DE538267C - Einrichtung zur Regelung des Materialstroms bei Sackfuellmaschinen - Google Patents

Einrichtung zur Regelung des Materialstroms bei Sackfuellmaschinen

Info

Publication number
DE538267C
DE538267C DE1930538267D DE538267DD DE538267C DE 538267 C DE538267 C DE 538267C DE 1930538267 D DE1930538267 D DE 1930538267D DE 538267D D DE538267D D DE 538267DD DE 538267 C DE538267 C DE 538267C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
opening
closing
material flow
slide
flow
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1930538267D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
JOHANNES GRAVENHOLDT DIPL ING
Original Assignee
JOHANNES GRAVENHOLDT DIPL ING
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by JOHANNES GRAVENHOLDT DIPL ING filed Critical JOHANNES GRAVENHOLDT DIPL ING
Application granted granted Critical
Publication of DE538267C publication Critical patent/DE538267C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65BMACHINES, APPARATUS OR DEVICES FOR, OR METHODS OF, PACKAGING ARTICLES OR MATERIALS; UNPACKING
    • B65B1/00Packaging fluent solid material, e.g. powders, granular or loose fibrous material, loose masses of small articles, in individual containers or receptacles, e.g. bags, sacks, boxes, cartons, cans, or jars
    • B65B1/04Methods of, or means for, filling the material into the containers or receptacles
    • B65B1/18Methods of, or means for, filling the material into the containers or receptacles for filling valve-bags

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Basic Packing Technique (AREA)

Description

  • Einrichtung zur Regelung des Materialstroms bei Sackfüllmaschinen Vorliegende Erfindung bezieht sich auf Sackfüllmaschinen, und hat im besonderen eine Einrichtung zur Regelung des Materialdurchflusses zum Füllrohr zum Gegenstand. Bei bekannten: Maschinen leidet die Genauigkeit der Wägung daran, daß man den Zufluß des Materials zum Füllrohr nicht mit der wünschenswerten Exaktheit zu beherrschen vermag. Es ist zwar üblich, Sackfüllmaschinen mit einer besonderen Einrichtung zur sogenannten Nachstromregelung zu versehen, d. h. mit einer Einrichtung, welche bewirkt, daß die Schließbewegung bereits einsetzt, bevor noch das volle, vorgeschriebene Materialgewicht in den zu füllenden Sack bzw. zum Füllrohr gelangt ist. Aber diese Einrichtungen wirken nicht mit solcher Präzision, daß nicht immerhin nennenswerte Gewichtsabweichungen der verschiedenen, mit der Füllmaschine gefüllten Säcke zurückblieben.
  • Gemäß vorliegender Erfindung wird die erzielbare Genauigkeit dadurch gesteigert, daß das Abschlußorgan für den Materialstrom mit einer Durchlaßöffnung versehen wird, welche in der Offenstellung eine gewisse Verschiedenheit von dem Aufnahmeorgan aufweist, und zwar in der Art, daß ein enger Abschnitt der Durchflußöffnung des Abschlußorgans erst bei beginnender Schließbewegung für den Durchfluß geöffnet wird, so daß, während die Hauptöffnung sich zunehmend schließt, die enge Ergänzungsöffnung in Wirksamkeit tritt und Anlaß zum Entstehen eines dünnen Nachstromes gibt, welcher während einer verlängerten Schließdauer wirksam wird. Durch eine solche verlängerte Schließdauer bei Speisung des Sackes mit einem nur dünnen Materialstrom ist es möglich, wesentlich größere Wägegenauigkeiten zu erzielen, als es ohne eine solche Einrichtung möglich gewesen ist.
  • Unter Umständen kann es behufs noch weiterer Steigerung der Wägegenauigkeit wünschenswert sein, zwei gegenläufig bewegte Abschlußschieber vorzusehen, von denen jeder mit einer- Durchflußöffnung der erwähnten Art ausgeüstet ist, wobei die engen Ergänzungsöffnungen auf entgegengesetzten Seiten der Hauptöffnungen liegen.
  • Die Ausrüstung von Schließorganen für Füllmaschinen mitDurchflußöffnungen, welche von der Form der Öffnung des Aufnahmeorgans abweichen, ist an sich zwar bekannt, doch wurde dabei nur bezweckt, ein Zerschneiden von körnigem Gut bei der Füllung des Aufnahmebehälters zu vermeiden, und dem entsprach auch die Verschiedenheit der Ouerschnittsformen der einander zugeordneten Durchflußöffnungen. Demgegenüber bildet die Formgebung der Durchflußöffnung des Verschlußorgans gemäß der Erfindung das Neue, daß hier an eine weite Öffnung, welche die Öffnung des Aufnahmeorgans überdeckt, ein enger Öffnungsabschnitt angesetzt ist, welcher gegen Ende der Schließbewegung wirksam wird, so daß die Füllung durch einen sowohl in der Bewegungsrichtung des Schließorgans als auch in der Richtung senkrecht dazu verkleinerten Materialstrom beendigt wird.
  • Die Erfindung ist auf den beiliegenden Zeichnungen veranschaulicht, und zwar zeigt Fig. i das Schleudergehäuse einer Sackfüllmaschine mit dadurch gespeistem Füllrohr und einem einzigen Durchflußorgan für den Materialstrom in Form eines Drehschiebers.
  • Die Fig. 2a, 2b, 2c und 2d veranschaulichen das Verschlußorgan in seinen verschiedenen Stellungen zur Aufnahmeöffnung, beginnend mit der vollen Offenstellung und endigend mit der vollen Schließstellung.
  • Fig. 3 stellt eine Abänderung der in Fig. i dargestellten Einrichtung dar, welche dadurch gekennzeichnet ist, daß statt eines einzigen Verschlußschiebers deren zwei vorgesehen sind.
  • Die Fig. 4a, 4b und 4c stellen verschiedene Stellungen der beiden Verschlußschieber finit Bezug auf die feste Aufnahmeöffnung dar.
  • Das Schleudergehäuse der Sackfüllmaschine ist bei beiden Ausführungsformen mit a bezeichnet. Das Füllrohr trägt die Bezeichnung b und sitzt in bei selbsttätigen Sackfüllmaschinen üblicher Weise in einem auf und ab beweglichen Tragstück c. Das Füllrohr b ist einem festen Zwischenstück d vorgelagert und wird von einer Abzugshaube e überdeckt, welche an einen Saugkanal f angeschlossen ist, in dem auch die Stoßfuge zwischen dem Füllrohr b und dem Zwischenstück d liegt. Die Einrichtung zur Staubabsaugung vermittels des Füllrohrs f und der Haube e gehört jedöch nicht zum Wesen der vorliegenden Erfindung. Mit g ist der Abschlußschieber zur Regelung des Materialdurchflusses aus dem Schleudergehäuse d zum Zwischenstück d und Füllrohr b bezeichnet. Dieser Schieber ist als Drehschieber auf der Zeichnung dargestellt, könnte jedoch auch durch ein beliebiges anderes Abschlußorgan ersetzt werden, da das Wesen der Erfindung nur in der besonderen Ausbildung der Durchflußöffnung lt in ihrem Verhältnis zur Aufnahmeöffnung in dem Zwischenstück d bzw. des Füllrohrs b liegt, sofern es sich um eine Maschine handelt, bei welcher das Abschlußorgan g den Materialdurchfluß zum Füllrohr b unmittelbar ohne Zwischenschaltung eines besonderen festen Materialteils regelt.
  • Die Öffnung lt im Drehschieber g besitzt die aus den Fig. 2a bis 2d ersichtliche Form, wonach an einen Hauptteil, welcher in seinem Umriß der Aufnahmeöffnung i des Zwischenstücks entspricht, ein verhältnismäßig enger Ergänzungsteil k angeschlossen ist, welcher in der vollen Offenstellung des Schiebers, die in Fig.2a-dargestellt ist, unwirksam ist und welcher erst allmählich vor die Aufnahmeöffnung i des Zwischenteils d gelangt, wenn der Schieber g seine Schließbewegung ausführt. Die Folge der besonderen Form der Durchflußöffnung ist die, daß in der Offenstellung der Materialstrom als geschlossener Strom aus dem Schleudergehäuse a austritt und durch die Öffnung i des Zwischenstücks d hindurch in das Füllrohr b übertritt, welches die gerade Verlängerung der Durchlaßöffnung des Zwischenstücks d bildet. Sobald dieWaage einspielt und demgemäß der Schieber g sich zu schließen beginnt, tritt ein teilweiser Abschluß der Öffnung i des Zwischenstücks d ein, wie aus Fig. 2b ersichtlich ist. In Verbindung damit tritt auch die Erweiterung k der Durchlaßöffnung h in Funktion, wie die hig.2b erkennen läßt. Bei fortgesetzter Schließbewegung des Schiebers g gelangt der Hauptteil der Schieberöffnung la aus dein Bereich der Aufnahmeöffnung i heraus, so daß nur noch ein kleiner Zipfel des Öffnungsansatzes k in Funktion bleibt, durch den sich ein dünner Nachstrom gegen das Füllrohr hin ergießt, bis schließlich auch dieser aufhört und der Durchlaß völlig abgesperrt ist, wenn der Schieber in die aus Fig. 2d ersichtliche Lage gelangt ist., In den Fig. 2a, 2b, 2c ist der jeweilig wirksame Teil der Schieberöffnung durch eine Schraffur kenntlich gemacht.
  • Bei der in Fig.3 dargestellten Ausführungsform sind alle auch bei der Ausführungsforrn nach Fig. i erscheinenden Teile vorhanden und auch mit den gleichen Bezugszeichen wie in Fig. i bezeichnet. Die Anordnung unterscheidet sich von derjenigen nach Fig. i nur dadurch, daß an Stelle eines einzigen Schiebers g deren zwei, nämlich g, und g.=, vorgesehen sind. Jeder dieser Schieber besitzt eine Öffnung lz, bzw. h.2, von denen jede einen engen Erweiterungsansatz k, bzw. k, besitzt. Die Schieber g" g2 sind gegenläufig angeordnet, und die Folge davon ist, daß die Hauptöffnung beschleunigt verschlossen wird. Die Lage, in welcher die Hauptabschnitte der Öffnungen 1a" h2 gerade unwirksam geworden sind, ist in Fig.4b dargestellt, wo nur noch der Teil der Öffnungsansätze h" k. wirksam ist, mit dem diese einander überdecken. In Fig. 4c ist diejenige Lage der Schieber gegenüber der Aufnahmeöffnung i dargestellt, bei welcher der Durchfluß überhaupt unterbrochen ist. Ebenso wie in den Fig. 2a, 2b, 2c ist auch in den Fig. 4a, 4b der jeweilig wirksame Teil der Schieberöffnungen durch Schraffur bezeichnet.
  • Bei den, auf den. Zeichnungen dargestellten Ausführungsformen ist zwischen Füllrohr und Abschlußschieber ein festes Zwischenstück d angeordnet. Dieses Zwischenstück hat zur Folge, daß Schieber und Füllrohr nur gegen einen feststehenden Nachbarteil und daher unter stets gleichbleibenden Bedingungen arbeiten, wodurch die Wägegenauigkeit im Vergleich zu derjenigen gesteigert wird, die man erreicht, wenn sich bei unmittelbar aneinanderliegendem Füllrohr und Verschlußschieber beide gleichzeitig bewegen. Das Zwischenstück d könnte aber auch fortfallen, wenn man sich über die Beeinträchtigung der Wägegenauigkeit bei direktem Anschluß des Füllrohrs b an den Verschlußschieber hinwegsetzen will.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Sackfüllmaschine mit den Materialstrom zum Füllrohr steuerndem Abschlußorgan, dessen Durchlaßöffnung die Größe der zugeordneten Durchlaßöffnung des Aufnahmeorgans übertrifft, dadurch gekennzeichnet, daß die Öffnung des Abschlußorgans einen Abschnitt besitzt, welcher die Durchlaßöffnung des Aufnahmeorgans überdeckt und an den sich ein Abschnitt von geringerer Weite anschließt, der gegen Ende der Schließbewegung über die Öffnung des Aufnahmeorgans hinweggeht, so daß gegen Ende des Schließvorgangs der Durchmesser des Materialstroms nicht nur in der Richtung der Bewegung des Abschlußorgans, sondern auch senkrecht zu derselben beschränkt wird. ?. Sackfüllmaschinc nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß sie mit zwei gegenläufigen Abschlußschiebern ausgestattet ist, von welchen jeder mit einer Durchlaßöffnung nach Anspruch i versehen ist, wobei die engen Abschnitte (1z1, k_) der Durchlaßöfnungen in beiden Schiebern (g1, g.
  2. 2) auf entgegengesetzten Seiten der Hauptöffnungen (hl, Ic_) liegen.
  3. 3. Sackfüllinaschine nach Anspruch i. dadurch gekennzeichnet, daß das Abschlußorgan (g) vom Füllrohr (b) durch ein Zwischenstück (cd) getrennt ist, zum Zweck, Störungen in der Regelung des Materialdurchflusses durch Gegeneinanderbewegung des Abschlußorgans und des die Aufnahmeöffnung enthaltenden Gliedes zu vermeiden.
DE1930538267D 1930-03-08 1930-03-08 Einrichtung zur Regelung des Materialstroms bei Sackfuellmaschinen Expired DE538267C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE538267T 1930-03-08

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE538267C true DE538267C (de) 1931-11-19

Family

ID=6558062

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1930538267D Expired DE538267C (de) 1930-03-08 1930-03-08 Einrichtung zur Regelung des Materialstroms bei Sackfuellmaschinen

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE538267C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1511564B1 (de) * 1966-04-07 1970-07-23 Degussa Maschine zum Fuellen und gleichzeitigen Wiegen von Ventilsaecken

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1511564B1 (de) * 1966-04-07 1970-07-23 Degussa Maschine zum Fuellen und gleichzeitigen Wiegen von Ventilsaecken

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1946220C3 (de) Vorrichtung zum Aufwickeln fadenförmigen Gutes
DE69005868T2 (de) Einhebelmischventil mit Scheiben aus hartem Material, bei dem die bewegliche Scheibe um den Durchflussanschluss drehbar ist.
DE1673361A1 (de) Stroemungsmittelkontrollvorrichtung fuer die UEberwachung der Geschwindigkeit eines Motors
DE3248406A1 (de) Verteilungsschieber
DE538267C (de) Einrichtung zur Regelung des Materialstroms bei Sackfuellmaschinen
DE363389C (de) Selbsttaetige Waage, bei der eine der Zufuhr des Materials dienende Klappe o. dgl. bei der Beendigung eines Wiegevorganges stufenweise geschlossen wird
DD232474A5 (de) Vorrichtung zur verteilung eines flusses eines granulatfoermigen materials
DE931747C (de) Mit einem Druckmittel betriebener Kraftwandler mit einem den Bewegungen des Stellgliedes unmittelbar folgenden Kraftglied
DE1169275B (de) Bahnlaufregler
DE2241984A1 (de) Strangfuehrungsvorrichtung
DE1809588A1 (de) Absperrschieber ohne Kavitationswirkung
DE1600813A1 (de) Drosselventil
DE680323C (de) Vorrichtung zur selbsttaetigen Grob- und Feinregelung des Austrages der spezifisch schweren Teile des Waschgutes in Kolbensetzmaschinen
DE478488C (de) Einrichtung an selbsttaetigen Ausschaltern und aehnlichen Apparaten mit Kontaktbruecke
DE595379C (de) Einlaufvorrichtung an selbsttaetigen Waagen fuer feinpulveriges Waegegut
DE468274C (de) Durch Veraenderung der wirksamen Wassermenge regelbare Wasserbremse
DE446956C (de) Hydraulisch bewegtes Absperrorgan, das seine Schliessbewegungen durch einen mitgefuehrten Drosselkoerper selbst steuert
DE239044C (de)
DE822082C (de) Gasgeraet, insbesondere Gasmengen-Regler
DE385694C (de) Photographischer Verschluss
DE385110C (de) Indirekter Regler mit Drosselorgan fuer Druckluftmotoren
DE634841C (de) Einlaufvorrichtung an selbsttaetigen Waagen
DE1401796A1 (de) OElbrenner
DE425825C (de) Maschine zum Schaelen, Polieren, Buersten o. dgl. von Koernerfruechten
AT164445B (de) Apparat für die meßbare Ausgabe von Flüssigkeiten