DE540775C - Vorrichtung zum Regeln der UEberhitzungstemperatur des Dampfes bei Lokomotiven mit Grossrohrueberhitzern - Google Patents

Vorrichtung zum Regeln der UEberhitzungstemperatur des Dampfes bei Lokomotiven mit Grossrohrueberhitzern

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DE540775C
DE540775C DEW81244D DEW0081244D DE540775C DE 540775 C DE540775 C DE 540775C DE W81244 D DEW81244 D DE W81244D DE W0081244 D DEW0081244 D DE W0081244D DE 540775 C DE540775 C DE 540775C
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WARSZAWSKA SPOLKA AKCYJNA BUDO
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WARSZAWSKA SPOLKA AKCYJNA BUDO
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F22STEAM GENERATION
    • F22GSUPERHEATING OF STEAM
    • F22G7/00Steam superheaters characterised by location, arrangement, or disposition
    • F22G7/06Steam superheaters characterised by location, arrangement, or disposition in furnace tubes
    • F22G7/065Steam superheaters characterised by location, arrangement, or disposition in furnace tubes for locomotive boilers

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Control Of Steam Boilers And Waste-Gas Boilers (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Regeln der Überhitzungstemperatur des Dampfes bei Lokomotiven mit Großrohrüberhitzern Gegenstand der Erfindung bildet eine weitere Ausbildung der mit dem Patent 539 459. beschriebenen Vorrichtung zum Regeln der berhitzungstemperatur bei Lokomotiven mit Großrohrüberhitzern.
  • In dem Hauptpatent ist die Anordnung einer Absperrvorrichtung der nicht mit Überhitzerelementen versehenen Rauchrohre geschützt, die selbsttätig bei sinkender Heizgastemperatur in Wirkung tritt, indem sie die unteren, nicht mit Überhitzerelementen besetzten Rauchrohre abschaltet und die Heizgase nur durch die mit Überhitzerelementen besetzten Rauchrohre strömen läßt. Die Absperrvorrichtung steht dabei in Abhängigkeit von den Druckänderungen in der Rauchkammer bzw. von dem Druck des Dampfes in oder vor dem Blasrohr. Durch eine derartige Absperrvorrichtung ist es möglich, den Betrieb auch an die wechselnde Beschaffenheit der Kohlen, mit welchen die Lokomotiven beheizt werden, anzupassen. Es kann nämlich vorkommen, daß die Güte der Kohle ein Arbeiten des Kessels lediglich mit den mit Überhitzerelementen besetzten Rauchrohren nicht zuläßt, weil dann zum Vergasen der Kohle nicht genügend Verbrennungsluft vorhanden wäre. Auch die Heizfläche der Rohre wird bei längerem Betriebe durch Kesselsteinbelag in der Wärmeübertragung geschwächt, so daß eine zusätzliche Vergrößerung der Heizfläche erwünscht erscheinen wird. Die weitere Ausbildung der Regelungsvorrichtung besteht gemäß der Erfindung darin, daß unter Verwendung einer Reihe nebeneinanderliegender, die Rauchrohre drosselnder Klappen eine solche Anordnung getroffen ist, daß die Absperr- und Freigabebewegung in zwei Abschnitten erfolgt. Zu diesem Zweck ist ein bestimmtes Abhängigkeitsverhältnis der einzelnen Klappen und ein zur Bewegungswelle konzentrisch gelagertes besonderes Belastungsgewicht vorgesehen, welches beim Erreichen einer bestimmten Schräglage aller Klappen in Wirkung tritt, wodurch verhindert werden soll, daß eine Klappe sich voll öffnet, während andere Klappen noch in mehr oder weniger weiter Drosselstellung sich befinden. Erst wenn sämtliche Klappen weit genug angehoben sind, sind sie in der Lage, den Gegengewichtshebel gemeinsam bei weiterer Freigabe des Weges für die Heizgase durch die unteren Rauchrohre anzuheben.
  • In der Zeichnung ist die Erfindung in einem Ausführungsbeispiel veranschaulicht, und zwar zeigt Abb. z eine Stirnansicht, Abb.2, 3 und 4 Seitenansichten in verschiedener Klappenstellung, Abb. 5 eine Einzelheit.
  • Gemäß der Zeichnung besteht die Drosselvorrichtung aus einem Satz von Klappen, z. B. fünf Klappen r, 2, 3, 4 und 5, welche auf einer Welle 6 pendelnd aufgehängt sind, die ihrerseits in zwei Lagern io -und m der Rauchkammerwand ruht.
  • Diese Klappen haben an dem Scharnierrande in der Mitte Ausschnitte zum Festlegen der Klappen auf der Welle. In die Ausschnitte greifen in der Welle 6 sitzende Schrauben 29 ein. Zwei äußere und die mittlere Klappe sind mit Belastungsgewichten i9 und 20 versehen, die um einen Stützpunkt in Kreisbogen 23 verschiebbar und feststellbar das Regeln des Belastungsmoments ermöglichen.
  • Alle Klappen sind untereinander durch Anschlagleisten 16 verbunden. Der auf die Klappen einwirkende Zug kann dadurch von der einen Klappe zur anderen übertragen werden. Die Klappen 2 und 4 stehen mittels der Hebellaschen 14 mit der Bewegungswelle 7, die in Lagern 12 ruht, in Verbindung.
  • Die Welle 7 besitzt nun einen Belastungshebel 9 mit verschiebbarem Gewicht 21. Dieser ist mit einem Ausschnitt an seiner Nabe versehen, in welchen ein an der Welle 7 angebrachter Zapfen 30 eingreift, so daß die Bewegung des Hebels nach oben und nach unten begrenzt ist. Dadurch entsteht bei Auflage des Hebels 9 auf einen durch Schraube 25, welche im Anschlagwinkel 24 sitzt, einstellbaren Anschlag ein Freilauf um den 4 a für die unter dem Einfluß einstellbarer Sondergewichte 2o stehenden Klappen, die gemeinsam nach Öffnung um den ,#S a bei genügend starkem Zug den Belastungshebel 2i anheben.
  • An Stelle der Einstellung durch den Anschlag 25 kann auch eine solche durch ein zum Führerstand führendes Zugseil erfolgen, so daß die Bewegung der Einzelldappen in beliebiger Weise begrenzbar ist. Das Festlegen der Anfangsstellung des Gewichtshebels 9 hängt ab von der gewünschten Überhitzungstemperatur. Je tiefer das Belastungsgewicht 21 eingestellt wird, je eher es also bei Öffnung der Klappen von diesen zum weiteren Einschalten der unteren Rauchrohre angehoben werden muß, desto höher wird die Überhitzungstemperatur gebracht werden können. Im anderen Fall, wenn zunächst nur die auf die Klappen i, 3 und 5 wirkenden kleinen Gegengewichte. angehoben zu werden brauchen, wird die ffnung der unteren Rauchrohre für den Durchtritt der Heizgase eher erfolgen und infolgedessen die Temperatur in den mit Überhitzerelementen besetzten oberen Rauchrohren nicht so hochsteigen.
  • Die Arbeitsweise der Einrichtung ist also die folgende: Bei stillstehender Lokomotive sind alle Klappen durch das Eigengewicht derselben und der an ihnen angebrachten Gewichte geschlossen. Die Gase können nur durch die Rauchrohre mit den eingebauten L7berhitzerelementen durchströmen. Bei der Fahrt wirkt der durch das Blasrohr auströmende Dampf saugend auf die Klappen. Solange diese Wirkung innerhalb gewisser Grenzen bleibt, die durch die einstellbaren Belastungsmomente bestimmt sind, bleiben die Klappen geschlossen, die Gase gehen durch die oberen, mitÜberhitzerelementen versehenen Rauchrohre. Sobald jedoch der Druckunterschied zwischen Feuerbüchse und Rauchkammer wächst, so daß die Saugwirkung auf die Einzelklappen größer wird- als das Eigengewicht der Klappen samt Gegengewicht, Gewicht des Gestänges und Widerstand durch Lagerreibung, dann heben sich die Einzelklappen allmählich an (Z ß). Die Bewegung der Klappen wird jedoch begrenzt durch die Wirkung des Belastungsgewichts 21, welches erst dann angehoben werden kann, wenn sämtliche Klappen die gleiche, von der Voreinstellung abhängige Schräglage eingenommen haben, um dann gemeinsam das Gewicht 21 anzuheben.
  • Dadurch, daß die einzelnen Drosselklappen für sich genau eingestellt werden können, daß ferner der Einzelklappenweg bis zur gemeinsamen Wirkung auf das Gegengewicht 21 einstellbar ist, und dadurch, daß auch dieses Gegengewicht wieder verstellt und seine Bewegung eingestellt werden kann, ist es möglich, die Dampferzeugung und den Grad der Überhitzung allen Anforderungen des Betriebes, der Kohlenbeschaffenheit, der Belastung usw. bestmöglich anzupassen. Die höchstzulässige Überhitzungstemperätur kann ständig mit der Rostbeanspruchung in Einklang gebracht werden, da die durch den Saugzug auf die Drosselklappen wirkenden Kräfte, wenn sie einen bestimmten einstellbaren Betrag überschreiten, volle Öffnung der unteren Rauchrohre für den Durchtritt der Gase einschalten, und dadurch trotz veränderlicher Rostbeanspruchung die Überhitzungstemperatur auf höchstzulässiger Stufe gleichbleibend erhalten.
  • Die selbsttätige Regelung vermittels des Differentialkolbens kann auch hier Anwendung finden, so daß anstatt der Schraube 25 der Differentialkolben die Regelung der Stellung des Gegengewichts zum Einschränken der Überhitzungstemperatur und guter Dampferzeugung bewirkt.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zum Regeln der Überhitzungstemperatur des Dampfes bei Lokomotiven mit Großrohrüberhitzern nach Patent 539 45o, dadurch gekennzeichnet, daß die Drosselklappen (i, 2, 3, 4, 5) jede für sich einstellbar angeordnet und z. B. mittels verschiebbarer Anschlagleisten miteinander verbunden sind, und daß ein zur Bewegungswelle (7) konzentrisch gelagerter verstellbarer Gegengewichtshebel (9) angebracht ist, welcher dann in Wirkung tritt, wenn die Bewegung der einzelnen, durch die Anschläge miteinander in Verbindung gebrachten Klappen einen voreinstellbaren Betrag erreicht, so daß bei Überschreitung dieser Bewegung, d. h. bei einer bestimmten Gasgewichts- und Wärmemenge oder Gefahr einer übermäßigen Wärmeabgabe an die Überhitzerelemente das Belastungsgewicht (2i) angehoben wird, während bei sinkender Leistung die Klappen wiederum selbsttätig in Drosselstellung übergehen.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß die einzelnen Klappen der Absperrvorrichtung mit verstellbaren Gegengewichten (zg, 2o) versehen sind.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch x, dadurch gekennzeichnet, daß die Klappen über der Achse (6) mit Ausschnitten versehen und durch Schrauben (2g) auf ihr festgelegt sind.
DEW81244D 1928-12-14 1928-12-14 Vorrichtung zum Regeln der UEberhitzungstemperatur des Dampfes bei Lokomotiven mit Grossrohrueberhitzern Expired DE540775C (de)

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