DE545940C - Viertaktbrennpulvermaschine - Google Patents

Viertaktbrennpulvermaschine

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DE545940C
DE545940C DENDAT545940D DE545940DD DE545940C DE 545940 C DE545940 C DE 545940C DE NDAT545940 D DENDAT545940 D DE NDAT545940D DE 545940D D DE545940D D DE 545940DD DE 545940 C DE545940 C DE 545940C
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stroke fuel
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RUDOLF PAWLIKOWSKI DIPL ING
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02BINTERNAL-COMBUSTION PISTON ENGINES; COMBUSTION ENGINES IN GENERAL
    • F02B45/00Engines characterised by operating on non-liquid fuels other than gas; Plants including such engines
    • F02B45/02Engines characterised by operating on non-liquid fuels other than gas; Plants including such engines operating on powdered fuel, e.g. powdered coal
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02TCLIMATE CHANGE MITIGATION TECHNOLOGIES RELATED TO TRANSPORTATION
    • Y02T10/00Road transport of goods or passengers
    • Y02T10/10Internal combustion engine [ICE] based vehicles
    • Y02T10/30Use of alternative fuels, e.g. biofuels

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  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
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Description

  • Viertaktbrennpulvermaschine Die Erfindung bezieht sich auf eine Viertaktbrennpulvermaschine und besteht darin, daß' ein Abspreng- und Fegluftstrom durch das vermittels der Steuerung vor Beendigung des Auspuffhubes bereits angehobene Ansaugventil zuerst auf den Kolbenboden gelgitet wird; so daß die Anfrittungen von Schlacken auf dem Kolbenboden durch die kalte Luft abgeschreckt werden, abspringen und durch den Auspuff hinausgefegt werden.
  • Bei Verarbeitung pulverförmiger Brennstoffe in Brennkraftmaschinen bilden die aus der Flamme herausfliegenden, teilweise unverbrannten Brenapulverkörnchen oft Schlackenansätze an den Brennraumwänden und besonders dem Kolbenboden. Die Schlackenansätze glimmen nach, verursachen unerwünschte Frühzündungen und wachsen oft zu großen Schlackenaufhäufungen im Brennraume an, die dem Betriebe schädlich sind. Die Erfindung bezweckt, diese Schlackenansätze noch im Entstehungszustand abzusprengen und aus dem Arbeitsraum zu schaffen. Zu diesem Zweck wird vor Beendigung des Auspuffhubes das Ansaugventil geöffnet und erfindungsgemäß ein Strom kalter Abspreng-und Fegluft auf den Kolbenboden geleitet. Dadurch werden die angefritteten Kohlenteilchen aus der Flamme schnell abgekühlt und springen ab. Der Abspreng- und Fegluftstrom bläst durch das noch offene Auspuffventil hinaus und nimmt die abgesprengten Schlackenteilchen durch den Auspuff mit hinaus, so daß sie nicht erst zwischen die Gleitflächen gelangen und den Betrieb stören.
  • Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung zeigt Abb. i an einem Längsschnitt durch den Zylinder einer Viertaktmaschine. Abb. 2 zeigt denselben Schnitt um 9o° gedreht.
  • Die Maschine saugt beim Niedergang des Kolbens r in bekannter Weise durch den Saugstutzen 7, Klappenventil 6 und Einsaugventil3 Frischlufc an. Beim Verdichtungshub wird mit dem als Stufenkolben ausgebildeten Arbeitskolben i im Luftpumpenraum 9 die durch io angesaugte Luft verdichtet, durch Ventil i i nach Gefäß 12 gedrückt und somit Gefäß 12 mit verdichteter Luft gefüllt. Dann erfolgtZündung, Entspannung undAuspuff im Arbeitszylinder, wobei die Luft im Gefäß 12 beim Hochgang des Kolbens z noch weiter verdichtet wird. Nahezu am Ende des Auspuffhubes, ehe das Auspuffventil 2 wieder geschlossen wird, wird bereits Ansaugventil 3 geöffnet. Dann strömt die im Gefäß 12 aufgespeicherte .verdichtete Luft mit kräftigem abkühlenden Strom. durch Ventil 3 in den Zylinderraum. Gleichzeitig werden auch die Zusatzspülluftventile 34 geöffnet und hochgespannte Abspreng- und Fegluft in den Zylinder geschickt. Die Einführungsorgane 3, 34 sind so ausgebildet, z. B. mit Schirm 1 5, daß der Abspreng- und Fegluftstrom durch 3 und 34 zuerst den Kolbenboden.trifft, auf dem sich erfahrungsgemäß am leichtesten Schlackenansätze bilden. Diese werden durch den kalten, auf sie - gerichteten Luftstrom schnell abgekühlt, springen ab und werden von der reichlich zugegebenen Spülluft durch das noch offene Auspuffventil :2 hinausgefegt. Der Abspreng- und Fegluftstrom wirkt dabei bis nach vollständigem .Schluß des Auspuffventils 2.
  • Dies ist von besonderem Vorteil. Wenn der Ausschub nämlich ohne besondere gespannte Fegluft nur durch die Ausschubkraft des Kolbens i erfolgt, versiegt der Strom der Auspuffgase mit abnehmender Kolbengeschwindigkeit gegen den oberen Totpunkt. Die Schlackenkörnchen fallen dann, am Korb und an den Wandteilen des Auspuffventils anprallend, zurück und gelangen beim Schließen zwischen die von den heißen Auspuffgasen auf der Oberfläche erweichten Sitzflächen des Auspuffventils. Die harten Schlackenkörnchen drücken sich unter der Schließkraft des Ventils leicht in das oberflächlich erweichte Metall ein und machen die Sitzflächen undicht. Nach der Erfindung tritt ein solches Zurückfallen abgesprengter Schlackenteilchen im allgemeinen nicht ein, so daß die Dichtflächen des Ventils lange dichthalten.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCIi Viertaktbrennpulvermaschine, dadurch gekennzeichnet, daß ein Abspreng- und Fegluftstrom durch das vermittels einer entsprechenden Steuerung vor Beendigung des Auspuffhubes bereits angehobene Ansaugventil zuerst auf den Kolbenboden geleitet wird, so daß die Schlackenanfrittungen auf dem Kolbenboden durch die kalte Luft abgeschreckt werden, abspringen und durch den Auspuff hinausgeblasen werden.
DENDAT545940D Viertaktbrennpulvermaschine Expired DE545940C (de)

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