DE544215C - Geraet zum Versenken und Wiederhervorholen der Schuhbaenderschleifen oder -enden an Schnuerschuhen - Google Patents
Geraet zum Versenken und Wiederhervorholen der Schuhbaenderschleifen oder -enden an SchnuerschuhenInfo
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- DE544215C DE544215C DEL74811D DEL0074811D DE544215C DE 544215 C DE544215 C DE 544215C DE L74811 D DEL74811 D DE L74811D DE L0074811 D DEL0074811 D DE L0074811D DE 544215 C DE544215 C DE 544215C
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A47—FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
- A47G—HOUSEHOLD OR TABLE EQUIPMENT
- A47G25/00—Household implements used in connection with wearing apparel; Dress, hat or umbrella holders
- A47G25/80—Devices for putting-on or removing boots or shoes, e.g. boot-hooks, boot-jacks
- A47G25/88—Devices for tucking ends of laces inside shoes or boots ; Devices for lacing
Landscapes
- Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)
Description
- Gerät zum Versenken und Wiederhervorholen der Schuhbänderschleifen oder -enden an Schnürschuhen Die Erfindung betrifft ein Gerät, mit dem die heraushängenden Schuhbänderschleifen zwischen Schuh und Strumpf versenkt werden und auch ebenso wieder vor dem Ausziehen des Schuhes zum Lösen der Schleifen hervorgeholt werden können.
- Die bekannten derartigen Geräte bestehen aus einem Stab, der an einem Ende in zwei parallele Zungen ausläuft. Diese bilden eine offene Öse, mit der die Schnürsenkel erfaßt «-erden sollen. Dabei ergibt sich der Nachteil, daß das Fassen der Senkel nicht mit Sicherheit erfolgen kann. Diesem Übelstand wird der Erfindung gemäß dadurch. abgeholfen, daß an dem aus Stahl oder ähnlichem Baustoff hergestellten Stab die beiden Zungen als langgestreckte Blattfedern ausgebildet sind, von denen die eine vorn birnenförmig verstärkt und schräg nach oben gebogen ist, während die andere etwas kürzer mit ihrem ebenfalls verstärkten und abgerundeten Ende an dem nach oben gebogenen Teil der ersteren anliegt und an der Federzunge in einiger Entfernung von dem Ende ein kleiner Bolzen mit daran befindlicher Nase angebracht ist, der in einer auf der Federzunge befestigten Hülse geführt ist, so daß sich durch einen Druck auf die Federzunge zwischen deren Anfang und dem Bolzen die vorderen Enden der Zungen zangenartig öffnen.
- Hierdurch wird der Fortschritt erreicht, daß mit der Öse ein sichereres Festhalten der Schnürsenkel erfolgt als mit dem offenen Einschnitt des bekannten Gerätes.
- In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise dargestellt, und zwar zeigt ihn Abb. i in Seitenansicht mit einer Schutzhülse an dem einen Ende, Abb. z in einer Hülse am anderen Ende, Abb.3 in einer anderen Ausführung von oben, Abb. 4. in Seitenansicht, .AM. 5 zeigt eine vergrößerte Seitenansicht vom Ende, die -Abb. 6 und 7 stellen das Gerät beim Auffangen und Einstecken der Schnürsenkel dar.
- Der Erfindungsgegenstand besteht aus einem flachen Stab a, dessen vorderes Ende in zwei Zungen b, f und dessen anderes Ende in einen runden Haken k ausläuft. Die untere Zunge f ist an der Spitze g birnenförmig verstärkt und schräg nach oben gebogen, das obere Zungenende c, das leicht verstärkt und nach unten gebogen ist, legt sich an den gebogenen Teil g der Zunge f an; letztere ist länger als die Zunge b. Durch diese Anordnung wird erreicht, daß das Gerät auch in den eng anliegenden Schuh sich einstecken läßt, ohne an Strumpffalten sich festzusetzen oder den Strumpf zu beschädigen. An der Federzunge b befindet sich in einiger Entfernung von dem Ende c ein kleiner Bolzen d, der in die auf der Zange f angebrachte Hülse 1a eingreift und von dieser geführt wird. Bezweckt wird hiermit, daß durch einen Druck auf die Zunge b zwischen deren Anfang und dem Bolzen, d die vorderen Zungenenden c und g sich zangenartig öffnen, um die Schnürsenkel leicht auffangen zu können. Beim Nachlassen dieses Druckes senkt sich das Zungenende c wieder, wodurch die zwischen den Zungen liegenden Schnürsenkel festgehalten werden. Am unteren Ende des Bolzens d ist eine schmale und dünne Nase e angebracht, die in den in der hinteren Hülsenwand befindlichen Schlitz i, der durch den oberen Hülsenrand abgegrenzt ist, eingreift. Hierdurch ist dem Ausweichen der Zunge b nach oben eine Grenze gesetzt, was zur Folge hat, daß Bolzen d und Hülse IL stets eine runde Fläche bilden, an der auch die stärkeren Schnürsenkel beim Einstecken in den Schuh glatt abgleiten können. Der Haken k dient zum Wiederhervorholen der in den Schuh versenkten Schuhbänderschleifen.
- Der Erfindungsgegenstand kann aus den verschiedensten Metallen und in den verschiedensten Ausführungen hergestellt werden.
- Das Verstecken der Schuhbänderschleifen geschieht in der Weise, daß durch Zusammendrücken der Zungen b und f oberhalb der Hülse lt und des Bolzens d die Zungenenden c und g sich zangenartig öffnen, damit die mit der anderen Hand erfaßten Schuhbänderschleifen zwischen die beiden Zungen gelegt werden können. Alsdann setzt man einen Finger auf das Zungenende b, um .ein vorzeitiges Entweichen der eingeklemmten Schnürsenkel zu vermeiden, und steckt das Gerät in der Zehenrichtung so tief in den Schuh, bis die Schnürbänderenden aus dem Gerät herausgegangen sind. Hierauf wird das Gerät zurückgezogen, während die Schuhbänderschleifen im Schuh steckenbleiben.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Gerät zum Versenken und Wiederhervorholen der Schuhbänderschleifen oder -enden an Schnürschuhen, bestehend aus einem in zwei parallele Zungen auslaufenden Stab, dadurch gekennzeichnet, daß an dem aus Stahl oder ähnlichem Baustoff hergestellten Stab (a) die beiden Zungen (b, f) als langgestreckte Blattfedern ausgebildet sind, von denen die eine ( f) vorn birnenförmig verstärkt (g) und schräg nach oben gebogen ist, während die andere (b) etwas kürzer mit ihrem ebenfalls verstärkten und abgerundeten Ende (c) an dem nach oben gebogenen Teil (g) der ersteren anliegt und an der Federzunge (b) in einiger Entfernung von dem Ende (c) ein kleiner Bolzen (d) mit daran befindlicher Nase (e) angebracht ist, der in einer auf der Federzunge (f) befestigten Hülse (h) geführt ist, so daß sich durch einen Druck auf die Federzunge (b) zwischen deren Anfang und dem Bolzen (d) die vorderen Enden (c, g) der Zungen zangenartig öffnen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEL74811D DE544215C (de) | 1929-04-12 | 1929-04-12 | Geraet zum Versenken und Wiederhervorholen der Schuhbaenderschleifen oder -enden an Schnuerschuhen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEL74811D DE544215C (de) | 1929-04-12 | 1929-04-12 | Geraet zum Versenken und Wiederhervorholen der Schuhbaenderschleifen oder -enden an Schnuerschuhen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE544215C true DE544215C (de) | 1932-02-16 |
Family
ID=7283557
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEL74811D Expired DE544215C (de) | 1929-04-12 | 1929-04-12 | Geraet zum Versenken und Wiederhervorholen der Schuhbaenderschleifen oder -enden an Schnuerschuhen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE544215C (de) |
-
1929
- 1929-04-12 DE DEL74811D patent/DE544215C/de not_active Expired
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