DE547295C - Form fuer Glasblasmaschinen - Google Patents

Form fuer Glasblasmaschinen

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DE547295C
DE547295C DEB133813D DEB0133813D DE547295C DE 547295 C DE547295 C DE 547295C DE B133813 D DEB133813 D DE B133813D DE B0133813 D DEB0133813 D DE B0133813D DE 547295 C DE547295 C DE 547295C
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DE
Germany
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glass blowing
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mold halves
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Expired
Application number
DEB133813D
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ADOLF MEDER
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ADOLF MEDER
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Publication date
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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C03GLASS; MINERAL OR SLAG WOOL
    • C03BMANUFACTURE, SHAPING, OR SUPPLEMENTARY PROCESSES
    • C03B9/00Blowing glass; Production of hollow glass articles
    • C03B9/30Details of blowing glass; Use of materials for the moulds
    • C03B9/34Glass-blowing moulds not otherwise provided for
    • C03B9/353Mould holders ; Mould opening and closing mechanisms
    • C03B9/3537Mechanisms for holders of half moulds moving by linear translation

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Moulds For Moulding Plastics Or The Like (AREA)

Description

  • Form für Glasblasmaschinen Es sind bereits Formen für Glasblasmaschinen bekannt geworden, bei welchen die Formhälften durch Zahnstangengetriebe geradlinig zueinander und voneinander bewegt werden, und zwar erfolgt die Bewegung gemeinschaftlich durch ein Handrad, einen Hebel o. dgl.
  • Das Handrad, der Hebel o. dgl. muß aber dabei bis zum vollständigen Öffnen oder Schließen der Formenteile weiterbewegt werden, wodurch Zeit und Arbeit nutzlos vergeudet werden. Außerdem erfordert die Montage der dabei verwendeten Getriebe viel Zeit und Arbeit, wenn die Trennungsebene zwischen den beiden Formhälften genau festgelegt werden soll.
  • Gegenstand vorliegender Erfindung betrifft eine Verbesserung dieser bekannten Anordnungen, die darin besteht, daß die Formenhälften, und zwar jede allein für sich durch einen Gewichtshebel bewegt werden, der auf das betreffende Zahnritzel so aufgekeilt ist, daß er seine Totpunktlage etwa in der Mitte des Formbackenweges.erreicht. Die Bewegung der beiden Formbacken wird dabei unabhängig voneinander an den Endstellungen ihrer jeweiligen Wegstrecke durch Anschlag begrenzt.
  • Diese Anordnung erspart bei den Formen sehr viel Zeit, da die Gewichtshebel nur über die toten Punkte hinweg zu heben sind.und dann freigelassen werden können. Das Nähern und Entfernen der beiden Formteile durch Hand kann dabei schneller als bei den bekannten Anordnungen erfolgen, ganz abgesehen davon, daß durch das Fehlen der zwangläufigen Verbindung beider Backen die Vorrichtung einfacher wird und leichter sowie genauer zu montieren ist.
  • Auf der Zeichnung ist beispielsweise eine Ausführungsform der Erfindung für Handblasmaschinen zur Herstellung von Federlegertintenflaschen in den beiden Endlagen, und zwar links in geöffnetem und rechts im geschlossenen Zustande, veranschaulicht.
  • Abb. i ist eine teilweise Vorderansicht mit teilweisem Schnitt, bei der die zu formende Flasche eingezeichnet ist, während die Abb. a eine Oberansicht der Vorrichtung veranschaulicht.
  • a ist die Grundplatte der Form, auf der die Formhälften b gleitbar lagern; c sind Zahnstangen, die an diametral gegenüberliegenden Stellen der Formhälften b in beliebiger Weise starr, aber auswechselbar befestigt sind. Die Zahnstangen sind in Böcken d geführt, die ein Augenlager e zur Lagerung der Antriebsspindel f besitzen. Unterhalb der Verzahnung g der Zahnstangen c tragen die Spindeln feine Verzahnung h, die mit der Verzahnung der Zahnstangen c in Eingriff steht. Am vorderen Ende der Spindel f befindet sich ein ein Handgewicht i tragender Hebel k.
  • Beide Formhälften können unabhängig voneinander bewegt werden und finden ihre Hubbegrenzung bei der Öffnungsstellung durch die Böcke d und in der Verschlußstellung durch den ringförmigen Ansatz 1, der bewirkt, daß jede Formhälfte unabhängig von der anderen im Grenzfalle nur bis zur :Mittelebene gehen kann.. Durch Bewegen der Handgewichte nach der einen oder anderen Seite, und zwar jeweils etwas über die Totpunktlage hinaus, werden die Spindeln f gedreht und dadurch infolge des Eingriffes der Zahnstange in die ritzelartige Ausbildung der Enden der Spindeln die Zahnstangen und damit die an diesen sitzenden Formhälften in geradliniger Weise so lange bewegt, bis sie an ihre Grenzpunkte treffen. Die an dem Hebel k beweglichen Gewichte i sind so bemessen, daß die Formhälften in den Endlagen, besonders aber in der geschlossenen Stellung, sicher gehalten werden. nt ist die fertiggeblasene Flasche.
  • Wie bereits erwähnt, eignet sich die Form insbesondere zur Herstellung von Hohlglasgegenständen, die mit Rillen beispielsweise für Tintenflaschen zum Auflegen der Federhalter oder mit einer geradlinigen Bodenvertiefung versehen sind. Infolge der geradlinigen Bewegung in horizontaler Richtung beim Öffnen der Form bewegt sich der an der Innenwandung der Form vorgesehene Vorsprung zur Herstellung der Rille längs dieser Rille und gestattet ein leichtes und sicheres Öffnen der Form, ohne den Glasgegenstand zu beschädigen.
  • Die Erfindung ist an Hand einer für eine Handblasmaschine bestimmten Form beschrieben; es wird jedoch ausdrücklich hervorgehoben, daß die Formen sich auch für maschinell betriebene Maschinen, einerlei welchen Systems, eignen.
  • Die Zahnstangen c können durch auf den Spindeln f sitzende Ritzel 1a oder aber durch eine entsprechende Verzahnung der Spindeln hin und her bewegt werden.
  • Bei dem beschriebenen Ausführungsbeispiel werden die- Formhälften in waagerechter Richtung auseinanderbewegt. Der Mechanismus für die Formhälften kann jedoch so ausgebildet und angeordnet sein, daß die Formhälften in waagerechter Ebene geteilt sind und dann anstatt in waagerechter Richtung sich in senkrechter Richtung auf und nieder bewegen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Form für Glasblasmaschinen, bei welcher die Formhälften durch ein von Hand betätigtes Zahnradgetriebe geradlinig auseinander und zusammenbewegt werden, dadurch gekennzeichnet, daß jede Formhälfte für sich allein durch einen nach Überschreitung einer mittleren Totpunktstellung unter dem Einfluß der Schwere oder einer anderen Belastung in die der offenen und der geschlossenen Form entsprechenden Endstellungen bewegt wird.
DEB133813D 1927-10-13 1927-10-13 Form fuer Glasblasmaschinen Expired DE547295C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4655813A (en) * 1985-03-19 1987-04-07 Emhart Industries, Inc. Mould opening and closing mechanism for a glassware forming machine

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4655813A (en) * 1985-03-19 1987-04-07 Emhart Industries, Inc. Mould opening and closing mechanism for a glassware forming machine

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