DE538463C - Einrichtung zur Entlastung der Laschenbolzen durch mit den Schienen in der Nachbarschaft der Stossluecken verbundene Wanderschutzklammern - Google Patents

Einrichtung zur Entlastung der Laschenbolzen durch mit den Schienen in der Nachbarschaft der Stossluecken verbundene Wanderschutzklammern

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DE538463C
DE538463C DE1930538463D DE538463DD DE538463C DE 538463 C DE538463 C DE 538463C DE 1930538463 D DE1930538463 D DE 1930538463D DE 538463D D DE538463D D DE 538463DD DE 538463 C DE538463 C DE 538463C
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01BPERMANENT WAY; PERMANENT-WAY TOOLS; MACHINES FOR MAKING RAILWAYS OF ALL KINDS
    • E01B13/00Arrangements preventing shifting of the track
    • E01B13/02Rail anchors

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  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Architecture (AREA)
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  • Road Paving Structures (AREA)

Description

  • Einrichtung zur Entlastung der Laschenbolzen durch mit den Schienen in der Nachbarschaft der Stoßlücken verbundene Wanderschutzklammern Bei der Verwendung von Langschienen im Eisenhahnhau entspricht die Stoßlücke nicht mehr der vollen Ausdehnung der Schienen innerhalb des durch das Klima gegebenen Temperaturspielraumes. Infolgedessen schließen sich die Stoßlücken bereits vor Erreichung der Höchsttemperatur und öffnen sich bis zum Anliegen der Laschenbolzen ebenfalls bereits vor Erreichung der Tiefsttemperatur. Es müssen also die Schienen einerseits bei hohen Temperaturen und vollständig geschlossener Lücke Druckkräfte im Schienenstoß übermitteln, wie auch müssen dort bei tiefen Temperaturen, wenn die Laschenbolzen zum Anliegen gekommen sind, Zugkräfte von der einen Schiene auf die andere übertragen werden.
  • Es hat sich nun herausgestellt, daß die zu übertragenden Zugkräfte zu groß sind, um durch die übliche Laschenkonstruktion aufgenommen zu werden, und es sind Abscherungen und Verbiegungen der Laschenbolzen eingetreten.
  • Man hat schon vorgeschlagen, Wanderschutzklammern, deren Größtabstand durch Anschläge begrenzt ist, in der Nähe der Stoßstellen anzuordnen, um dadurch die Laschenbolzen zu entlasten, doch wurden die Klammern hierbei so angebracht, daß sie <las Schließen der Stoßlücken bei höherer Temperatur verhinderten.
  • Das Wesen der vorliegenden Erfindung besteht nun darin, daß der Größtabstand der Anschläge derjenigen Stoßlückenweite entsprechend bemessen ist, bei welcher die Laschenbolzen die dem Stoß benachbarten Schienenlöcher berühren.
  • Die Wanderschutzklammern können an sich beliebig ausgebildet werden, ihr Größtabstand kann z. B. dadurch begrenzt sein, daß sich bei öffnungsweite eines Stoßes, wo die Laschenbolzen zum Anliegen kommen, diese Wanderschutzklammern gegen die Schwellen legen, oder auch dadurch, daß die Wanderschutzklammern untereinander durch einen mit Anschlägen oder Köpfen versehenen Anker verbunden sind, wobei der Abstand der Anschläge oder Köpfe der höchstzulässigen Größe der Stoßlücke entsprechend bemessen ist. Setzt man beispielsweise, von der Stoßfuge aus gesehen, vor die beiden Stoßschwellen oder auch vor noch einige weiter folgende Schwellen Wanderschutzklammern derart an, daß sie bei etwa o° zum Anliegen an die Schwellen kommen, so würden bei weiterem Zusammenziehen der Schienen die Wanderschutzklammern bestrebt sein, die Schwellen mit sich von der Stoßfuge weg fortzuziehen. Da bei Temperaturen unter o° die Bettung sehr schnell einfriert und dann den Schwellen einen außerordentlich großen Widerstand gegen Verschiebung bietet, so kann eine derartige Anbringung von Wanderschutzklammern als eine Verankerung der Schienen angesehen werden, welche ein weiteres Zusammenziehen der Schienen nach Erreichung der Temperatur von o° verhindert. Ein öffnen der Fuge über die Weite, welche sie bei o° hat, wird daher durch eine derartige Verankerung der Schienenenden gegen die Schwellen verhindert und damit eine wesentliche Entlastung der Laschenbolzen herbeigeführt. Da die Verankerung der Schienenenden nur in einer Richtung erfolgt, hindern die Wanderschutzklammern die Ausdehnung der Schienen bei eintretender Wärme nicht und treten immer nur in Wirkung, wenn die tiefere Temperatur sich einstellt. Sollte die Verankerung der Wanderschutzklammern an den Schwellen nicht genügen, was insbesondere in südlichem Klima, wo mit stärkeren Frosttemperaturen nicht zu rechnen ist, eintreten wird, so kann man die Stoßschwellen untereinander derart verbinden, däß ein Auseinanderziehen derselben verhindert wird.
  • In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in zwei beispielsweisen Ausführungsformen veranschaulicht, und zwar zeigt Abb. i eine Ausführungsform, bei welcher die zusätzlichen Mittel zur Entlastung der Laschenbolzen mit der Bettung (den Schwellen) zusammenwirken, Abb. 2 eine Ausführungsform, bei welcher die zusätzlichen Mittel in ihrem gegenseitigen Abstand durch ein sie verbindendes Glied begrenzt sind.
  • Gemäß Abb. i sind a die Schienen, die in üblicher Weise mit Laschen b versehen sind. c und d sind Schwellen, e Wanderschutzklammern in solcher Lage in der Nachbarschaft der Stoßlücke und mit den Schienen verbunden, daß sie sich bei -bestimmter öffnungsstellung der Stoßlücke gegen die Schwellen d stemmen. Die Einregulierung der Stoßlücke und die Befestigung der Wanderschutzklammern kann dabei so erfolgen, daß bei etwa o° Temperatur die Wanderschutzklammern sich gegen die Schwellen geradelegen. Auch können zweckmäßig die Schwellen d mechanisch, z. B. durch Anker f, miteinander verbunden sein, um den Bettungswiderstand zur Aufnahme der Zugkräfte bei Unterschreitung einer' gewissen Grenztemperatur, im Beispielsfalle von o°, wirksam zu erhöhen.
  • Im Ausführungsbeispiel der Abb. 2 ist ein schwebender Stoß gezeigt, bei dem Wanderschutzklammern e in unmittelbarer Nachbarschaft der Schienenenden -angeordnet sind und unmittelbar miteinander durch einen Ringanker f verbunden sind; der eine Annäherung bei Temperaturerhöhung zuläßt, den Größtabstand aber, der bei Erreichung einer gewissen unteren Grenze der Temperatur eintritt, begrenzt.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Einrichtung zur Entlastung der Laschenbolzen der bei Langschienengleisen die Stöße verbindenden Laschen durch mit den Schienen in der Nachbarschaft der Stoßlücken verbundene Wanderschutzklammern, deren gegenseitiger Größtabstand durch Anschläge begrenzt ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Größtabstand der Anschläge derjenigen Stoßlückenweite entsprechend bemessen ist, bei welcher die Laschenbolzen die dem Stoß benachbarten Schienenlöcher berühren.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch i, wobei die Stoßschwellen als Anschläge der Wanderschutzklammern dienen, dadurch gekennzeichnet, daß die Laschenbolzen die dem Stoß benachbarten Enden der Schienenlöcher bei einer Temperatur von etwa o° C berühren.
  3. 3. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß als Anschläge Ringanker (f) verwendet sind, weiche die unmittelbar beiderseits der Stoßlücke angeordneten Wanderschutzklammern (c) bei Erreichung des Größtabstandes der Wanderschutzklammern (e) fest umschließen.
DE1930538463D 1930-02-01 1930-02-01 Einrichtung zur Entlastung der Laschenbolzen durch mit den Schienen in der Nachbarschaft der Stossluecken verbundene Wanderschutzklammern Expired DE538463C (de)

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