DE545796C - Vorrichtung zur Blutstauung - Google Patents

Vorrichtung zur Blutstauung

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DE545796C
DE545796C DEST45341D DEST045341D DE545796C DE 545796 C DE545796 C DE 545796C DE ST45341 D DEST45341 D DE ST45341D DE ST045341 D DEST045341 D DE ST045341D DE 545796 C DE545796 C DE 545796C
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    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61BDIAGNOSIS; SURGERY; IDENTIFICATION
    • A61B17/00Surgical instruments, devices or methods
    • A61B17/12Surgical instruments, devices or methods for ligaturing or otherwise compressing tubular parts of the body, e.g. blood vessels or umbilical cord
    • A61B17/132Tourniquets
    • A61B17/135Tourniquets inflatable

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Description

  • Vorrichtung zur Blutstauung Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur venösen und arteriellen Blutstauung, bei der als Stütze des abzubindenen Gliedes, z. B. des Armes, ein an sich bekanntes Stativ mit einer in einem Kugelgelenk gelagerten Auflagefläche verwendet wird.
  • Gemäß der Erfindung dient zur Unterbindung des Gliedes eine an sich bekannte aufblasbare Manschette, deren Luftdruck durch eine Fußpumpe geregelt werden kann. Ferner ist ein Manometer vorgesehen, das die Ablesung des Druckes in der Manschette ermöglicht. Zur Regelung des Luftdruckes kann ein Ventil, das in der Luftleitung zwischen dem Manometer und der Pumpe angebracht ist, mit dem Fuß bedient werden. Hierdurch ist erreicht, daß der Arzt bei der Bedienung des Gerätes beide Hände frei hat.
  • Als Stütze für den abzubindenden Arm ist an dem Kugelgelenk des Statives eine Rinne vorgesehen, die den Arm in gestreckter Lage aufnimmt und mit einer Auflagefläche oder Polsterung aus keimfreiem Stoff , versehen sein kann. Der Arm kann in der Rinne mittels Riemen in der gewünschten Lage festgehalten werden. Ferner ist am Ende der Rinne in an sich bekannter Weise ein Handgriff verstellbar angebracht, den die Hand des abzubindenden Armes bei der Untersuchung umfaßt.
  • Die neue Vorrichtung dient zur Messung des Blutdruckes sowie auch sonst zu venösen Blutstauungen, z. B. zum Zwecke des Aderlassens oder zur Vornahme intravenöser Injektionen. Ferner können Operationen am Unterarm und an der Hand nach der Abschnürung des Armes unter Vermeidung größerer Blutverluste vorgenommen werden.
  • Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der neuen Vorrichtung schematisch dargestellt. Das eigentliche Stativ a ist auf Rollen verschiebbar und trägt an dem in Gier Höhe verstellbaren Teil ein Kugelgelenk c. An dem Gelenk ist eine Schiene oder Rinne b zur Aufnahme des Armes angebracht, die vermittels des Kugelgelenkes in jede für den Arzt erwünschte und für den Patienten bequeme Stellung gebracht werden kann. An der Schiene b ist ein Handgriff e so vorgesehen, daß er von der Hand des abzubindenden Armes durch die Öffnung d umfaßt werden kann. Der Handgriffe ist längs der Schiene verstellbar. Am Handgelenk kann der Arm mit einem Riemen f festgeschnallt werden. Andererseits wird der Arm auch durch die aufblasbare Manschette g in der gewünschten Lage festgehalten. Der Arm ist also im allgemeinen an zwei Stellen, mit Benutzung des Handgriffes e an drei Stellen fixiert, so daß der Arzt die Nadel bei einer Injektion an der entsprechenden Stelle des Armes einstechen kann, ohne dabei eine unerwünschte Bewegung des Armes des Patienten befürchten zu müssen. Die Manschette g wird über einen Schlauch h; an dem das an der Schiene sitzende Manometer L angeordnet ist, mittels der Fußpumpe i aufgeblasen. Neu ist hierbei ferner nun, daß ein Ventil k in die Luftleitung eingeschaltet ist, das ebenso wie die Pumpe, die mit dem Pedal n angetrieben wird, über ein Pedal m bedient wird. Somit kann der Arzt den Luftdruck in der Manschette g - mit der Pumpe i erhöhen oder durch Öffnen des Ventils h.. erniedrigen, ohne dabei die Hände zu benötigen. Es ist natürlich möglich, dert Luftdruck statt .durch eine Pumpe durch ein Gebläse zu erzeugen und die Bedienung der Ventilanordnung beliebig vot'zunehmen, sofern nur beide Vorrichtungen durch den Fuß bedient werden. Die Pumpe und die Ventilsteuerung können in dem Stativ eingebaut oder neben dem Stativ angeordnet sein. Ferner kann der Luftschlauch li ganz oder zum Teil in dem Stativ bzw. dicht an dem Stativ angebracht sein.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Vorrichtung zur Blutstauung, bei der der zu behandelnde Körperteil auf einem an einem Kugelgelenk in einem Stativ befestigten Träger angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß die aufblasbare Manschette (g) mit einer Fußpumpe f i) und einem Manometer (l) in Verbindung steht, und daß in die von der Pumpe zur Manschette führende Leitung (h) ein mit dem Fuße zu steuerndes Ventil (k) eingeschaltet ist, während für den zu unterbindenden Arm eine rinnenartig, leicht steril zu haltende Schiene o. dgl. vorgesehen ist, an der durch Riemen (f) sowie durch die aufblasbare Manschette und gegebenenfalls einen verschiebbaren Handgriff (e) der Arm festgehalten werden kann.
DEST45341D Vorrichtung zur Blutstauung Expired DE545796C (de)

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DE545796C true DE545796C (de) 1932-03-05

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3625219A (en) * 1969-01-03 1971-12-07 Raymond M Abrams Apparatus to facilitate sealing of arterial punctures

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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US3625219A (en) * 1969-01-03 1971-12-07 Raymond M Abrams Apparatus to facilitate sealing of arterial punctures

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