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Wäschereianlage Die Erfindung bezieht sich auf eine Wäschereianlage,
bei der die Wäsche selbsttätig von einer Maschine zur anderen befördert wird.
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Gemäß der Erfindung ist die Einrichtung so getroffen, daß die Rohwäsche
auf eine Teil-und Meßvorrichtung mit hintereinandergeschalteten Abteilungen aufgegeben
wird, vermittels deren passend abgemessene Beschikkungen gebildet werden, :die der
Reihe nach den Abteilen einer Waschmaschine oder mehreren getrennt liegenden Waschmaschinen
zugeführt werden, aus denen die einzelnen Beschickungen in einen als Sammelraum
dienenden Behälter gelangen, der sie einer Entwässerungsmaschine zuführt, von der
sie schließlich auf eine Verteilungseinrichtung gelangen. Das Weiterbewegen der
Wäschestücke erfolgt hierbei, abgesehen da, wo Förderbänder vorgesehen sind, von
der einen Vorrichtung zu der anderen durch die Schwerewirkung, und die einzelnen
Vorrichtungen sind untereinander angeordnet. Hierdurch wird erreicht, daß das schrittweise
Bewegen der Beschickungen durch die einzelnen Bearbeitungsstufen hindurch von einer
gemeinsamen Steuervorrichtung aus ohne weiteren Eingriff von Hand geregelt werden
kann.
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Die Erfindung ist nachstehend an Hand der Zeichnung beispielsweise
erläutert. In dieser ist Abb. i eine Schnittansicht eines vierstöckigen Wäschereigebäudes
mit verschiedenartigen Wäschereimaschinen. Einige sind in ihrer erfindungsgemäßen
Anordnung schematisch dargestellt.
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Abb. z ist ein Grundriß des ersten Stockwerkes des Gebäudes und zeigt
die Anordnung der Einheiten in diesem Stockwerk.
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Abb. 3 ist eine Darstellung der elektrischen Schaltungen für die Zuführungseinrichtungen,
wie sie in Verbindung mit einem Satz von Waschmaschinen gemäß der Erfindung gebraucht
werden.
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Abb. q. zeigt in Seitenansicht, teihveise im Schnitt, die in Abb.
i dargestellte Trommel zum Auflockern der Wäsche.
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Die Erfindung besteht insbesondere in einer derartigen Anordnung der
verschiedenartigen beim Waschvorgang verwendeten Einheiten, daß die zu waschenden
Stücke an der höchstgelegenen Stelle in den Waschvorgang hineingebracht werden und
von da nach abwärts die verschiedenartigen Einzelgeräte durchlaufen und auf dem
untersten Stockwerk herauskommen.
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In der Abb.i sind die einzelnen Stockwerke vom ersten bis zum vierten
mit I, 1I, III, IV bezeichnet.
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Die zu waschenden Stücke werden in Bündeln gemeinsam auf den Zuführungs-
oder Sortiertisch i im vierten Stockwerk gebracht.
Dort werden sie
geöffnet, und ihr Inhalt gelangt auf die nach oben führende Zuführungsbahn 2, die
von einem Motor 3 angetrieben wird und die Stücke auf einen Verteiler bringt, der
von einem Motor 5 betätigt wird. Der Verteiler ist umkehrbar und fördert wahlweise
von jedem seiner Enden zu zwei Sätzen von Behältern 6, 7, von denen jeder drei Kammern
6a, 6b, 6c und 7a, 76, 7c hat. Von diesen Kammern wird das Arbeitsgut an zwei Waschmaschinen
8, 9 geliefert. Diese sind so angeordnet, daß sie das gewaschene Gut in die beiden
Arme eines Fallrohres io entladen. Dieses liefert das Gut an eine Entwässerungsvorrichtung
ii. Von dieser wird es durch ein Fallrohr 12 zu einer fortlaufend arbeitenden Trommel
13 geführt, die das Gut durch ein Fallrohr 14 auf einem Tisch 15 in dem ersten Stockwerk
abliefert, wo die Fertigstellung mit Hilfe von Vorrichtungen stattfindet, die weiter
unten beschrieben werden.
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Die beiden dargestellten Maschinen 8 und 9 können in irgendeiner Art
so gebaut sein, daß ihnen das Gut durch Schwerewirkung zugeführt und in ein Fallrohr
entladen werden kann. Die Maschinen bestehen beide aus der üblichen durchbrochenen
zylindrischen Trommel 16, die innerhalb eines geschlossenen und teilweise mit Reinigungsflüssigkeit
gefüllten Gefäßes 17 rotiert. Der Zylinder ist durch drei radial stehende und über
die ganze Länge sich erstreckende durchbrochene Teilwände in drei Taschen geteilt,
von denen jede am Umfang mit einer Schiebetür 18 versehen ist, die entweder bis
zur übereinstimmenden Lage mit einer durch eine Ladetür ig verschließbaren Ladeöffnung
bewegt werden kann oder bis zum Zusammenfallen mit einer Stürz- oder Entladeöffnung,
die mit einer Entladetür 2o geschlossen wird. Wenn man die Türen ig und 20 in dem
Gefäß 17 sowie den Schieber 18 in dem Zylinder öffnet und den Zylinder in die Beschickungslage
bringt, so kann das Waschgut aus dem Behälter 6 oder 7 durch seine Schwere in die
obere Tasche der Waschmaschine hineingebracht werden; wenn man den Zylinder in seine
Entleerungsstellung bringt, so kann das Waschgut infolge seiner Schwere aus der
sich öffnenden Tasche in das Fallrohr io fallen. Das Beschicken der Waschmaschinenzy
linder vollzieht sich durch aufeinander abgestimmte Betätigung der Fördermittel
und der Fallrohre. Das Steuerungssystem ist in Fig.3 dargestellt. Da das Steuersystem
überwiegend gleiche Teile für .die beiden Waschmaschinen enthält, so werden einfache
Bezugszeichen für .die Steuerkreise und die Teile der einen Waschmaschine benutzt
und ohne besondere Bezugnahme in der Beschreibung die gleichen Teile und Stromkreise
für die andere Waschmaschine mit gleichen Grundzahlen bezeichnet.
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Jede Waschmaschine dreht sich synchron oder in zeitlicher Abhängigkeit
mit ihrem Zylinder und mit der Isoliertrommel 2i, die mit drei leitenden Brücken
22 versehen ist, welche mit zwei Kontaktsätzen 23, 24 zusammen arbeiten. Die Abteile
der Behälter 6, 7 haben Trichtergestalt und sind durch angelenkte Blätter gebildet,
je zwei für jedes Abteil, die mit 25 und 25a bezeichnet sind. Beide Sätze von Blättern
25, 25a werden für gewöhnlich durch Zugfedern 26 in ihre geschlossene Lage gebracht.
Die Blätter 25 sind mit Klinkarmen 27 versehen, in die Klinken 28 eingreifen, welche
in die dargestellte Verschlußstellung durch eine nicht dargestellte Feder gebracht
werden und durch Solenoide 29, 30, 31 (für die drei Abteile) in die urverriegelte
Lage gebracht werden können. Jedes Blatt 25a hat einen Arm 32, der bei heftiger
Bewegung aus der offenen in die geschlossene Stellung auf einen Knopf treffen und
ein Paar von Kontakten schließen kann. Diese Kontakte sind für die drei Abteile
mit 33, 34 und 35 bezeichnet. 36 ist ein einpoliges Relais oder magnetischer Kontaktgeber;
seine Pole betätigen die für gewöhnlich offenen Kontakte 37, 38, von denen der letztere
einen Haltekreis für die Spule des Kontaktgebers herstellt, nachdem der Anlaßschaltknopf
39 geschlossen ist. 4o ist ein doppelpoliger magnetischer Kontaktgeber, dessen Pole
die für gewöhnlich geschlossenen Kontakte 41 und die für gewöhnlich geschlossenen
Kontakte 42 betätigen sowie eine Überbrühkung über die gewöhnlich offenen Kontake43.
44 ist ein doppelpoliger magnetischer Kontaktgeber oder Relais, dessen Pole die
für gewöhnlich offenen Kontakte 45 betätigen.
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Angenommen, die auf der linken Seite dargestellte Waschmaschine 8
habe ihre Wascharbeit vollendet und sei zum Stillstand gebracht, so daß sie bereit
ist, um entladen und aufs neue beschickt zu werden. Die erste Operation besteht
darin, die Waschmaschine vollständig zu entladen, indem sowohl die Lade- als die
Entladetüren in dem Zuber geöffnet und alsdann die verschiedenen Taschen der Reihe
nach in Bewegung gesetzt werden, zuerst in die Ladestellung, wo die nach der Tasche
führende Tür geöffnet wird, und alsdann in die Entladestellung, wo die Ladung abgegeben
wird, bis alle Taschen entleert und ihre Türen geöffnet sind. Der Zylinder wird
nun in die Ladestellung gedreht. In dieser Stellung hat die Trommel 21 die in Abb.
3 dargestellte Lage. Darauf wird der Knopf 39 (Abb. 3) gedrückt. Er schließt einen
Stromkreis von L' durch den Draht 46, Knopf 39,
Relaisspule 36,
Draht 4.7, Draht 4.8, die für gewöhnlich geschlossenen Kontakte 41' und Draht 4.9
nach L2. Die Erregung der Spule 36 schließt die Kontakte 37, 38 und bildet einen
Stromkreis von L' durch den Draht 46, Solenoid 29, Kontakt 23, Kontakt 37 zum Draht
47 und zu L2 sowie auch durch die Kontakte 38 und die Spule 36 und den Draht 4.7
nach L2. Die Kontakte 38 vervollständigen den Haltestromkreis für die Spule 36,
und die Erregung des Solenoids 29 entriegelt die Klinke 28 des Abteils
6a, so daß die in ihm enthaltene Ladung nach abwärts in die offene Tasche
der Waschtrommel gleiten kann. Sobald die Ladung abgegeben ist, drücken die Federn
26 die Blätter oder Türen in die dargestellte Lage zurück, und dabei bewegt sich
das Blatt 25a so weit zurück, daß es den Knopf herabdrückt und die Kontakte 33 schließt,
aber der hier geschlossene Stromkreis wird noch nicht wirksam, auch ist das Blatt
25 noch nicht verriegelt.
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Der Arbeiter betätigt nun die Waschmaschine in der Weise, daß er ihren
Zylinder um 11,; einer Umdrehung dreht, d. h. in die Sturzstellung bringt; in dieser
überbrückt eine der Brücken 22 die Kontakte 2,4. Sobald der Zylinder anfängt sich
zu drehen, wird der Stromkreis durch die Spule 29 bei den Kontakten 23 unterbrochen,
und die Klinke 28 bewegt sich über die Klinke der Türen des Abteils 6a in Verschlußstellung.
Wenn die Brücke 22 die Kontakte 24. erreicht, wird ein Stromkreis durch diese Kontakte
und die Kontakte 33 geschlossen sowie durch eine zweite Solenoidspule 30, wodurch
die Blätter des Abteils 6b entriegelt werden. Das Waschgut in diesem Abteil fällt
. alsdann in das darunterliegende Abteil 6a. Dabei drückt das Waschgut das Blatt
25a nach unten, bis der Stromkreis bei den Kontakten 33 unterbrochen ist. Diese
Operation erlaubt, daß die Blätter des Abteils 6b sich in die Verschlußstellung
zurückbewegen und durch die Verriegelungswirkung verriegelt werden, die eintritt,
wenn die Spule 3o enterregt ist. Das Blatt 25a des Abteils. 6b bewegt sich so weit
zurück, daß es die Kontakte 34. schließt und einen Stromkreis durch diese Kontakte
und durch das Solenoid 31 herstellt; dieses entriegelt die Blätter des Abteils 6c
und erlaubt, daß das in ihm befindliche Waschgut auf die nunmehr verriegelten Blätter
des Abteils 6b herabfällt; dabei drückt es das Blatt 25a dieses Abteils herab und
öffnet die Kontakte 34. und enterregt das Solenoid 31. Die Blätter des Abteils 6c
kehren in die geschlossene Lage zurück und werden verriegelt, und das Blatt 25a
dieses Abteils drückt auf seinen Knopf und schließt die Kontakte 35, dadurch schließt
es einen Stromkreis von L1 durch den Draht .46, die Kontakte 35, die Spule des Kontaktgebers
40, durch den Draht 4.8, die gewöhnlich geschlossenen Kontakte ¢r' usw. nach L2.
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Die Erregung der Spule q.o bringt ihre Pole in Bewegung und öffnet
die Kontakte ¢z, schließt die Kontakte 42, 43. Das Schließen der Kontakte .42 stellt
einen Motorstromkreis her von L1 durch den Draht 4.6, den Draht 50, einen Kontakt
42, den Draht 51, den Anker des Motors 5, den Draht 52, einen Kontakt 4.2, einen
Draht 53 nach L2. Der Strom fließt durch den Anker des Motors 5 in einer solchen
Richtung, daß die Fördervorrichtung q. das Waschgut in das Abteil 6c des Behälters
6 fördert. Das Schließen der Kontakte 43 schließt einen Stromkreis durch die Spule
des Kontaktgebers qq., durch den Draht 46, die Spule des erwähnten Kontaktgebers,
die Kontakte :13 und den Draht 53 nach L2. Die Erregung des Kontaktgebers qq. betätigt
seine Pole und schließt die Kontakte 45. Dadurch entsteht ein :Motorstromkreis von
L' durch den Draht 46, den Draht 54., den Kontakt 45, den Anker des Motors 3, einen
Kontakt .45 und den Draht 53 nach L2. Der Motor 3 treibt daher das nach oben arbeitende
Förderband 2 so an, daß es das Waschgut auf den erteiler q. abgibt, von dem es dann
so lange in das Abteil 6c gefördert wird, bis dessen Blatt 25a so weit herabgedrückt
ist, daß die Kontakte 35 sich öffnen können. Dadurch wird die Spule des Kontaktgebers
40 enterregt und der Stromkreis des Motors 5 sofort unterbrochen, der Kontaktgeber
44 enterregt und der Stromkreis des Motors 3 geöffnet.
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Das Ergebnis dieser Operation ist, daß durch die Bewegung des Zylinders
der Waschmaschine in die Zwischen- oder Entladestellung die Stapel von Waschgut
in den beiden oberen Abteilen bei jeder Bewegung um ein Abteil nach unten gerutscht
sind, und daß die. Zubringer Waschgut in das obere Abteil so lange geliefert haben,
bis dieses mit seinem richtigen Gewicht angefüllt ist, worauf alle Teile zum Halten
gebracht werden und der Waschmaschinenzylinder in die Ladestellung für seine nächste
Tasche gebracht werden kann, worauf der Anlaßknopf 39 aufs neue gedrückt wird und
alle Vorgänge sich wiederholen.
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In derselben Weise wird der Anlaßknopf 39' für die Waschmaschine 9
gedrückt. Wenn man eine Ladung von Waschgut in eine offene Tasche dieser Waschmaschine
abgeben will und wenn der Zylinder der Waschmaschine 9 in die Zwischenstellung gebracht
ist, so geben das zweite und dritte Abteil dieses Behälters ihren Inhalt nach unten
ab. Dabei wird schließlich die Spule des Kontaktgebers 4o erregt oder ein Stromkreis
durch den Motor 5
geschlossen, der aber den Anker dieses Motors
in der umgekehrten Richtung als vorher durchfließt, ferner auch ein Stromkreis von
dem Kontaktgeber 4q., der den Stromkreis des Motors 3 schließt. Daraus ergibt sich
eine Zuführung von Waschgut wie vorher, aber in diesem Falle wird das Waschgut den
Abteilen des Behälters 7 zugeführt anstatt denen des Behälters 6.
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Es -ist zu bemerken, daß der Stromkreis durch den Anlaßknopf
39 und den Kontaktgeber 36 die für gewöhnlich geschlossenen Kontakte 41'
des Kontaktgebers 40' enthält. Infolgedessen kann dieser Anlaßstrom nicht geschlossen
werden, solange die Spule 40' erregt ist und die Motoren die Abteile des Behälters
7 speisen. Der Stromkreis durch die Kontakte 35 und die Spule 40 enthält auch die
für gewöhnlich geschlossenen Kontakte 4i'. Ebenso enthält der Stromkreis -durch
die Kontakte 35 und die Spule des Kontaktgebers 4o die für gewöhnlich geschlossenen
Kontakte 41 des Kontaktgebers 40. Daher sind die Steuerstromkreise für die beiden
Sätze von Behältern verriegelt, so daß die Erregung einer der Spulen 4o oder 40'
zum Schließen der Motorstromkreise für die Belieferung des einen oder des anderen
Behälters den Anlaßstromkreis für -den- anderen Motor unwirksam macht und verhindert,
daß die Steuerstromkreise auf der einen Seite jene auf der anderen Seite stören.
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Wenn der Arbeiter die vorstehend beschriebenen Einzeloperationen ausführt,
so kann er der Reihe nach eine beliebige Anzahl von Taschen in jeder der Waschmaschinen
beladen; und wenn je eine Tasche beladen ist, so wandern die Stapel von Waschgut
in den Behälterabteilen beide um einen Schritt nach abwärts, und das auf diese Weise
entleerte obere Abteil wird neu gefüllt. Üblicherweise werden die beiden Waschmaschinen
absatzweise alternativ betätigt, die eine Waschmaschine vollendet ihre Arbeit, wenn
die andere ihren Kreislauf halbwegs vollendet hat.
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Das Fallrohr io führt durch das Stockwerk IV nach dem Entwässerer
i i in dem dritten Stockwerk; sein unteres Ende ist durch eine von Hand betätigte
Klappe 55 geschlossen. Der Entwässerer kann ein Zentrifugalapparat sein. Wie gezeichnet,
besteht er aus einem durchbrochenen zylindrischen Korb, der mit hoher Geschwindigkeit
um eine senkrechte Achse drehbar ist, wie dies gewöhnlich der Fall ist. Um den Entwässerungsapparat
zu beladen, .drückt der Arbeiter den Hebel 56 und öffnet dadurch die. Klappe 55
so weit, daß die gewünschte Ladung aus dem Fallrohr durch das offene Kopfende des
Entwässerungsapparates in den Entwässerungskorb eintritt. Dieser kann langsam in
Bewegung gesetzt werden, um die eingeführte Ladung in ihm zu verteilen. Der Entwässerungsapparat
wird alsdann in Gang gesetzt.
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Wenn der Entwässerungsvorgang beendet ist, so hebt man den Kegel 57
an, so daß der Inhalt des Entwässerungskorbes in das Fallrohr 12 heruntersinken
kann. Dieses führt durch das .dritte Stockwerk und j e nach Wunsch entweder in das
Fallrohr 14 oder in die fortgesetzt umlaufende Trommel 13 in dem zweiten Stockwerk
und von da in das Fallrohr 14. Die Aufgabe der Trommel 13
besteht darin, die
durch sie hindurchgehende Ladung aufzulockern.
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Das Fallrohr 14 führt auf den Sortiertisch 15 in dem ersten Stockwerk.
Hier werden die verschiedenartigen Stücke sortiert und den aufeinanderfolgenden
Arbeitsstufen des Verfahrens zugeleitet, je nachdem sie es nötig haben oder je nach
der gewünschten Behandlung.
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Gemäß Abb. 2 werden die zu trocknenden Stücke- auf die Fördervorrichtung
58 gebracht, die nach dem Behälter 59 führt. Von hier werden sie auf Gestelle
gesetzt, die von einem Förderband 6o durch den Trockenraum 61 hindurchgeführt werden.
Nachdem sie den Trockenraum verlassen haben, wandern diese Stücke zu einer in der
Nähe des Behälters 63 neben dem Verpackungstisch 64 gelegenen Stelle und werden
in den Behälter gelegt; wo sie bereitstehen, um mit den übrigen Stücken. derselben
-Sendung verpackt zu werden.
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Große -Stücke, die gebügelt werden sollen, werden von dem Sortierer
am Verteilungstisch auf den Schwenktisch 65 gelegt; von da werden sie, nachdem-
sie zum Einbringen in die Bügelmaschine hergerichtet sind, auf den Zubringer 66
gelegt: Diese Stücke- gehen von dem Zubringer 66 durch die Bügelmaschine 67 nach
dem Falttisch 68. Wenn alle Stücke -des- Bündels gebügelt sind, werden sie auf ein
Förderband 85 gebracht und an den Behälter 86 abgeliefert und später auf dem Tisch
87 verpackt.
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Gewisse Stücke erfordern, nachdem sie durch die Bügelmaschine gegangen
sind, eine weitere Bearbeitung von Hand. Diese werden von dem Tisch 68 mittels des
Fördergerätes go in einen Behälter gi befördert, mit Hilfe von Handbügeleisen
89 auf den Bügelbrettern 88 gebügelt und alsdann mit Hilfe des Fördergerätes
92 an den Behälter 93 abgegeben. Der Zugang zu dem Fördergerät go erfolgt
über den Tisch 68 durch den Deckel 94.
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Die. Bügelwäsche wird aus der Leibwäsche auf dem Tisch 15 aussortiert.
Die Bügelwäsche wird der Bügelmaschine zum Bügeln zugeschickt, und der Rest des
Bündels wird
auf die Förderbahn 95 gelegt, vorzugsweise in einem
Kasten oder einer Schachtel, und wird an die Preßmaschinen abgegeben. Der Kasten
wird zuerst mit Hilfe eines Anschlags 96 angehalten. An dieser Stelle nimmt der
Arbeiter für das Fertigstellen der Hemden alle Hemden heraus und läßt den Kasten
weiterwandern, so daß sie mittels des Anschlags 96a wiederum angehalten wird. Die
Manschetten und Hemdprisen werden auf den Maschinen 97 gebügelt, die Einsätze und
Schulterstücke auf der Maschine 98. Alsdann hängt der Arbeiter die Hemden auf eine
Transportvorrichtung 99, die sie an den Kleiderbügelapparat ioo abliefert, wo die
nicht gebügelten Teile der Hemden fertiggemacht werden. Die Hemden werden alsdann
wieder auf die Förderbahn gehängt und an den Falttisch ioi geliefert, wo sie zusammengelegt
werden. Der Rest der Leibwäsche, die an die Haltestelle 96 geliefert war, wird von
dem Arbeiter weggenommen und auf den Preßmaschinen io2 gebügelt.
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Wenn die Stücke in diesem Kasten fertiggemacht sind, werden sie in
den Kasten zurückgelegt, dieser losgelassen und an die Haltestelle 103 geführt,
wo die fertiggemachten Hemden eingelegt und der Kasten wieder losgelassen und durch
die Förderbahn 95 an den Behälter iod. abgeliefert wird.
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Stücke, die in einer Trommel getrocknet werden müssen, werden auf
die Förderbahn 69 gebracht, die nach dem Behälter 70 führt. Von da werden
die Stücke in durchbrochene zylindrische Behälter 71 gebracht und durchlaufen die
kontinuierlich arbeitende Trockenrüttelvorrichtung 72. Wenn die Zylinder 71 aus
der Rüttelvorrichtung 72 herauskommen, wird ihr Inhalt herausgenommen und mit Hilfe
der Förderbahn 74 dem Behälter 73 zugeführt. Die leeren Zylinder 71 werden durch
die Bahn 75 in ihre Ausgangslage zurückgebracht.
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Wenn gebündelte Wäsche behandelt wird, werden die Stücke von dem Tisch
15 auf der Förderbahn 82 unmittelbar nach dem Behälter 83 befördert.
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Wenn die Arbeit in Netzen ausgeführt wird, wird die Klappe 8o in die
strichpunktierte Stellung (Abb. q.) gebracht, und die Netze werden von der Entwässerungsvorrichtung
direkt an den Tisch 15 abgegeben, wo das Plättgut aus den Netzen genommen und auf
den Tisch 65 gelegt wird. Wenn jedes Netz entleert ist, werden die in ihm gewesenen
Stücke oben auf das Netz gelegt, so daß der Zubringer weiß, wann alles, was zu dem
betreffenden Bündel gehört, gebügelt ist. Alsdann wird das Netz durch die Bügelmaschine
geschickt und getrocknet. Das Netz wirkt in dieser Weise als ein Zeichen für den,
der am anderen Ende der Bügelmaschine die Faltarbeit ausführt, daß das ganze Bündel
fertiggemacht ist.
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Auf dem Verpackungstisch werden die verschiedenen Bestandteile der
Wäschebündel, die ursprünglich dem Tisch i im vierten Stockwerk zugeführt worden
waren, wieder zusammengestellt und verpackt, so daß sie zur Ablieferung bereit sind.
Aus dem Vorstehenden ergibt sich, daß das Waschverfahren trotz der ihm eigentümlichen
Verschiedenheiten, wie z. B. die den einzelnen Wünschen entsprechende Behandlung
nach der Entwässerung und insbesondere zwischen dem Verteilungstisch 15 und dem
Verpackungstisch, nahezu kontinuierlich verläuft, mindestens insoweit, daß die Bestandteile
der einzelnen ursprünglichen Bündel auf dem Verpackungstisch sehr nahe beieinander
ankommen, so daß sie mit dem kleinsten Arbeitsaufwand zur Wiedererkennung wieder
zusammengestellt und zur Ablieferung in ein einziges Bündel verpackt werden können.
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Durch die Anordnung der Geräte gemäß der Erfindung sind die Dampfwasch-
und Entwässerungsräume vollständig getrennt von den darunterliegenden Räumen zur
Fertigstellung. Dadurch werden die für die Ventilation notwendigen Vorkehrungen
vermindert und ebenso die Möglichkeiten, daß die fertiggestellten Stücke Feuchtigkeit
aufnehmen.
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Ferner wird infolge dieser Anordnung nicht nur ein kleinster Betrag
von Bodenraum erforderlich infolge der Ausnutzung von darüberliegenden Räumen, sondern
es werden auch die üblichen Karren vollständig überflüssig.
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Durch die Anordnung von Behältern wie bei io können die ungleichen
Aufnahmefähigkeiten der in aufeinanderfolgenden Operationen verwendeten Einheiten
ausgeglichen werden, und Batterien von ähnlichen Geräten können nebeneinander benutzt
werden, wenn die Aufnahmefähigkeit der einzelnen Geräte unter der in dem Gesamtprozeß
erforderlichen Aufnahmefähigkeit liegt. Ebenso können dort, wo sich das Verfahren
für einen Teil der Stücke verschiedenartig gestaltet, kleinere Einheiten verwendet
werden, z. B. auf dem ersten Stockwerk kleinere als auf dem zweiten und dritten
in dem dargestellten Beispiel.
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Gemäß der Erfindung wird als einzige erhebliche Kraft zum Befördern
nur diejenige gebraucht, die notwendig ist, um die zu waschenden Stücke auf die
Höhe des Zuführungstisches zu heben und von da zu den Zuführungsbehältern. Die Stücke
wandern dann schrittweise vermöge der Schwerkraft nach dem Raum zur Fertigstellung.
Die Behandlung
der Stücke in dem für die Fertigstellung bestimmten
Raum vollzieht sich leicht von Hand in Verbindung mit den erwähnten Fördergeräten,
weil hier die durch die vorhergehenden Stufen gegangenen -.L%Iassen notwendigerweise
in kleine Posten getrennt sind.