-förmig gebogenen, das Schienbein umschließenden Schutzschiene, deren Innenwand an einer un- 7i mittelbaren Anlage am Schienbein durch mehrere in Abständen voneinander angeordnete, den Innenraum der Schiene sehnenartig überquerende elastische Bänder gehindert wird, die 'einen freien 8c Raum zwischen sich und dem Schienbein herstellen, dadurch gekennzeichnet, daß die durch Durchzugsöffhungen (20, 2b) des Schienenbogens (1) geführten Enden der Bänder in einander entgegenlaufenden Richtungen über die Außenfläche der Schienenwölbung führen und dort nachspannbar in einer Festhaltevorrichtung, zweckmäßig in einer für beide Bandenden gemeinsamen, an sich bekannten Spannschnalle (3, 3«, 3*), leicht lösbar befestigt sind.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DE1930548786D 1930-06-03 1930-06-03 Schienbeinschuetzer fuer Sportzwecke, insbesondere fuer Fussballspieler Expired DE548786C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0600584A1 (de) * 1992-11-30 1994-06-08 Comax Sporting Goods Co. Ltd. Schutzvorrichtung für ein Körperteil

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0600584A1 (de) * 1992-11-30 1994-06-08 Comax Sporting Goods Co. Ltd. Schutzvorrichtung für ein Körperteil
US5491840A (en) * 1992-11-30 1996-02-20 Comax Sporting Goods Co., Ltd. Buffer structure for shin protection and ankle sleeve mat

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