DE974576C - Hohlstab-Fernraeum-Geraet fuer Magnetminen - Google Patents

Hohlstab-Fernraeum-Geraet fuer Magnetminen

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DE974576C
DE974576C DEK20963A DEK0020963A DE974576C DE 974576 C DE974576 C DE 974576C DE K20963 A DEK20963 A DE K20963A DE K0020963 A DEK0020963 A DE K0020963A DE 974576 C DE974576 C DE 974576C
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DE
Germany
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winding
windings
additional windings
hollow rod
rod remote
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Expired
Application number
DEK20963A
Other languages
English (en)
Inventor
Otto Hauber
Arno Voeckler
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KOCH AUGUST G MASCHINEN
Original Assignee
KOCH AUGUST G MASCHINEN
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Publication date
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B63SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
    • B63GOFFENSIVE OR DEFENSIVE ARRANGEMENTS ON VESSELS; MINE-LAYING; MINE-SWEEPING; SUBMARINES; AIRCRAFT CARRIERS
    • B63G7/00Mine-sweeping; Vessels characterised thereby
    • B63G7/02Mine-sweeping means, Means for destroying mines
    • B63G7/06Mine-sweeping means, Means for destroying mines of electromagnetic type

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
  • Near-Field Transmission Systems (AREA)

Description

  • Hohlstab-Fernräum-Gerät für Magnetminen Hohlstab-Fernräum-Geräte sind beispielsweise aus Schiffbaustahl hergestellte zylindrische, schwimmfähige Hohlkörper, die durch eine aufgebrachte Wicklung magnetisiert werden und infolge des durch sie erzeugten magnetischen Feldes Magnetminen zur Detonation bringen, wenn sie in einer angemessenen Entfernung an den Magnetminen vorbeigeführt werden. Die Erregerwicklung auf dem Schwimmkörper befindet sich vorzugsweise im mittleren Drittel des Gerätes und kann in beliebiger Weise angebracht sein. Die zum Bug und zum Heck hin liegenden Enden des Hohlkörpers sind erforderlich, um eine ausreichende Tragfähigkeit zu erzeugen. Die Kraftlinien des magnetischen Feldes werden von dem Material des Hohlkörpers über die ganze Länge gebündelt und treten vorzugsweise am Bug und am Heck aus. Bei der Minenräumung werden die Hohlstab-Fernräum-Geräte von Schiffen geschleppt, auf denen beispielsweise ein Gleichstromgenerator vorhanden ist, der die Erregung für die auf dem Schwimmkörper angebrachte Erregerwicklung liefert. Die Speisung erfolgt über ein Kabel. Nach Beendigung der Minenräumung muß, um eine Gefährdung der das Gerät schleppenden Schiffe z. B. bei Einfahrt in den Hafen auszuschalten, der Schwimmkörper entmagnetisiert werden. Die Entmagnetisierung des Hohlstab-Fernräum-Gerätes ist durch eine fortwährende Umpolung des in die Erregerwicklung eingeführten Stromes zunächst mit einer Frequenz in der Größenordnung von o,z Hz bei Veränderung der Amplitude und schließlich auch unter Änderung der Impulsfrequenz angestrebt worden. Dieses bekannte Verfahren zur Entmagnetisierung führte zu keinem befriedigenden Ergebnis, da der verbleibende Restmagnetismus in seiner Größenordnung noch nicht mit Sicherheit jede Gefährdung unter den entsprechenden Bedingungen ausschloß.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, Hohlstab-Fernräum-Geräte so auszuführen, daß nach der Minenräumung eine Entmagnetisierung erfolgen kann, bei welcher der Restmagnetismus des Gerätes auf ein Minimum herabgesetzt wird.
  • Erfindungsgemäß werden in einem bestimmten, von der Ausführung des Hohlstab-Fernräum-Gerätes abhängigen Abstand von den Enden des Gerätes zusätzlich zu der vorzugsweise im mittleren Teil angeordneten Haupterregerwicklung Wicklungen gleichen Windungssinnes angeordnet. Diese zusätzlichen Wicklungen werden in Reihe oder parallel zu der Haupterregerwicklung geschaltet, wobei im letzteren Falle die beiden zusätzlichen Wicklungen hintereinandergeschaltet sein können.
  • Die zusätzlichen Wicklungen können auf der Außenhaut des Gerätes angeordnet sein. Es ist möglich, sie auch im Inneren des schwimmenden Hohlkörpers anzubringen. Die auf der Außenhaut befindlichen zusätzlichen Wicklungen können in Nuten verlegt sein und beispielsweise durch Blech- oder Holzverkleidung abgedeckt werden. Die Verkleidungen erhalten Öffnungen, durch welche Seewasser eintreten kann, um die in diesem Fall seewasserbeständig ausgeführten Wicklungen zu umspülen. Hierdurch soll eine möglichst starke Kühlung gewährleistet werden. Die zusätzlichen Wicklungen können jedoch auch in einem vorzugsweise ölgefüllten Raum, der gegenüber dem Seewasser abgeschlossen ist, angeordnet werden, wobei die Isolation der Wicklung von der Art des in dem Raum verwendeten Mediums abhängig ist.
  • Die Erfindung wird an Hand eines schematisch in einer Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels erläutert.
  • Fig. I zeigt ein Hohlstab-Fernräurrm-Gerät in bekannter Ausführung mit einer Erregerwicklung; Fig. 2 stellt ein Fernräumgerät in erfindungsgemäßer Ausführung dar.
  • Der vorzugsweise aus Schiffstahl hergestellte Schwimmkörper I des Hohlstab-Fernräum-Gerätes trägt an seinem Heck eine Stabilisierungsfläche 2 und auf dem vorderen Teil seines Deckes die Kabeleinführung 3 für das Verbindungskabel zu dem schleppenden Schiff. Im mittleren Bereich des Hohlkörpers I ist der zylindrische Körper eingezogen, und in der hierdurch gebildeten Einbuchtung ist die Erregerwicklung 4 verlegt. Besondere Maßnahmen zur Fixierung der Lage der Wicklung auch bei starker Beanspruchung durch schweren Seegang können vorgesehen werden. Nach außen wird diese Erregerwicklung 4 durch eine über ihr auf dem Schwimmkörper I befestigte Holzverkleidung 5 abgedeckt. In dieser Holzverkleidung befinden sich beispielsweise Öffnungen, die eine ausreichende Durchspülung der zwischen der Holzverkleidung und der Außenwand des Schwimmkörpers befindlichen Hohlräume zwischen den Windungen der Wicklung 4 gestatten. Nähere Einzelheiten hinsichtlich der Anbringung der Wicklung und der Holzverkleidung sind für die Erfindung unwesentlich. Der zylindrische Hohlkörper I wird durch Speisung der Wicklung 4 magnetisiert. Wenn er nach Beendigung des Minenräumens durch wechselnde und vorzugsweise abklingende Erregung entmagnetisiert werden soll, hält sich besonders in den von der Erregerwicklung 4 freien Bug- und Heckteilen 6, 7 ein Restmagnetismus, der in seiner verbleibenden Größe zu einer Gefährdung der bedienenden Mannschaften führen kann.
  • Nach der Erfindung werden, so wie es aus Fig. 2 zu ersehen ist, auf diese Bug- und Heckteile 6, 7 in einem bestimmten Abstand von den Enden des Schwimmkörpers zusätzliche Wicklungen 8, 9, beispielsweise in derselben Weise wie die Haupterregerwicklung 4, angebracht. Die Lage und Abmessungen der zusätzlichen Wicklungen 8 und 9 richten sich hierbei nach der Ausführung der Haupterregerwicklung, den Längen der Bug- und Heckteile sowie der materialmäßigen Ausführung des Schwimmkörpers insbesondere im Hinblick darauf, ob die Wandstärke des Schwimmkörpers zwecks guter Ausbildung eines magnetischen Feldes an manchen Stellen verstärkt ist. Diese zusätzlichen Wicklungen 8 und 9 können mit der Haupterregerwicklung in Reihe oder parallel zu ihr geschaltet werden. Sie bewirken, daß die beim Entmagnetisierungsvorgang im Bug- und Heckteil schwer zu beseitigende Remanenz durch direkte Strombeeinflussung auf ein Minimum herabgesetzt wird.
  • Durch die zusätzlichen Wicklungen wird andererseits im Normal-Betriebszustand des Gerätes durch Vergrößerung des Polabstandes ein höheres magnetisches Moment erzeugt, so daß sich eine wesentliche Steigerung des Kraftfeldes und damit des Räumbereiches ergibt.
  • Beispielsweise kann nach der Erfindung ein 19,5 m langes Hohlstab-Fernräum-Gerät in seinem mittleren Drittel eine Wicklung aus 5oo Windungen tragen. Der Leiterquerschnitt dieser Windungen beträgt 50 mm2. Etwa im Abstand von 31/2 m von den Enden des zylindrischen Hohlkörpers sind die zusätzlichen Wicklungen angeordnet. Sie sind mit gleichem Leiterquerschnitt und je zehn Windungen ausgeführt. Diese Angaben dienen jedoch nur zur beispielsweisen Erläuterung der Erfindung und sind nicht als ausschließliche Werte zu verstehen.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Hohlstab-Fernräum-Gerät für Magnetminen, bestehend aus einem schwimmfähigen zylindrischen Hohlkörper, der auf seinem mittleren Teil eine Erregerwicklung trägt, dadurch gekennzeichnet, daß nach den Enden zu zusätzlich Wicklungen (8, 9) gleichen Windungssinnes angeordnet sind.
  2. 2. Gerät nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die zusätzlichen Wicklungen (8, 9) in Reihe mit der Haupterreger@vicklung (4) geschaltet sind.
  3. 3. Gerät nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, däß die zusätzlichen Wicklungen (8, 9) parallel zu der Haupterregerwicklung (4) geschaltet sind, wobei beispielsweise die beiden zusätzlichen Wicklungen hintereinandergeschaltet sein können.
  4. 4. Gerät nach Anspruch I bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die zusätzlichen Wicklungen auf der Außenhaut des Gerätes beispielsweise auch in Nuten angeordnet sind und durch eine Blech- oder eine Holzverkleidung (5) abgedeckt werden, die bei seewasserbeständiger Ausführung der Wicklungen Öffnungen für die Umspülung der Wicklungen mit Seewasser aufweisen.
  5. 5. Gerät nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die zusätzlichen Wicklungen (8, 9) im Inneren des zylindrischen Hohlkörpers angeordnet sind.
  6. 6. Gerät nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die zusätzlichen Wicklungen in einem beispielsweise ölgefüllten gekapselten Wicklungsraum angeordnet sind. In Betracht gezogene Druckschriften: Zeitschrift »Die Wasserschutzpolizei«, 2. Jahrgang, November 1950, S. i63.
DEK20963A 1954-01-31 1954-01-31 Hohlstab-Fernraeum-Geraet fuer Magnetminen Expired DE974576C (de)

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Cited By (4)

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Non-Patent Citations (1)

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Title
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