DE5426C - Verbesserungen an Gasdruckregulatoren für Beleuchtung von Fahrzeugen mit komprimirtem Gas - Google Patents

Verbesserungen an Gasdruckregulatoren für Beleuchtung von Fahrzeugen mit komprimirtem Gas

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DE5426C
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J. PlNTSCH, Kgl. Kommerzienrath, in Berlin
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    • GPHYSICS
    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05DSYSTEMS FOR CONTROLLING OR REGULATING NON-ELECTRIC VARIABLES
    • G05D16/00Control of fluid pressure
    • G05D16/04Control of fluid pressure without auxiliary power
    • G05D16/06Control of fluid pressure without auxiliary power the sensing element being a flexible membrane, yielding to pressure, e.g. diaphragm, bellows, capsule
    • G05D16/063Control of fluid pressure without auxiliary power the sensing element being a flexible membrane, yielding to pressure, e.g. diaphragm, bellows, capsule the sensing element being a membrane
    • G05D16/0675Control of fluid pressure without auxiliary power the sensing element being a flexible membrane, yielding to pressure, e.g. diaphragm, bellows, capsule the sensing element being a membrane the membrane acting on the obturator through a lever
    • G05D16/0683Control of fluid pressure without auxiliary power the sensing element being a flexible membrane, yielding to pressure, e.g. diaphragm, bellows, capsule the sensing element being a membrane the membrane acting on the obturator through a lever using a spring-loaded membrane

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Description

1878.
Klasse 26.
JULIUS PINTSCH in BERLIN.
Verbesserungen an Gasdruck-Regulatoren für Beleuchtung von Fahrzeugen mit
comprimirtem Gas.
Zusatz-Patent zu No. 3083 vom 3. Juli 1877.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 19. September 1878 ab. Längste Dauer: 20. October 1887.
Die vorliegende Verbesserung an Regulatoren zur Regulirung des Gasdruckes bei der Beleuchtung von Fahrzeugen mit comprimirtem Leuchtgas hat den Zweck, die schädliche Einwirkung der Stöfse des Fahrzeuges, .sowie der Schwerkraft überhaupt auf die regulirende Thätigkeit des Regulators zu beseitigen.
Der fragliche Regulator selbst, wie er unter No. 3083 für das Deutsche Reich patentirt wurde, besteht im wesentlichen aus einem mit einer Membran bespannten Gefäfs, in den das Gas durch ein Eintrittsventil eintritt, welches, mit der erwähnten Membran durch Hebel verbunden, um so mehr geschlossen wird, je stärker der eintretende Gasdruck auf die Membran wirkt, und umgekehrt, während die Belastung der Membran durch eine Feder hergestellt wird, welche auf einen der die Membran mit dem Eintrittsventil verbindenden Hebel wirkt und derartig abgewogen ist, als zur Erzeugung des verlangten Brenndruckes nothwendig ist.
Die Verbindung des Ventilkegels am Eintrittsventil mit dem Hebel, der ihn gegen seinen Sitz drückt, war jedoch in dem früheren Regulator nur derartig, dafs er einfach vermittelst einer Art losen Kugelgelenkes bezw. eines auf beiden Enden kugelförmig abgerundeten Stiftes auf diesem in waagerechter Stellung befindlichen Hebel ruhte. Dies hinderte jedoch keineswegs, dafs der Ventilkegel sich durch irgend welche Ursache im Sitze durch zufällig mitgerissene Unreinigkeiten festklemmte, und wenn der Hebel durch die Membran bei geringerem Gasdrucke abwärts ging, das Ventil nicht dem Hebel folgte, mit dem es keine feste Verbindung hatte. Wenn nun auch bei der von mir angewendeten, in meinem früheren Patente beschriebenen Legirung für den Ventilkegel ein Festklemmen unter gewöhnlichen Umständen im Sitze nicht zu befürchten ist, so kann es dennoch eintreten, dafs der Gasdruck im Compressionsrecipient nicht stark genug ist, um das Ventil von seinem Sitz zu entfernen, um so weniger bei etwa eintretenden starken Schwankungen des Fahrzeuges, auf die Seite oder gar auf den Kopfstellen desselben.
Es mufste also eine Verbindung zwischen Ventilkegel und Hebel gefunden werden, welche, lose genug, um einen willigen Anschlufs des Ventilkegels an den Sitz zu ermöglichen, dennoch derartig fest ist, dafs der Ventilkegel genau der Bewegung des mit der Membran verbundenen Hebels folgen mufs.
Zu diesem Zwecke ist die vorliegende Anordnung construirt worden. Sie besteht im wesentlichen darin, dafs der Hebel, welcher die Bewegung der Membran auf den Ventilkegel überträgt, mit diesem Ventilkegel durch Vermittelung einer entsprechend gespannten Feder verbunden wird, welche den Kegel von seinem Sitze abzieht, sobald der Hebel sich von ihm entfernt, und welche leise zusammen gedrückt wird, sobald der Hebel den Ventilkegel wieder an seinen Sitz andrückt, während im übrigen die Verbindung von Hebel mit Ventilkegel dieselbe gelenkige bleiben kann wie bisher, also z. B. wie in der Zeichnung durch einen an beiden_ Enden kugelförmig abgerundeten Stift oder sonstige gelenkige Verbindung.
Wie nun die gelenkige Verbindung des Hebels mit dem Ventilkegel durch die Feder hergestellt wird, ist offenbar in zweite Reihe zu stellen, da dies auf verschiedene Weise und mit den verschiedensten mechanischen Hülfsmitteln zu erreichen ist. Die Hauptsache ist die gelenkige Verbindung des Hebels mit dem Ventilkegel durch eine geeignet angespannte Feder, wodurch die Thätigkeit des Ventilkegels von den Einwirkungen der Erschütterungen des Fahrzeuges, der Schwere, überhaupt der ganzen Lage des Regulators und der Verschiedenheit des Gasdruckes im Recipienten unabhängig gemacht wird.
Eine Art, diese gelenkige Verbindung mit Hülfe einer Feder herzustellen und auszuführen, ist in der beiliegenden Zeichnung dargestellt.
In dieser ist:
Fig. ι ein verticaler Mittelschnitt des aufser Thätigkeit befindlichen Regulators mit dieser Anordnung.
SH U
Fig. 2 eine Oberansicht des Regulators.
Fig. 3 ein senkrechter Mittelschnitt durch den Regulator mit dieser Anordnung, in der Stellung der einzelnen Theile, wenn der Regulator sich in Thätigkeit befindet.
Fig. 4 ein Verticalschnitt durch das Regulirungsventil c nebst angrenzenden Theilen, senkrecht zu den Schnitten Fig. ι und 3 gedacht.
Fig. 5 ein Horizontalschnitt durch das Regulirungsventil c dicht oberhalb des Hebels el gelegt.
Gleiche Buchstaben bezeichnen in allen diesen Figuren auch gleiche Theile.
Die Membran /, welche das Regulatorgefäfs oben abschliefst, ist mit dem Kegel d des Eintrittsventils durch die beiden Hebel e e' verbunden, und zwar im alten Regulator einfach dadurch, dafs der Ventilkegel d mit Hülfe des an beiden Enden kugelförmig gestalteten Stiftes d1 auf dem Hebel el lose ruhte, indem kugelförmige Höhlungen am unteren Ende des Ventilkegels und an der entsprechenden Stelle des Hebels e1 das Herausfallen dieses Stiftes d'1 aus denselben verhinderten. Es konnte also besonders bei geringem Gasdrucke im Recipienten, oder wenn die abziehende Kraft der Schwere des an sich ja leichten Ventilkegels d durch Stöfse, Erschütterungen oder gar umgekehrte Lage des Regulators aufgehoben wurde, sehr leicht der'Fall eintreten, dafs der Ventilkegel sich nicht von seinem Sitze entfernte, trotzdem der Hebel e1 durch verminderten Druck auf die Membran / zurückging, so dafs also einfach der Regulator nicht wirkte und die Flammen verlöschen mufsten.
Nunmehr ist aber der Ventilkegel d durch den ihn durchsetzenden Stift η und die beiden Zugstangen i i einerseits und durch die Feder h, welche gegen die, die beiden Zugstangen i verbindende Platte z1 mit dem einen Ende, mit dem anderen Ende dagegen gegen die untere Seite des Hebels e' drückt, andererseits in eine zwar feste, dennoch aber gelenkige und elastische Verbindung gebracht, während der Stift d1 ruhig an seiner Stelle verbleibt.
Ist nun der Druck im Recipienten stark, so wird der Regulator die Stellung von Fig. 3 einnehmen und das Eintrittsventil c fast geschlossen sein, d. h. der Kegel d beinahe den Sitz c berühren.
Wird dagegen der Druck im Recipienten schwächer und schwächer, so wird auch der Druck auf die Membran f schwächer, und dieselbe wird sich mehr und mehr der Stellung von Fig. ι nähern, der Hebel ei also nach unten gehen. Hierdurch wird aber die Spiralfeder h etwas zusammen gedruckt, sie wird also auf die Platte ix mehr und mehr drücken und so durch die daran gehakten Zugstangen ti den Stift η und damit den Ventilkegel d von seinem Sitze c abziehen und so das Eintrittsventil mehr und mehr öffnen, während andererseits bei entgegengesetzter Bewegung auch der Schlufs des Ventils um so sicherer bewirkt wird.
Es ist klar, dafs die Verbindung des Hebels e' mit dem Kegel d durch die Feder h auch auf anderem Wege und durch andere mechanische Hülfsmittel als die hier angewendeten hergestellt werden kann, je nachdem es vielleicht die Verhältnisse erfordern-, ja sogar ist es möglich, dafs die Spiralfeder h auch durch eine Zungenfeder ersetzt werden kann. Dies alles würde aber an dem Wesen der Erfindung ebenso wenig ändern, wie sonstige Aenderungen in den Mafsen oder Materialien oder übrigen constructiven Details, die je nach Belieben und Umständen ändern zu können, hiermit ausdrücklich vorbehalten wird.

Claims (2)

Patent-Ansprüche: '
1. An Gasdruckregulatoren, welcher Art sie auch seien, die Verbindung des von der Membran / bewegten Hebels e1 mit dem Konus d' des Eintrittventils durch eine Feder, um die Function des Ventils sowohl vom Gasdruck selbst als auch von der Lage und den Erschütterungen des Regulators, überhaupt von den Einflüssen der Schwerkraft auf denselben unabhängig herzustellen.
2. Die in der beiliegenden Zeichnung dargestellte und oben beschriebene Anordnung und Verbindung dieser Feder h einerseits mit dem Hebel e', andererseits mit dem Ventilkegel d in ihrer ganzen Zusammensetzung, im wesentlichen wie erläutert.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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