DE538649C - Laufrad fuer Foerderwagen mit einem Waelzlager und konzentrisch dazu liegender OElkammer - Google Patents

Laufrad fuer Foerderwagen mit einem Waelzlager und konzentrisch dazu liegender OElkammer

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DE538649C
DE538649C DE1930538649D DE538649DD DE538649C DE 538649 C DE538649 C DE 538649C DE 1930538649 D DE1930538649 D DE 1930538649D DE 538649D D DE538649D D DE 538649DD DE 538649 C DE538649 C DE 538649C
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Germany
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oil
roller bearing
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wheel
oil chamber
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DE1930538649D
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Rud Schluckebier & Co
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Rud Schluckebier & Co
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61FRAIL VEHICLE SUSPENSIONS, e.g. UNDERFRAMES, BOGIES OR ARRANGEMENTS OF WHEEL AXLES; RAIL VEHICLES FOR USE ON TRACKS OF DIFFERENT WIDTH; PREVENTING DERAILING OF RAIL VEHICLES; WHEEL GUARDS, OBSTRUCTION REMOVERS OR THE LIKE FOR RAIL VEHICLES
    • B61F17/00Lubrication specially adapted for axle-boxes of rail vehicles
    • B61F17/02Lubrication specially adapted for axle-boxes of rail vehicles with oil
    • B61F17/04Lubrication by stationary devices
    • B61F17/10Lubrication by stationary devices by means of an oil bath

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Rolling Contact Bearings (AREA)

Description

Es besteht das Bedürfnis, bei Förder- und Grubenwagen, die nicht nur verhältnismäßig mangelhaft gewartet werden, sondern die auch häufig im Betriebe nach der einen oder anderen Seite umgekippt werden, dafür zu sorgen, daß die Lagerflächen bei schneller· und langsamer Fahrt stets hinreichend geschmiert sind, ohne jedoch das öl zu Schaum zu peitschen, und daß auch bei ungünstiger Stellung des Fahrzeuges kein öl aus den Lagern austreten kann. Da die Anwendung von Starrfett nicht empfehlenswert ist, so sind schon Fahrzeugräder mit Wälzlagern geschaffen worden, die zur Aufnahme eines flüssigen Schmiermittels hohl ausgebildet, mit einer das Wälzlager konzentrisch umgebenden ölkammer versehen und nach außen hin öldicht abgeschlossen sind. Bei diesen Rädern ergibt sich jedoch wieder der
ao Mangel, daß bei schneller Umdrehungszahl das öl nicht nur durch die Fliehkraft nach außen geschleudert und von der Lagerstelle ferngehalten wird, sondern daß es hierbei auch eine Durcharbeitung erfährt, die zur Schaumbildung führt. Durch eine derartige Behandlung sinkt die Schmierkraft des Öles erheblich, so daß nach verhältnismäßig kurzer Zeit eine Neufüllung vorgenommen werden muß.
Bei dem die Erfindung bildenden, ebenfalls mit einem Wälzlager versehenen Laufrad sind nun außerhalb des Kugel- oder Rollenlaufkranzes mehrere nebeneinanderliegende, durch Stege getrennte konzentrische ölkammern vorgesehen, die durch radiale Kanäle mit den Kugeln oder Rollen in Verbindung stehen, und außerdem ist innerhalb des Kugel- oder Rollenlaufkranzes noch ein ringförmiger Raum vorhanden, der bei stehendem Rad eine große ölmenge aufzunehmen vermag. In diesen Raum ragt eine am Radkörper befestigte Büchse hinein, die ein seitliches Auslaufen des Öles bei umgekipptem Rade verhütet. Der Inhalt des unteren Teiles des letzterwähnten Raumes und der unten und seitlich von ihm befindlichen ölkammern ist größer als der Gesamtinhalt der ölkammern. Wird nun das Rad in Drehung versetzt, so tritt das öl unter der Wirkung der Zentrifugalkraft in die konzentrischen ölkammern, findet aber wegen der vorstehend angegebenen Größenabmessungen in ihnen nicht vollkommen Platz, sondern bleibt zum Teil in den Verbindungskanälen zum Kugeloder Rollenlager stehen. Dieses erhält infolgedessen auch bei schnellem Lauf eine hinreichende Schmierung, und es ist doch da für gesorgt, daß der größte Teil des Öles in den konzentrischen Kammern zur Ruhe kommt, also nicht schaumig werden kann. Zur möglichst stoßfreien Aufnahme des Axialschubes liegen die Stirnflächen des mit der Achse undrehbar verbundenen Innenlaufkranzkörpers des Wälzlagers nahezu an der Radscheibe und der Abdeckscheibe des Rades an.
In der Zeichnung ist ein derartiget. Laufrad in einer beispielsweisen Ausführungsform im Längsschnitt dargestellt.
Auf die Achse α ist der ringförmige Kör-S per b fest aufgesetzt und wird beispielsweise durch die Mutter c in seiner Lage gesichert. Der äußere Mantel dieses Körpers .dient als Lauffläche für die hier beispielsweise vorgesehenen Rollen d. Der Radkörper e legt ίο sich mit einer inneren Ausdrehung auf die Rollen d, und von dieser Mantelfläche aus verlaufen radial gerichtete Kanäle/ zu den ölkammern g, die durch die Führungsbüchsen der Schrauben h abgeteilt werden und konzentrisch zur Drehachse des Rades liegen. Die mittels der Schrauben h fest aufgesetzte Abdeckscheibe i, in der sich eine öleinfüllöffnung k befindet, schließt die ölkammer g nach außen hin ab. An der· Innenseite des Körpers e sitzt noch eine Buchse I, die in den Hohlraum m des ringförmigen Körpers b hineinragt. Durch die Öffnung k wird eine Ölmenge eingefüllt, die das Volumen der 01-kammern g etwas übersteigt. Befindet sich 2S dann das Rad in Ruhe· oder in langsamem Lauf, so ist der untere Teil des ganzen Hohlraumes ständig mit Öl gefüllt, so daß eine hinreichende Schmierung gewährleistet ist. Steigt die Drehzahl des Rades über ein bestimmtes Maß, so sammelt sich das öl unter der Wirkung der Fliehkraft in den Kammern g und bleibt hier in Ruhe. Es kann jedoch von den Kammern nicht vollkommen aufgenommen werden, und dadurch ist auch bei schneller Fahrt eine hinreichende Schmierung gewährleistet, ohne dabei das öl zu Schaum zu peitschen.
Wird der mit diesen Rädern ausgerüstete
Wagen so umgekippt, daß die Scheibe i auf
dem Boden liegt, so kann deswegen kein öl nach außen treten, weil die Scheibe gegen das Gehäuse abgedichtet ist. Auf der anderen
. Wagenseite bestände jedoch die Möglichkeit,
daß das öl nach der Achsinnenseite hin ausfließt, falls nicht die ringförmige Buchse/ vorhanden wäre. Diese ist hoch genug ausgebildet, um zu verhüten, daß der ölspiegel über ihren Rand steigt, und auf diese Weise macht sie ebenfalls ein Ausfließen des Öles unmöglich.
Der ringförmige Körper b wird bei diesem Rad auch noch dazu ausgenutzt, um den stets vorhandenen Axialdruck aufzunehmen. Er kann sich nämlich mit der äußeren ringförmigen Arbeitsleiste b1 gegen eine entsprechende Arbeitsleiste i1 der Scheibe i legen, während sich sein entgegengesetzt liegender Rand b2 an der Innenwand des Radkörpers e abzustützen vermag.

Claims (3)

  1. Patentansprüche:
    i. Laufrad für Förderwagen mit einem Wälzlager und einer dieses Lager konzentrisch umgebenden ölkammer, gekennzeichnet durch die Unterteilung der Ölkammer in mehrere auf dem Umfange nebeneinanderliegende Kammern (g) und einen innerhalb des Wälzlagers angeordneten Ölsammelraum (m), der so reichlich bemessen ist, daß sich bei stillstehendem Rade eine das Gesamtfassungsvermögen der ölkammern übersteigende ölmenge unterhalb des Achsschenkels ansammeln kann.
  2. 2. Laufrad nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß am Radkörper eine in den Ölsammelraum (m) ragende, das öl zurückhaltende Buchse (/) befestigt ist.
  3. 3. Laufrad nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Stirnflächen (b1, b2) des mit der Achse (α) unverdrehbar verbundenen Innenlaufkranzkörpers (Jb) der Wälzlager zwecks möglichst stoßfreier Aufnahme des Axialschubes nahezu an der Radscheibe und an der Abdeckscheibe (i) anliegen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DE1930538649D 1930-09-05 1930-09-05 Laufrad fuer Foerderwagen mit einem Waelzlager und konzentrisch dazu liegender OElkammer Expired DE538649C (de)

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