AT159158B - Ofen. - Google Patents

Ofen.

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AT159158B
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Karl Meller Fa
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  Ofen. 



   Bei der Heizung von Zimmeröfen wird die Luftzufuhr zur Feuerung in der Regel durch einstellbare Schieber, Klappen od. dgl. geregelt, die eine in der grössten lichten Weite unveränderbare Einlass- öffnung des Luftkanals mehr oder weniger drosseln. Um die Regelung zu erleichtern, sind die einstellbaren Regelorgane häufig mit einem Zeiger verbunden, der mit einer Teilung zusammenwirkt, die beispielsweise auch Aufschriften   wie "starker", "mittlerer" und "schwacher Abbrand" trägt.   Für die richtige Einstellung der Regelorgane mit Hilfe der erwähnten Teilung ist es erforderlich, dass die Zugwirkung des Kamines, in den der Ofen mündet, mit der Zugwirkung übereinstimmt, die bei der Erstellung der Teilung angenommen wurde.

   Tatsächlich ist aber die Zugwirkung des Kamines im einzelnen Fall meist kräftiger oder schwächer, als bei Erstellung der Teilung zugrunde gelegt wurde, so dass die   Wärmeentwicklung   bei einer gewissen Zeigereinstellung der Regelungsvorrichtung grösser oder kleiner ist, als es der Teilungsanzeige entspricht. Diesem Übelstand soll durch die Erfindung abgeholfen werden. 



   Diese besteht im wesentlichen darin, dass die grösste lichte Weite der Lufteinlassöffnung auch noch mit Hilfe eines zusätzlichen Regelorganes veränderlich oder einstellbar ist, so dass bei geänderten Zugverhältnissen im Kamin durch Verstellung des zusätzlichen oder Hilfsregelorganes erreicht werden kann, dass nur die der Stellung des Hauptregelorganes auf der Teilung entsprechende Luftmenge in den Ofen gelangt. Auf diese Weise ist die Möglichkeit gegeben, die Teilungsangabe mit der tatsächlichen Zugwirkung des Kamines in Übereinstimmung zu bringen. 



   Bei Füllöfen mit   Oberluft-und Unterluftzuführung   gemäss der österr. Patentschrift Nr. 138609 ist es bereits bekannt, hinter einem beide Luftzuführungen regelnden Schieber ein einstellbares Regelorgan anzuordnen. Dieses Organ hat indessen nur die Aufgabe, das Verhältnis von Ober-und Unterluft zu verändern, um die Luftverceilung dem zum Heizen verwendeten Brennstoff anpassen zu können. 



  Eine Anpassung von Teilungsangaben an die im Kamin tatsächlich herrschende Zugwirkung ist bei den in dieser Druckschrift beschriebenen Öfen ohne Störung des richtigen Verhältnisses zwischen   Ober- und Unterluft nicht möglich.   Hingegen können umgekehrt die in dieser österr. Patentschrift beschriebenen Regeleinrichtungen bei Öfen mit nur'einer Luftführung wie vorliegend beschrieben, gemäss dem Vorschlag der Erfindung verwendet werden. 



   Auf der Zeichnung sind drei Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes in Ansicht und im Schnitt dargestellt. Die Fig. 1 und 2 beziehen sich auf einen Ofen mit einer trapezförmigen Lufteinlass- öffnung   1,   die mittels eines Schiebers 2 abgedrosselt werden kann. Der Schieber wird nach Ablauf der Anheizperiode so eingestellt, dass er den durch die schräge Kante 3 begrenzten Abschnitt der Öffnung je nach dem erwünschten Betriebszustande des Ofens mehr oder weniger abdeckt. Der Erfindung gemäss ist an die Wand 4, aus der die Öffnung   1   ausgenommen ist, ein um den Zapfen 5 verschwenkbarer Drehschieber 6 angelenkt, der mittels einer Schraube 7 feststellbar ist.

   Der Drehschieber wird so eingestellt, dass er die   Einlassöffnung 1   in jenem Masse verkleinert, als es die Zugwirkung des an den Ofen anschliessenden Kamines erfordert. 



   Gemäss den Fig. 3 und 4 ist die Einlassöffnung 8 rechteckig und wird durch den Schieber 9 geregelt. 



  Zur Verengung der Einlassöffnung dient hier ein zweiter Schieber   10,   der senkrecht zum Schieber 9   verschiebbar und mittels einer Stellschraube l ? feststellbar ist. Durch Einstellung des Schiebers 10 wird die Höhe der Einlassöffnung geändert,   

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   Die Fig. 5 und 6 beziehen sich auf einen Ofen mit einer durch einen Thermostaten gesteuerten verschwenkbaren Klappe 12, die die Einlassöffnung 13 mehr oder weniger drosselt. Die Breite der Öffnung 13 kann durch einen Schieber 14, der mittels der Schraube 15 feststellbar ist, verändert werden. 



  Bei allen Ausführungsbeispielen ist das Organ zum Abblenden hinter der die Einlassöffnung aufweisenden Wand angeordnet und deckt Absehnitte dieser Öffnung von der Rückseite her ab. 



  Die Einstellung der lichten Weite der Einlassöffnung wird von geschulten Arbeitern bei Aufstellung des Ofens durchgeführt. Dabei werden die zum Feststellen vorgesehenen Einrichtungen so   kräftig angezogen, dass ein Lockern nur unter Anwendung von Werkzeugen gelingt, um zu verhindern, 
 EMI2.1 


Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Ofen, bei dem die durch eine einzige Einlassöffnung einströmende Verbrennungsluftmenge durch eine bewegliche Klappe, einen Schieber od. dgl. nach den Angaben einer mit diesem Hauptregelorgan zusammenwirkenden Teilung gesteuert wird, dadurch gekennzeichnet, dass die grösste lichte Weite der vom Hauptregelorgan beeinflussten Lufteinlassöffnung auch mit Hilfe eines zusätzlichen Regelorgans veränderbar ist, so dass durch Verstellung des zusätzlichen Regelorganes Schwankungen im Kaminzug ausgeglichen werden können und damit die Angaben der Teilung für das Hauptregelorgan aueh bei geänderten Zugverhältnissen im Kamin ihre Gültigkeit behalten. EMI2.2
AT159158D 1935-05-06 1935-05-06 Ofen. AT159158B (de)

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