DE538667C - Einrichtung zur Erzeugung von Roentgenstrahlen verschiedener Grenzwellenlaenge - Google Patents

Einrichtung zur Erzeugung von Roentgenstrahlen verschiedener Grenzwellenlaenge

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DE538667C
DE538667C DESCH92043D DESC092043D DE538667C DE 538667 C DE538667 C DE 538667C DE SCH92043 D DESCH92043 D DE SCH92043D DE SC092043 D DESC092043 D DE SC092043D DE 538667 C DE538667 C DE 538667C
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    • HELECTRICITY
    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05GX-RAY TECHNIQUE
    • H05G1/00X-ray apparatus involving X-ray tubes; Circuits therefor
    • H05G1/08Electrical details
    • H05G1/26Measuring, controlling or protecting
    • H05G1/30Controlling
    • H05G1/32Supply voltage of the X-ray apparatus or tube

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  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Toxicology (AREA)
  • X-Ray Techniques (AREA)

Description

  • Einrichtung zur Erzeugung von Röntgenstrahlen verschiedener Grenzwellenlänge Die Durchdringungsfähigkeit, Strahlenqualität oder Wellenlänge, einer von der Antikathode einer Röntgenröhre ausgehenden Strahlung ist, wenn man von der charakteristischen Strahlung des verwendeten Antikathodenmaterials absieht, von der Höhe der angelegten Spannung abhängig; insbesondere hängt die Grenzwellenlänge der in einer Vakuumröhre entstehenden Breinsröntgentralilung von einer einzigen Größe, nämlich vom Scheitelwert der Röhrenspannung ab und ist durch diese eindeutig gekennzeichnet.
  • Bei den bis jetzt meist gebräuchlichen Einrichtungen zur Erzeugung von Röntgenstrahlen mittels Glühkathodenröhren wird nun stets nur eine bestimmte Scheitelspannung an die Röntgenröhre angelegt. Die erzeugte Röntgenstrahlung weist infolgedessen auch nur eine bestimmte Grenzwellenlänge auf. Wenngleich auch die Röhre, streng physikalisch genommen, Strahlen eines größeren Spektralbereiches aussendet, so sind doch an der Bilderzeugung auf dem Leuchtschirm oder auf dem photographischen Film die Teile des Spektrums am meisten beteiligt, die in der -Nähe der Grenzwellenlänge liegen. Infolgedessen gibt eine von einer Röntgenröhre ausgesandte Röntgenstrahlung ein wenig kontrastreiches Bild, was besonders bei der Durchleuchtung mittels Leuchtschirm festzustellen ist.
  • Die Röntgenaufnahme und vor allem das Durchleuchtungsbild gewinnen bedeutend an Kontrast, wenn in der Glühkathoden-Röntgenröhre Spektren verschiedener Grenzwellenlänge erzeugt werden. Ein bisher bekanntes Mittel zur Erzeugung einer gemischten Strahlung in einer normalen Glühkathoden-Röntgenröhre war ein automatisch wirkender Umschalter, der für einen bestimmten Teil der Belichtungszeit einmal eine höhere und das andere Mal eine niedrigere Spannung an die Röhre legte. Da diese Schalter bei kurzen Belichtungszeiten nicht schnell genug arbeiteten und für die Durchleuchtung überhaupt nicht benutzt werden konnten, suchte man durch Bau einer Spezialröhre mit mehreren Glühkathoden das angestrebte Ziel zu erreichen. Röhren dieser Art sind jedoch bis heute nicht in der Praxis zur Verwendung gelangt.
  • Bei der Einrichtung gemäß der Erfindung wird das Ziel, Spektren verschiedener Grenzwellenlänge schnell hintereinander zu erzeugen, durch die Verwendung eines auf der Sekundärseite ungleich unterteilten Transformators mit einer normalen Glühkathoden-Röntgenröhre erreicht.
  • Die Abbildung zeigt eine Röntgenanlage mit Glühventil-Gleichrichtern. Bei dieser Anordnung kann der hochgespannte Strom von der Anzapfung der Transformator-Sekundärwicklung über die Antikathode zur Glühkathode der Röntgenröhre R und von dort entweder über das Ventil V, oder über das Ventil Z'., zu den Wicklungsenden der Sekundärwicklung zurückfließen. Es werden also beide Halbwellen ausgenutzt. Die Heiztransformatoren sind mit H" H., und H, bezeichnet.
  • Ist nun die Transformatorwicklung sekundär in zwei elektrisch genau gleich große Hälften geteilt, so sind auch die am Gleichrichter bzw. an der Röntgenröhre liegenden Spannungen El und E, genau gleich. Die Röntgenröhre gibt dann eine Strahlung von stets gleicher Grenzwellenlänge ab. Sind dahingegen die Wicklungsteile des Transformators sekundärseitig verschieden, so erhält man auch an der Röntgenröhre im Takt der Frequenz eine verschieden hohe Spannung. Es liegt so z. B. während der ersten Halbwelle eine hohe und während der zweiten Halbwelle eine niedrigere Spannnung an der Röntgenröhre. Da die Strahlenqualität, insbesondere die Grenzwellenlänge einer Röntgenstrahlung, von der Höhe der angelegten Spannung abhängig ist, so sendet eine an eine derartig beschaffene Einrichtung angeschlosseneRöntgeröhre ein Strahlengemisch aus. Der Wechsel der beiden Spannungen erfolgt im Takt der Frequenz des Netzstromes.
  • Es ergeben sich bei der neuen Einrichtung eine ganze Anzahl von Vorzügen. Durch das Strahlengemisch werden kontrastreichere Aufnahmen, vor allem aber kontrastreichere Durchleuchtungsbilder erzielt. Die Belichtungszeiten lassen sich abkürzen, woraus folgt, daß der Transformator kleiner sein kann, was eine Verbilligung in der Anschaffunng bedeutet, zumal auch zwei Ventile zum Betrieb ausreichen. Fortfall von automatischen Umschaltern und teuren Spezialröhren, damit Ausschaltung von Störungsmöglichkeiten und deshalb größere Wirtschaftlichkeit.
  • Anstatt eines Transformators mit einer sekundärseitig ungleich unterteilten Wicklung können auch zwei sekundärseitig hintereinandergeschaltete Transformatoren, deren Sekundärspannungen beliebig verschieden eingestellt werden können, Verwendung finden. Die Einrichtung läßt sich auch für Verwendung von Drehstrom-Transformatoren ausführen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Einrichtung zur Erzeugung von in schnellem Wechsel aufeinanderfolgenden Röntgenstrahlen verschiedener Grenzwellenlänge mittels einer Glühkathoden-Röntgenröhre unter Benutzung ,eines sekundärseitig mit drei Anschlüssen versehenen Hochspannungstransformat3rs, deren einer zwischen Transformatormitte und T ransformatorende liegt, dadurch gekennzeichnet, daß der eine Pol einer normalen Glühkathoden-Röntgenröhre an den Zwischenkontakt angeschlossen und der andere Pol über j e ein an die Transformatorenden angeschlossenes Glühventil derart verbunden ist, daß die Röntgenröhre von den beiden in der Höhe der Spannung verschiedenen Halbwellen durchflossen wird. a. Abänderung der Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daL, statt des einen Hochspannungs-Transformators zwei sekundärseitig hintereinandergeschaltete, verschieden hohe Spannungen liefernde Transformatoren benutzt werden und daß der eine Pol der Röntgenröhre an die beide Transformatoren verbindende Leitung angeschlossen und der andere Pol über die an die anderen Transformatorenden angeschlossenen Glühventile mit den Transformatorenden verbunden ist.
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