DE538262C - Anordnung zur Herstellung einer Sprechverbindung zwischen einem Wasserfahrzeuge und einem U-Boote - Google Patents

Anordnung zur Herstellung einer Sprechverbindung zwischen einem Wasserfahrzeuge und einem U-Boote

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DE538262C
DE538262C DE1930538262D DE538262DD DE538262C DE 538262 C DE538262 C DE 538262C DE 1930538262 D DE1930538262 D DE 1930538262D DE 538262D D DE538262D D DE 538262DD DE 538262 C DE538262 C DE 538262C
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submarine
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watercraft
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DE1930538262D
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    • GPHYSICS
    • G10MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10KSOUND-PRODUCING DEVICES; METHODS OR DEVICES FOR PROTECTING AGAINST, OR FOR DAMPING, NOISE OR OTHER ACOUSTIC WAVES IN GENERAL; ACOUSTICS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G10K11/00Methods or devices for transmitting, conducting or directing sound in general; Methods or devices for protecting against, or for damping, noise or other acoustic waves in general
    • G10K11/004Mounting transducers, e.g. provided with mechanical moving or orienting device

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Transducers For Ultrasonic Waves (AREA)

Description

  • Anordnung zur Herstellung einer Sprechverbindung zwischen einem Wasserfahrzeuge und einem U-Boote Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zur Herstellung einer Sprechverbindung zwischen einem Wasserfahrzeuge und einem tiefer im Wasser befindlichen U-Boot. Der Erfindungsgegenstand wird in erster Linie zur Herstellung einer Sprechverbindung zwischen einem gesunkenen, im tiefen Wasser liegenden FF-Boot und einem Rettungsschiff dienen.
  • Es ist bereits bekannt, Unterwasserschallgeräte an einem Stromzuführungskabel in das Wasser hinabzulassen. Erfindungsgemäß wird das von dem Überwasserfahrzeug herabzulassende Unterwasserschallgerät durch magnetische Kraft fest an das U-Boot angelegt. Zu diesem Zweck besitzt das Unterwasserschallgerät einen von dem oberen Fahrzeug aus einschaltbaren Elektromagneten, der das äußere Gehäuse zwecks Anlegens an das U-Boot magnetisiert. Ein Gehäuse mit nur einer Membran kann den beabsichtigten Zweck erfüllen. Zweckmäßig wird jedoch erfindungsgemäß eine Ausführungsform mit zwei gegenüberliegenden Membranen verwendet, um ein sicheres Arbeiten und eine Verstärkung der Sprechübertragung zu ermöglichen.
  • Durch die Form der Einrichtung nach der Erfindung soll das Gehäuse mit einer Membranseite sich gegen die Bordwand des U-Bootes anlegen, um einen möglichst geringen Abstand zwischen der Membran und der Außenhaut des U-Bootes herzustellen.
  • Auf der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung beispielsweise dargestellt; es zeigen Fig. i einen Mittellängsschnitt nach Linie II-II von Fig. 2 und Fig. 2 eine Seitenansicht nach Fig. i in kleinerem Maßstabe.
  • In der Zeichnung ist mit io ein Gehäuse bezeichnet, das aus zwei Teilen i i und 12 besteht. Diese besitzen Flanschen 13 bzw 14., die mittels Bolzen 15 und Muttern 16 verbunden sind. Das Gehäuse io ist wasserdicht gemacht, indem eine Gummidichtung 18 in eine Nut i9 des Teiles 12 eingelegt ist, und daß der Flansch 13 des Teiles i i sich mit einer Zunge 2o fest gegen die Gummidichtung 18 legt.
  • Im Teil i i ist eine Öffnung 2i vorgesehen, die eine Verstärkung 22 an ihrem Rande besitzt, und eine entsprechende Öffnung 23 mit einer Verstärkung 24. ist an dem Teil i2 vorgesehen. An den Verstärkungsteilen 22 und 24 sind Membranen 26 parallel und gegenüberliegend durch Schraubbolzen 25 befestigt. An den Membranen 26 sind vortretende Zungeil 2; vorgesehen und bilden mit Nuten 28 der Verstärkungen 22 und 24 mittels darin liegender Dichtungsringe 29 eine wasserdichte Verbindung zwischen den Membranen 26 und dem Gehäuse io.
  • Eine ringförmige Hülse 6o ist durch einen Bauteil 30 und 31 gebildet. Diese werden durch Bolzen 33 und Muttern 34 zusammengehalten, welche auch die Hülse 6o an den sich nach innen erstreckenden Flanschen 3.3 der Öffnungen 21 und 23 halten.- Mit dem Bauteil 3o bildet ein Polstück 35 eines Feldmagneten ein Stück und ebenso das gegenüberliegende Polstück 36 mit dem Bauteil 31- Zwischen den Polstücken 35 und 36 und der äußeren Wandung der Hülse 6o ist eine Gleichstromspule 38 gewickelt und wird in dieser Lage gehalten. Wenn die Spule 38 erregt wird, wird das Polstück 35 einen Südpol bilden und das Polstück 36 einen Nordpol.
  • Die Membranen 26 werden durch einen Anker in Schwingungen versetzt, welcher ein dünnes, nicht metallisches Rohr 4o besitzt. auf welches zwei Wechselstromspulen 41, 4a gewickelt sind. Die Spulen 41 und 42, welche in entgegengesetzten Richtungen gewickelt sind, und zwar voneinander weg, sind in der Mitte durch einen Draht verbunden. Jede Spule besitzt eine gleiche Anzahl Windungen. Das Rohr 4o liegt konzentrisch zu den Membranen 26 und der Hülse 6o, und zwar durch Verstärkungsringe 39 der Membranen 26. Ein Eisenkern 44 wird in der Mitte des Rohres 40 durch Speichen 45 gehalten, welche durch Öffnungen 46 des Rohres 4o nach der Hülse 6o gehen. Die Speichen 45 sind sowohl 'an der Hülse 6o als auch am Kern 44 durch Schrauben 47 befestigt.
  • Die Teile i i und 12 des Gehäuses i o besitzen elektromagnetische Spulen 48, welche fest gegen den inneren Umfang der Teile durch Distanzstücke 58 gehalten werden. Ein Zwischenraum 49 ist zwischen den Spulen 48 für die Durchführung von Leitungen vorgesehen.
  • Die Sprechvorrichtung ist in geeigneter Weise mit einer Vakuumsende- und -empfangsröhre (nicht dargestellt) verbunden, die ihrerseits durch Leiter mit den Klemmen der Spule 48, durch andere Leiter mit den Klemmen 53 der Wechselstromspulen 41 und 42 und durch weitere Leiter mit den Klemmen 55 der Gleichstromspule 38 verbunden ist. Sämtliche Leitungen gehen durch eine Kabeleinführungsbuchse 56, welche in geeigneter Weise angeordnet ist, und einen Teil des Gehäuses io. Die Leitungen der Klemmen 53 und 55 gehen durch den Kanal 49, der zwischen den Spulen 4.8 liegt, nach den entsprechenden Klemmen. Sämtliche Klemmen sind in geeigneter Weise isoliert, z. B. bei 5o. Das Gehäuse io besitzt ein Auge 5; zur Aufnahme eines Hakens oder eines Drahttaues zum Heben und Senken der Sprechvorrichtung.
  • Beim praktischen Gebrauch des Erfindungsgegenstandes wird die Sprechvorrichtung mittels des Auges 57 gesenkt, und darauf wird die elektromagnetische Spule 48 zum Auffinden des Gegenstandes oder Fahrzeuges unter Wasser erregt. Wenn der Gegenstand festgestellt ist und die Sprechvorrichtung durch die Magnetspule 48 befestigt ist, wird Wechselstrom durch die Doppelspulen 41 und 4.2 hindurchgeschickt. Wegen der entgegengesetzt gerichteten Windungen der WechselstroinsPulen 41 und 42 wird der Strom in der einen Halbspule des Ankers 4o umgekehrt gerichtet sein gegenüber dem in der anderen Hälfte. Diese Ströme schneiden die magnetischen Kraftlinien der Polstücke 35 und 36 der Spule 38 des magnetischen Gleichstromfeldes. Dadurch wird eine Schwingbewegung des Ankerrohres 4.o hervorgerufen, das seinerseits wieder die Membranen 2,6 mit gleicher Frequenz wie die des Wechselstromes in Schwingungen versetzt. Wenn daher die Sende- und Empfangsvorrichtung (die nicht dargestellt ist) der Sprechvorrichtung auf Sprechstellung eingestellt wird und die Sprechströme in der üblichen Weise verstärkt und den Wechselstromspulen 4i und 42 zugeleitet werden, so wird der Anker 4o mit der gleichen Frequenz wie die der Stimme schwingen. Dadurch werden Unterwasserschallwellen von den Membranen ausgesandt und treffen auf den Schiffskörper des unter Wasser befindlichen- Fahrzeuges, der seinerseits als akustischer Empfänger wirkt.
  • Wenn die Empfangsstellung eingestellt wird, werden die Schallwellen von den Mein-' braven aufgenommen und versetzen den Anker 4o der Sprechvorrichtung in Schwingungen, so daß in ihm Ströme erzeugt werden. Diese gehen in den Eingangsverstärker (nicht dargestellt) der Vakuumempfangs-und -senderöhre der Sprechvorrichtung und werden darauf in üblicher Weise verstärkt.
  • Es ist zu beachten, daß das Rohr 4o die beiden Membranen 26 gegen ein Eindrücken nach innen hält und daß der auf eine Membran ausgeübte Druck von dem Rohr 4o aufgenommen wird, das sich gegen die andere Membran legt.
  • Das geringe Nachgeben beider Membranen, welche durch das Ankerrohr verstärkt sind, wird große hydrostatische Drücke aushalten, und gleichzeitig bringt das Rohr 4o nicht nur die Membranen zum Schwingen, sondern hält sie auch parallel.
  • Es ist zu beachten, daß die vorstehende Beschreibung und Zeichnung nur den Erfindungsgedanken und eine Ausführungsform der Erfindung darstellt, und daß verschiedene Abänderungen dieser Bauart in den Maßen und in der Anordnung der Teile im Rahmen der Patentansprüche liegen, ohne daß damit etwas von den Vorteilen der Erfindung geopfert wird.

Claims (1)

  1. PA'I'I'NTANSYRilC11 h: i. Anordnung zur Herstellung einer Sprechverbindung zwischen einem Wasserfahrzeuge und einem tiefer im Wasser befindlichen U-Boot, dadurch gekennzeichnet, daß das von ersterem Fahrzeug herabzulassende Unterwasserschallgerät durch magnetische Kraft fest an das U-Boot angelegt wird. z. Anordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Unterivasserschallgerät einen von dem oberen Fahrzeug aus eingeschaltbaren Elektromagneten besitzt, der das äußere Gehäuse zwecks Anlegens an das U-Boot magnetisiert. 3. Anordnung nach den Ansprüchen i und :;., dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse des Unterwasserschallgerätes in an sich bekannter Weise zwei einander gegenüberliegende und durch ein festes Verbindungsstück stets parallel zueinander gehaltene Membranen besitzt.
DE1930538262D 1929-10-09 1930-09-18 Anordnung zur Herstellung einer Sprechverbindung zwischen einem Wasserfahrzeuge und einem U-Boote Expired DE538262C (de)

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DE (1) DE538262C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2690706A (en) * 1949-10-22 1954-10-05 Bischoff & Klein Method for the production of paper bags

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2690706A (en) * 1949-10-22 1954-10-05 Bischoff & Klein Method for the production of paper bags

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