DE5482A - Neuerungen an Kochplattenfalzen - Google Patents
Neuerungen an KochplattenfalzenInfo
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Description
1878.
Sasse 36.
AUGUST PRAUSNITZER in LIEGNITZ. Neuerungen an Kochplattenfalzen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 6. September 1878 ab.
Unter Kochplatten sind hier Platten verstanden, welche in thönerne oder eiserne Kochöfen
eingesetzt werden, um darauf durch Einwirkung von Unterfeuer kochen zu können.
Bei vorliegendem Kochplattensystem wird sowohl das Werfen der Platten als auch das
Auseinanderklaffen der Fugen durch einen prismatischen Falz, bestehend aus Falzfuge und
Falzprisma, wie es unter α und b der Zeichnung dargestellt ist, vermieden. Jede Platte hat an
der einen Kante eine prismatische Verstärkung a und an der anderen eine, ein solches Prisma
umfassende Falzfuge b, wodurch die einzelnen Platten in der Weise, wie es die Zeichnung
zeigt, aneinandergesetzt werden können. Jedes Prisma hat nach unten zu zwei Seiten, von
denen die eine Seite, 1 bis 2, mit der Horizontalebene einen spitzen, die andere, 2 bis 3, beinahe
einen rechten Winkel bildet. Durch eine solcherweise gestaltete Falzverbindung ist einerseits
ein Ausdehnen der Platten in gewissen Grenzen gestattet, andererseits ein Entfernen
der Platten von einander und eine Verbreiterung der Fugen verhindert. Sobald sich nämlich
die Platten etwas ausdehnen, können die schiefen Ebenen 1 bis 2 schlimmstenfalls an einander
hinaufgleiten, wodurch also ein Stofsen der Platten gänzlich ausgeschlossen ist. Entgegengesetzten
Falles verhindern die mehr senkrechten Flächen 2 bis 3 ein Entfernen der Platten
von einander, weil dann dieser Falz als Haken wirkt.
Die Kochplatten sind ferner so construirt, dafs jede Platte an der Seite, wo sie trägt, die
meiste und kräftigste Rippenverstärkung besitzt, während sie an der anderen Seite, wo sie getragen
wird, schwächer gehalten ist. Durch die Verlegung der Hauptverstärkung, bestehend aus
einer parallel der längeren Ausdehnung der Platte gehenden Hauptrippe c und mehreren anderen
Nebenrippen, auf die Seite der Falzfuge, ist eine unter gleichem Material-Aufwand wirksamere
Versteifung erzielt, als durch die Verstärkung der bisherigen Platten. Es ist vor
allem das bedeutende Durchbiegen einzelner Platten geradezu unmöglich. Bei den.bisherigen
Kochplatten verursacht die Unebenheit der Plattenfläche, hervorgebracht durch die oft bedeutende
Durchbiegung einzelner Platten, dafs oft ein Topf mit einem grofsen Theil seiner
Fläche nicht mit der Kochplatte in Berührung ist, wodurch das Kochen erschwert und Brennmaterial vergeudet wird.
Bei der Anordnung der Verstärkungsrippen ist schliefslich darauf gesehen, dafs die Flammen
möglichst oft an dieselben stofsen müssen, wenn diese darunter hinstreichen, wodurch eine möglichst
vollständige Ausnutzung der Feuerwärme erreicht werden kann. Zu diesem Zweck sind
die Rippen verhältnifsmäfsig hoch und zahlreich.
Der durch Rippen begrenzte, langrunde Raum d soll zur Aufnahme des Namens etc.
dienen.
Claims (2)
1. Verbindung der Platten durch prismatische
Falze, bestehend aus Falzprisma und Falzfuge, wobei die eine der zwei nach unten
gerichteten Seiten des Prismas mit der Horizontalen einen spitzen, die andere einen
beinahe rechten Winkel bildet.
2. Die beschriebene Anordnung der Verstärkungsrippen derart, dafs die Hauptverstärkung
auf der Seite der Falzfuge liegt, also auf der Seite, auf welcher die Platte trägt,
wenn die Seite des Falzprismas diejenige ist, welche getragen wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Family
ID=
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1223149B (de) | 1961-07-17 | 1966-08-18 | Bayer Ag | Stabilisieren von Polyacrylnitril-Loesungen |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1223149B (de) | 1961-07-17 | 1966-08-18 | Bayer Ag | Stabilisieren von Polyacrylnitril-Loesungen |
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