DE548655C - Anordnung zur Vermeidung von Fernsprechstoerungen durch die Oberwellen von Gleichrichterstroemen in Bahnanlagen - Google Patents

Anordnung zur Vermeidung von Fernsprechstoerungen durch die Oberwellen von Gleichrichterstroemen in Bahnanlagen

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DE548655C
DE548655C DEA51795D DEA0051795D DE548655C DE 548655 C DE548655 C DE 548655C DE A51795 D DEA51795 D DE A51795D DE A0051795 D DEA0051795 D DE A0051795D DE 548655 C DE548655 C DE 548655C
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DE
Germany
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rectifier
harmonics
arrangement
railway systems
interference caused
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Expired
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DEA51795D
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English (en)
Inventor
Dipl-Ing Hermann Geise
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AEG AG
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AEG AG
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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04BTRANSMISSION
    • H04B3/00Line transmission systems
    • H04B3/02Details
    • H04B3/44Arrangements for feeding power to a repeater along the transmission line

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Rectifiers (AREA)

Description

Bekanntlich verwendet man vielfach zur Unterdrückung der Gleichrichteroberwellen zwischen Plus- und Minusleitung liegende Resonanzkreise, denen eine Drossel vorgeschaltet ist. Der Zweck dieser Drosselspule ist, die Oberwellenspannung des Gleichrichters abzudrosseln und gleichzeitig den Strom in den Resonanzkreisen zu begrenzen. Da diese Drosselspule den gesamten Gleichstrom führen muß, so stellt sie sich namentlich bei großen Anlagen außerordentlich teuer und macht unter Umständen die Verwendung der eben beschriebenen Einrichtung aus wirtschaftlichen Gründen unmöglich. Die bisher gebräuchliche Schaltung ist in Abb. 1 dargestellt.
Gegenstand der Erfindung.ist der Ersatz dieser kostspieligen Drossel durch die natürliche Induktivität der Fahrleitung bzw. der
ao Stromschiene. Die Erfindung beruht auf der Überlegung, daß bei Verwendung eines Resonanzkreises (Kurzschlußkreises) zwischen Fahrdraht und Schiene mit vorgeschalteten Drosseln die erreichbare Senkung der
*5 Oberwellenspannung allein abhängig ist von dem Verhältnis
Verlustwiderstand des Resonanzkreises
Scheinwiderstand der Vorschaltdrossel
, d. h.
es kommt nicht auf die absolute Größe der Drosselinduktivität an, sondern auf ihr Verhältnis zum Verlustwiderstand des mit ihr zusammenwirkenden Kurzschlußkreises. Dies möge an Hand eines Beispiels erläutert werden.
Der Verlustwiderstand eines Kurzschlußkreises für die Gleichrichterfrequenz / ■= 300 und ihre höheren Harmonischen läßt sich ohne Schwierigkeit auf 0,1 Ohm herabsetzen. Für eine Vorschaltdrossel mit einer Induktivität von 0,53 mH ergibt sich bei 300 Hertz schon ein Scheinwiderstand von 1 Ohm; die erreichbare Senkung der Oberwellenspannung beträgt dann 1 : 10, ein Wert, der für die Praxis als durchaus befriedigend anzusehen ist. Hiernach besteht die Möglichkeit, auf die Verwendung von besonderen Vorschaltdrosseln gänzlich zu verzichten und lediglich Kurzschlußkreise in einer Entfernung von einigen hundert Metern von der Gleichrichteranlage zwischen Fahrdraht und Bahnschiene einzuschalten, da die der zwischen Gleichrichter und Kurzschlußkreis gelegenen Fahrdrahtlänge entsprechende Induktivität (eine Induktivität von 0,53 mH entspricht etwa einer Fahrdrahtlänge von 200 bis 300 m) ausreicht, um zusammenwirkend mit dem bzw. den Kurzschlußkreisen eine den praktischen Anforderungen genügende Senkung der Oberwellenspannung herbeizuführen.
Gemäß der Erfindung werden die Resonanzkreise parallel zwischen die Fahrleitung
*) Von dem Patentsucher ist als der Erfinder angegeben worden:
Dipl.-Ing. Hermann Geise in Berlin-]ohannisthal.
bzw. die Stromschiene und die Schienen der Bahn in einer solchen Entfernung vom Gleichrichter geschaltet, daß der Scheinwiderstand der zwischen Gleichrichter und Resonanzkreisen gelegenen Leitungsstrecke, die nach Maßgabe der gewünschten Senkung der Oberwellenspannung erforderliche Größe im Verhältnis zum Verlustwiderstand der Resonanzkreise hat. Die auf diese Weise vorgeschal-
lö tete natürliche Induktivität erfüllt denselben Zweck wie die obenerwähnte Drosselspule. Das Prinzip der neuen Schaltung wird durch Abb. 2 erläutert. Die für den Scheinwiderstand der zwischen Gleichrichter G und Resonanzkreisen B, B1 bzw. C, C1 liegenden Strecke maßgebende Länge ist der Abschnitt zwischen den Punkten A und B.
Liegt die- gestörte Fernsprechleitung F nicht in der Nähe des Gleichrichterwerkes,
ao so genügt die Einschaltung von Resonanzkreisen an einer Stelle, weil der von diesen Kreisen angesaugte Oberwellenstrom nicht parallel zur gestörten Leitung fließt. Abb. 3 zeigt einen derartigen Schutz der Fernsprech-
»5 leitung.
Läuft jedoch die Fernsprechleitung an der ganzen Bahnstrecke entlang, so müssen nach jeder Seite in gleichem Abstand vom Gleichrichterwerk Resonanzkreise aufgestellt werden, damit sich der störende Einfluß der durch Kreise kurzgeschlossenen Oberwellenströme aufhebt (Abb. 4).

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Anordnung zur Vermeidung von Fernsprechstörungen durch die Oberwellen von Gleichrichterströmen in Bahnanlagen unter Verwendung eines oder mehrerer auf die Gleichrichterfrequenz bzw. deren Oberwellen abgestimmter Spannungsresonanzkreise, dadurch gekennzeichnet, daß die Spannungsresonanizkreise in solcher Entfernung vom Gleichrichter zwischen Fahrleitung und Fahrschiene geschaltet sind, daß der Scheinwiderstand der zwischen Gleichrichter und Resonanzkreisen gelegenen Leitungsstrecke die Strombegrenzungsdrossel ersetzt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEA51795D 1927-08-21 1927-08-21 Anordnung zur Vermeidung von Fernsprechstoerungen durch die Oberwellen von Gleichrichterstroemen in Bahnanlagen Expired DE548655C (de)

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