CH149242A - Vorrichtung zur Stauung der Blutzirkulation in einem Arme. - Google Patents
Vorrichtung zur Stauung der Blutzirkulation in einem Arme.Info
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Description
Vorrichtung zur Stauung der Blutzirkulation in einem Arme. Gegenstand der Erfindung ist eine Vor richtung zur Stauung der Blutzirkulation in einem Arme. Es sind schon zwecks Blutstauung Man schetten mit aufblasbaren Innenkissen be kannt, bei denen ein Manometer zum Ab lesen des Luftdruckes vorgesehen ist. Diese bekannten Vorrichtungen besitzen aber den Nachteil, dass besonders bei ängstlichen Pa tienten der Arzt, nicht mit der nötigen Sicher heit arbeiten kann, weil der Patient oft den Arm zur Unzeit bewegt. Gegenstand der Erfindung ist eine Vor richtung, in welcher der Arm des Patienten in einer sicheren Weise festgehalten wird, wobei das Aufpumpen der Stauungsmanschette mit dem Fuss geschieht und wobei zudem zweckmässigerweise der Druck durch ein Ventil ebenfalls mit dem Fuss reguliert wer den kann, so dass der Arzt beide Hände für die Behandlung frei hat. An der Vorrichtung ist weiterhin zweck mässigerweise eine Klemme zum Abklemmen oder Fixieren einzelner Adern angebracht, und zwar in solcher Weise, dass sie in jeder Richtung und Orientierung an dem Arm, beziehungsweise an die zu fassende Ader angesetzt werden kann. In der Zeichnung ist schematisch ein Ausführungsbeispiel einer solchen Vorrich tung dargestellt. Es bedeutet a ein in der Höhe verstellbares, fahrbares Stativ bekann ter Art, das oben ein Kugelgelenk besitzt, auf dem die Armschiene b montiert ist. Durch dieses Kugelgelenk kann die Arm schiene in jede beliebige, für den Arzt nötige und für den Patienten bequeme Stellung ge bracht werden. Die Armschiene b unterschei det sich in der Form nicht von den bisher bekannten gewöhnlichen Schienen, besitzt aber am untern Ende einen Handgriff e, der so angebracht ist, dass der Patient den Hand griff e mit Untergriff fassen kann. Dieser Handgriff e ist in der Längsachse der Arm schiene verstellbar. In der Nähe der Hand gelenksgegend wird der Arm mit einem Riemen f festgeschnallt. Eine weitere Fixie rung des Armes geschieht durch die an der Schiene b angebrachte, aufblasbare Man schette g. Der Arm ist also an zwei Stellen mit Benützung des Handgriffes an drei Stel len fixiert, so dass der Arzt seine Instrumente in voller Ruhe an der entsprechenden Stelle ansetzen kann. Das Aufpumpen der Man schetten g geschieht mit der am Stativfuss angeordneten Luftpumpe i über einen Schlauch <I>h,</I> woran auch ein Manometer l und ein Ventil k angeschlossen sind. Die Betätigung dieses Ventils k und ebenso diejenige der Luftpumpe i geschieht durch den Fuss, damit der Arzt die beiden Hände frei hat. Das Ventil k ist vorgesehen, um den Druck in der Manschette zu regulieren, d. h. im Falle der Druck zu hoch ist, kann durch das Ven til der Druck entsprechend gemindert werden. Das Ventil k wird durch den Fusstritt in betätigt, während das Aufpumpen der Man schette durch den Fusstritt n veranlasst wird. Der Arzt hat also beide Hände frei, während er durch Pumpen mit dem Fuss den Druck in der Manschette beliebig erhöhen oder durch das Ventil, das er ebenfalls mit dem Fuss betätigen kann, den Druck vermindern kann. An der Armschiene b ist nun eine Klemme t mit ihrem Schieber<I>p</I> auf der Führung o verschiebbar angebracht, welche Klemme zum Fixieren oder Abklemmen einer Ader geeignet ist. An dem Schieber p sitzt eine flache Hülse q, in der ein Schieber r höher und tiefer gestellt werden kann, an dessen unterem Ende ein Kugelgelenk s an gebracht ist, an dem die erwähnte Klemme t befestigt ist. Es kann also durch diese Ver schieb- und Verstellbarkeit der Venenklemme diese an jeder gewünschten Stelle und in jeder Orientierung angesetzt werden. v und u bedeuten Feststellungsschrauben. Wie gesagt, zeigt die Zeichnung nur eine schematische Darstellung der Vorrichtung; die Ausgestaltung kann natürlich auch anders sein.
Claims (1)
- <B>PATENTANSPRUCH</B> Vorrichtung zur Stauung der Blutzirkula tion in einem Arme; bei welcher ein Stativ mit Kugelgelenkkopf zur Verwendung ge langt, dadurch gekennzeichnet, dass auf diesem Gelenkkopf eine Armschiene aufgesetzt ist, deren eines Ende mit einem verschiebbaren Handgriff versehen ist, wobei die Fixierung des Armes ausser durch eine an der Arm schiene angebrachte, aufblasbare Manschette noch durch einen in der Nähe des Hand gelenkes angebrachten Riemen und das Auf blasen der Manschette durch eine vom Fuss zu betätigende Pumpe geschieht. UNTERANSPRÜCHE: 1.Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass in die Luftleitung zur Armmanschette ein durch den Fuss zu betätigendes Ventil eingeschaltet ist, mit dem der Druck in der aufblasbaren Manschette reduziert werden kann. 2. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass an der Armschiene eine Führungsstange vorgesehen ist, auf der ein in einer Hülse verschieb- und ver stellbarer Schieber mit einem Kugelgelenk sitzt, an dem eine zum Fixieren oder Ab klemmen einer Ader dienende Klemme angeordnet ist, welche somit an jeder ge wünschten Stelle des Armes und in jeder Orientierung angesetzt werden kann.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH149242T | 1930-01-17 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH149242A true CH149242A (de) | 1931-08-31 |
Family
ID=4404892
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH149242D CH149242A (de) | 1930-01-17 | 1930-01-17 | Vorrichtung zur Stauung der Blutzirkulation in einem Arme. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH149242A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US5554168A (en) * | 1991-06-03 | 1996-09-10 | Ll Medico Aps | Device for closing the operation wound after puncture of arteria femoralis or vena femoralis |
-
1930
- 1930-01-17 CH CH149242D patent/CH149242A/de unknown
Cited By (1)
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