DE538007C - Kochwanne, insbesondere fuer Faerbereien - Google Patents
Kochwanne, insbesondere fuer FaerbereienInfo
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- D06B—TREATING TEXTILE MATERIALS USING LIQUIDS, GASES OR VAPOURS
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-
- D—TEXTILES; PAPER
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Description
- Kochwanne, insbesondere für Färbereien In großem Umfange werden in Färbereien sogenannte Kochwannen bzw. Farbkufen verwendet, in denen die Farbflotte durch Dampferhitzung zum Kochen gebracht wird, worauf im Anschluß daran der Färbvorgang stattfindet. Bei den gebräuchlichen Wannen dieser Art erfolgt die Erhitzung durch direkten Dampf mit Hilfe einer in die Wanne hineingelegten Dampfschlange, die nach beendeter Erhitzung herausgenommen, bei einigen Ausführungen auch unter bloßere Abstellen des Dampfes in der Wanne belassen wird.
- Das Bestreben, diese Wannen ausschließlich aus den für solche Zwecke geeignetsten dichten keramischen Werkstoffen, vorzugsweise aus Steinzeug herzustellen, hat bisher noch nicht in vollem Umfange zum Erfolg geführt, weil bei der gebräuchlichen Erhitzungsmethode mittels einer eingelegten Dampfschlange eine außerordentlich ungleichmäßige Erwärmung des Gefäßes eintritt; die unteren Zonen werden außerordentlich schnell bis zur Siedetemperatur erhitzt, während die oberen Ränder wegen der relativ geringen Wärmeleitfähigkeit der üblicherweise verwendeten keramischen Massen noch längere Zeit kalt bleiben. Diese Temperaturdifferenzen führten zu Spannungen innerhalb der Wanne und bedingten immer die Gefahr des Zerspringens.
- Diese Nachteile sollen durch die vorliegende Erfindung beseitigt «.erden, die sich auf eine Kochwanne aus keramischen Werkstoffen, vorzugsweise aus Steinzeug, bezieht, bei der die Schwierigkeiten der ungleichmäßigen Erhitzung der verschiedenen Teile der Wanne und die dadurch auftretenden Spannungen in außerordentlich einfacher und wirkungsvoller Weise beseitigt werden. Dies erfolgt bei der in üblicher Weise, zweckmäßig durch eine eingelegte Dampfschlange beheizten neuartigen Wanne dadurch, daß man den Wannenkörper teilweise unterteilt, also den oberen kühlen Teil im wesentlichen unabhängig von dem unteren warm werdenden macht.
- Dieser obere Teil der Wanne ist an sich niemals mit Farbflüssigkeit gefüllt, sondern dient lediglich dazu, beim Kochen bzw. beim Aufwallen der Flotte ein Überlaufen und ein Herausspritzen zu verhindern; er hat also eigentlich nur den Charakter eines Schutzaufsatzes.
- Erfindungsgemäß wird die Wanne in der in Frage kommenden Höhenlage unter ihren oberen Kanten, die sich nach der Länge der Wollgebinde usw., die gefärbt werden sollen, richtet, auf zwei gegenüberliegenden Seiten durch einen zur Grundfläche parallelen Schlitz so weit durchschnitten, daß lediglich in der Mitte noch ein Stück auf beiden Seiten stehenbleibt, das genügt, den oberen Wannenteil zu tragen. Im Endeffekt entsteht also ein lediglich im mittleren Wannenteil etwa auf ein Drittel der ganzen Wannenlänge auf beiden Seiten unterbrochener umlaufender Schlitz. Unter Umständen ist ein so tiefer Einschnitt jedoch nicht erforderlich; ein erheblicher Vorteil wird bereits erzielt, werfe man den Schlitz nur an den vier Enden der Wanne, die Seitenfläche mehr oder weniger weit durchschneidend, anbringt.
- Da durch diesen Schlitz nun beim Kochen ;die aufwallende Flüssigkeit hindurchtritt und, wenn nicht besondere Vorkehrungen hierfür getroffen wären, unbehindert herauslaufen könnte, wird um die ganze Länge des Schlitzes herum ein äußerer Umführungskanal angebracht, den man etwa mit einer Dachrinne vergleichen kann und der durch Abläufe, die zweckmäßig in das Innere der Wannenwandung verlegt werden, die .überspritzende bzw. auch durch den eingeführten Dampf ständig höher ansteigende Flüssigkeit abfördert. Hierdurch wird gleichzeitig erreicht, daß das bisher ständig notwendig werdende Abschöpfen der Flotte von Hand wegfällt.
- Man kann natürlich, wenn man hierauf verzichten will, auch den oder die Ablaufkanäle am Wannenboden wieder in das Wanneninnere münden lassen, so daß die oben übertretende Flüssigkeit lediglich einen Kreislauf beschreibt.
- Durch die außerordentlich einfache Ausbildung der Wanne nach der Erfindung wird in sehr bequemer und vorteilhafter Weise jede Gefahr des Springens der Wanne verhindert, weil ja in den gefährlichen, an den Ecken der Wanne liegenden Zonen überhaupt keine Verbindung zwischen dem erwärmten, und dem kühl bleibenden Teil besteht; das verbundene Stück in der Mitte besitzt so reichlichen Spielraum,' daß die hier auftretenden Spannungen sich ohne weiteres ausgleichen können.
- Eine grundsätzliche Ausführungsform der Erfindung ist in der Abbildung dargestellt, die eine solche neuartige Wanne im Längs-und Querschnitt zeigt. In dieser ist s der Schlitz auf beiden Seiten, der etwas oberhalb des normalen Flüssigkeitsspiegels liegt, r stellt die um den Schlitz umlaufende Rinne dar und d sind die zweckmäßig in den Wannenwandungen angebrachten Abläufe.
Claims (3)
- PATRNTANSPRÜCIiR: i. Kochwanne, insbesondere für Färbereien, dadurch gekennzeichnet, daß sie kurz oberhalb des normalen Flüssigkeitsspiegels durch einen der Grundfläche parallelen Schlitz von den Ecken ausgehend so unterteilt ist, daß der über dem Schlitz liegende obere Wannenteil nur teilweise mit dem unteren fest verbunden ist.
- 2. Kochwanne nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß um die ganze Länge des oder der Schlitze herum eine gegebenenfalls mit dem keramischen Wannenkörper aus einem Stück hergestellte Rinne angeordnet ist, von der gegebenenfalls im Scherbeninnern angebrachte Abflußkanäle die übergelaufene Flüssigkeit nach unten ableiten.
- 3. Kochwanne nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Abflußkanäle am Boden der Wanne wieder in das Wanneninnere münden.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DED60439D DE538007C (de) | 1931-02-19 | 1931-02-19 | Kochwanne, insbesondere fuer Faerbereien |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DED60439D DE538007C (de) | 1931-02-19 | 1931-02-19 | Kochwanne, insbesondere fuer Faerbereien |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE538007C true DE538007C (de) | 1931-11-09 |
Family
ID=7057943
Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DED60439D Expired DE538007C (de) | 1931-02-19 | 1931-02-19 | Kochwanne, insbesondere fuer Faerbereien |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE538007C (de) |
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1931
- 1931-02-19 DE DED60439D patent/DE538007C/de not_active Expired
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