DE538194C - Verfahren zur Herstellung von Metallschlitzrohren mit einem Metallueberzug - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Metallschlitzrohren mit einem Metallueberzug

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DE538194C
DE538194C DESCH91894D DESC091894D DE538194C DE 538194 C DE538194 C DE 538194C DE SCH91894 D DESCH91894 D DE SCH91894D DE SC091894 D DESC091894 D DE SC091894D DE 538194 C DE538194 C DE 538194C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21CMANUFACTURE OF METAL SHEETS, WIRE, RODS, TUBES, PROFILES OR LIKE SEMI-MANUFACTURED PRODUCTS OTHERWISE THAN BY ROLLING; AUXILIARY OPERATIONS USED IN CONNECTION WITH METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL
    • B21C37/00Manufacture of metal sheets, rods, wire, tubes, profiles or like semi-manufactured products, not otherwise provided for; Manufacture of tubes of special shape
    • B21C37/06Manufacture of metal sheets, rods, wire, tubes, profiles or like semi-manufactured products, not otherwise provided for; Manufacture of tubes of special shape of tubes or metal hoses; Combined procedures for making tubes, e.g. for making multi-wall tubes
    • B21C37/10Making tubes with seams being neither welded nor soldered, e.g. riveted seams
    • B21C37/102Making tubes with seams being neither welded nor soldered, e.g. riveted seams of coated strip material; Making multi-wall tubes

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
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Description

  • Verfähren zur Herstellung von Metallschlitzrtihren mit einem Metallüberzug Zur Herstellung von Eisenrohren mit Messingüberzug wird bisher u. a. so verfahren, daß über das fertige Eisenrchr ein nahtloses Messingrohr geschoben und .durch Dünnerziehen des Gesamtrohres eine feste Verbindung zwischen Rohr und Überzug herbeigeführt wird. Dieses auch zur Herstellung anderer Metallrohre mit Metallüberzug geeignete Verfahren ist wegen der Verwendung nahtloser Überzugrohre teuer. Man hat Schlitzrohre auch in der Weise mit einem Überzug aus einem anderen Metall versehen, daß man die Längskanten eines aufgelegten Metallbandes durch den Längsschlitz des Rohres führte und umbördelte. Diese Rohre sind weniger fest und besitzen außerdem den Nachteil, daß die Längsfuge sichtbar hervortritt. Endlich hat man die Kanten des Überzugmaterials in breiten, in dem Rohr vorgesehenen Kanälen in Falten zusammengelegt und in diese eingewalzt. In der Praxis hat sich aber erwiesen, daß dieses Verfahren nicht geeignet ist, die Seitenkanten des Überzugmaterials genügend fest zusammenzuhalten.
  • Nach der Erfindung wird in dem Innenrohr ein schmaler Schlitz in der Längsrichtung eingeschnitten und in diesen Schlitz durch rechtwinkliges Umbiegen der Kanten das Überzugmaterial eingeklemmt und eingepreßt- Durch ein Nachwalzen des Überzugmaterials wird der Schlitz unsichtbar gemacht. Es werden mithin die Längskanten des Überzugbandes gegenüber dem Bekannten nur nebeneinänder und nicht übereinander in die Längsrillen des Schlitzrohres gelegt, wodurch, abgesehen von der Erhöhung der Festigkeit, eine Ersparnis an Überzugmaterial und eine Ersparnis bei der Bearbeitung des Schlitzrohres erzielt wird.
  • Ein weiterer Vorteil der Erfindung besteht darin, daß das innere Rohr, um die durch den Schlitz hervorgerufene Schwächung auszugleichen, mit einer Verstärkung, beispielsweise einer an der Innenseite des Rohres liegenden Längswulst, versehen wird. Diese Längswulst wird zweckmäßig schon an dem Metallstreifen angebracht, aus dem das Schlitzrchr in bekannterWeise durchWalzen bzw. Ziehen erzeugt wird.
  • Die Zeichnung erläutert das Verfahren. Es zeigen Abb. i den Querschnitt des Streifens, aus welchem das Schlitzrohr hergestellt wird, Abb. a den Querschnitt des fertigen Rohres.
  • Der Streifen a weist in der Mitte eine wulstartige, in seiner Längsrichtung verlaufende Verstärkung b auf. Dieser Streifen wird in bekannter Weise zu einem Schlitzrohr zusammengebogen. Um das Rohr wird dann ein Metallband c gelegt, dessen Ränder d, e in eine Längsnut feingedrückt werden. Die Längsnut f ist von außen in die Rohrwand eingeschnitten, und zwar an der Stelle, an welcher sich an der Innenseite die Verstärkung b befindet. Durch Dünnerziehen oder Dünnerwalzen des überzogenen Rohres wird die feste Verbindung des Überzuges mit dem Rohr herbeigeführt, und es werden die abgebogenen Ränder d, e so fest in die Nut und gegeneinandergedrückt, daß hier keine Fuge sichtbar ist. Den Schlitz g des Rohres d überdeckt der Überzug. Es entsteht somit ein Rohr, welches in bezug auf Widerstandsfähigkeit und gutes Aussehen den mit einem nahtlosen Rohr überzogenen Schlitzrohren völlig gleichwertig ist, obwohl das Verfahren erheblich weniger Kosten verursacht.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zur Herstellung von Schlitzrohren aus Metall, die mit einem Überzug aus anderem Material versehen sind und bei denen die Verbindung des Überzugbandes mit dem Schlitzrohr durch Einpressen der umgebogenen Längskanten des Überzugbandes in eine in dem Innenrohr angebrachte Längsnut erfolgt, dadurch gekennzeichnet, daß das Überzugband (c) vor dem Einpressen an jeder Längskante (cd, e) lediglich einmal rechtwinklig umgebogen wird und daher die Breite der Längsnut (f) im Innenrohr nur der doppelten Wandstärke des Überzügbandes (c) entspricht. z. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Bandstreifen (d), aus welchem das Schlitzrohr hergestellt wird, an der Stelle, an welcher von außen die Nut (f) eingearbeitet wird, eine Wandverstärkung (b) aufweist.
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