DE548229C - Zahnaerztlicher Ofen zur Herstellung von Inlays, Kronen, Brueckengliedern u. dgl. - Google Patents
Zahnaerztlicher Ofen zur Herstellung von Inlays, Kronen, Brueckengliedern u. dgl.Info
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- DE548229C DE548229C DE1930548229D DE548229DD DE548229C DE 548229 C DE548229 C DE 548229C DE 1930548229 D DE1930548229 D DE 1930548229D DE 548229D D DE548229D D DE 548229DD DE 548229 C DE548229 C DE 548229C
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- A—HUMAN NECESSITIES
- A61—MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
- A61C—DENTISTRY; APPARATUS OR METHODS FOR ORAL OR DENTAL HYGIENE
- A61C13/00—Dental prostheses; Making same
- A61C13/20—Methods or devices for soldering, casting, moulding or melting
Landscapes
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Description
- Zahnärztlicher Ofen zur Herstellung von Inlays, Kronen, Brückengliedern u. dgl. Die zahnärztlichen Ofen zur Herstellung von Inlays nach dem bekannten Verfahren der Doktoren M e y e r und M a v e s sind in elektrisch beheizte Kammern unterteilt, in denen für die verschiedenen Arbeitsprozesse, wie Auskochen der Wachsmodelle, Trocknen der Einbettungsmasse usw., verschiedene Temperaturen herrschen.
- Die elektrisch beheizten Ofen dieser Art müssen für verschiedene Stromarten und Stromstärken eingerichtet und in jeder Kammer besondere Windungen bzw. Widerstände angeordnet sein, um in den Kammern verschiedene Temperaturen aufrechtzuerhalten.
- Die elektrisch beheizten Ofen besitzen auch den weiteren Nachteil, daß oftmalige Störungen unvermeidlich sind.
- Diese Nachteile werden erfindungsgemäß dadurch behoben, daß der Ofen mit getrennter Gasheizung von verschiedener Heizkraft und gemeinsamer Regelungsvorrichtung für das Temperaturgefälle in den Kammern versehen ist, wobei das Temperaturgefälle über den Kammern mittels Abdeckplatten von verschiedener Wärmedurchlässigkeit veränderbar ist.
- Die Zeichnung stellt eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes dar.
- Der vorn durch eine zweiflügelige Tür verschließbare Ofen ist durch eine lotrechte Zwischenwand :2 in zwei Kammern 3 und 4 unterteilt. Die Kammer 4 kann beispielsweise durch gelochte Wände S in übereinanderliegende Fächer unterteilt werden. Die untere Heizplatte 6 der Kammern 3, 4 schließt die Kammern 7 und 8, in welchen die Gasflammenkörper 9 und io angeordnet sind, nach oben in bekannter Weise ab, wodurch das Eindringen der aus dem Gas entwickelten Wasserdämpfe in die Kammern 3 und 4 verhindert wird. Rohre 12 dienen gegebenenfalls dem Abzug der Verbrennungsgase und feuchten Dämpfe aus den Kammern 7 und B. Beispielsweise in der Ecke des oberen Faches der Kammer 4 ist ein Raum i abgeteilt, der eine Öffnung zum Einsetzen einer zum Kochen des eingebetteten Inlays dienenden Küvette i i aufweist.
- Nach Auskochen des Wachsmodells in der Küvette wird der mit Einbettungsmasse gefüllte Gasring, der das wachsfreie Modellnegativ enthält in die heißeste Kammer 4 gestellt, bis die letzte Spur von Wasserdampf entwichen ist.- Hierauf wird der Gußring in die Kammer 3 gebracht, wo er dauernd einer Temperatur von ioo° C ausgesetzt wird, um mit dieser Temperatür auf den Gußapparat gebracht zu werden. In der Kammer 4 können zahnärztliche Instrumente, Gaze, Verbandmaterialien usw. getrocknet und Handsowie Winkelstücke in einem Paraffin- oder Ölbad sterilisiert werden. In der Vorwärmekammer 3 herrscht eine geringere Temperatur, z. B. ioo° C, als in der Sterilisierkammer q.. In letzterer hat sich eine Temperatur zwischen Zoo bis 300° C als zweckmäßig erwiesen. Um die verschiedenen Temperaturen in den Kammern zu erreichen, ist die Anzahl der Flammen des Gasflammenkörpers io kleiner als der des Gasflammenkörpers g. Beide Flammenkörper 9 und io stehen unter der Einwirkung eines gemeinsamen Gashahnes 13, durch welchen das Temperaturverhältnis der Kammern stets gleichmäßig erhalten werden kann.
- Auf dem Kammerteil 3 ist ein Wasserbad 15 angeordnet, das durch Messung ständig nach Bedarf auf 5o bis 7o° C gehalten wird. Das Wasserbad dient zur Expansion des Wachsmodells und zur Erhärtung der Einbettungsmasse.
- Unterhalb der eigentlichen oberen Deckplatten des Ofens sind Isolierplatten 14 vorgesehen, um ein übermäßiges Erwärmen der Deckplatten zu verhindern. Diese Isolierung ist nach der Erfindung derart ausgestaltet, daß die Deckplatte der Kammer .4 eine Temperatur von ungefähr ioo° C, die Deckplatte der Kammer 3 hingegen eine geringere Temperatur, als in letzterer vorherrscht, besitzt. Auf den oberen Deckplatten können zahnärztliche Behelfe warmgehalten oder getrocknet werden. Die Seitenwände des Ofens sind nicht oder nur sehr schwach verkleidet, um die ausstrahlende Wärme zur Erwärmung des Arbeisraumes nutzbar zu machen.
- Im Sommer können auch seitlich Isolierplatten angebracht werden, um die Raumerheizung möglichst herabzusetzen.
- Die Wärme in den Ofenkammern 3 und q. kann durch getrennte Hähne oder auf andere Weise, z.. B. durch Thermostate, regelbar sein.
Claims (2)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Zahnärztlicher Ofen zur Herstellung von Inlays, Kronen, Brückengliedern u. dgl. mit zwei nebeneinanderliegenden, gegebenenfalls in mehrere übereinanderliegende Fächer unterteilten, durch Gasflammenkörper geheizten Kammern, dadurch gekennzeichnet, daß' die Kammern (3 und ¢) mit getrennten Gasflammenkörpern (9 und io) von verschiedener Heizkraft und gemeinsamer Regelungsvorrichtung für gleiches Temperaturgefälle beider Kammern versehen sind.
- 2. Zahnärztlicher Ofen nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Temperaturgefälle über den Kammern (3 und q.) mittels Abdeckplatten von verschiedener Wärmedurchlässigkeit veränderbar ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT548229X | 1929-12-03 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE548229C true DE548229C (de) | 1932-04-12 |
Family
ID=3676423
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1930548229D Expired DE548229C (de) | 1929-12-03 | 1930-11-25 | Zahnaerztlicher Ofen zur Herstellung von Inlays, Kronen, Brueckengliedern u. dgl. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE548229C (de) |
-
1930
- 1930-11-25 DE DE1930548229D patent/DE548229C/de not_active Expired
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