DE545792C - Elektrische Kochplatte mit keramischem Plattenkoerper und zwischen den Windungen des Heizkoerpers angeordneter Metalleinlage - Google Patents

Elektrische Kochplatte mit keramischem Plattenkoerper und zwischen den Windungen des Heizkoerpers angeordneter Metalleinlage

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DE545792C
DE545792C DE1930545792D DE545792DD DE545792C DE 545792 C DE545792 C DE 545792C DE 1930545792 D DE1930545792 D DE 1930545792D DE 545792D D DE545792D D DE 545792DD DE 545792 C DE545792 C DE 545792C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F24HEATING; RANGES; VENTILATING
    • F24CDOMESTIC STOVES OR RANGES ; DETAILS OF DOMESTIC STOVES OR RANGES, OF GENERAL APPLICATION
    • F24C15/00Details
    • F24C15/10Tops, e.g. hot plates; Rings
    • F24C15/102Tops, e.g. hot plates; Rings electrically heated
    • F24C15/106Tops, e.g. hot plates; Rings electrically heated electric circuits

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
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Description

Gegenstand vorliegender Erfindung ist eine elektrische Kochplatte mit keramischem Plattenkörper und zwischen den Windungen des Heizkörpers angeordneter Metalleinlage.
Es sind bereits Kochplatten mit metallüberzogenem keramischem Plattenkörper vorgeschlagen worden, wobei der Metallüberzug eine geschlossene Scheibe bildet und mit in den Plattenkörper hineinragenden Rippen oder Stegen versehen war. Hierbei ergeben zwar diese Metalleinlagen zwischen den Windungen des Heizkörpers ebenfalls eine gute Wärmeableitung gegen die Kochoberfläche hin, die letztere wird sich aber genau wie bei reinmetallischen Kochplatten im Betrieb infolge der Erwärmung verziehen und werfen, so daß ein aufgestelltes Kochgefäß nur noch punktweise aufsteht.
Der gleiche Mangel bestand auch bei nach
ao einem anderen Vorschlag ausgeführten rein metallischen Kochplatten mit Kupfereinlage, nebstdem waren dieselben schwer und in der Herstellung teuer.
Die genannten Übelstände werden nun
as beim Erfindungsgegenstand dadurch behoben, daß die Metalleinlage aus dünnen Streifen mit vorzugsweise L- oder T-förmigem Querschnitt besteht, deren Schenkel bzw. Flansch an der Oberfläche des keramischen Plattenkörpers liegt, derart, daß eine durch parallele Streifen gebildete metallische Wärmeaustauschfläche mit dazwischen freiliegender keramischer Plattenoberfläche entsteht.
Dank dieser Ausbildung besitzt die Kochplatte eine metallische Wärmeaustauschfläche, und da der keramische Plattenkörper sich auch in der größten Hitze nicht verzieht, bleibt die Wärmeaustauschfläche stets genau plan. Gleichzeitig schützt die an der Plattenoberfläche vorstehende Metalleinlage den keramischen Körper gegen Beschädigung durch die Kochtöpfe. Ein weiterer Vorteil liegt darin, daß die glühende Heizspirale durch den Plattenkörper nach oben durchschimmert, wodurch man ein sichtbares Anzeichen dafür erhält, daß die Kochplatte eingeschaltet und in Wirkung ist.
Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes sind in der Zeichnung dargestellt, und zwar zeigt
Fig. ι einen senkrechten Schnitt einer ersten Ausführungsform und
Fig. 2 einer zweiten Ausführungsform;
Fig. 3 ist ein waagerechter Schnitt nach Linie III-III in Fig. 1.
In Fig. ι ist 1 der keramische, kreisscheibenförmige Plattenkörper, in welchem der spiralförmige Heizkörper 2 eingelegt ist und welcher am Umfang eine Metallbewehrung 3 hat. Zwischen den Windungen der Heizspirale ist ein Metallband 4 von L-förmigem Querschnitt eingebettet, dessen oberer Schenkel über der Oberfläche des keramischen Plattenkörpers liegt und die Wärmeaustauschfläche bildet. Die durch die Heizspirale erzeugte Wärme wird somit praktisch völlig
durch, die gut leitende Metallspirale 4 auf das daraufgestellte. Kochgefäß übertragen. Gleichzeitig ist die keramische Oberfläche gegen mechanische Beschädigungen geschützt. Bei der Variante nach Fig. 2 hat das Spiralband 6 bei im übrigen gleicher Ausbildung der Kochplatte T-förmigen Querschnitt. Hierdurch ergibt sich eine noch größere metallische Schutz- und Wärmeaustauschfläche.
Wie Fig. 3 zeigt, hat die Heizspirale 2 nebst den Zuleitungen u und ν in an sich bekannter Weise noch zwei Anzapfungen χ und y. Mittels eines Regulierschalters können nun einzelne Abschnitte der Heizspirale oder alle zusammen nach Belieben eingeschaltet werden, so daß die heizende Fläche nicht größer ist als der Boden des aufgesetzten Kochgefäßes, und hierdurch sowohl Überhitzung der äußeren Teile der Heizspirale als auch unnütze Strahlungsverluste vermieden werden. Es ergibt sich auf diese Weise eine Unterteilung der Kochplatte in mehrere konzentrische Heizzonen, wobei jeweils der nicht von Metall bedeckte Streifen die Begrenzung der Wärmeausbreitung bildet.
Die Metalleinlage kann entweder in den weichen keramischen Plattenkörper eingelegt und mit diesem gebrannt werden, oder es kann eine Rille oder sonstwie geeignet geformte Aussparungen in dem Plattenkörper eingeformt und nach dem Brennen die Metalleinlage eingelegt und mittels eines Kittes befestigt oder mit einer Glasur festgebrannt werden.
Auf gleiche Weise können auch rechteckige Platten oder solche beliebiger Gestalt hergestellt werden, wobei die Metalleinlagen gerade oder in sonst passender Form ausgeführt werden können.
Die Metalleinlagen könnten auch die Form von Stiften mit flachen Köpfen oder eine beliebige andere Form haben, wenn sie nur die Wärmeleitung nach der Plattenoberfläche möglichst restlos übernehmen und letztere so viel deckt, daß eine genügende Wärmeaustauschfläche entsteht.

Claims (4)

  1. Patentansprüche:
    i. Elektrische Kochplatte mit keramischem Plattenkörper und zwischen den Windungen des Heizkörpers angeordneter Metalleinlage, dadurch gekennzeichnet, daß die Metalleinlage aus dünnen Streifen mit vorzugsweise L- oder T-förmigem Querschnitt besteht, deren Schenkel oder Flansch an der Oberfläche des keramischen Plattenkörpers liegt, derart, daß eine durch parallele Streifen gebildete metallische Wärmeaustauschfläche mit dazwischen freiliegender keramischer Plattenoberfläche entsteht.
  2. 2. Elektrische Kochplatte gemäß Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Metalleinlage in die keramische Masse eingebettet und mit dieser festgebrannt ist.
  3. 3. Elektrische Kochplatte gemäß Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Metalleinlage in den Aussparungen des y0 gebrannten Plattenkörpers mittels Kitt befestigt oder mit Glasur festgebrannt ist.
  4. 4. Elektrische Kochplatte gemäß Anspruch ι mit durch Anzapfungen in mehrere von innen nach außen zuschaltbare konzentrische Heizzonen unterteilten Heizspiralen, dadurch gekennzeichnet, daß sowohl die Metalleinlage bzw. Plattenoberfläche als auch der Heizwiderstand ununterbrochen sind, derart, daß der nicht von Metall bedeckte Streifen die Wärmeausbreitung begrenzt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DE1930545792D 1930-08-23 1930-08-23 Elektrische Kochplatte mit keramischem Plattenkoerper und zwischen den Windungen des Heizkoerpers angeordneter Metalleinlage Expired DE545792C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3315438A1 (de) * 1983-04-28 1984-10-31 E.G.O. Elektro-Geräte Blanc u. Fischer, 7519 Oberderdingen Heizelement zur beheizung von koch-, heizplatten oder dgl.

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3315438A1 (de) * 1983-04-28 1984-10-31 E.G.O. Elektro-Geräte Blanc u. Fischer, 7519 Oberderdingen Heizelement zur beheizung von koch-, heizplatten oder dgl.

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