DE538384C - Anordnung zur Erzielung einer gleichmaessigen Belastung eines Hochspannungstransformators - Google Patents

Anordnung zur Erzielung einer gleichmaessigen Belastung eines Hochspannungstransformators

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DE538384C
DE538384C DEV25855D DEV0025855D DE538384C DE 538384 C DE538384 C DE 538384C DE V25855 D DEV25855 D DE V25855D DE V0025855 D DEV0025855 D DE V0025855D DE 538384 C DE538384 C DE 538384C
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Germany
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transformer
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circuit
energy consumption
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DEV25855D
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English (en)
Inventor
Julius B Wantz
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VICTOR X RAY CORP
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VICTOR X RAY CORP
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    • HELECTRICITY
    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05GX-RAY TECHNIQUE
    • H05G1/00X-ray apparatus involving X-ray tubes; Circuits therefor
    • H05G1/08Electrical details
    • H05G1/10Power supply arrangements for feeding the X-ray tube
    • H05G1/14Power supply arrangements for feeding the X-ray tube with single-phase low-frequency AC also when a rectifier element is in series with the X-ray tube
    • H05G1/16Reducing the peak-inverse voltage

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • X-Ray Techniques (AREA)

Description

  • Anordnung zur Erzielung einer gleichmäßigen Belastung eines Hochspannungstransformators Die Erfindung betrifft Verbesserungen an elektrischen Anordnungen für Apparate, z. B. Röntgenapparate und ähnliche Apparate, in denen nur die eine Halbwelle eines Hochspannungswechseistromes ausgenutzt wird. Bei diesen Anordnungen ist gemäß der Erfindung nicht nur Vorsorge dafür getroffen, daß die "Energie der anderen, nicht für Nutzzwecke benutzten Halbwelle in einer an sich bekannten Weise absorbiert wird, sondern es sind auch Mittel vorgesehen, um den Energieverbrauch während dieser Halbwelle zwangläufig auf derselben Höhe zu halten wie den Energieverbrauch der Apparate in der anderen Halbwelle. Hierdurch wird eine gleichmäßige Belastung des Hochspannungstransformators während beider Stromwechsel erzielt.
  • In einigen Fällen sind bei derartigen Anlagen besondere Einrichtungen erforderlich, um den nützlichen Verbrauch nur einer Halbwelle zu bewirken, aber in der Mehrzahl der Fälle schließt die die nützliche Energie verbrauchende Vorrichtung die notwendige Gleichriehterwirkung selbst in sich ein. Das letzte ist z. B. .der Fall bei der selbst gleichrichtenden Röntgenröhre. .
  • Es ist bekannt, die nicht benutzte halbe Welle eines Wechselstromes mittels einer am Hochspannungstransformator angeordneten Hilfswicklung zu absorbieren, die parallel mit einer Sekundärwicklung für den Verbraucherapparat liegt, wobei im Stromkreis ein Ventil vorgesehen ist, durch welches nur dann Strom hindurchgeht, wenn der Strom in dem Verbraucherapparat unterbrochen ist. Es wurde auch bereits vorgeschlagen, Kondensatoren parallel zu einem Teil des Primärstromkreises zu schalten und diese Kapazität in Verbindung mit der Veränderung des Widerstandes in dem Kathodenheizstromkreis einer Coolidge-Röntgenröhre zu ändern.
  • Bei vorliegender Erfindung ist eine nur eine Halbwelle des Hochspannungswechselstromes nützlich verbrauchende, mit Transformatorregulierung, Heizstromkreisregulierung und einer die nicht nützlich verwertete Energie absorbierenden Einrichtung ausgestattete Apparatur vorhanden, bei der der Energie absorbierende Stromkreis derart zusammengesetzt ist, daß die am Hochspannungstransformator angeordnete Hilfswicklung, ein zwangläufig mit dem Regeltransformator regelbarer Widerstand und ein zwangläufig mit der Regelvorrichtung des. Heizstromkreises regelbarer Widerstand und ein Gleichrichter in Reihe geschaltet sind. Dadurch wird erfindungsgemäß zwangläufig mittels der Einstellungsvorrichtungen der dem Verbraucherapparat aufgedrückten Spannungsdifferenz und der Heizstromstärke eine Regelung des Energieverbrauches im Hilfssekundärstromkreis herbeigeführt, derart, daß eine gleichmäßige Belastung des Hochspannungstransformators während der ganzen Periode der Wechselspannung, d. h. Übereinstimmung zwischen dem Energieverbrauch des Nutzstromkreises und des Energie absorbierenden Hilfsstromkreises, aufrechterhalten wird.
  • . Von den beiliegenden Abbildungen stellt die Abb. i eine Anordnung mit einer nur eine Halbwelle durchlassenden Röntgenröhre dar, die einen Absorptionskreis gemäß vorliegender Erfindung besitzt. Als Ventil liegt im Hilfsstromkreis ein mechanischer Gleichrichter, der von einem Synchronmotor angetrieben wird.
  • Die Anordnung gemäß Abb.2 ist ähnlich der der Abb. i, nur mit der Ausnahme, daß an Stelle des mechanischen Gleichrichters eine Elektronenvakuumröhre gesetzt ist.
  • An Hand der Abb. i und 2 wird die Erfindung näher erläutert: Die Röntgenröhre 67 liegt an der sekundären Wicklung 7,4 des Hochspannungstransformators 73. Auf dem Transformator ist noch eine besondere sekundäre Hilfswicklung 75 vorgesehen, welche einen Teil des Absorptionskreises bildet. Beide Sekundärwicklungernwerden durch die gleiche Primärwicklung 76 des Transformators 73 erregt. In den die Röhre erregenden Hochspannungskreis ist ein Miniamperemeter 77 gelegt.
  • In der einen Zuleitung zur Primärwicklung 76 des Hochspannungstransformators liegt die Wicklung eines Autotransformators 78 mit mehreren Abgriffen 79. Jeder dieser Abgriffe 79 ist mit einem der Kontakte 8o verbunden, die andere Zuleitung ist dagegen mit dem einen Wicklungsende des Autotransformators unmittelbar verbunden.
  • Am Autotransformator 78 befindet sich ein Schleifring 81, an welchen die Primärwicklung 76 des Transformators mit einem Ende angeschlossen ist. Mit diesem Ring 81 ist ein um einen Zapfen 83 drehbarer Kontakthebel 82 verbunden. Zur Herstellung des Kontaktes mit dem Ring 8i ist im Kontakthebel 82 ein mit 84 bezeichneter Kontaktstift von dem Hebel isoliert vorgesehen. Ein zweiter, im Hebel 82 untergebrachter und von dem Hebel ebenfalls isolierter Kontaktstift 85 arbeitet mit den Kontakten 8o zusammen. Zwischen den Kontaktstiften 84 und 85 ist ein Verbindungsleiter 86 vorgesehen. Mittels eines Hauptschalters 87 kann die Energiequelle mit dem Autotransformator verbunden werden.
  • Im vorliegenden Falle liegt in der einen Zuleitung zum Autotransformator -78 noch ein weiterer Schalter 89. Dieser Schalter besitzt einen Vorkontakt 9o, der zuerst die Verbindung mit dem Autotransformator 78 über einen Widerstand 9i herstellt. Beim Einschalten der Röntgenröhre wird mithin der Autotransformator und damit die Röhre zunächst über den Widerstand 9i eingeschaltet und auf diese Weise der Röhre erst für kurze Zeit eine niedrigere Spannung aufgedrückt. Es, werden auf diese Weise Störungen der Röhre im wesentlichen vermieden. Das Kurzschließen des Widerstandes 9i geschieht mit einem zweiten Kontakt 92. Die Umstellung des Schalters 89, d. h. das Ein- und Ausschalten, erfolgt mit der Hand.
  • In der Abbildung ist ein regelbarer Widerstand 93 dargestellt; seine Aufgabe ist es, Energie im Absorptionskreis zu vernichten. Die Widerstandswicklungen sind stufenweise mit Kontakten 94 verbunden, und auf dem Regler für den Autotränsformator 78 ist ein weiterer Kontaktring 95 vorgesehen, der auf einer Seite an einen Gleichrichter angeschlossen ist.
  • Auf dem Einstellhebel 82 des Autotransformators sind gegenüber den Kontakten 8q., 85 zwei weitere Kontaktstifte 96, 97 zur Herstellung einer elektrischen Verbindung zwischen dem Kontakt 94. und dem Ring 95 angeordnet. Zwischen den Kontaktkolben 96 und 97 ist eine elektrisch leitende Verbindung 98 gezogen.
  • Der Gleichrichter ist mit 99 und ein weiterer im Absorptionskreis gelegener regelbarer Absorptionswiderstand mit ioo bezeichnet. Dieser Regelwiderstand besitzt mehrere Kontakte ioi sowie eine Kontaktschiene ioz, die an dem einen Kontakt i 16 des Gleichrichters 99 angeschlossen ist, während der Kontakt i 15 mit dem Widerstand 93 in Verbindung steht. Zur Regelung des Widerstandes ioo ist drehbar auf einem Zapfen ioq. ein Kontakthebel 103 vorgesehen, der für die Kontakte ioi einen Kontaktstift io5 und für die Schiene io2 noch einen zweiten Kontaktstift io6besitzt. Zwischen den Kontaktstiften 105 und io6 ist eine elektrisch leitende Verbindung 107 gezogen. Zur Regelung der Primärspannung des Heiztransformators 7o ist in Reihe mit seiner Primärwicklung 72 ein Widerstand io8 vorgesehen, mit dessen Hilfe die Heizung der Kathode 69 geregelt werden kann. Der Widerstand io8 ist so angeordnet, daß er zwangläufig mit dem für die Widerstände ioo vorgesehenen Handhebel geregelt werden kann.
  • Es sind zu diesem Zwecke Kontakte io9 am Widerstand io8 und noch eine Kontaktschiene iio, die mit dem einen von der Stromquelle 88 herkommenden Leiter in Verbindung steht, vorgesehen. Ein jeweils mit einem der Kontakte iog in Verbindung stehender Kontaktstift ist mit i i i bezeichnet, während ein mit der Schiene i io in Verbindung stehender Kontaktstift mit 112 und eine leitende Verbindung zwischen den Kontakten i i i und i 12 mit 113 bezeichnet ist.
  • Die Auswahl der mittels des Energie absorbierenden Hilfsstromkreises zu belastenden Halbwelle erfolgt gemäß Abb. i durch einen mechanischen Gleichrichter, der durch einen Synchronmotor getrieben wird. Die mechanische Gleichrichteranordnung ist mit 99 bezeichnet. Die Schleifbürste i15 ist mit der Schiene 95 elektrisch verbunden und die Schleifbürste 116 mit der Schiene io2. Ein Kommutator i 17, angetrieben durch einen vierpoligen Synchronmotor 118, erhält Strom über die mit der Energiequelle 88 verbundenen Leitungen.
  • Die nichtangeschlossenen Kommutatorsegmente sind mit i i9 und die arbeitenden Kommutatorsegmente mit i2o bezeichnet. Zwischen den Segmenten i2o ist eine elektrisch leitende Ouerverbindung i2i gezogen.
  • Bei dem Aufbau der Anlage, so wie sie in Abb. i dargestellt ist, wird mit jedem Wechsel des von der Energiequelle 88 gelieferten und durch den Autotransformator 73 gehenden Wechselstromes von der Primärwicklung 76 des Transformators 73 eine jede der beiden Sekundärwicklungen 74 und 75 induziert.
  • Der nutzbare Teil des in der Sekundärwicklung 74 induzierten Stromes ist zur Erregung der Röntgenröhre 67 bestimmt.
  • Ohne den Absorptionskreis würde in der Sekundärwicklung 74 mit dem dem nützlichen entgegengesetzten Wechsel eine Spannungsdifferenz entstehen, die die als Gleichrichter wirkende Röhre 67 nicht durchfließen kann, aber einen Wert erreicht, der größer ist als derjenige des Nutzwechsels. Bei richtiger Einstellung des Kommutators 117 so, daß gerade während der Zeit, in welcher der Gegenwechsel derRöhre aufgedrückt wird, der H.ilfssekundärstromkreis geschlossen ist, wird durch den Hilfsstromkreis mit der Sekundärwicklung 75 eine Belastung des Hochspannungstransformators auch während dieser Zeit bewirbt, indem die Widerstände 93 und ioo die nicht ausgenutzte Energie verzehren.
  • Die Primärwicklung 76 ist somit, wie bereits, gesagt, zu allen Zeiten gleichmäßig belastet, so däß auch keine Möglichkeit besteht, daß der Gegenwechsel über die Höhe des Nutzwechsels hinaus anwächst. Hiernach ergibt es sich von selbst, daß die Widerstände im Absorptionskreis entsprechend der auf der Sekundärwicklung 74 ruhenden Belastung gewählt und veränderbar sein müssen.
  • Durch Berechnung kann die Größe des für irgendeine gegebene Belastung der Röntgenröhre o. dgl. im Hilfssekundärkreis erforderlichen Widerstandes ohne weiteres bestimmt «-erden. Die Anordnung wird auf diese Weise derart getroffen, daß, wenn irgendeine Verstellung der Regelvorrichtungen im Primärkreis des Hochspannungstransformators erfolgt, zwangläufig eine der hierdurch bewirkten Änderungen der Nutzbelastung entsprechende Vergrößerung oder Verringerung des Widerstandes des Absorptionskreises stattfindet. Die Größe des Gesamtwiderstandes im Absorptionskreis wird sonach zu allen Zeiten ausreichen, um den Gegenwechsel so weit zu unterdrücken, daß seine Höhe niemals größer wird als die des Nutzwechsels.
  • Ein zusätzlicher Vorteil bei dieser Einrichtung besteht darin, daß der Leistungsfaktor der aus .der Leitung entnommenen Energie wesentlich verbessert wird.
  • In der in Abb. 2 dargestellten Anlage sind die Stromkreise die gleichen wie bei der in Abb. i dargestellten. Ein Unterschied besteht nur insofern, als hier an Stelle des Kommutators und Synchronmotors eine Ventilröhre vorgesehen ist. Zur Heizung der Glühkathode dieser Ventilröhre ist, wie bekannt, ein Heiztransformator erforderlich.
  • Die Ventilröhre ist in Abb. 2 mit 122 bezeichnet und enthält eine Anode 123, die mit der Schiene io2 elektrisch leitend verbunden ist. Die Glühkathode 124 der Ventilröhre i22 ist mit der Schiene 95 verbunden. Zur Speisung der Glühkathode 124 ist ein Heiztransformator 125 mit der Primärwicklung 127 und der Sekundärwicklung 126 vorgesehen. Die Primärwicklung wird von der Stromquelle 88 gespeist. Die Größe der durch die Ventilröhre 122 gehenden und durch den Widerstand 93 und ioo absorbierten Energie ist durch die Zahl der Wicklungen bestimmt, welche jeweils von den Widerständen 93 und ioo in den Hilfssekundärstromkreis eingeschaltet sind.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Anordnung zur Erzielung einer gleichmäßigen Belastung eines mit einer über eine Gleichrichteranordnung kurzgeschlossenen Hilfssekundärwicklung versehenen Hochspannungstransformators über die ganze Wechselstromperiode beim Betrieb von Röntgenröhren, denen nur eine Halbwelle zugeführt wird und deren Energieverbrauch durch Regelung der Heizstromstärke oder der Primärspannung des Transformators geändert wird, oder ähnlichen, nur eine Halbwelle verbrauchenden Anlagen, dadurch gekennzeichnet, daß im Hilfssekundärkreis zwei voneinander unabhängig regelbare Widerstände vorgesehen sind, daß des weiteren die Regelungsvorrichtung des einen dieser Widerstände fest mit der Regelungsvorrichtung der Heizstromstärke, die des anderen fest mit der der Transformatorprimärspannung verbunden ist, und daß ferner der Betrag, um den bei Änderung des Energieverbrauches im Sekundärkreis der Widerstand des Hilfssekundärkreises verändert wird, so bemessen ist, daß der Energieverbrauch im Hilfssekundärkreis mit dem im Sekundärkreis praktisch übereinstimmt.
DEV25855D 1928-10-22 1929-10-15 Anordnung zur Erzielung einer gleichmaessigen Belastung eines Hochspannungstransformators Expired DE538384C (de)

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US1963160A (en) 1934-06-19

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