DE544302C - Verfahren zur Herstellung von Stahlpulver - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Stahlpulver

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B22CASTING; POWDER METALLURGY
    • B22FWORKING METALLIC POWDER; MANUFACTURE OF ARTICLES FROM METALLIC POWDER; MAKING METALLIC POWDER; APPARATUS OR DEVICES SPECIALLY ADAPTED FOR METALLIC POWDER
    • B22F1/00Metallic powder; Treatment of metallic powder, e.g. to facilitate working or to improve properties
    • B22F1/14Treatment of metallic powder
    • B22F1/142Thermal or thermo-mechanical treatment

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  • Thermal Sciences (AREA)
  • Manufacture Of Metal Powder And Suspensions Thereof (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung von Stahlpulver Es gibt bereits Verfahren zur Herstellung von sogenanntem Stahlschmirgel, d. h. verhältnismäßig grobkörnigem Stahlpulver, bei welchen Eisenabfälle unter Beifügung von Knochenkohle und Zementiermitteln carbonisiert, durch Abschrecken gehärtet und dann gepulvert werden.
  • Solche durch Zertrümmerung erzeugte Pulver sind z. B. für Schleifzwecke wohl geeignet, jedoch nicht für andere Zwecke, bei welchen es erwünscht ist, daß die Körnchen sich mehr der Schuppenform nähern sollen.
  • Gegenstand vorliegender Erfindung ist ein Verfahren zur Herstellung solchen Stahlpulvers. Es wird derart hergestellt, daß man zunächst weiches Eisen in sogenannte Bronze (durch Stampfen pulverisierter Rohmarkstoff) überführt, ein Verfahren, das sehr leicht durchführbar ist und in der einschlägigen Industrie auch bereits ausgeführt wird. Dieses Material wird auf folgende Weise mit Kohlenstoff angereichert: Das Eisenpulver wird mit io bis 2o seines Gewichtes an Zucker, Melasse u. dgl. in wäßriger Lösung oder einer anderen organischen Substanz in wäßriger oder nichtwäßriger Lösung, z. B. einer Cellulosederivatlösung, vermischt und bis zur homogenen Verteilung mit dem organischen Kohlenstoffträger durchgeknetet. Durch Abdampfen wird der größte Teil der Flüssigkeit wieder beseitigt. Hierauf wird das noch teigige Material in Blöcke geformt, die zunächst mäßig geheizt werden, um den Flüssigkeitsrest auszutreiben und hierauf den Zucker oder andere organische Substanz in reine Kahle umzuwandeln. Hierauf werden die Blöcke in einem entsprechenden Ofen unter Luftabschluß geglüht, wobei die Carbonisierung des feinen, von Kohlenstoff allseitig umgebenen Eisenpulvers zu Stahl rasch eintritt. Die Blöcke werden dann, noch rotgiühend, abgeschreckt, etwa durch Einwerfen in Wasser, wieder getrocknet und pulverisiert. Natürlich kann diese Nachbehandlung zwecks Härtung einem beliebigen bekannten Härteverfahren nachgebildet sein, wenn es sich um die Erzielung eines bestimmten Härtegrades handelt.
  • Gegebenenfalls kann die Trennung der zur Stahlbildung nicht verbrauchten Kohle vom Stahlpulver durch irgendein Verfahren, wie magnetische Scheidung, Windsichtung u. dgl., erfolgen.
  • Das so hergestellte Pulver zeichnet sich durch Härte und Permanentmagnetismus aus.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung von Stahlpulver feinster Körnung zu phonographischen Zwecken, bei welchem die Härte durch Zementieren und Abschrecken und die Körnung durch Pulvern erzielt wird, dadurch gekennzeichnet, daß der Ausgangswerkstoff zuerst gepulvert und dann in an sich bekannter Weise zementiert und abgeschreckt wird.
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