DE539335C - Zweifarben-Farbbandgabelantriebsvorrichtung fuer Schreibmaschinen - Google Patents

Zweifarben-Farbbandgabelantriebsvorrichtung fuer Schreibmaschinen

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DE539335C
DE539335C DER75902D DER0075902D DE539335C DE 539335 C DE539335 C DE 539335C DE R75902 D DER75902 D DE R75902D DE R0075902 D DER0075902 D DE R0075902D DE 539335 C DE539335 C DE 539335C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41JTYPEWRITERS; SELECTIVE PRINTING MECHANISMS, i.e. MECHANISMS PRINTING OTHERWISE THAN FROM A FORME; CORRECTION OF TYPOGRAPHICAL ERRORS
    • B41J35/00Other apparatus or arrangements associated with, or incorporated in, ink-ribbon mechanisms
    • B41J35/04Ink-ribbon guides
    • B41J35/10Vibrator mechanisms; Driving gear therefor
    • B41J35/12Vibrator mechanisms; Driving gear therefor adjustable, e.g. for case shift

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  • Impression-Transfer Materials And Handling Thereof (AREA)

Description

  • Zweifarben-Farbbandgabelantriebsvorrichtung für Schreibmaschinen Die Erfindung bezieht sich auf eine Zweifarben-Farbhandgabelantriebsvorrichtung für Schreibmaschinen mit einem umschaltbaren Papierschlitten und einem Farbbandgabelantriehsgliede, das zwei wirksame Flächen aufweist, auf dem Umschaltrahmen gelagert ist und sich mit ihm bewegt, sowie mit einem antreibenden Lenker, der einen Anschlag trägt, welcher mit der einen oder anderen der genannten wirksamen Flächen in Eingriff tritt. In an sich bekannter Weise ist hierbei eine Einstellvorrichtung vorgesehen, mittels deren die Lage der genannten wirksamen Flächen zu dem antreibenden Lenker verändert werden kann.
  • Gemäß der Erfindung ist die Einrichtung so getroffen, daß das Antriebsglied unmittelbar mit der Farbbandgabel verbunden ist, während der antreibende Lenker an dem einen Ende von dem Maschinenrahmen und an dem anderen von dem Umschaltrahmen schwenkbar getragen wird und mit der Einstellvorrichtung so verbunden ist, daß seine Lage auch bei der Umschaltung des Papierschlittens verändert wird, aber um einen geringeren Betrag als diejenige des Antriebsgliedes. Der antreibende Lenker besitzt also eine unterschiedliche Bewegungsbahn, wenn der Papierschlitten umgeschaltet wird, mit der Wirkung, daß das Antriebsglied sich in der oberen und unteren Schaltstellung des Papierschlittens um dieselbe Strecke bewegt.
  • Dadurch, daß das Antriebsglied unmittelbar mit der Farbbandgäbel verbunden ist, während der antreibende Lenker mit der Einstellvorrichtung bzw. dem Umschaltrahmen in Verbindung steht, wird zwischen dem am antreibenden Lenker sitzenden Anschlagzapfen und den wirksamen Flächen an dem Arm des Antriebsgliedes ein toter Gang vermieden, der zur Folge haben würde, daß der Tastenanschlag ungleichmäßig ausfällt.
  • In den Zeichnungen ist eine Ausführungsform der Erfindung beispielsweise dargestellt, und zwar ist Abb. i ein Längsschnitt durch die Maschine, teilweise in Ansicht, wobei die Teile in einer Lage zum Schreiben mit dem schwarzen Farbbandstreifen und in derjenigen Lage der Walze dargestellt sind, in der kleine Buchstaben geschrieben werden.
  • Abb. z ist eine Seitenansicht der Farbbandgabelantriebsvorrichtung, wobei die Teile zum Schreiben mit dem schwarzen Farbbandstreifen und in derjenigen Lage der Walze dargestellt sind, in der große Buchstaben geschrieben werden.
  • Abb.3 ist eine ähnliche Ansicht und veranschaulicht die Teile beim Schreiben mit dem roten Farbbandstreifen und in derjenigen Lage der Walze, in der kleine Buchstaben geschrieben werden.
  • Abb. q. ist eine ähnliche Ansicht der Teile zum Schreiben von großen Buchstaben mit dem roten Farbbandstreifen.
  • Abb. 5 veranschaulicht die Teile zur Ausführung einer Schablonenarbeit, wobei die Walze zum Schreiben kleiner Buchstaben eingestellt ist, und Abb. 6 veranschaulicht die Walze zum Schreiben von großen Buchstaben bei der Ausführung einer Schablonenarbeit.
  • In allen Abbildungen der Zeichnung ist die Normallage der einzelnen Teile durch die ausgezogenen Linien und die Arbeitsstellung durch die strichpunktierten Linien angedeutet. Die Erfindung ist im besonderen für die Royal-Reiseschreibmaschine geeignet, wenn sie auch für verschiedene andere Systeme verwendet werden kann.
  • A bezeichnet den Hauptrahmen und B den Umschaltrahmen, sauf dem ein Schlitten C verschiebbar ist, der die Walze D trägt. Die Tastenhebel E" sind durch eine Einrichtung, die die vorderen ZwischenhebelF und die Zugstangen C'z aufweist, mit den unteren Enden der Typenhebel H verbunden, die in dem Typenseb-ment 1( schwenkbar gelagert sind. Das Farbband wird von der üblichen verschiebbaren Farb:bandga'bel L getragen. Die hinteren Enden der Tastenhebel liegen unterhalb einer Universalstange M, die von Stangen einer Schwingwelle N getragen werden, welche einen aufwärts ragenden Arm 0 besitzt, der durch eine Lenkstange P mit einem Glied R verbunden ist, das seinerseits an dem hinteren Teil der Maschine schwenkbar gelagert ist. Die bisher beschriebene Vorrichtung ist die bei der Royal-Reiseschreibmaschine übliche.
  • Die Farbbandgabel L ist bei i an einem Antriebsglied 2 angelenkt, das bei 3 an dem Umschaltrahmen B schwenkbar gelagert ist. Das Antriebsglied 2 weist einen nach unten ragenden Arm q. auf, ;an dem das eine Ende einer Feder 5 angreift, deren anderes Ende mit dem Umschaltrahmen verbunden ist und dazu dient, einen Lappen 6 des Antriebsgliedes gegen einen einstellbaren exzentrischen und an dem Umschaltrahmen sitzenden Anschlag 7 anzudrücken, der die Normallage des Antriebsgliedes bestimmt. Dieses Antriebsglied weist ferner einen zweiten nach unten ragenden Arm 8 auf, der zwei Berührungsflächen a und b besitzt, die unter einem Winkel zueinander liegen; der Arm 8 weist schließlich ein verbreitertes äußeres, Ende c auf.
  • An dem Glied R, das jedesmal ausgeschwungen wird, wenn ein Tastenhebel niedergedrückt wird, greift gelenkig ein Lenker 9 an, der mit seinem anderen Ende bei io mit einer kurzen Lenkstange ii verbunden ist, die ihrerseits bei 12 gelenkig an einem Arm 13 angreift, der auf einer Welle 14 gelagert ist. Diese Welle 1q. kann wie bei der üblichen Royal-Reiseschreibmaschine von Hand aus oder aber auch auf irgendeine andere Weise gedreht werden; eine besondere Vorrichtung zur Drehung dieser Welle ist daher nicht dargestellt. Die Welle 14 trägt ferner einen Anschlag 15, der zwei Anschlagflächend und e besitzt. Der Lenker g trägt zwischen seinen Enden einen Zapfen 16, der bei 17 zu einem weiter unten noch näher beschriebenen Zweck eine abgeschnittene Seitenfläche besitzt.
  • ;Wenn die Teile sich in der in Abb. i durch die ausgezogenen Linien dargestellten Lage befinden, so nimmt der Zapfen 16 eine Stellung ein, in der er mit der Fläche a des Armes 8 in Eingriff tritt, die in einer größeren Entfernung von dem Drehzapfen 3 des Antriebsgliedes 2 als, die Fläche b liegt. Die Bewegung des Lenkers g, die beim Niederdrücken jeder beliebigen Taste eintritt, führt den Zapfen 16 in Berührung mit der Fläche a und bewegt somit das Antriebsglied um eine, Strecke, die ausreicht, um den oberen oder schwarzen Streifen des Farbbandes in Arbeitsstellung mit Bezug auf eine Type zu bringen, wenn letztere sich in der Druckstellung befindet. Am Ende dieser Bewegung kommt die obere Kante des Antriebsgliedes, 2 in Berührung mit der Anschlagfläche d, wie dies durch die gestrichelten Linien in den Abb. i und 2 angedeutet ist, so daß eine zu weite Bewegung des Farbbandes verhindert wird.
  • Wenn die Walze zum Schreiben von großen Buchstaben umgeschaltet wird, so ist zu beachten, daß das Antriebsglied 2 und diejenigen Teile, mit denen das obere Ende des Lenkers g verbunden ist, sich alle mit der Walze aufwärts verschieben. Das untere Ende des Lenkers g ist aber mit dem Glied R verbunden, das von dem Maschinenrahmen getragen wird, und bewegt sich daher nur sehr wenig bei der Umschaltbewegung der Walze. Die Teile nehmen alsdann die in Abb. 2 durch die ausgezogenen Linien dargestellte Lage ein, aus der zu erkennen ist, daß der Zapfen 16 immer noch in Eingriff mit der Fläche a des Armes 8 steht, jedoch etwas weiter von dem Drehzapfen 3 des Antriebsgliedes als in der Stellung der Abb. i. Der Lenker 9, der beim Tastenanschlag im wesentlichen eine Längsbewegung ausgeführt hat, befindet sich in einer anderen Lage, und die resultierende Bewegung des Farbbandes wird daher im wesentlichen dieselbe sein und dieselbe Größe aufweisen, als wenn sich die Teile in. der in Abb. i dargestellten Tage zum Schreiben der kleinen Buchstaben befinden. Am Ende der erwähnten Bewegung kommt das Antriebsglied 2 wiederum mit der Anschlagfläche d in Berührung, wodurch die Bewegung des Antriebsgliedes begrenzt und eine zu weite Bewegung des Farbbandes verhindert wird.
  • Wenn es erwünscht ist, den roten Far bbandstreifen zu benutzen, so wird die Welle 1 ¢ gedreht. Hierdurch wird nicht nur die Lage des Armes 13, der Lenkstange i i und des Drehzapfens io zwischen Lenker 9 und Lenkstange i i geändert, sondern es wird auch der Anschlag 15 in die in Abb. 3 dargestellte Lage geführt. Durch die beschriebene Bewegung der Teile wird der Zapfen 16 in eine Stellung aufwärts geführt, in der er mit der Fläche b des Armes 8 in Berührung kommt, die bedeutend näher an dem Drehzapfen 3 des Antriebsgliedes als die Fläche a liegt. Dementsprechend wird dieselbe Bewegung des Lenkers 9 eine größere Bewegung der Farbbandgabel zur Folge haben und der untere oder rote Streifen des Farbbandes in Druckstellung geführt werden. Zu dieser Zeit berührt das Antriebsglied 2 die Anschlagfläche e des Anschlages 15, um eine zu weite Bewegung des Farbbandes zu verhindern.
  • Wenn die Walze nunmehr zum Schreiben der großen Buchstaben umgeschaltet wird, so nehmen die Teile die in Abb. ¢ dargestellte Lage ein, in der der Zapfen 16 immer noch in Eingriff mit der Fläche b steht, jedoch etwas weiter von dem Drehzapfen 3 ,als in der Stellung der Fig.3 entfernt liegt. Durch die Umschaltbewegung der Walze ist aber die Bewegungsebene des Lenkers, wie oben erläutert, verändert worden, so daß die resultierende Bewegung der Teile beim Niederdrücken einer Taste dieselbe Bewegung des Farbbandes zur Folge hat.
  • In allen vier bisher beschriebenen Stellungen liegt der Zapfen 16 im wesentlichen in derselben Entfernung von den Flächen a und b des Armes B. Da nun der Lenker 9 sich beim Niederdrücken eines Tastenhebels ohne Rücksicht darauf, ob die Walze zum Schreiben von großen oder kleinen Buchstaben umgeschaltet ist und ob die Farb,-bandvorrichtung zum Schreiben mit dem roten oder schwarzen Farbbandstreifen eingestellt ist, zu demselben Zeitpunkt zu bewegen beginnt, so wird die Bewegung des Farbbandes in ollen Fällen gleichförmig sein, d. h. sie beginnt ihre Bewegung an derselben Stelle beim Niederdrücken einer Taste und erreicht das Ende ihrer Bewegung, bevor der Typenhebel in Druckstellung kommt.
  • Wenn es erwünscht ist, einen Schablonenbogen herzustellen, wozu das Farbband nicht gebraucht wird, so wird die Welle 14 in der entgegengesetzten Richtung von der Lage der Fig. i in die Stellung der Fig. 5 gedreht!. Hierdurch wird der Arm 13, die Lenkstange i i und der Lenker 9 in eine solche Lage gebracht, daß, wenn der Lenker 9 sich bewegt, der weggeschnittene Teil des Zapfens 16 gerade unter dem unteren Ende des Armes 8 vorbeigeht, wie dies durch die gestrichelten Linien in Abb.5 angedeutet ist, so daß er überhaupt keine Bewegung auf die Farbbandgabelantriebsvorrichtung ausübt. Wenn die Walze zum Schreiben von großen Buchstaben umgeschaltet wird, so werden die Teile die in Abb.6 dargestellte Lage einnehmen, und der Zapfen 16 liegt nunmehr in einer beträchtlichen Entfernung unter dem Ende des Armes B. Das untere Ende c des Armes 8 ist etwas verbreitert, um jede Möglichkeit auszuschließen, daß der Zapfen 16 an dem Arm vorbeigeht, wenn die Teile zum Arbeiten mit einem Schablonenbogen eingestellt sind.
  • Die beschriebene und dargestellte Vorrichtung ist von gedrängter Bauart, ferner einfach und in der Arbeitsweise zuverlässig. Durch die beschriebene Vorrichtung wird das Farbband um dieselbe Strecke verschoben, ohne Rücksicht darauf, ob die Walze zum Schreiben von großen Moder kleinen Buchstaben eingestellt ist, wobei das Farbband sich beim Niederdrücken einer Taste zu demselben Zeitpunkt zu bewegen beginnt, ohne Rücksicht darauf, ob die Walze sich in ihrer Lage zum Schreiben von großen oder kleinen Buchstaben befindet und ob, die Vorrichtung so eingestellt ist, daß mit dem roten :oder schwarzen Streifen des Farbbandes geschrieben wird. Die beschriebene Bauart ist im besonderen für Maschinen geeignet, bei denen die Farbbandgabel sich mit der Walze verschiebt, während ein Teil der Antriebsvorrichtung von dem Maschinenrahmen getragen wird.

Claims (4)

  1. PATLNNTANSPRÜCHE: i. Zweifarben-Farbbandgabelantriebsvorrichtung für Schreibmaschinen mit einem umschaltbaren Papierschlitten und einem Farbbandgabelantriebsglied, das zwei wirksame Flächen aufweist, ,auf dem Umschaltrahmen gelagert ist und sich mit ihm bewegt, sowie mit einem antreibenden Lenker, der einen Anschlag trägt, welcher mit der einen oder anderen der genannten wirksamen Flächen in Eingriff tritt, ferner-mit einer Einstellvorrichtung, mittels deren die Lage der wirksamen Flächen zu dem antreibenden Lenker verändert wird, dadurch gekennzeichnet, daß das Antriebsglied (2) unmittelbar mit der Farbbandgabel verbunden ist, während der antreibende Lenker (9) .an dem einen Ende von dem Maschinenrahmen und an dem anderen von dem Umschaltrahmen schwenkbar getragen wird und mit der Einstellvorrichtung derart verbunden ist, daß seine Lage ,auch bei der Umschaltung des Papierschlittens, aber um :einen geringeren Betrag als die des Antriebsgliedes, 'verändert wird.
  2. 2. Farbbandgabelantriebsvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der antreibende Lenker (9) vorzugsweise mittels einer Lenkstange (i i) mit dem an dem Umschaltrahmen sitzenden; Einstellhebel (13, 14, 15) verbunden ist.
  3. 3. Farbbandgabelantriebsvorrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Antriebsglied (2) mit einem Arm versehen ist, an dem die beiden wirksamen Flächen (c7, b) unter einem Winkel zueinander und in verschiedenen Abständen von der Achse des Antriebsgliedes angeordnet sind.
  4. 4. Farbbandgabelantriebsvorrichtung nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden wirksamen Flächen des Antriebsgliedes (2) mit Bezug auf den antreibenden Lenker (9) so angeordnet sind, daß das Antriebsglied (2) sich beim Tastenanschlag im wesentlichen von derselben Stelle aus für die obere oder untere Papierschlittenstellung und für jede Farbbandzone zu bewegen beginnt.
DER75902D 1927-10-10 1928-10-11 Zweifarben-Farbbandgabelantriebsvorrichtung fuer Schreibmaschinen Expired DE539335C (de)

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US2541191A (en) * 1948-04-16 1951-02-13 Underwood Corp Ribbon vibrating mechanism for typewriting and like machines
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