DE595044C - Geraet zum Einfuehren von Gasen in den menschlichen Koerper - Google Patents

Geraet zum Einfuehren von Gasen in den menschlichen Koerper

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DE595044C
DE595044C DEM119965D DEM0119965D DE595044C DE 595044 C DE595044 C DE 595044C DE M119965 D DEM119965 D DE M119965D DE M0119965 D DEM0119965 D DE M0119965D DE 595044 C DE595044 C DE 595044C
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human body
slide
glass
introducing gases
pneumothorax
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DEM119965D
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HERBERT MANGOLD DR
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61MDEVICES FOR INTRODUCING MEDIA INTO, OR ONTO, THE BODY; DEVICES FOR TRANSDUCING BODY MEDIA OR FOR TAKING MEDIA FROM THE BODY; DEVICES FOR PRODUCING OR ENDING SLEEP OR STUPOR
    • A61M1/00Suction or pumping devices for medical purposes; Devices for carrying-off, for treatment of, or for carrying-over, body-liquids; Drainage systems
    • A61M1/04Artificial pneumothorax apparatus
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61MDEVICES FOR INTRODUCING MEDIA INTO, OR ONTO, THE BODY; DEVICES FOR TRANSDUCING BODY MEDIA OR FOR TAKING MEDIA FROM THE BODY; DEVICES FOR PRODUCING OR ENDING SLEEP OR STUPOR
    • A61M13/00Insufflators for therapeutic or disinfectant purposes, i.e. devices for blowing a gas, powder or vapour into the body
    • A61M13/003Blowing gases other than for carrying powders, e.g. for inflating, dilating or rinsing
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61MDEVICES FOR INTRODUCING MEDIA INTO, OR ONTO, THE BODY; DEVICES FOR TRANSDUCING BODY MEDIA OR FOR TAKING MEDIA FROM THE BODY; DEVICES FOR PRODUCING OR ENDING SLEEP OR STUPOR
    • A61M2205/00General characteristics of the apparatus
    • A61M2205/33Controlling, regulating or measuring
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Description

  • Gerät zum Einführen von Gasen in den menschlichen Körper Geräte zum Einführen von Gasen in den menschlichen Körper, insbesondere zum Erzeugen und Nachfüllen eines Pneumothorax, mit verstellbarem Glaszylinder. durch Festlial.-ten mit Stellhebel an einer Zahnstange, Federhaltung mit Zahnung am Mantierungsbrett u. dgl. sind bekannt. Diese bisherigen technischen. Einrichtungen haben aber die großen Nachteile, daß bei dem notwendigen Verstellen der Glaszylinder bei der Bedienung, die mitunter mehrere Handhabungen beding g en, Erschütterungen des Apparates und damit Störungen des ärztlichen Handelns @eintreten können, eine ruhige und gleichmäßige Zuführung der Luft oder Gase nicht gewährleistet ist oder der Apparat mit Überdruck arbeitet. Endlich besteht bei den bekannten Geräten sowie bei der erschwerten Bedienung derselben, die ein beliebiges Aufundabbewegen der Glaszylinder nicht zuläßt, die Gefahr dies Herabgleitens der Schlitten und somit eine leichte Zerstörung der Glaszylinder. Durch die Erfindung worden diesle Mängel dadurch behoben-, das für jeden der die Glasgefäße tragenden, verschiebbaren Schlitten ein mit .einer unmittelbar an ihm befestigten Zahnstange zusammenwirkendes Schneckengetriebe vorgesehen ist.
  • In der Zeichnung ist ein. Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt.
  • An der Tafel. i sind Führungsteile 4, 5, 6, 7 angebracht, zwischen denen Gleitschienen 2 und ,3 in lotrechter Richtung verschiebbar angeordnet sind. Die Gleitschienen 2 und, 3 tragen mittels Halteteile 27, 28 abnehmbar befestigte Glaszylinder 16 und 17, welche mit einer Teilung versehen sind. Die Glaszylinder laufen nach oben und unten in kurze, offene Glasröhren aus, von denen die unteren, 18 und i g, durch einen Schlauch 2o miteinander verbunden sind, so daß die Flüssigkeit nach dem Gesetz der kommunizierenden Röhren je nach dem Höhenunterschied von tinem Zylinder zum andern fließt. Der eine Glas zylin.der 16 dient zur Aufnahme der Luft oder des Gases, die in den menschlichen Körper eingeführt werden soll, während der andere Glaszylinder 17.die Sperr- und Druckflüssigkeit aufnimmt. Die Einrichtung, durch welche die benötigte Luft oder das Gas in. den ersten Zylinder 16 :eingebracht wird, ferner die Art und Weise, -auf welche diese Luft oder dieses Gas von diesem Zylinder 16 durch den abführenden; Schlauch 21 zum menschlichen Körper geleitet wird, ist für die Erläuterung der Erfindung ohne Belang. Diese bezieht sich lediglich auf die besondere Ausgestaltung des Gerätes; welche dazu dient a) die Gleitschienen 2 und 3 und damit die Glaszylinder 16 und 17 in lotrechter Richtung erschütterungsfrei und gleichmäßig- zu heben und zu senken, b) die Gleitschienen 2 und 3 und, damit die Glaszylinder 16 und 17 in jeder Stellung auf- oder abwärts festzustellen.
  • Die Außenkanten der Gleitschienen 2 und 3 sind mit je einer Zahnstange 8 bzw. 9 versehen, in. welche von der Seite her j e ein Zahnrad io bzw. ii eingreift. Diese Zahnräder sind auf der Tafel i befestigt, so daß bei Drehtrog jedes Zahnrades to bzw. r r die zugehörige Zahnstange ä bzw. 9 und damit der Gleitschlitten 2 bzw. 3 auf und nieder bewegt wird. Der Antrieb für die Drehung jedes der Zahnräder i o und i i erfolgt durch je eine Kurbel 14 bzw. 15, die mit einer Schraube ohne Ende (Schneckenkurbel) 12 bzw. 13 in das zugehörige Zahnrad i o bzw. 11 eingreift. Die Kurbeln 14. und 15 sind ebenfalls an der Tafel i befestigt, sie überragen den Seitenrand derselben., so daß sie bequem in der zur Vorderfläche der Tafel i senkrechten Ebene gedreht werden können.
  • Die Verwendung des S.chneckenkurbel-Zahnradantriebes für die Gleitschlitten eines Pneumothoraxapparates bedeutet für die ärztliche Praxis .aus folgenden Gründen einen Fortschritt i. Die Verschiebung der Gleitschlitten in lotrechter Richtung kann durch Drehen der Kurbel mit beliebiger Genauigkeit erfolgen, sowohl in Westrecken bestimmter Größe als auch im Dauerbetrieb. Diese Tatsache ist für die Regelung der Druckverhältnisse, unter denen die Luft in den menschlichen Körper :einströmen soll, von wesentlicher Bedeutung, ganz besonders bei einer Pneumothoraxerzeugung.
  • 2. Die Feststellung der Schlitten in einer gewünschten Stellung erfordert keine besondere Handlung und somit auch nicht dieAufmerksamkeit des Arztes. Eine Umkehr der Bewegung ist mit Leichtigkeit zu bewerkstelligen. Ist einmal der Glaszylinder zu hoch oder zu tief gesenkt, so ist der dabei eintretende zu starke Über- oder Unterdruck rasch durch leichte kurze Umdrehungen auszugleichen. Wird die Bewegung der Schlitten beendet, so bedeutet das Loslassen der Kurbel ein Feststehen der Schlitten.
  • 3. Die Gefahr des Abgleitens der Schlitten und damit der Glaszylinder isst durch die unmittelbare Verankerung des Schlittens am Schneckenzahnradantrieb praktisch unmöglich.
  • Jede Hilfeleistung wird überflüssig, denn die Kurbel läßt sich mit geringstem Kraftaufwand mit der Spitze eines Fingers weiterschieben. Dadurch wird eine Erschütterung des Apparates und der Flüssigkeit in den Glaszylindern vermieden.
  • 5. Zufolge dieser Ausbildung des Gerätes zum Heben und Senken der Glaszylinder kann es auch im Rahmen einer aseptischen ärztlichen Handlung gebraucht werden, wenn die Griffe der Kurbeln mit ,auskochbaren Überzügen (Gummi, Leinen) bedeckt sind.
  • Der Schneckenkurbelzahnradantrieb für die Bewegung von Glaszylindern bei Pneumothoraxapparaten ist auch dann zu verwenden, wenn die Bewegung beider Glaszylinder gleichzeitig und zwangsläufig in entgegengesetzten Richtungen gefordert wird.
  • Um das bei jedem Pneumothoraxapparat notwendige Manometer 2a, bei dem die Verdunstung des Wassers leicht zu einer ungenauen Einstellung des Nullpunktes führen kann, stets in richtiger Einstellung zu haben, kann dasselbe vorteilhaft ebenfalls auf einem gleitbaren Schlitten 23 befestigt sein, welcher, an der einen Seite mit einer Zahnstange2q. versehen, durch ein Schneckenrad 25 leicht verschiebbar ist. Dieser Schlitten 23 ist in diesem Falle so weit auszuschneiden, daß die Teilung 26, welche auf der Tafel i sich befindet, sichtbar ist und jede Auf- und Ab- wärtsbewegung unbehindert zuläßt. Die Anordnung kann aus Billigkeitsgründen auch so erfolgen, daß die beiden Schenkel des. Manometers 22 durch ein Gummirohr verbunden sind. Der eine Schenkel ist in diesem Falle fest auf der Tafel i, der andere Schenkel auf den gleitbaren Schlitten mit Zahnstange angeordnet. Die Ausbildung des Manometers ist von der Ausbildung des Gerätes sinngemäß übertragen; aber nicht Gegenstand der Erfindung.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH.' Gerät zum Einführen von Gasen (Stick stoff o. d l.) in den menschlichen Isörper, insbesondere zum Erzeugen oder Nachfüllen eines Pneumothorax, bestehendaus zwei kommunizierenden Gefäßen, von denen das eine über ein Manometer mit einer Hohlnadel verbunden ist und entweder das eine oder beide an einer lotrecht aufgestellten Platte mittels durch Zahnstangen in beliebiger Höhe feststellbarer Schlitten verschiebbar befestigt sind, dadurch gekennzeichnet, daß für jeden verschiebbaren Schlitten ein lnit der un# mittelbar an ihm befestigten Zahnstange zusammenwirkendes Schneckengetriebe vorgesehen ist.
DEM119965D 1932-06-03 1932-06-03 Geraet zum Einfuehren von Gasen in den menschlichen Koerper Expired DE595044C (de)

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DEM119965D DE595044C (de) 1932-06-03 1932-06-03 Geraet zum Einfuehren von Gasen in den menschlichen Koerper

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DE (1) DE595044C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0631488A4 (de) * 1992-03-16 1995-04-19 Birtcher Med Syst Verfahren und vorrichtung zum verringern des überdruckes beim aufblasen einer körperhöhle.

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0631488A4 (de) * 1992-03-16 1995-04-19 Birtcher Med Syst Verfahren und vorrichtung zum verringern des überdruckes beim aufblasen einer körperhöhle.

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