DE544486C - Maschine zum Entfernen von Garnresten an Spulen - Google Patents

Maschine zum Entfernen von Garnresten an Spulen

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DE544486C
DE544486C DET37455D DET0037455D DE544486C DE 544486 C DE544486 C DE 544486C DE T37455 D DET37455 D DE T37455D DE T0037455 D DET0037455 D DE T0037455D DE 544486 C DE544486 C DE 544486C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H73/00Stripping waste material from cores or formers, e.g. to permit their re-use
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H2701/00Handled material; Storage means
    • B65H2701/30Handled filamentary material
    • B65H2701/31Textiles threads or artificial strands of filaments

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  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

  • Maschine zuni Entfernen von Garnresten an Spulen Die Erfindung betrifft eine llasclline, welche in der Textilindustrie '\7er«-endung findet und damt dient, Spulen von Garnresten zu befreien. Insbesondere betrifft die Erfindung jede Art von Abstreifmaschinen, * durch welche dieses restliche Garn der Spulen durch eine in der Längsrichtung der Spulen erfolgende Schabe- und Abstreifera rbeit von denselben entfernt wird.
  • Bei den bekannten Vorrichtungen dieser Art werden die zu reinigenden Spulen an dem einen Ende von einer Zange o. dgl. gepackt und von dieser dann zwischen messerähnlichen Abstreifern hindurchgezogen, so daß die Spule von allen Garnresten befreit wird.
  • Es ist auch schon bekannt, bei solchen Maschinen trogförinige Zufiihrungsvorrichtungen für die Spulen anzuordnen, die aus nach unten zu schräg konvergierenden Wänden bestehen. Die Spulen sind innerhalb dieser Zuführungsvorrichtungen an ihren Endteilen aufgehängt und schwingen zwischen den Wänden der Einrichtung. Hieran schließt sich dann eine bogenförmige Führung an, welche die Spule der Abstreifvorrichtung zuführt. Es ist bekannt, hiermit ein Hindernis oder eine Stauvorrichtung zti verbinden, über «-elche die herabhängenden Spulerienden schleifen, so daß sie dadurch in eine horizontale Lage gelangen, in welcher sie der Ahstreifvorrichtung bzw. dem Stoß- oder Zuinechanismus zugeführt «-erden, «-elche die Spulen den Abstreifern entlangführen, wobei die Entfernung des Abfall- bzw. restlichen Garnes erfolgt.
  • Die Erfindung stellt eine Weiterbildung und Vervollkommnung dieser bekannten Vor-1-ichtungen dar und ermöglicht eine völlig selbsttätige Arbeit bei höchster Leistungsfähi5lceit. Durch bestimmte Anordnungen werden insbesondere alle Möglichkeiten von Betriebsstörungen infolge von etwaigen-Verkleminungen der rasch aufeinanderfolgenden Spulen in den einzelnen Arbeitsgängen vermieden, so daß die Maschine gemäß ddr Erfindung als wesentlichen Vorteil neben der hohen Leistunasfähiglceit eine große Betriebssicherheit zeigt.
  • Zu diesem Zwecke ver«-endet die Erfindung in Gemeinschaft finit der oben geschilderten bogenförmigen Zuführung, aus welcher die Spule in waagerechter Lage ausgeführt wird, lind zwar mit der Längsachse in der Längsr"cllttlil- der Abstreiferbewegun-. ein entsprechend der Spulenlänge eingestelltes Zahnseginent, dessen Zähne in die Bahn der Spulenenden hineinreichen und so die in der Dogenführun- herab-leitenden Spulen an ihren Enden zurückhalten, so daß diese in die waagerechte Lage gefangen, aus der sie durch eine Abschlehevorrichtun- der Abstreifvorrichtung in belcaitntQr Weise zugeführt werden. Die Zähne des Zahnsegmentes sichern dabei gleichzeitig einen gewissen --Abstand zwischen den einzelnen Spulen, so daß -eine ununterbrochene Weiterbewegung erfolgen kann.
  • Bei bogenförmigen, schrägen Zuführungsvorrichtungen für Spulen ist es bekannt, teste FührunIsleisten zu verwenden, -welche über - die Köpfe der Spulen= hinwegrägen.-Wenn -eine Spule beim Durchgang durch die Zuführungsvorrichtung in die Stellung fällt, die zur Einführung in die Abstreifvorrichtung dient, dann sollte der Spülenkopf sich außerhalb des unteren Endes dieser zusätzlichen Führungseinrichtung befinden.
  • - Die vorliegende Maschine verwendet nun eine Spulenvorschubvörrichtung, -welche am äußersten Ende der Spulen angreift. Wenn die Spule nicht eine solche Stellung erhält, daß der Kopf außerhalb der Bahn der hin- und her gehenden Führungsvorrichtun- sich befindet, .dann ist Bruchgefahr für die .Spülen vorhanden. Um dieses zu vermeiden: ist gemäß der Erfindung die zusätzliche. Führungsvorrichtung schwingbar angeordnet, so daß sie; wenn die Spule dagegenstößt, ausweichen kann.
  • Alle Vorrichtungen an der Maschine geinäß der Erfindung sind nie nach der Größe der zu bearbeitenden Spulen einstellbar und leicht abzunehmen, so daß die Maschine in allen Teilen leicht zugänglich ist und beschädigte Teile rasch ersetzt werden können.
  • Weitere Merkmale der Erfindung sind nachstehend an Hand der Zeichnungen beschrieben, welche ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes darstellen, und zwar zeigt Abb. i eine Seitenansicht der Maschine ohne Spulenzuführungsvorrichtung, Abb. ä eine Draufsicht zu Abb. 1, Abb.3 eine Seitenansicht entgegengesetzt zu Abb. i samt Spulenzuführung, Abb. q. eine Seitenansicht der Spulenzuführungsvorrichtung in vergrößertem Maßs tab, Abb. 5 eine Seitenansicht der Darstellung nach Abb. 4 von rechts gesehen, Abb. 6 einen Schnitt nach A-B der Abb. 4, Abb.7 eine Draufsicht auf ungefähr die halbe Maschine in vergrößertem Maßstab einschließlich jenes Teiles, an dem die nicht dargestellte Spulenzuführungsvorrichtung vorgesehen ist, . -Abb. 8 eine Draufsicht auf den- anderen Maschinenteil, -Abb. 9 eine Ansieht der Greifervorrichtung für- die Spülen, Abb. io eine Draufsicht zu Abb. 9; Abb, ii eine weitere Draufsicht zu Abb:9 mit entferntem Deckelteil, Abb. 1z eine Seitenansicht der Anschlag durch welche die Greifervorrichtung bewe= wird, -Abb. 13 eine Ansicht einer Konstruktion einzelheit der Greifervorrichtung in IZombin. tion mit der in Abb. 12 dargestellten Steue vorrichtung, -Abb. 1.4 - einen senkrechten Schnitt durc die Mittelebene des Greif erklauenkopfes. m geschlossenen Greiferklaüen, -Abb. 15 einen - senkrechten Schnitt durcdie lHittelebene des Greiferkläuenkopfes m geöffneten Greiferklauen.
  • Die Spulenzuführungsvorrichtung 3, (Abb. 3, :1, 5, 6) ist ähnlich -einer solchen ii: licher Art ausgebildet. Sie nimmt die Splen auf und führt sie nach jener Stelle di Maschine; wo die Garnreste entfernt «erde Zur Aufnahme des Kopfes der abgeschobene `Spule dienen ortsfeste Auflagen 7 (Abb. ; mit innerhalb derselben geführten Abstrei messern 5 und 6, während zur Aufnahme d Spulenendes eine -.Aussparung 82 in einei Schieber 8 vorgesehen ist, der die. Spule z@@ sehen den die Garnreste entfernenden Messei hindurchschiebt. Diese Verschiebung ist. groß, -daß der Spulenkopf durch die am. Gre ferkopf io befestigten Greiferklauen9 (Abb bis 11, 13, 14) ergriffen werden kann: so d2 bei 'Verschiebung des Greiferkopfes io d Spulen ganz durch die Messer hindurchgezgen «-erden und dabei das Abfallgarn vol ständig entfernt wird. -Die Spulenzuführungsvorrichtung beste aus einem waagerechten Behälter 3 zur Au nahine- der - Spulen. Aus diesem wird je( Spule von Hand in die 4 g schoben, in der die Spulen infolge ihr Eigengewichts abwärts gleiten. Die Boge: führung 4 besteht aus miteinander verbund nen Seitenwänden 31 und 32, die am Mascl: nenrahmen i befestigt sind. Die Führung schienen 33, die innen an den Wänden 31 b festigt sind, sind so weit voneinander en fernt, - daß der Spulenkörper zwischen di selben eintreten kann. Sie -sind , aber nie weiter voneinander entfernt, als der Brei des Spulenköpfes entspricht. Eine in d Führung eingebrachte Spule wird daher rr dem Kopf auf den Schienen zum Auflieg( kommen, während der Spulenkörper zn sehen den @@ränden.3i herunterhängt. ZN@ sehen diesen und den Schienen 33- sind Fü rungsbleche 34 vorgesehen, die so weit vo einander entfernt sind; daß der kleinere T( des 'Spülenkörpers dazwischen Platz finde Diese bestimmen also die Lage der Spul "und verhindern, daß sie nach der einen od anderen Seite überhängen. Sie haben di weiteren Zweck, die einzelnen Spulenkörp in gleicher Fluchtlinie zu halten und- zu ve lern, daß einer auf den anderen herabi 'iiiit rutccilt. Insoweit handelt es sich um nielir b(1,1-weniger bekannte Vorrichtungen.
  • Erfinduligsgenläß gelangt nun in Verbindung niit -dicseil Einrichtun-en ein Zahnsegment 35 (_,!£bb. .4 und 6) zur Anwendung, und zwar ist dasselbe innerhalb der Bogenführung 4 angeordnet. Es befindet sich unterhalb der Führungsbleche 34, wobei die äußere Lnifangslinie der Zähne mit den Schienen 33 parallel verläuft. Die Zähne liegen in einer Entfernung von den Schienen, die ein wenig Eieiner ist als die Länge der Spulen, so daß beim Hinabgleiten der Spulen das Spulenende mit den Zähnen in Eingriff gelangt, wodurch die Spulen herumgeschwungen und der Kopf in die Führungsbahn gelangt. Beins weiteren Durchgang durch die Bogenführung .f schleift die Spule über die Zähne hinwe" wobei sie mit ihrer Längsachse in die Längsrichtung der Maschine kommt.
  • Das Zahnsegment 35 hat vorn unten eine schmale Führungsleiste 36 (.4bb. :I und 6), die nach unten und ein wenig schräg nach vorn verläuft. Auf dieser gleitet das Spulenende abwärts, wenn die Spule aus dem unteren Ende der Bogenführung 4 austritt. Sie dient gleichzeitig zur Bestimmung der Spulenlage gegenüber der Abstreifvorrichtung, bevor die Spule zwischen die Abstreifmesser eintritt.
  • Das Zahnsegment 35 läßt sich auf verschiedene Spulenlängen einstellen. Zu diesem Z@%=eck ist dasselbe an der Seitenwand der Bogenführung .4 mittels eines Lappens 35i befestigt, der in einem waagerechten Schlitz 352 sitzt; eine Schraube 353 dient dazu, das Zahnsegment 35 in der gewünschten Lage festzustellen. Durch Vor- oder Zurückschieben des Zalinseginents ilri Schlitz 352 kann die Umfangsliilie der Zähne auf eine bestimmte Entfernung von der Schiene 33 entsprechend der Länge der Spule eingestellt %verdeil, wobei auch die Führungsleiste 36 den entsprechenden Abstand vom unteren Ende der Führungsrandleiste ii erhält.
  • Die seginentförinige Führungsrandleiste i 1, welche den Bodenteil der Zuführungsvorrichtung um so viel überragt, wie der Größe des Spulenkopfes entspricht, dient als zusätzliche Führung und verhindert die Lagenveränderung der Spulenköpfe beine Hinabgleiten. Die Führungsrandleiste i i ermöglicht zusammen finit deil Schienen 33, daß der Spulenkopf auf die ortsfesten Auflagen 7' (Abb. 7) gelangt, während der Spulenkörper eine Stellung einniillillt, die das Allgreifen mittels des Spulenschiebers 8 (Abb. ;) ermöglicht.
  • Es ist eine Vorrichtung vorgesehen, welche die Spule nach Verlassen der Zuführungsborrichturig in elllel "egellüt)cr der Abstreifvorrichtuilg leicht anIrchobeilcn Stellung so lalle erhält, bis die Rückbewegung des Spulcnschlebers 8 in selilc Anfan-sstcllun- den Teil Si über das Spulcnendc bewegt hat, so <laß dieses vor dein Teil Si lieruntergcht und der Spulenkörper in die Aussparung 82 siill:eil kann, welche eine Auflage für denselben bildet. Die Vorrichtung, die diesen Zweck erfüllt, besteht aus den Fingern 12 (Abb. 6), die auf lacinen verschiebbaren Bolzen 121 sitzen. Die Bolzen 121 sind in Lagern untergebracht, die am unteren Teil des Zahnsegnlents 35 angeordnet sind. Jeder dieser l3olzeil121 ist finit einer Feder 1a2. (Abb. 4.) ausgestattet, durch welche sie nebst den Fingern 12 so becinflußt sind, daß die Finger gegeneinander gedrückt werden (Abb.6) zu dem Zwecke, das Spulenende, welches aus der Bogenführung .4 kommt, aufzunehmen.
  • Ferner ist am unteren Ende der Randleiste i i ein nach der Führungsleiste 36 hin gebogener daumenförmiger Anschlag 13 (Abb.4) vorgesehen, der einen federnden Druck auf das Außenende des Spulenkopfes ausübt und die Spule an die Leiste andrückt.
  • So dient der daumenförmige Anschlag 13 zum Anheben des Kopfendes der Spule, die Finger 12 dagegen zum Halten des Spuleneildes. Der nachgiebige Druck wird dadurch hervorgerufen. daß der Anschlag 13 auf einem aus nachgiebigem Stoff bestehenden Bandteil iSi befestigt ist; an dessen Stelle kann auch ein federbelasteter Teil treten, der finit der Führungsrandleiste ii gelenkig verbunden ist. Ebensogut kann die unter dem Einfluß einer Schraubeilfeder 113 stehende Führungsrandleiste i1 mittels eines Zapfens iii an einem an der Zuführungsvorrichtung angebrachten Lappen 112 ausschwenkbar befestigt sein.
  • Die Leiste i i ist an der seitlichen Verschiebung durch den Arm 11+ behindert, welcher von einem Lappen 115 gehalten wird. Die Einstellung der Leiste ii erfolgt mit Hilfe der sich gegen eine Fläche 113 stützenden Stellschraube 116.
  • Infolge der gelenkigen Befestigung der I1 ührungsrandleiste i i bei i i i lcanil dieselbe nachgeben, so daß die Bruchgefahr für die nicht richtig liegende Spule bei Einwirkung der Vorschubvorrichtung S beseitigt ist. Die Spule wird dann mit dem breiten Ende nach vorn gegen den nachgiebigen Anschlagdaunien 13 geschoben.
  • Es ist feriler eine Vorrichtung vorgesehen, welche die Spule, die alle unteren Ende der Bogcliführung 4 von den Fingern 12 und dem Anschlagdaumen 13 gehalten ist, frei macht, so daß sie in den Platz zwischen Abstreifer und Vorschubvorrichtung fallen kann. Dieselbe besteht aus einem Kolben 1q. (Abb. ..@. und 5), der in der Bohrung 15 eines an der Platte 3 2 befestigten Lappens 141 geführt ist.
  • Am äußeren Ende .des Kolbens 1q. befindet :ich ein Haken, der über einen Stift 14.2 (-ebb. 7) greift. Dieser Stift 14.2 ist an einem Hebel 1._/.3 (Abb. =; 3, 7) befestigt, und dieser Hebel 143 wiederum sitzt auf einer verschwenlbaren Welle 13.
  • Das freie innere Ende des Kolbens 14 ist nach unten hin abgeschrägt. Wenn die Welle 16 so verschwenkt wird, daß der Kolben 14 quer zur Spule verschoben wird, dann drückt das Kolbenende die Spule abwärts und macht sie von der Haltevorrichtung frei. Wird die Welle 16 entgegengesetzt verschwenkt, dann wird der Kolben 14 zurückgezogen, so däß die nächste Spule auf das aus den Fingern 1a und dem Daumenanschlag 13 bestehende Auflager gelangen kann.
  • Wie aus den Abb. 2 find 7 ersichtlich ist, sind zwei Sätze Abstreifmesser 5 und 6 vorgesehen, die von den Rahmenteilen i aus quer über die Maschine herüberreichen. Die arbeitenden Flächen der Messer sind so weit voneinander entfernt, daß die Spule zwischen sie eintreten kann. Die Spülenaüflagen 7 werden von Führungen getragen, in denen die Abstreifer gelagert sind, -%vobei sich diese Spulenauflagen entlang den Arbeitsflächen der Messer erstrecken. Die Spulenauflagen 7 sind vor den Messern angeordnet, so daß der Spulenkopf auf diese gelangt, während der Spulenkörper-zwischen die beiden Sätze der Abstreifmesser 5, 6 eintritt.
  • Diese lassen sich so verschieben, daß ihre Arbeitsflächen die Spule auf beiden Seiten umschließen bzw. freigeben, damit die nächste Spule aufgenommen «-erden karin. Die Ver-""chiebung wird durch die Hebel 51 und 61 bewirkt, welche auf den verschwenkbaren, an der Außenseite der Rahmenteile i in den Lagern 162 gelagerten@,#Tellen 16 und 161 sitzen. Diese Wellen sind mit Hebeln 163 (Abb. i und 7) ausgerüstet, die unter dem Einfloß von Nutentrommeln 164 auf der Querwelle 16o stehen. Damit das Abstreifen der Garnreste von den Spulen .durch die Abstreifer leicht und nachgiebig vonstatten geht, sind an den unteren Teilen der Hebel 51 und 61 sowie den daneben gelagerten Mililehmerhebeln der beweglichen Wellen (Abb. i und 3) Federn vorgesehen. Durch den Kolben 1q. wird die Spule, wie dargestellt, an dem Ende der Zuführungsvorrichtung in eine Lage gebracht, in der der Spurenkopf auf den Auflagen 7 ruht, %välireiid der angrenzende Spulenlcörp.cr eich zwischen den Abstreifinessern und das Spulenende in der Aussparung e2 der Vorschubvörrichtung 8 (Abb. J und 7) befindet.
  • Nachdem sich die Arbeitsflächen der Abstreifmesser 5 und <> über der Spule geschlossen haben, wird die Vorschubvorrichtung 8 in der I2,ichtung vom Kopfende der Maschine flach dem Fußende verschoben, wöbei die Spule in der teilweise zwischen die Abstreifinesser geschoben wird. Das führt dazu, daß der darauf befindliche Garnrest durch die Messer von dein durch die Messer liindtircligescliobeneli Teil der Spule <<l:jestreift wird. Gleichzeitig mit dieser Vorschubbewegung wird der Greiferklaüenhopf io (Abb. 8 bis ii) in entgegengesetzter Richtung vorgeschoben, nämlich in der Richtung vom Fußende der Maschine -nach den Abstreifern hin, wobei er den Spulenkopf trifft und die Greiferklauen 9- in Eingriffsstellung mit dem Spulenkopf bringt.
  • Sobald sich der. Spulenkopf in der Reichweite der GreiferTclauen 9 befindet, werden diese über dem Spulenkopf geschlossen, so daß sie ihii; umklammern. Nun werden die Bewegungen der Vorschubvorrichtung und des Greiferklauenkopfes io unigekehrt;, die Vorschubvorriclitung 8 kehrt leer in .die Anfangsstellung zurück, und der Greiferklaüenkopf io nimmt die Spule finit, wobei sie vollkommen durch die Abstreifvorrichtung gezogen und das noch auf der Spule befindliche Garn vollends entfernt wird.
  • Die '\2orscliubvorriclituiig 8 und die Abziehvorrichtung io sind auf Führungsleisten 18J und io2 gelagert und durch Kurbelstangen 83 bzw. 103 lnit dein Kurbelzapfen 84bzw. io.4 der Wellen 165 bzw. io5 verbunden. Auf diese Weise werden die Vorschubvorrichtung 8 und der Greife-iclauenlzopf io in zueinander eut"egengeset/teii Richtungen bewegt.
  • Der Vorderteil @i der Vorschubvorrichtüng besteht zweckmäßigerweise aus Blei oder einem anderen Material, welches die Spule nicht so leicht verletzt, und ist mittels der Schrauben 86 auswechselbar gemacht. .
  • Öffnen und Schließen der Greiferklauen 9 erfolgt mit Hilfe der Zapfen 9i, auf denen sie waagerecht gegeneinander vierschwenkbar gelagert sind. Zu ihrer: Betätigung ist ein Mitliellmer 92 vorgesehen (Abb. io, zr, 15), der innerhalb einer rührilug 93 verschiebbar, ist und sich 1111t dem Greiferklanenkopf io in der Längsrichtung bewegen kann. Wie aus Abb. ii ersichtlich,-besitzt dieser Mitnehiner ,i2 auf jeder Seite einen Zahn 9q., mit dein er in entsprechende Aussparungen 96 in den 11 üben 95 der Greiferklauen 9 eingreift und so dis Üfflen und Schließen derselben vermittelt.
  • Die Greiferklauen 9 werden durch einen ini Schlitz eines Stiftes 97 (Abb. i z bis 15) schwingbar angeordneten Knielieber i9, der unter der Einwirkung einer Feder ?o steht, in der Schließstellung gesichert, und zwar
    werden die Greiferklauen 9 durch AnstolIen
    des j;,nieliebcls icl alt einen Anschlag 17 .kurz
    vor Beendigung -der Verschiebung des Grci-
    ferklauelikopfes 1-0. <lcr den Knicac 17e1 l9 fc-st-
    h ä ä lt. geschlossen. -,vährend der allen -
    kopf 10 noch ein kleines @@-eg ,.ziel: iurück-
    le-t, so claGi der unter deal @int:a@ der Feder
    @o stehende Kniehebel hinter eitlen Rie`cl
    19.' cinsdnlapllt.
    Die Anschläge 17 und 11; werden voa
    einem Konsol iS getragen (*All)". 1.:1. welche:
    auf dein Rahmen i befestizt ist und den Grei-
    ferklauenkopf io überragt. -
    Der ain Mitnelinier 92 befe#tite Stift 97
    legt sich bei der 1=Iinundlierbcwcgung des
    Greiferklauenkopfes io gegen die Anschlüge
    17 bzw. 117. die von dem übergt-eifenden "feil
    des Konsols 1S in den @rbeitsbcl-eicil des he-
    Sagten Stiftes 97 liiticinreichen. Bei der \c;--
    schiebung des GreifcrL;lauenhopies 1o gelang:
    der Stift 97 -lnit dem einen Anschlag 117 111
    Eingriff und verriegelt den \Litnehnier 9-.
    während 'der Greiferkl auenkopf 1o selbzt
    noch eine @veiterc Bewe-un- ausiiilirt. I@ie@er
    Bewe-un-sunterschied dient dazu. uni cii"2
    Greiferklauen 9 zu öffnen. DieGreiferklauen 9
    werden geöffnet, wenn der Greiferklauenkopi
    93 seine Entfernung von der Ab;treirvorric:i-
    tung beendet, und geschlossen. wenn sie sich
    bei der Rückwärtsbewegung den Abstreifern
    nähert.
    Die Vorrichtung zur Verriereltuig d:=r
    Greiferklauen 9 in ihrer @chlie>:,aellun@ he-
    stelit aus einem schwingbaren Kniehebel i9
    (Abb. l4), der in einem senkrechten Schlitz
    des Stiftes 97 um eitlen
    Zapfen
    1 ( )7 schwingbar ist. Der eine Arni des Kni-,-
    hebels i9 erstreckt sich aufwärts von cie:r
    "Zapfen 19r, während der andere Arlil waa-e-
    recht nach der Abstreifvorrichtun; liin ge-
    richtet ist und unter einen Riegel 19s greift,
    der die beiden Zapfen 9i verbindet.
    Eine Schraubenfeder 2o (A11. r; bis 1;)
    drückt gegen das waagerechte Ende des Knie-
    liebels i9 und damit gegen die Unterseite dzs
    Riegels 19?. Sie zwingt gleichzeitig den
    senkrechten Arm des Knieliel-els i9 in eine
    Stellung, in der er aus dein Schlitz des Zap-
    fells 97 1iervorragt. Der waagerechte Ami
    des Kniehebels i9 ist mit einer Aussparung
    versehen, die sich -c-en den Rie-el 19a legen
    kann und so den -Mitlichnier 92 nebst den ge-
    schlosscnen Grciferklauen 9 in der vorder:ea
    Stellull, des 1Litnchniers 92 verriegelt.
    Das (-)tfnen cler Greiferklauen c9 a111 Elick,
    vier Spulenverschiebun- (Abis. i;) durch den
    Greiferklatienkopf io erfol,`t durch die l@el.-1-
    tivbewe@`un', '/.\\'15C@@il.dies#C111 uilcl de111 Mit-
    nehiner ()2. ` indem der Knieiic:llel 19 durch
    Auftreffen seines senki-cchten Arines gegen
    Gien Allschlag 17 hcrum;#eschwungen, cler
    #,vaä;rcrcclite Arm niedergedrückt und dadurch
    <<tllier I?illclritf mit (1C111 Ric#,Icl 19? gcbr@iclit
    wird. Da 11,.1t1 der Zapfen 97 ani Anschlag> 17
    -iiiliegt, hält dieser den 1Litnchmcr d@ fest.
    w ä ihrend der Greiferklauenkopf 10 cleii let Z-
    ton kurzen Teil seines Weges zurücklegt. Die
    nurinichr eintretende Relativbewegun'- zwi-
    schen Greiferhlauenkopf ro und 1Iitliclllller 92
    bewirkt, dall der Riegel 192 über den waage-
    rechten Arni des Kliieliebels i9 liili«-c-gleitet.
    Diese Relativbewegung bewirkt das ütfnen
    der Greifcrklauen 9. die offen bleiben, bis bei
    der Bewegung cles Greiferklauenkopfes io
    iiacli der AbstreifvorriclittniI hin der Zapfen
    97 gegell den anderen Anschlag 117 trifft und
    der hnieliebel i9 unter dein Einfluß der Feder
    20 wieder hinter den Riegel 192 sc1111appt.
    Uni ir-endwclche zufälligen @-erschie@un-
    "ei1 des i\Iitilelimers 92 während dieser Be-
    wegung zu verhindern, ist eine Schnappsiche-
    rung 98, 9S1, 98= bekannter Art vorgesehen,
    bestehend aus einer Kugel 98, die unter dein
    Druck einer Feder 9S1 steht und in eine Aus-
    sparung 982 in der Ünterseite des Mitnehmers
    9.2 eintreten kann.
    Uni die Aiiscllliige 17 und 117 nachgiebig
    zu machen, wenn sich der Stift 97 gIegen sie
    legt, wird jeder an einer PLatte 17o bzw. 171
    befestigt, die auf dein Konsol 18 nufliegt. Die
    Gleitstücke, an denen die Anschläge 17 und
    r17 sitzen, sind in Schlitzen 173 bzw. 178
    verschiebbar und sind finit der Platte 17o bzw.
    17r durch Schrauben 172 verbunden. Die
    Platten 170 bzw. 171 sind am inneren Ende
    aufgebogen und werden durch Schrauben r74
    zusaninieu-ehalten. Auf dem Schrauben-
    schaft 174. ist eine Schraubenfeder 175 vorge-
    sehen, welche cinerscits ge-eil das eine Plat-
    tenende. andererseits gegen eine Mutter 176
    abgestützt .ist, die auf den Bolzen aufge-
    schraubt ist. Wenn sich der Zapfen 97 gegen
    einen der Anschliige 17 bzw. 117 legt, gibt
    die Feder 175 nach. Die kleinste Entfernung
    zwischen den beiden Allschlagen 17 und 117
    ist durch den P\.ing r77 bestimmt. der auf dem
    Schaft der Schraube 17.1 angeordnet ist.

Claims (2)

  1. PATENT_LNTsrricHE:
    1. llaschillc 7.t1111 Entfernen von Garn- resten an Spulen unter Verwendung vor. Abstrelteril, denen die Spulen durch eitle Transportvorrichtung zugeführt werden, wobei zwischen der Spule und den A'o- streifern eine I@dativllewegun@ stattlind.-#t und dis Zuführungsvorrichtung finit einer -bogcnü>rmi@@cl1 I#ührtll1g für die S11til@=11 versehen ist. dadurch gel;eini-rcichnet, daß die Zuführungsvorrichtung ini @vcsent- licllen aus eitlem entsprechend der l elllgestelltell Z;llllläe"lllellt (j5) ile-
    steht, dessen Zähne -in die Bahn der Spulesenden hineinreichen und so die in der Bogenführung (4) herabgleitenden Spulen an ihren Enden zurückhalten, so daß cliese in die waagerechte Lage gelangen, aus der .sie durch eine Abscliiebevorriclitunig (z. B. Spitzkolben 14) der Abstreifvörrichtung zugeführt werden. -: 2.
  2. 2 Haschine nach Anspruch. i, dadurch gekennzeichnet, daß an dem äußeren Fand der Bogenführung (4) eine zusätzliche Führungsrandleiste (ii) befestigt ist (z. B. mittels einer an den Seitenwänden32 der Zuführünigsvorrichtung bL-festigten Zugfeder z13): 3. Maschine nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß zur Einstellung der - Führungsrandleiste (ii) eine an dieser befestigte Stellschraube (1r6) dient, die sich gegen einen an der Bogenführung (,4) angebrachten - Lappen (115) abstützt: :4. 1Iascliine nach den vorhergehenden Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsrandleiste (i I) mittels eines Zapfens (i i i) - an einem- an - der Zuführungsvorrichtung angebrachten Lappen (112) ausschwenkbar befestigt ist. 5. Maschine nach den vorliergehend; 7 Ansprüchen, -gekennzeichnet durch eine unterhalb des Zahnsegments (35). für das Spulenende angebrachte Stütze, welche aus zwei unter der Einwirkung von Torsionsfedern (z22) stellenden Fingern (12) besteht: 6. Maschine nach den vorhergehenden Ansprüchen. dadurch gekennzeichnet; daß die Bogenführung (4) mit einer der Führung des Spulenendes dienenden Leiste (36) und einem dauinenförmigenAnschlag (13) versehen ist, der die Spule am Iiop (-ende abstützt und in .ihrer Stellun- ge-enüber der- Führungsleiste (36) sichert. 7. Maschine nach den vorhergehenden Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, daß das Abschitben der jeweils zwischen Anschlag (i3) und Führungsleiste (36) gehalteneu Spule durch einen -quer zur Spule hin und her -schiebbaren Spitzkolben (1.l) erfolgt: 8. Maschine nach den vorhergehenden Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet; daß zur Aufnahme des Kopfes der abgeschobenen Spule ortsfeste Auflagen (7) mit innerhalb derselben geführten Abstreifmessern (5 und 6) vorgesehen sind, während zur Aufnahme des Spulenendes eine Aussparung (82) in einem - Schieber (8) dient, der die Spüle aus ihrer Lage zwischen den die -Garnreste entfernenden Messern (5 und 6) hindurchschiebt. 9. Maschine nach den vorhergehenden Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, daß zum Erfassen- des Kopfes der durch die Abstreifmesser (5 -und 6) hindurchgeschobenen Spule längsverschiebbare und in waa-erechter Ebene gegeneinander verschwenkbare Greiferklauen (9) angeordnet sind, .die durch Verschieben eines im Greiferklanenkopf (1o) geführten Mitnehmers (92) vor .dein Hindurchziehen der Spule durch die Abstreifmesser (5 und 6) geschlossen und am Ende dieser Spulenbe= 1we-un- selbsttätig -eöffnet werden. 1o. Maschine nach den Ansprüchen i und 9, dadurch gekennzeichnet; daß der Mitnehme, (92) auf jeder Seite einen. Zahn (9..) besitzt, die beide in entsprechende Aussparungen (96) in den \Taben (95) der Greiferklauen (9) eingreifen und so das Offnen und Schließen derselben vermitteln. i i. Maschine nach den Ansprüchen 1 und 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Greiferklauen (9) während der Verschiebebewegung durch eine Schließvorrichtung (19, 20, 97, 192) geschlossen gehalten ,werden,. deren Schließung und öff-. nun- durch Anschläge (i17 bzw. 17) bewirkt wird, welche mit einem Teil (97, i9) des Greiferkopfes (io) an den Enden voii dessen Bewegungen in -Eingriff kommen.
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