DE54552C - Maschine zur Ausscheidung schwerer Gemengtheile aus einem Gas- oder Flüssigkeitsstrome - Google Patents

Maschine zur Ausscheidung schwerer Gemengtheile aus einem Gas- oder Flüssigkeitsstrome

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DE54552C
DE54552C DENDAT54552D DE54552DA DE54552C DE 54552 C DE54552 C DE 54552C DE NDAT54552 D DENDAT54552 D DE NDAT54552D DE 54552D A DE54552D A DE 54552DA DE 54552 C DE54552 C DE 54552C
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DENDAT54552D
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E. KREISS in Hamburg, Scbauenburgerstrafse 50
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D45/00Separating dispersed particles from gases or vapours by gravity, inertia, or centrifugal forces
    • B01D45/12Separating dispersed particles from gases or vapours by gravity, inertia, or centrifugal forces by centrifugal forces
    • B01D45/14Separating dispersed particles from gases or vapours by gravity, inertia, or centrifugal forces by centrifugal forces generated by rotating vanes, discs, drums or brushes

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
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Description

.- Λ°54ζ52 -■
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; : .;: : EUGEN KREISS in HAMBURG.
Diese Erfindung betrifft eine Neuerung in der Ausscheidung schwererer fester oder flüssiger Theilchen aus einem Gas- oder Flüssigkeitsstrom, ζ. B. von Staub, Funken, Rufs, Asche u. dergl.; oder Flüssigkeitstropfen aus Gasen auch fester, breiiger Theilchen- aus Flüssigkeiten (beim Milchausschleudern, bei der Zucker- und Wasserfiltration). ,
Als zweckmäfsigsten bezeichnet die Wissenschaft einen solchen Ausscheider oder Sonderer, welcher ■ die Scheidung in einem Querschnitt vor sich gehen la'fst, deren Gröfse einen verhältnifsmäfsigen Meistbetrag aufweist.
Die Verwirklichung dieses Grundgedankens nach der Richtung einer filtertuchlosen, überhaupt filterlosen Ausscheidung hin, welche auch des Nothbehelfes einer Reinigungsvorrichtung für die Filterfläche, wie Bürstenanordnung u. dergl., nicht bedarf, macht im besonderen diese Erfindung aus. ■
Ihr zufolge wird der der Ausscheidung zu unterwerfende Strom auf eine Reihe paralleler Scheidungsquerschnitte, deren Durchtrittsöffnungen erheblich weiter sind als die Gröfse der abzuscheidenden Gemengtheile, verzweigt, und zwar dagegen· mit bedeutender Relativgeschwindigkeit in einer möglichst spitzwinkligen Richtung geführt, wobei dasaufrechl erhaltene, überall gleiche Verhältnifs der Pressungen in den Scheidequerschnillen zu denen der Zweigströme eine gleichmllfsige Wirkung aller Querschnitte irri Sinne einer proportionalen Spaltung des zu behandelnden Stromes sichert. ■ Infolge einer solchen Verzweigung findet, sei es unter dem Einflufs der Schwerkraft, der Schleuder- oder einer anderen Kraft, eine mehr oder weniger plötzliche Querschnittsänderung innerhalb der einzelnen Zweigströme statt,- und greift dabei für einen jeden, unterstützt noch durch vorkommende Richtungsänderungen, die geplante Ausscheidung in der Weise Platz, dafs die Luft bezw. Flüssigkeit gereinigt von den mitgeführten Beimengungen nach der einen Richtung, z. B. nach oben, entweicht, die ausgeschiedenen schwereren Theilchen dann nach unten hin sich absetzen.
■ Zur Ausführung eines solchen Abscheideverfahrens eignet sich u. A. eine Maschine von wesentlich derjenigen Einrichtung, welche die Fig. ι bis 7 der beiliegenden Zeichnung darstellen. Hier tritt ein eigenthümliches Stab- und Gestänge'werk auf, welches, in parallelen Flüchen (hier Ebenen) neben einander sich wiederholend, die Scheidungsquerschnilte bildet. Jedes solche Gestängewerk stellt ein Flächengebilde mit Oeffnungen von gröfserer Weile dar, als die Maschen einer Filterniiche, wie sie seither zur Lösung der gleichen Aufgabe als erforderlich galt.
! Auf der mittelst Riemscheibe r anzutreibenden ,Welle w sitzen Armkreuze k, Fig. 1 und 3. Diese Armkreu'ze tragen die Scheidetrommel T, der Hauptsache nach bestehend aus inneren (i) und a'ufseren (s) Wcllblechkränzen; ein Element des letzteren erscheint in gröfsereni Mafsstab'e in Fig. 4 als Querschnitt, Fig. 5 als Seiten-

Claims (1)

  1. ansieht, Fig. 6 als Draufsicht. ■ Die inneren Kränze i sowohl, als die ä'ufseren s sind durch Schienen / mit einander verbunden, und geeignete Glieder, z.B. Stabe t, Fig. 5 und 6, aus Bandeisen, rechteckigem oder rundem Draht, verbinden Aufsen- und Innenkranz mit einander. Der bei g eintretende, zu scheidende Strom trifft in voller Breite der Trommel auf die einzelnen Abiheilungen derselben, sich g'leichmäfsig über diese vertheilend, wobei die Auftreffgeschwindigkeit eine dem gröfsereri Scheidungsquerschnitt gegenüber dem Leitungsquerschnitt des Stromes proportional geringere, nach Bedarf sehr gering ist. Die schwereren Theilchen nehmen nun infolge der gröfseren Reibung am Verbindungsglied t, sowie auch infolge des Widerstandes gegen die vor der Slabcbene in dazu paralleler Flüche herrschenden centrifugalen Luftströmungen eine ' bedeutend gröfsere Schleudergeschwindigkeit an als die Luftmolecüle (im Falle der Behandlung von Staubluft),.gelangen deshalb an den ä'ufseren Umfang und werden ausgeschieden, bevor sie den Durchtrittsweg zurückgelegt haben, während die Luftmolecüle den Durchtrittsweg zurücklegen , noch ehe sie einen wesentlich gröfseren Weg in der Drehungsebene längs den Stäben haben machen können. Die Luftmolecüle vermögen auch jene centrifugal Luftflächenströmung zu durchdringen, wobei die Reibung der Luftmolecüle sich als zu gering erweist, um dieselben jenen gröfseren Weg in der Drehungsebene durchlaufen zu machen.
    Die schwereren Theilchen nehmen nahezu an der Geschwindigkeit der sie treffenden Stabsteile bezw. der betreffenden centrifugalen Luftflächenströmung nach dem Auftreffen theil, so' dafs dadurch die Geschwindigkeit, womit sie sich nach aufsen bewegen, verringert wird; auch ist nicht ausgeschlossen, namentlich bei sehr fest am Stabe haftenden (reibenden) Theilchen, was von der Staub- etc. Art abhängt, dafs die Durghtrittsgeschwindigkeit die andere überwiegt. In dem Augenblick aber, wo dies eintritt, also das Theilchen sich vom Stabe loslöst, verliert es an Geschwindigkeit wegen des (Luft- u. dergl.) Widerstandes und wird deshalb von ' dem nächsten Stabe getroffen, wenn dieser oder ein Theil desselben nur ein wenig zurück liegt. Dieses führt bei rechtwinkligem Querschnitt auf die schräge Stellung dieser Stäbe t, welche sonach auf beschleunigte Abfuhr der Theilchen nach dem Rumpf h, hinwirken.
    Wie ersichtlich, genügen verhältnifsmäfsig dünne Stäbe oder Drähte, was mit dem Voxzug, einen nur geringen Luftwiderstand zu rinden und bezw. auch einen verhältnifs·* ma'fsig.geringen Gegendruck zu erzeugen, verknüpft ist. -Γ.'.'
    Eines besonderen Antriebes der Trommelwelle w bedarf es in solchen Fällen nicht, wo der Druck des bei g eingeführten zu scheidenden Stromes ausreicht, um die alsdann mit ent- . sprechendenTriebschaufelnausgerüsteteTrommel mit der erforderlichen Geschwindigkeit umzudrehen, event, durch Uebersetzung, indem ein besonderes Windrad eingeschaltet wird.
    Die Trennungsquerschnitte, welche in der angegebenen Ausführungsform der Maschine in die Ebene der Wellblechringe s fallen, können, statt senkrecht, auch waagrecht angeordnet sein, sowie ■ gewünschtenfalls die Gestalt von Cylinder- etc. Mänteln oder anderen durch Drehung einer beliebigen Erzeugenden gebildeten Umdrehungsfütchen aufweisen.
    Die angestrebte Wirkung dürfte gleich, günstig durch ebene oder cylindrische, auch kegel- oder krummlinige Drehungsflachen und bei waagrechter oder senkrechter Anordnung der Drehachse zu erreichen sein.
    Statt durch Druckwind kann der zu scheidende Strom nur mittelst Saugwirkung herbeigeführt werden. Die Maschine mit einem Säuglüfter zusammenzustellen,. ist mitunter rathsamV
    Von Wichtigkeit ist noch die Abdichtung der Scheidetfommel, d. i. der die einzelnen Trennungsquerschnitte tragende Körper, gegen die äufsere Kastenwand, u. Man kann zwar eine der hierfür bekannten Abdichtungsweisen anwenden; indessen hat sich als besonders zweckmä'fsig die nachstehend erläuterte mittelst Gegenstromes erwiesen.. .
    Bei der Scheidung eines Staubluftstromes wird bei der in den Fig. 3 bis 7 gezeichneten Maschine durch die ringförmige Spalte^? zwischen Trommel und Kastenwand (Fig. 7) ein von aufsen nach innen gerichteter Luftstrom gesaugt.
    Da. die beiden die Trommel T tragenden Armkreuze k je als ein bei Schraubengebläsen gebräuchliches FlUgelwerk gebildet sind, so wird, bei bewegter Trommel, letzteres an seinem Umfange1 einen Theil der Luft durch den Spalt ρ wieder nach innen drängen und so das Entweichen von Staub durch besagten Spalt verhindern.
    Eine solche Abdichtung mittelst Gegenstromes verdient nach Angabe des Erfinders deshalb den Vorzug vor 'anderen Abdichtungsvorrichtungen, weil keinerlei störende Reibung eintritt, also davon herrührende Kraftverluste, Abnutzungen und Undichtigkeiten vermieden werden.
    Pateντ-Aνsprüche:
    i. Eine Maschine zur Abscheidung speeifisch schwererer Gemengtheile aus einem Gas-Oder Flüssigkeitsstrome, hei welcher dieser
    letztere, spitzwinklig zugeführt (bcig·), auf Scheidungsqucrschnittc verzweigt wird,welche aus weile Maschen lassendem Gestängewerke (i s t) bestehen und parallel zu einander auf einer schnell umlaufenden Welle (w) angeordnet sind.
    2.' Bei der Maschine unter ι. die Abdichtung der die Scheidequerschniltc tragenden Trommel nach aufscn durch einen dadurch erzielbaren Gegenslrom, dafs die die Trommel (T) tragenden Arm kreuze (k) als schraubenflächige Flügelwerke gestaltet werden, deren Umfang nahe der abzudichtenden Spalte (p) vorbeistreicht (Fig. 7). ■
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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