DE548709C - Waeschereianlage - Google Patents

Waeschereianlage

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DE548709C
DE548709C DEA51671D DEA0051671D DE548709C DE 548709 C DE548709 C DE 548709C DE A51671 D DEA51671 D DE A51671D DE A0051671 D DEA0051671 D DE A0051671D DE 548709 C DE548709 C DE 548709C
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    • D06—TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06F—LAUNDERING, DRYING, IRONING, PRESSING OR FOLDING TEXTILE ARTICLES
    • D06F95/00—Laundry systems or arrangements of apparatus or machines; Mobile laundries 

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Branching, Merging, And Special Transfer Between Conveyors (AREA)
  • Accessory Of Washing/Drying Machine, Commercial Washing/Drying Machine, Other Washing/Drying Machine (AREA)

Description

  • Wäschereianlage Die Erfindung bezieht sich auf eine Wäschereianlage, bei der die Wäsche selbsttätig von einer Maschine zur anderen befördert wird.
  • Gemäß der Erfindung ist die Einrichtung so getroffen, daß die Rohwäsche auf eine Teil-und Meßvorrichtung mit hintereinandergeschalteten Abteilungen aufgegeben wird, vermittels deren passend abgemessene Beschikkungen gebildet werden, :die der Reihe nach den Abteilen einer Waschmaschine oder mehreren getrennt liegenden Waschmaschinen zugeführt werden, aus denen die einzelnen Beschickungen in einen als Sammelraum dienenden Behälter gelangen, der sie einer Entwässerungsmaschine zuführt, von der sie schließlich auf eine Verteilungseinrichtung gelangen. Das Weiterbewegen der Wäschestücke erfolgt hierbei, abgesehen da, wo Förderbänder vorgesehen sind, von der einen Vorrichtung zu der anderen durch die Schwerewirkung, und die einzelnen Vorrichtungen sind untereinander angeordnet. Hierdurch wird erreicht, daß das schrittweise Bewegen der Beschickungen durch die einzelnen Bearbeitungsstufen hindurch von einer gemeinsamen Steuervorrichtung aus ohne weiteren Eingriff von Hand geregelt werden kann.
  • Die Erfindung ist nachstehend an Hand der Zeichnung beispielsweise erläutert. In dieser ist Abb. i eine Schnittansicht eines vierstöckigen Wäschereigebäudes mit verschiedenartigen Wäschereimaschinen. Einige sind in ihrer erfindungsgemäßen Anordnung schematisch dargestellt.
  • Abb. z ist ein Grundriß des ersten Stockwerkes des Gebäudes und zeigt die Anordnung der Einheiten in diesem Stockwerk.
  • Abb. 3 ist eine Darstellung der elektrischen Schaltungen für die Zuführungseinrichtungen, wie sie in Verbindung mit einem Satz von Waschmaschinen gemäß der Erfindung gebraucht werden.
  • Abb. q. zeigt in Seitenansicht, teihveise im Schnitt, die in Abb. i dargestellte Trommel zum Auflockern der Wäsche.
  • Die Erfindung besteht insbesondere in einer derartigen Anordnung der verschiedenartigen beim Waschvorgang verwendeten Einheiten, daß die zu waschenden Stücke an der höchstgelegenen Stelle in den Waschvorgang hineingebracht werden und von da nach abwärts die verschiedenartigen Einzelgeräte durchlaufen und auf dem untersten Stockwerk herauskommen.
  • In der Abb.i sind die einzelnen Stockwerke vom ersten bis zum vierten mit I, 1I, III, IV bezeichnet.
  • Die zu waschenden Stücke werden in Bündeln gemeinsam auf den Zuführungs- oder Sortiertisch i im vierten Stockwerk gebracht. Dort werden sie geöffnet, und ihr Inhalt gelangt auf die nach oben führende Zuführungsbahn 2, die von einem Motor 3 angetrieben wird und die Stücke auf einen Verteiler bringt, der von einem Motor 5 betätigt wird. Der Verteiler ist umkehrbar und fördert wahlweise von jedem seiner Enden zu zwei Sätzen von Behältern 6, 7, von denen jeder drei Kammern 6a, 6b, 6c und 7a, 76, 7c hat. Von diesen Kammern wird das Arbeitsgut an zwei Waschmaschinen 8, 9 geliefert. Diese sind so angeordnet, daß sie das gewaschene Gut in die beiden Arme eines Fallrohres io entladen. Dieses liefert das Gut an eine Entwässerungsvorrichtung ii. Von dieser wird es durch ein Fallrohr 12 zu einer fortlaufend arbeitenden Trommel 13 geführt, die das Gut durch ein Fallrohr 14 auf einem Tisch 15 in dem ersten Stockwerk abliefert, wo die Fertigstellung mit Hilfe von Vorrichtungen stattfindet, die weiter unten beschrieben werden.
  • Die beiden dargestellten Maschinen 8 und 9 können in irgendeiner Art so gebaut sein, daß ihnen das Gut durch Schwerewirkung zugeführt und in ein Fallrohr entladen werden kann. Die Maschinen bestehen beide aus der üblichen durchbrochenen zylindrischen Trommel 16, die innerhalb eines geschlossenen und teilweise mit Reinigungsflüssigkeit gefüllten Gefäßes 17 rotiert. Der Zylinder ist durch drei radial stehende und über die ganze Länge sich erstreckende durchbrochene Teilwände in drei Taschen geteilt, von denen jede am Umfang mit einer Schiebetür 18 versehen ist, die entweder bis zur übereinstimmenden Lage mit einer durch eine Ladetür ig verschließbaren Ladeöffnung bewegt werden kann oder bis zum Zusammenfallen mit einer Stürz- oder Entladeöffnung, die mit einer Entladetür 2o geschlossen wird. Wenn man die Türen ig und 20 in dem Gefäß 17 sowie den Schieber 18 in dem Zylinder öffnet und den Zylinder in die Beschickungslage bringt, so kann das Waschgut aus dem Behälter 6 oder 7 durch seine Schwere in die obere Tasche der Waschmaschine hineingebracht werden; wenn man den Zylinder in seine Entleerungsstellung bringt, so kann das Waschgut infolge seiner Schwere aus der sich öffnenden Tasche in das Fallrohr io fallen. Das Beschicken der Waschmaschinenzy linder vollzieht sich durch aufeinander abgestimmte Betätigung der Fördermittel und der Fallrohre. Das Steuerungssystem ist in Fig.3 dargestellt. Da das Steuersystem überwiegend gleiche Teile für .die beiden Waschmaschinen enthält, so werden einfache Bezugszeichen für .die Steuerkreise und die Teile der einen Waschmaschine benutzt und ohne besondere Bezugnahme in der Beschreibung die gleichen Teile und Stromkreise für die andere Waschmaschine mit gleichen Grundzahlen bezeichnet.
  • Jede Waschmaschine dreht sich synchron oder in zeitlicher Abhängigkeit mit ihrem Zylinder und mit der Isoliertrommel 2i, die mit drei leitenden Brücken 22 versehen ist, welche mit zwei Kontaktsätzen 23, 24 zusammen arbeiten. Die Abteile der Behälter 6, 7 haben Trichtergestalt und sind durch angelenkte Blätter gebildet, je zwei für jedes Abteil, die mit 25 und 25a bezeichnet sind. Beide Sätze von Blättern 25, 25a werden für gewöhnlich durch Zugfedern 26 in ihre geschlossene Lage gebracht. Die Blätter 25 sind mit Klinkarmen 27 versehen, in die Klinken 28 eingreifen, welche in die dargestellte Verschlußstellung durch eine nicht dargestellte Feder gebracht werden und durch Solenoide 29, 30, 31 (für die drei Abteile) in die urverriegelte Lage gebracht werden können. Jedes Blatt 25a hat einen Arm 32, der bei heftiger Bewegung aus der offenen in die geschlossene Stellung auf einen Knopf treffen und ein Paar von Kontakten schließen kann. Diese Kontakte sind für die drei Abteile mit 33, 34 und 35 bezeichnet. 36 ist ein einpoliges Relais oder magnetischer Kontaktgeber; seine Pole betätigen die für gewöhnlich offenen Kontakte 37, 38, von denen der letztere einen Haltekreis für die Spule des Kontaktgebers herstellt, nachdem der Anlaßschaltknopf 39 geschlossen ist. 4o ist ein doppelpoliger magnetischer Kontaktgeber, dessen Pole die für gewöhnlich geschlossenen Kontakte 41 und die für gewöhnlich geschlossenen Kontakte 42 betätigen sowie eine Überbrühkung über die gewöhnlich offenen Kontake43. 44 ist ein doppelpoliger magnetischer Kontaktgeber oder Relais, dessen Pole die für gewöhnlich offenen Kontakte 45 betätigen.
  • Angenommen, die auf der linken Seite dargestellte Waschmaschine 8 habe ihre Wascharbeit vollendet und sei zum Stillstand gebracht, so daß sie bereit ist, um entladen und aufs neue beschickt zu werden. Die erste Operation besteht darin, die Waschmaschine vollständig zu entladen, indem sowohl die Lade- als die Entladetüren in dem Zuber geöffnet und alsdann die verschiedenen Taschen der Reihe nach in Bewegung gesetzt werden, zuerst in die Ladestellung, wo die nach der Tasche führende Tür geöffnet wird, und alsdann in die Entladestellung, wo die Ladung abgegeben wird, bis alle Taschen entleert und ihre Türen geöffnet sind. Der Zylinder wird nun in die Ladestellung gedreht. In dieser Stellung hat die Trommel 21 die in Abb. 3 dargestellte Lage. Darauf wird der Knopf 39 (Abb. 3) gedrückt. Er schließt einen Stromkreis von L' durch den Draht 46, Knopf 39, Relaisspule 36, Draht 4.7, Draht 4.8, die für gewöhnlich geschlossenen Kontakte 41' und Draht 4.9 nach L2. Die Erregung der Spule 36 schließt die Kontakte 37, 38 und bildet einen Stromkreis von L' durch den Draht 46, Solenoid 29, Kontakt 23, Kontakt 37 zum Draht 47 und zu L2 sowie auch durch die Kontakte 38 und die Spule 36 und den Draht 4.7 nach L2. Die Kontakte 38 vervollständigen den Haltestromkreis für die Spule 36, und die Erregung des Solenoids 29 entriegelt die Klinke 28 des Abteils 6a, so daß die in ihm enthaltene Ladung nach abwärts in die offene Tasche der Waschtrommel gleiten kann. Sobald die Ladung abgegeben ist, drücken die Federn 26 die Blätter oder Türen in die dargestellte Lage zurück, und dabei bewegt sich das Blatt 25a so weit zurück, daß es den Knopf herabdrückt und die Kontakte 33 schließt, aber der hier geschlossene Stromkreis wird noch nicht wirksam, auch ist das Blatt 25 noch nicht verriegelt.
  • Der Arbeiter betätigt nun die Waschmaschine in der Weise, daß er ihren Zylinder um 11,; einer Umdrehung dreht, d. h. in die Sturzstellung bringt; in dieser überbrückt eine der Brücken 22 die Kontakte 2,4. Sobald der Zylinder anfängt sich zu drehen, wird der Stromkreis durch die Spule 29 bei den Kontakten 23 unterbrochen, und die Klinke 28 bewegt sich über die Klinke der Türen des Abteils 6a in Verschlußstellung. Wenn die Brücke 22 die Kontakte 24. erreicht, wird ein Stromkreis durch diese Kontakte und die Kontakte 33 geschlossen sowie durch eine zweite Solenoidspule 30, wodurch die Blätter des Abteils 6b entriegelt werden. Das Waschgut in diesem Abteil fällt . alsdann in das darunterliegende Abteil 6a. Dabei drückt das Waschgut das Blatt 25a nach unten, bis der Stromkreis bei den Kontakten 33 unterbrochen ist. Diese Operation erlaubt, daß die Blätter des Abteils 6b sich in die Verschlußstellung zurückbewegen und durch die Verriegelungswirkung verriegelt werden, die eintritt, wenn die Spule 3o enterregt ist. Das Blatt 25a des Abteils. 6b bewegt sich so weit zurück, daß es die Kontakte 34. schließt und einen Stromkreis durch diese Kontakte und durch das Solenoid 31 herstellt; dieses entriegelt die Blätter des Abteils 6c und erlaubt, daß das in ihm befindliche Waschgut auf die nunmehr verriegelten Blätter des Abteils 6b herabfällt; dabei drückt es das Blatt 25a dieses Abteils herab und öffnet die Kontakte 34. und enterregt das Solenoid 31. Die Blätter des Abteils 6c kehren in die geschlossene Lage zurück und werden verriegelt, und das Blatt 25a dieses Abteils drückt auf seinen Knopf und schließt die Kontakte 35, dadurch schließt es einen Stromkreis von L1 durch den Draht .46, die Kontakte 35, die Spule des Kontaktgebers 40, durch den Draht 4.8, die gewöhnlich geschlossenen Kontakte ¢r' usw. nach L2.
  • Die Erregung der Spule q.o bringt ihre Pole in Bewegung und öffnet die Kontakte ¢z, schließt die Kontakte 42, 43. Das Schließen der Kontakte .42 stellt einen Motorstromkreis her von L1 durch den Draht 4.6, den Draht 50, einen Kontakt 42, den Draht 51, den Anker des Motors 5, den Draht 52, einen Kontakt 4.2, einen Draht 53 nach L2. Der Strom fließt durch den Anker des Motors 5 in einer solchen Richtung, daß die Fördervorrichtung q. das Waschgut in das Abteil 6c des Behälters 6 fördert. Das Schließen der Kontakte 43 schließt einen Stromkreis durch die Spule des Kontaktgebers qq., durch den Draht 46, die Spule des erwähnten Kontaktgebers, die Kontakte :13 und den Draht 53 nach L2. Die Erregung des Kontaktgebers qq. betätigt seine Pole und schließt die Kontakte 45. Dadurch entsteht ein :Motorstromkreis von L' durch den Draht 46, den Draht 54., den Kontakt 45, den Anker des Motors 3, einen Kontakt .45 und den Draht 53 nach L2. Der Motor 3 treibt daher das nach oben arbeitende Förderband 2 so an, daß es das Waschgut auf den erteiler q. abgibt, von dem es dann so lange in das Abteil 6c gefördert wird, bis dessen Blatt 25a so weit herabgedrückt ist, daß die Kontakte 35 sich öffnen können. Dadurch wird die Spule des Kontaktgebers 40 enterregt und der Stromkreis des Motors 5 sofort unterbrochen, der Kontaktgeber 44 enterregt und der Stromkreis des Motors 3 geöffnet.
  • Das Ergebnis dieser Operation ist, daß durch die Bewegung des Zylinders der Waschmaschine in die Zwischen- oder Entladestellung die Stapel von Waschgut in den beiden oberen Abteilen bei jeder Bewegung um ein Abteil nach unten gerutscht sind, und daß die. Zubringer Waschgut in das obere Abteil so lange geliefert haben, bis dieses mit seinem richtigen Gewicht angefüllt ist, worauf alle Teile zum Halten gebracht werden und der Waschmaschinenzylinder in die Ladestellung für seine nächste Tasche gebracht werden kann, worauf der Anlaßknopf 39 aufs neue gedrückt wird und alle Vorgänge sich wiederholen.
  • In derselben Weise wird der Anlaßknopf 39' für die Waschmaschine 9 gedrückt. Wenn man eine Ladung von Waschgut in eine offene Tasche dieser Waschmaschine abgeben will und wenn der Zylinder der Waschmaschine 9 in die Zwischenstellung gebracht ist, so geben das zweite und dritte Abteil dieses Behälters ihren Inhalt nach unten ab. Dabei wird schließlich die Spule des Kontaktgebers 4o erregt oder ein Stromkreis durch den Motor 5 geschlossen, der aber den Anker dieses Motors in der umgekehrten Richtung als vorher durchfließt, ferner auch ein Stromkreis von dem Kontaktgeber 4q., der den Stromkreis des Motors 3 schließt. Daraus ergibt sich eine Zuführung von Waschgut wie vorher, aber in diesem Falle wird das Waschgut den Abteilen des Behälters 7 zugeführt anstatt denen des Behälters 6.
  • Es -ist zu bemerken, daß der Stromkreis durch den Anlaßknopf 39 und den Kontaktgeber 36 die für gewöhnlich geschlossenen Kontakte 41' des Kontaktgebers 40' enthält. Infolgedessen kann dieser Anlaßstrom nicht geschlossen werden, solange die Spule 40' erregt ist und die Motoren die Abteile des Behälters 7 speisen. Der Stromkreis durch die Kontakte 35 und die Spule 40 enthält auch die für gewöhnlich geschlossenen Kontakte 4i'. Ebenso enthält der Stromkreis -durch die Kontakte 35 und die Spule des Kontaktgebers 4o die für gewöhnlich geschlossenen Kontakte 41 des Kontaktgebers 40. Daher sind die Steuerstromkreise für die beiden Sätze von Behältern verriegelt, so daß die Erregung einer der Spulen 4o oder 40' zum Schließen der Motorstromkreise für die Belieferung des einen oder des anderen Behälters den Anlaßstromkreis für -den- anderen Motor unwirksam macht und verhindert, daß die Steuerstromkreise auf der einen Seite jene auf der anderen Seite stören.
  • Wenn der Arbeiter die vorstehend beschriebenen Einzeloperationen ausführt, so kann er der Reihe nach eine beliebige Anzahl von Taschen in jeder der Waschmaschinen beladen; und wenn je eine Tasche beladen ist, so wandern die Stapel von Waschgut in den Behälterabteilen beide um einen Schritt nach abwärts, und das auf diese Weise entleerte obere Abteil wird neu gefüllt. Üblicherweise werden die beiden Waschmaschinen absatzweise alternativ betätigt, die eine Waschmaschine vollendet ihre Arbeit, wenn die andere ihren Kreislauf halbwegs vollendet hat.
  • Das Fallrohr io führt durch das Stockwerk IV nach dem Entwässerer i i in dem dritten Stockwerk; sein unteres Ende ist durch eine von Hand betätigte Klappe 55 geschlossen. Der Entwässerer kann ein Zentrifugalapparat sein. Wie gezeichnet, besteht er aus einem durchbrochenen zylindrischen Korb, der mit hoher Geschwindigkeit um eine senkrechte Achse drehbar ist, wie dies gewöhnlich der Fall ist. Um den Entwässerungsapparat zu beladen, .drückt der Arbeiter den Hebel 56 und öffnet dadurch die. Klappe 55 so weit, daß die gewünschte Ladung aus dem Fallrohr durch das offene Kopfende des Entwässerungsapparates in den Entwässerungskorb eintritt. Dieser kann langsam in Bewegung gesetzt werden, um die eingeführte Ladung in ihm zu verteilen. Der Entwässerungsapparat wird alsdann in Gang gesetzt.
  • Wenn der Entwässerungsvorgang beendet ist, so hebt man den Kegel 57 an, so daß der Inhalt des Entwässerungskorbes in das Fallrohr 12 heruntersinken kann. Dieses führt durch das .dritte Stockwerk und j e nach Wunsch entweder in das Fallrohr 14 oder in die fortgesetzt umlaufende Trommel 13 in dem zweiten Stockwerk und von da in das Fallrohr 14. Die Aufgabe der Trommel 13 besteht darin, die durch sie hindurchgehende Ladung aufzulockern.
  • Das Fallrohr 14 führt auf den Sortiertisch 15 in dem ersten Stockwerk. Hier werden die verschiedenartigen Stücke sortiert und den aufeinanderfolgenden Arbeitsstufen des Verfahrens zugeleitet, je nachdem sie es nötig haben oder je nach der gewünschten Behandlung.
  • Gemäß Abb. 2 werden die zu trocknenden Stücke- auf die Fördervorrichtung 58 gebracht, die nach dem Behälter 59 führt. Von hier werden sie auf Gestelle gesetzt, die von einem Förderband 6o durch den Trockenraum 61 hindurchgeführt werden. Nachdem sie den Trockenraum verlassen haben, wandern diese Stücke zu einer in der Nähe des Behälters 63 neben dem Verpackungstisch 64 gelegenen Stelle und werden in den Behälter gelegt; wo sie bereitstehen, um mit den übrigen Stücken. derselben -Sendung verpackt zu werden.
  • Große -Stücke, die gebügelt werden sollen, werden von dem Sortierer am Verteilungstisch auf den Schwenktisch 65 gelegt; von da werden sie, nachdem- sie zum Einbringen in die Bügelmaschine hergerichtet sind, auf den Zubringer 66 gelegt: Diese Stücke- gehen von dem Zubringer 66 durch die Bügelmaschine 67 nach dem Falttisch 68. Wenn alle Stücke -des- Bündels gebügelt sind, werden sie auf ein Förderband 85 gebracht und an den Behälter 86 abgeliefert und später auf dem Tisch 87 verpackt.
  • Gewisse Stücke erfordern, nachdem sie durch die Bügelmaschine gegangen sind, eine weitere Bearbeitung von Hand. Diese werden von dem Tisch 68 mittels des Fördergerätes go in einen Behälter gi befördert, mit Hilfe von Handbügeleisen 89 auf den Bügelbrettern 88 gebügelt und alsdann mit Hilfe des Fördergerätes 92 an den Behälter 93 abgegeben. Der Zugang zu dem Fördergerät go erfolgt über den Tisch 68 durch den Deckel 94.
  • Die. Bügelwäsche wird aus der Leibwäsche auf dem Tisch 15 aussortiert. Die Bügelwäsche wird der Bügelmaschine zum Bügeln zugeschickt, und der Rest des Bündels wird auf die Förderbahn 95 gelegt, vorzugsweise in einem Kasten oder einer Schachtel, und wird an die Preßmaschinen abgegeben. Der Kasten wird zuerst mit Hilfe eines Anschlags 96 angehalten. An dieser Stelle nimmt der Arbeiter für das Fertigstellen der Hemden alle Hemden heraus und läßt den Kasten weiterwandern, so daß sie mittels des Anschlags 96a wiederum angehalten wird. Die Manschetten und Hemdprisen werden auf den Maschinen 97 gebügelt, die Einsätze und Schulterstücke auf der Maschine 98. Alsdann hängt der Arbeiter die Hemden auf eine Transportvorrichtung 99, die sie an den Kleiderbügelapparat ioo abliefert, wo die nicht gebügelten Teile der Hemden fertiggemacht werden. Die Hemden werden alsdann wieder auf die Förderbahn gehängt und an den Falttisch ioi geliefert, wo sie zusammengelegt werden. Der Rest der Leibwäsche, die an die Haltestelle 96 geliefert war, wird von dem Arbeiter weggenommen und auf den Preßmaschinen io2 gebügelt.
  • Wenn die Stücke in diesem Kasten fertiggemacht sind, werden sie in den Kasten zurückgelegt, dieser losgelassen und an die Haltestelle 103 geführt, wo die fertiggemachten Hemden eingelegt und der Kasten wieder losgelassen und durch die Förderbahn 95 an den Behälter iod. abgeliefert wird.
  • Stücke, die in einer Trommel getrocknet werden müssen, werden auf die Förderbahn 69 gebracht, die nach dem Behälter 70 führt. Von da werden die Stücke in durchbrochene zylindrische Behälter 71 gebracht und durchlaufen die kontinuierlich arbeitende Trockenrüttelvorrichtung 72. Wenn die Zylinder 71 aus der Rüttelvorrichtung 72 herauskommen, wird ihr Inhalt herausgenommen und mit Hilfe der Förderbahn 74 dem Behälter 73 zugeführt. Die leeren Zylinder 71 werden durch die Bahn 75 in ihre Ausgangslage zurückgebracht.
  • Wenn gebündelte Wäsche behandelt wird, werden die Stücke von dem Tisch 15 auf der Förderbahn 82 unmittelbar nach dem Behälter 83 befördert.
  • Wenn die Arbeit in Netzen ausgeführt wird, wird die Klappe 8o in die strichpunktierte Stellung (Abb. q.) gebracht, und die Netze werden von der Entwässerungsvorrichtung direkt an den Tisch 15 abgegeben, wo das Plättgut aus den Netzen genommen und auf den Tisch 65 gelegt wird. Wenn jedes Netz entleert ist, werden die in ihm gewesenen Stücke oben auf das Netz gelegt, so daß der Zubringer weiß, wann alles, was zu dem betreffenden Bündel gehört, gebügelt ist. Alsdann wird das Netz durch die Bügelmaschine geschickt und getrocknet. Das Netz wirkt in dieser Weise als ein Zeichen für den, der am anderen Ende der Bügelmaschine die Faltarbeit ausführt, daß das ganze Bündel fertiggemacht ist.
  • Auf dem Verpackungstisch werden die verschiedenen Bestandteile der Wäschebündel, die ursprünglich dem Tisch i im vierten Stockwerk zugeführt worden waren, wieder zusammengestellt und verpackt, so daß sie zur Ablieferung bereit sind. Aus dem Vorstehenden ergibt sich, daß das Waschverfahren trotz der ihm eigentümlichen Verschiedenheiten, wie z. B. die den einzelnen Wünschen entsprechende Behandlung nach der Entwässerung und insbesondere zwischen dem Verteilungstisch 15 und dem Verpackungstisch, nahezu kontinuierlich verläuft, mindestens insoweit, daß die Bestandteile der einzelnen ursprünglichen Bündel auf dem Verpackungstisch sehr nahe beieinander ankommen, so daß sie mit dem kleinsten Arbeitsaufwand zur Wiedererkennung wieder zusammengestellt und zur Ablieferung in ein einziges Bündel verpackt werden können.
  • Durch die Anordnung der Geräte gemäß der Erfindung sind die Dampfwasch- und Entwässerungsräume vollständig getrennt von den darunterliegenden Räumen zur Fertigstellung. Dadurch werden die für die Ventilation notwendigen Vorkehrungen vermindert und ebenso die Möglichkeiten, daß die fertiggestellten Stücke Feuchtigkeit aufnehmen.
  • Ferner wird infolge dieser Anordnung nicht nur ein kleinster Betrag von Bodenraum erforderlich infolge der Ausnutzung von darüberliegenden Räumen, sondern es werden auch die üblichen Karren vollständig überflüssig.
  • Durch die Anordnung von Behältern wie bei io können die ungleichen Aufnahmefähigkeiten der in aufeinanderfolgenden Operationen verwendeten Einheiten ausgeglichen werden, und Batterien von ähnlichen Geräten können nebeneinander benutzt werden, wenn die Aufnahmefähigkeit der einzelnen Geräte unter der in dem Gesamtprozeß erforderlichen Aufnahmefähigkeit liegt. Ebenso können dort, wo sich das Verfahren für einen Teil der Stücke verschiedenartig gestaltet, kleinere Einheiten verwendet werden, z. B. auf dem ersten Stockwerk kleinere als auf dem zweiten und dritten in dem dargestellten Beispiel.
  • Gemäß der Erfindung wird als einzige erhebliche Kraft zum Befördern nur diejenige gebraucht, die notwendig ist, um die zu waschenden Stücke auf die Höhe des Zuführungstisches zu heben und von da zu den Zuführungsbehältern. Die Stücke wandern dann schrittweise vermöge der Schwerkraft nach dem Raum zur Fertigstellung. Die Behandlung der Stücke in dem für die Fertigstellung bestimmten Raum vollzieht sich leicht von Hand in Verbindung mit den erwähnten Fördergeräten, weil hier die durch die vorhergehenden Stufen gegangenen -.L%Iassen notwendigerweise in kleine Posten getrennt sind.

Claims (7)

  1. PATrNTANSPRÜCHE: i. Wäschereianlage, bei der die Wäsche selbsttätig von einer Maschine zur anderen befördert wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Rohwäsche auf eine Teil- und Meßvorrichtung (6 bzw. 7) mit hintereinandergeschalteten Abteilungen aufgegeben wird, vermittels deren passend abgemessene Beschickungen gebildet werden, die der Reihe nach den Abteilen einer Waschmaschine (8 bzw. 9) oder mehreren getrennt liegenden Waschmaschinen zugeführt werden, aus denen die einzelnen Beschickungen in einen als Sammelraum dienenden Behälter (io) gelangen, der sie einer Entwässerungsmaschine (ii) zuführt, aus der sie auf eine Verteilungseinrichtung gelangen.
  2. 2. Wäschereianlage nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der Entwässerungsmaschine (ii) und dem Verteilungstisch (i5) eine Auflockerungstrommel (i3) eingeschaltet ist, welche die Beschickungen der behandelten Wäsche zerteilt.
  3. 3. Wäschereianlage nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufnahmebehälter (6, 7) in Abteilungen geteilt sind, vermittels deren die Beschikkungen so abgemessen werden, daß sie dem richtigen Fassungsvermögen der Waschtrommelabteile entsprechen, wobei der Behälter (6, 7) mindestens ebenso viele Abteile enthält wie die Waschtrommel, so daß in dem Behälter die Beschickungen für alle Abteile der Waschmaschine bzw. .der Waschmaschinen gebildet und bereitgehalten werden. q..
  4. Wäschereianlage nach Anspruch i, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die von einer Fördermaschine (2) zugebrachte Rohwäsche abwechselnd auf zwei oder mehr zum Bilden der Beschickungen dienende Behälter (6 und 7) verteilt wird, von denen jeder eine Waschmaschine (8 und 9) beschickt.
  5. 5. Wäschereianlage nach Anspruch i, 2 oder 3, bei der hinter der Entwässerungsvorrichtung Trockenvorrichtungen und weitere Vorrichtungen zum Fertigmachen der Wäsche folgen, gekennzeichnet durch Leiteinrichtungen, die das Waschgut von der Entwässerungsvorrichtung wahlweise entweder der Trockenvorrichtung oder den Vorrichtungen zum Fertigmachen der Wäsche zuführen.
  6. 6. Einrichtung nach einem der Ansprüche i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Taschen oder Abteile (6a, 6b, 6c bzw. 7a, 7b, 7c) der Vorratsbehälter (6, 7) durch Blätter oder Klappen voneinander getrennt sind, die sich öffnen, um den Inhalt des Abteils in das nächstfolgende Abteil bzw. in eine Abteilung der zugehörigen Wäschmaschine abzuführen.
  7. 7. Einrichtung nach einem der Ansprüche i bis 6, gekennzeichnet durch eine elektrische Einrichtung, um das Arbeiten der Zuführungsvorrichtung und der zum Bilden der Beschickungen dienenden Einrichtung mit dem Arbeiten der Waschmaschine bzw. Waschmaschinen in Einklang zu bringen.
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