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Maschine zuni Entfernen von Garnresten an Spulen Die Erfindung betrifft
eine llasclline, welche in der Textilindustrie '\7er«-endung findet und damt dient,
Spulen von Garnresten zu befreien. Insbesondere betrifft die Erfindung jede Art
von Abstreifmaschinen, * durch welche dieses restliche Garn der Spulen durch eine
in der Längsrichtung der Spulen erfolgende Schabe- und Abstreifera rbeit von denselben
entfernt wird.
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Bei den bekannten Vorrichtungen dieser Art werden die zu reinigenden
Spulen an dem einen Ende von einer Zange o. dgl. gepackt und von dieser dann zwischen
messerähnlichen Abstreifern hindurchgezogen, so daß die Spule von allen Garnresten
befreit wird.
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Es ist auch schon bekannt, bei solchen Maschinen trogförinige Zufiihrungsvorrichtungen
für die Spulen anzuordnen, die aus nach unten zu schräg konvergierenden Wänden bestehen.
Die Spulen sind innerhalb dieser Zuführungsvorrichtungen an ihren Endteilen aufgehängt
und schwingen zwischen den Wänden der Einrichtung. Hieran schließt sich dann eine
bogenförmige Führung an, welche die Spule der Abstreifvorrichtung zuführt. Es ist
bekannt, hiermit ein Hindernis oder eine Stauvorrichtung zti verbinden, über «-elche
die herabhängenden Spulerienden schleifen, so daß sie dadurch in eine horizontale
Lage gelangen, in welcher sie der Ahstreifvorrichtung bzw. dem Stoß- oder Zuinechanismus
zugeführt «-erden, «-elche die Spulen den Abstreifern entlangführen, wobei die Entfernung
des Abfall- bzw. restlichen Garnes erfolgt.
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Die Erfindung stellt eine Weiterbildung und Vervollkommnung dieser
bekannten Vor-1-ichtungen dar und ermöglicht eine völlig selbsttätige Arbeit bei
höchster Leistungsfähi5lceit. Durch bestimmte Anordnungen werden insbesondere alle
Möglichkeiten von Betriebsstörungen infolge von etwaigen-Verkleminungen der rasch
aufeinanderfolgenden Spulen in den einzelnen Arbeitsgängen vermieden, so daß die
Maschine gemäß ddr Erfindung als wesentlichen Vorteil neben der hohen Leistunasfähiglceit
eine große Betriebssicherheit zeigt.
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Zu diesem Zwecke ver«-endet die Erfindung in Gemeinschaft finit der
oben geschilderten bogenförmigen Zuführung, aus welcher die Spule in waagerechter
Lage ausgeführt wird, lind zwar mit der Längsachse in der Längsr"cllttlil- der Abstreiferbewegun-.
ein entsprechend der Spulenlänge eingestelltes Zahnseginent, dessen Zähne in die
Bahn der Spulenenden hineinreichen und so die in der Dogenführun- herab-leitenden
Spulen an ihren Enden zurückhalten, so daß diese in die waagerechte Lage gefangen,
aus der sie durch eine Abschlehevorrichtun- der Abstreifvorrichtung in belcaitntQr
Weise zugeführt werden.
Die Zähne des Zahnsegmentes sichern dabei
gleichzeitig einen gewissen --Abstand zwischen den einzelnen Spulen, so daß -eine
ununterbrochene Weiterbewegung erfolgen kann.
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Bei bogenförmigen, schrägen Zuführungsvorrichtungen für Spulen ist
es bekannt, teste FührunIsleisten zu verwenden, -welche über - die Köpfe der Spulen=
hinwegrägen.-Wenn -eine Spule beim Durchgang durch die Zuführungsvorrichtung in
die Stellung fällt, die zur Einführung in die Abstreifvorrichtung dient, dann sollte
der Spülenkopf sich außerhalb des unteren Endes dieser zusätzlichen Führungseinrichtung
befinden.
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- Die vorliegende Maschine verwendet nun eine Spulenvorschubvörrichtung,
-welche am äußersten Ende der Spulen angreift. Wenn die Spule nicht eine solche
Stellung erhält, daß der Kopf außerhalb der Bahn der hin- und her gehenden Führungsvorrichtun-
sich befindet, .dann ist Bruchgefahr für die .Spülen vorhanden. Um dieses zu vermeiden:
ist gemäß der Erfindung die zusätzliche. Führungsvorrichtung schwingbar angeordnet,
so daß sie; wenn die Spule dagegenstößt, ausweichen kann.
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Alle Vorrichtungen an der Maschine geinäß der Erfindung sind nie nach
der Größe der zu bearbeitenden Spulen einstellbar und leicht abzunehmen, so daß
die Maschine in allen Teilen leicht zugänglich ist und beschädigte Teile rasch ersetzt
werden können.
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Weitere Merkmale der Erfindung sind nachstehend an Hand der Zeichnungen
beschrieben, welche ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes darstellen,
und zwar zeigt Abb. i eine Seitenansicht der Maschine ohne Spulenzuführungsvorrichtung,
Abb. ä eine Draufsicht zu Abb. 1, Abb.3 eine Seitenansicht entgegengesetzt zu Abb.
i samt Spulenzuführung, Abb. q. eine Seitenansicht der Spulenzuführungsvorrichtung
in vergrößertem Maßs tab, Abb. 5 eine Seitenansicht der Darstellung nach Abb. 4
von rechts gesehen, Abb. 6 einen Schnitt nach A-B der Abb. 4, Abb.7 eine Draufsicht
auf ungefähr die halbe Maschine in vergrößertem Maßstab einschließlich jenes Teiles,
an dem die nicht dargestellte Spulenzuführungsvorrichtung vorgesehen ist, . -Abb.
8 eine Draufsicht auf den- anderen Maschinenteil, -Abb. 9 eine Ansieht der Greifervorrichtung
für- die Spülen, Abb. io eine Draufsicht zu Abb. 9; Abb, ii eine weitere Draufsicht
zu Abb:9 mit entferntem Deckelteil, Abb. 1z eine Seitenansicht der Anschlag durch
welche die Greifervorrichtung bewe= wird, -Abb. 13 eine Ansicht einer Konstruktion
einzelheit der Greifervorrichtung in IZombin. tion mit der in Abb. 12 dargestellten
Steue vorrichtung, -Abb. 1.4 - einen senkrechten Schnitt durc die Mittelebene des
Greif erklauenkopfes. m geschlossenen Greiferklaüen, -Abb. 15 einen - senkrechten
Schnitt durcdie lHittelebene des Greiferkläuenkopfes m geöffneten Greiferklauen.
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Die Spulenzuführungsvorrichtung 3, (Abb. 3, :1, 5, 6) ist ähnlich
-einer solchen ii: licher Art ausgebildet. Sie nimmt die Splen auf und führt sie
nach jener Stelle di Maschine; wo die Garnreste entfernt «erde Zur Aufnahme
des Kopfes der abgeschobene `Spule dienen ortsfeste Auflagen 7 (Abb. ; mit innerhalb
derselben geführten Abstrei messern 5 und 6, während zur Aufnahme d Spulenendes
eine -.Aussparung 82 in einei Schieber 8 vorgesehen ist, der die. Spule z@@ sehen
den die Garnreste entfernenden Messei hindurchschiebt. Diese Verschiebung ist. groß,
-daß der Spulenkopf durch die am. Gre ferkopf io befestigten Greiferklauen9 (Abb
bis 11, 13, 14) ergriffen werden kann: so d2 bei 'Verschiebung des Greiferkopfes
io d Spulen ganz durch die Messer hindurchgezgen «-erden und dabei das Abfallgarn
vol ständig entfernt wird. -Die Spulenzuführungsvorrichtung beste aus einem waagerechten
Behälter 3 zur Au nahine- der - Spulen. Aus diesem wird je(
Spule von Hand
in die 4 g schoben, in der die Spulen infolge ihr Eigengewichts abwärts gleiten.
Die Boge: führung 4 besteht aus miteinander verbund nen Seitenwänden 31 und
32, die am Mascl: nenrahmen i befestigt sind. Die Führung schienen 33, die
innen an den Wänden 31 b festigt sind, sind so weit voneinander en fernt, - daß
der Spulenkörper zwischen di selben eintreten kann. Sie -sind , aber nie weiter
voneinander entfernt, als der Brei des Spulenköpfes entspricht. Eine in d Führung
eingebrachte Spule wird daher rr dem Kopf auf den Schienen zum Auflieg( kommen,
während der Spulenkörper zn sehen den @@ränden.3i herunterhängt. ZN@ sehen diesen
und den Schienen 33- sind Fü rungsbleche 34 vorgesehen, die so weit vo einander
entfernt sind; daß der kleinere T( des 'Spülenkörpers dazwischen Platz finde Diese
bestimmen also die Lage der Spul "und verhindern, daß sie nach der einen od anderen
Seite überhängen. Sie haben di weiteren Zweck, die einzelnen Spulenkörp in gleicher
Fluchtlinie zu halten und- zu ve
lern, daß einer auf den anderen
herabi 'iiiit rutccilt. Insoweit handelt es sich um nielir b(1,1-weniger bekannte
Vorrichtungen.
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Erfinduligsgenläß gelangt nun in Verbindung niit -dicseil Einrichtun-en
ein Zahnsegment 35 (_,!£bb. .4 und 6) zur Anwendung, und zwar ist dasselbe innerhalb
der Bogenführung 4 angeordnet. Es befindet sich unterhalb der Führungsbleche 34,
wobei die äußere Lnifangslinie der Zähne mit den Schienen 33 parallel verläuft.
Die Zähne liegen in einer Entfernung von den Schienen, die ein wenig Eieiner ist
als die Länge der Spulen, so daß beim Hinabgleiten der Spulen das Spulenende mit
den Zähnen in Eingriff gelangt, wodurch die Spulen herumgeschwungen und der Kopf
in die Führungsbahn gelangt. Beins weiteren Durchgang durch die Bogenführung .f
schleift die Spule über die Zähne hinwe" wobei sie mit ihrer Längsachse in die Längsrichtung
der Maschine kommt.
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Das Zahnsegment 35 hat vorn unten eine schmale Führungsleiste 36 (.4bb.
:I und 6), die nach unten und ein wenig schräg nach vorn verläuft. Auf dieser gleitet
das Spulenende abwärts, wenn die Spule aus dem unteren Ende der Bogenführung 4 austritt.
Sie dient gleichzeitig zur Bestimmung der Spulenlage gegenüber der Abstreifvorrichtung,
bevor die Spule zwischen die Abstreifmesser eintritt.
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Das Zahnsegment 35 läßt sich auf verschiedene Spulenlängen einstellen.
Zu diesem Z@%=eck ist dasselbe an der Seitenwand der Bogenführung .4 mittels eines
Lappens 35i befestigt, der in einem waagerechten Schlitz 352 sitzt; eine
Schraube 353 dient dazu, das Zahnsegment 35 in der gewünschten Lage festzustellen.
Durch Vor- oder Zurückschieben des Zalinseginents ilri Schlitz 352 kann die
Umfangsliilie der Zähne auf eine bestimmte Entfernung von der Schiene 33 entsprechend
der Länge der Spule eingestellt %verdeil, wobei auch die Führungsleiste 36 den entsprechenden
Abstand vom unteren Ende der Führungsrandleiste ii erhält.
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Die seginentförinige Führungsrandleiste i 1, welche den Bodenteil
der Zuführungsvorrichtung um so viel überragt, wie der Größe des Spulenkopfes entspricht,
dient als zusätzliche Führung und verhindert die Lagenveränderung der Spulenköpfe
beine Hinabgleiten. Die Führungsrandleiste i i ermöglicht zusammen finit deil Schienen
33, daß der Spulenkopf auf die ortsfesten Auflagen 7' (Abb. 7) gelangt, während
der Spulenkörper eine Stellung einniillillt, die das Allgreifen mittels des Spulenschiebers
8 (Abb. ;) ermöglicht.
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Es ist eine Vorrichtung vorgesehen, welche die Spule nach Verlassen
der Zuführungsborrichturig in elllel "egellüt)cr der Abstreifvorrichtuilg leicht
anIrchobeilcn Stellung so lalle erhält, bis die Rückbewegung des Spulcnschlebers
8 in selilc Anfan-sstcllun- den Teil Si über das Spulcnendc bewegt hat, so
<laß dieses vor dein Teil Si lieruntergcht und der Spulenkörper in die Aussparung
82 siill:eil kann, welche eine Auflage für denselben bildet. Die Vorrichtung, die
diesen Zweck erfüllt, besteht aus den Fingern 12 (Abb. 6), die auf lacinen verschiebbaren
Bolzen 121 sitzen. Die Bolzen 121 sind in Lagern untergebracht, die am unteren Teil
des Zahnsegnlents 35 angeordnet sind. Jeder dieser l3olzeil121 ist finit einer Feder
1a2. (Abb. 4.) ausgestattet, durch welche sie nebst den Fingern 12 so becinflußt
sind, daß die Finger gegeneinander gedrückt werden (Abb.6) zu dem Zwecke, das Spulenende,
welches aus der Bogenführung .4 kommt, aufzunehmen.
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Ferner ist am unteren Ende der Randleiste i i ein nach der Führungsleiste
36 hin gebogener daumenförmiger Anschlag 13 (Abb.4) vorgesehen, der einen federnden
Druck auf das Außenende des Spulenkopfes ausübt und die Spule an die Leiste andrückt.
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So dient der daumenförmige Anschlag 13 zum Anheben des Kopfendes der
Spule, die Finger 12 dagegen zum Halten des Spuleneildes. Der nachgiebige Druck
wird dadurch hervorgerufen. daß der Anschlag 13 auf einem aus nachgiebigem Stoff
bestehenden Bandteil iSi befestigt ist; an dessen Stelle kann auch ein federbelasteter
Teil treten, der finit der Führungsrandleiste ii gelenkig verbunden ist. Ebensogut
kann die unter dem Einfluß einer Schraubeilfeder 113 stehende Führungsrandleiste
i1 mittels eines Zapfens iii an einem an der Zuführungsvorrichtung angebrachten
Lappen 112 ausschwenkbar befestigt sein.
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Die Leiste i i ist an der seitlichen Verschiebung durch den Arm 11+
behindert, welcher von einem Lappen 115 gehalten wird. Die Einstellung der Leiste
ii erfolgt mit Hilfe der sich gegen eine Fläche 113 stützenden Stellschraube 116.
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Infolge der gelenkigen Befestigung der I1 ührungsrandleiste i i bei
i i i lcanil dieselbe nachgeben, so daß die Bruchgefahr für die nicht richtig liegende
Spule bei Einwirkung der Vorschubvorrichtung S beseitigt ist. Die Spule wird dann
mit dem breiten Ende nach vorn gegen den nachgiebigen Anschlagdaunien 13 geschoben.
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Es ist feriler eine Vorrichtung vorgesehen, welche die Spule, die
alle unteren Ende der Bogcliführung 4 von den Fingern 12 und dem Anschlagdaumen
13 gehalten ist, frei macht, so daß sie in den Platz zwischen Abstreifer und Vorschubvorrichtung
fallen kann. Dieselbe
besteht aus einem Kolben 1q. (Abb. ..@. und
5), der in der Bohrung 15 eines an der Platte 3 2 befestigten Lappens 141 geführt
ist.
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Am äußeren Ende .des Kolbens 1q. befindet :ich ein Haken, der über
einen Stift 14.2 (-ebb. 7) greift. Dieser Stift 14.2 ist an einem Hebel 1._/.3 (Abb.
=; 3, 7) befestigt, und dieser Hebel 143 wiederum sitzt auf einer verschwenlbaren
Welle 13.
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Das freie innere Ende des Kolbens 14 ist nach unten hin abgeschrägt.
Wenn die Welle 16 so verschwenkt wird, daß der Kolben 14 quer zur Spule verschoben
wird, dann drückt das Kolbenende die Spule abwärts und macht sie von der Haltevorrichtung
frei. Wird die Welle 16 entgegengesetzt verschwenkt, dann wird der Kolben 14 zurückgezogen,
so däß die nächste Spule auf das aus den Fingern 1a und dem Daumenanschlag 13 bestehende
Auflager gelangen kann.
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Wie aus den Abb. 2 find 7 ersichtlich ist, sind zwei Sätze Abstreifmesser
5 und 6 vorgesehen, die von den Rahmenteilen i aus quer über die Maschine herüberreichen.
Die arbeitenden Flächen der Messer sind so weit voneinander entfernt, daß die Spule
zwischen sie eintreten kann. Die Spülenaüflagen 7 werden von Führungen getragen,
in denen die Abstreifer gelagert sind, -%vobei sich diese Spulenauflagen entlang
den Arbeitsflächen der Messer erstrecken. Die Spulenauflagen 7 sind vor den Messern
angeordnet, so daß der Spulenkopf auf diese gelangt, während der Spulenkörper-zwischen
die beiden Sätze der Abstreifmesser 5, 6 eintritt.
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Diese lassen sich so verschieben, daß ihre Arbeitsflächen die Spule
auf beiden Seiten umschließen bzw. freigeben, damit die nächste Spule aufgenommen
«-erden karin. Die Ver-""chiebung wird durch die Hebel 51 und 61 bewirkt, welche
auf den verschwenkbaren, an der Außenseite der Rahmenteile i in den Lagern 162 gelagerten@,#Tellen
16 und 161 sitzen. Diese Wellen sind mit Hebeln 163 (Abb. i und 7) ausgerüstet,
die unter dem Einfloß von Nutentrommeln 164 auf der Querwelle 16o stehen. Damit
das Abstreifen der Garnreste von den Spulen .durch die Abstreifer leicht und nachgiebig
vonstatten geht, sind an den unteren Teilen der Hebel 51 und 61 sowie den daneben
gelagerten Mililehmerhebeln der beweglichen Wellen (Abb. i und 3) Federn vorgesehen.
Durch den Kolben 1q. wird die Spule, wie dargestellt, an dem Ende der Zuführungsvorrichtung
in eine Lage gebracht, in der der Spurenkopf auf den Auflagen 7 ruht, %välireiid
der angrenzende Spulenlcörp.cr eich zwischen den Abstreifinessern und das Spulenende
in der Aussparung e2 der Vorschubvörrichtung 8 (Abb. J und 7) befindet.
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Nachdem sich die Arbeitsflächen der Abstreifmesser 5 und <> über
der Spule geschlossen haben, wird die Vorschubvorrichtung 8 in der I2,ichtung vom
Kopfende der Maschine flach dem Fußende verschoben, wöbei die Spule in der teilweise
zwischen die Abstreifinesser geschoben wird. Das führt dazu, daß der darauf befindliche
Garnrest durch die Messer von dein durch die Messer liindtircligescliobeneli Teil
der Spule <<l:jestreift wird. Gleichzeitig mit dieser Vorschubbewegung wird
der Greiferklaüenhopf io (Abb. 8 bis ii) in entgegengesetzter Richtung vorgeschoben,
nämlich in der Richtung vom Fußende der Maschine -nach den Abstreifern hin, wobei
er den Spulenkopf trifft und die Greiferklauen 9- in Eingriffsstellung mit dem Spulenkopf
bringt.
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Sobald sich der. Spulenkopf in der Reichweite der GreiferTclauen 9
befindet, werden diese über dem Spulenkopf geschlossen, so daß sie ihii; umklammern.
Nun werden die Bewegungen der Vorschubvorrichtung und des Greiferklauenkopfes io
unigekehrt;, die Vorschubvorriclitung 8 kehrt leer in .die Anfangsstellung zurück,
und der Greiferklaüenkopf io nimmt die Spule finit, wobei sie vollkommen durch die
Abstreifvorrichtung gezogen und das noch auf der Spule befindliche Garn vollends
entfernt wird.
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Die '\2orscliubvorriclituiig 8 und die Abziehvorrichtung io sind auf
Führungsleisten 18J und io2 gelagert und durch Kurbelstangen 83 bzw. 103
lnit dein Kurbelzapfen 84bzw. io.4 der Wellen 165 bzw. io5 verbunden. Auf diese
Weise werden die Vorschubvorrichtung 8 und der Greife-iclauenlzopf io in zueinander
eut"egengeset/teii Richtungen bewegt.
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Der Vorderteil @i der Vorschubvorrichtüng besteht zweckmäßigerweise
aus Blei oder einem anderen Material, welches die Spule nicht so leicht verletzt,
und ist mittels der Schrauben 86 auswechselbar gemacht. .
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Öffnen und Schließen der Greiferklauen 9 erfolgt mit Hilfe der Zapfen
9i, auf denen sie waagerecht gegeneinander vierschwenkbar gelagert sind. Zu ihrer:
Betätigung ist ein Mitliellmer 92 vorgesehen (Abb. io, zr, 15), der innerhalb einer
rührilug 93 verschiebbar, ist und sich 1111t dem Greiferklanenkopf io in
der Längsrichtung bewegen kann. Wie aus Abb. ii ersichtlich,-besitzt dieser Mitnehiner
,i2 auf jeder Seite einen Zahn 9q., mit dein er in entsprechende Aussparungen 96
in den 11 üben 95 der Greiferklauen 9 eingreift und so dis Üfflen und Schließen
derselben vermittelt.
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Die Greiferklauen 9 werden durch einen ini Schlitz eines Stiftes 97
(Abb. i z bis 15) schwingbar angeordneten Knielieber i9, der unter der Einwirkung
einer Feder ?o steht, in der Schließstellung gesichert, und zwar
| werden die Greiferklauen 9 durch AnstolIen |
| des j;,nieliebcls icl alt einen Anschlag 17 .kurz |
| vor Beendigung -der Verschiebung des Grci- |
| ferklauelikopfes 1-0. <lcr den Knicac 17e1 l9 fc-st- |
| h ä ä lt. geschlossen. -,vährend der allen - |
| kopf 10 noch ein kleines @@-eg ,.ziel: iurück- |
| le-t, so claGi der unter deal @int:a@ der Feder |
| @o stehende Kniehebel hinter eitlen Rie`cl |
| 19.' cinsdnlapllt. |
| Die Anschläge 17 und 11; werden voa |
| einem Konsol iS getragen (*All)". 1.:1. welche: |
| auf dein Rahmen i befestizt ist und den Grei- |
| ferklauenkopf io überragt. - |
| Der ain Mitnelinier 92 befe#tite Stift 97 |
| legt sich bei der 1=Iinundlierbcwcgung des |
| Greiferklauenkopfes io gegen die Anschlüge |
| 17 bzw. 117. die von dem übergt-eifenden "feil |
| des Konsols 1S in den @rbeitsbcl-eicil des he- |
| Sagten Stiftes 97 liiticinreichen. Bei der \c;-- |
| schiebung des GreifcrL;lauenhopies 1o gelang: |
| der Stift 97 -lnit dem einen Anschlag 117 111 |
| Eingriff und verriegelt den \Litnehnier 9-. |
| während 'der Greiferkl auenkopf 1o selbzt |
| noch eine @veiterc Bewe-un- ausiiilirt. I@ie@er |
| Bewe-un-sunterschied dient dazu. uni cii"2 |
| Greiferklauen 9 zu öffnen. DieGreiferklauen 9 |
| werden geöffnet, wenn der Greiferklauenkopi |
| 93 seine Entfernung von der Ab;treirvorric:i- |
| tung beendet, und geschlossen. wenn sie sich |
| bei der Rückwärtsbewegung den Abstreifern |
| nähert. |
| Die Vorrichtung zur Verriereltuig d:=r |
| Greiferklauen 9 in ihrer @chlie>:,aellun@ he- |
| stelit aus einem schwingbaren Kniehebel i9 |
| (Abb. l4), der in einem senkrechten Schlitz |
| des Stiftes 97 um eitlen |
| Zapfen |
| 1 ( )7 schwingbar ist. Der eine Arni des Kni-,- |
| hebels i9 erstreckt sich aufwärts von cie:r |
| "Zapfen 19r, während der andere Arlil waa-e- |
| recht nach der Abstreifvorrichtun; liin ge- |
| richtet ist und unter einen Riegel 19s greift, |
| der die beiden Zapfen 9i verbindet. |
| Eine Schraubenfeder 2o (A11. r; bis 1;) |
| drückt gegen das waagerechte Ende des Knie- |
| liebels i9 und damit gegen die Unterseite dzs |
| Riegels 19?. Sie zwingt gleichzeitig den |
| senkrechten Arm des Knieliel-els i9 in eine |
| Stellung, in der er aus dein Schlitz des Zap- |
| fells 97 1iervorragt. Der waagerechte Ami |
| des Kniehebels i9 ist mit einer Aussparung |
| versehen, die sich -c-en den Rie-el 19a legen |
| kann und so den -Mitlichnier 92 nebst den ge- |
| schlosscnen Grciferklauen 9 in der vorder:ea |
| Stellull, des 1Litnchniers 92 verriegelt. |
| Das (-)tfnen cler Greiferklauen c9 a111 Elick, |
| vier Spulenverschiebun- (Abis. i;) durch den |
| Greiferklatienkopf io erfol,`t durch die l@el.-1- |
| tivbewe@`un', '/.\\'15C@@il.dies#C111 uilcl de111 Mit- |
| nehiner ()2. ` indem der Knieiic:llel 19 durch |
| Auftreffen seines senki-cchten Arines gegen |
| Gien Allschlag 17 hcrum;#eschwungen, cler |
| #,vaä;rcrcclite Arm niedergedrückt und dadurch |
| <<tllier I?illclritf mit (1C111 Ric#,Icl 19? gcbr@iclit |
| wird. Da 11,.1t1 der Zapfen 97 ani Anschlag> 17 |
| -iiiliegt, hält dieser den 1Litnchmcr d@ fest. |
| w ä ihrend der Greiferklauenkopf 10 cleii let
Z- |
| ton kurzen Teil seines Weges zurücklegt. Die |
| nurinichr eintretende Relativbewegun'- zwi- |
| schen Greiferhlauenkopf ro und 1Iitliclllller 92 |
| bewirkt, dall der Riegel 192 über den waage- |
| rechten Arni des Kliieliebels i9 liili«-c-gleitet. |
| Diese Relativbewegung bewirkt das ütfnen |
| der Greifcrklauen 9. die offen bleiben, bis bei |
| der Bewegung cles Greiferklauenkopfes io |
| iiacli der AbstreifvorriclittniI hin der Zapfen |
| 97 gegell den anderen Anschlag 117 trifft und |
| der hnieliebel i9 unter dein Einfluß der Feder |
| 20 wieder hinter den Riegel 192 sc1111appt. |
| Uni ir-endwclche zufälligen @-erschie@un- |
| "ei1 des i\Iitilelimers 92 während dieser Be- |
| wegung zu verhindern, ist eine Schnappsiche- |
| rung 98, 9S1, 98= bekannter Art vorgesehen, |
| bestehend aus einer Kugel 98, die unter dein |
| Druck einer Feder 9S1 steht und in eine Aus- |
| sparung 982 in der Ünterseite des Mitnehmers |
| 9.2 eintreten kann. |
| Uni die Aiiscllliige 17 und 117 nachgiebig |
| zu machen, wenn sich der Stift 97 gIegen sie |
| legt, wird jeder an einer PLatte 17o bzw. 171 |
| befestigt, die auf dein Konsol 18 nufliegt. Die |
| Gleitstücke, an denen die Anschläge 17 und |
| r17 sitzen, sind in Schlitzen 173 bzw. 178 |
| verschiebbar und sind finit der Platte 17o bzw. |
| 17r durch Schrauben 172 verbunden. Die |
| Platten 170 bzw. 171 sind am inneren Ende |
| aufgebogen und werden durch Schrauben r74 |
| zusaninieu-ehalten. Auf dem Schrauben- |
| schaft 174. ist eine Schraubenfeder 175 vorge- |
| sehen, welche cinerscits ge-eil das eine Plat- |
| tenende. andererseits gegen eine Mutter 176 |
| abgestützt .ist, die auf den Bolzen aufge- |
| schraubt ist. Wenn sich der Zapfen 97 gegen |
| einen der Anschliige 17 bzw. 117 legt, gibt |
| die Feder 175 nach. Die kleinste Entfernung |
| zwischen den beiden Allschlagen 17 und 117 |
| ist durch den P\.ing r77 bestimmt. der auf dem |
| Schaft der Schraube 17.1 angeordnet ist. |