DE537899C - Schalter mit Lichtbogenloeschung durch Druckgas - Google Patents

Schalter mit Lichtbogenloeschung durch Druckgas

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DE537899C
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    • H01H33/70Switches with separate means for directing, obtaining, or increasing flow of arc-extinguishing fluid
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Description

Das Patent 531 144 betrifft eine Anordnung zum Löschen von Hochspannungslichtbogen durch strömendes Druckgas, bei v/elcher zwecks Erhöhung der Blaswirkung des Löschgases an der Lichtbogenstelle ein Unterdruck in dem Raum erzeugt wird, in den das Gas nach Durchströmen des Lichtbogens eintritt. Der Unterdruck wird hierbei im besonderen dadurch erzeugt, daß man bereits vor Beginn der Kontakttrennung durch den Expansionsraum Druckgas derart bläst, daßi es auf die Schaltstelle eine Saugwirkung ausübt. Diese Saugwirkung läßt sich erfindungsgemäß dadurch erheblich verstärken, daß man den von dem Sauggas durchströmten Expansionsraum mit einem in Richtung der Sauggasströmung, die zugleich die Richtung der Druckgasbildung ist, sich erweiternden Querschnitt versieht. Hierdurch wird die kinetische Energie des bewegten Gases in dem Expansionsraum im höchsten Maße ausgenutzt; denn die Querschnittserweiterung in Richtung der Gasströmung ruft eine zusätzliche Beschleunigung der einzelnen Gasmoleküle hervor, so daß hinter den einzelnen Gasteilchen gewissermaßen luftleere Räume entstehen, in welche die nachfolgenden Gasteilchen praktisch widerstandslos eindringen können. Auf diese Weise lassen sich gegebenenfalls Expansionsgeschwindigkeiten erzielen, welche die Schallgeschwindigkeit übertreffen, wodurch das Ansaugen des die Unterbrechungsstelle durchströmenden Löschgases und die Löschwirkung auf den Unterbrechungslichtbogen in hohem Maße begünstigt werden.
In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt.
Abb. ι zeigt einen Druckgasschalter, bei dem sich ein Schaltstück 1 in einem ringförmigen Kontakt 2 durch Einwirkung des Druckgases auf einen Kolben 3 bewegt, der an der Kolbenstange bzw. Schaltstange 4 befestigt ist. Diese Schaltstange 4 kann zweckmäßig aus Isolierstoff hergestellt sein. Wenn das Druckgas durch das Rohr 5 zugeleitet wird, so wird in dem Raum 6 ein Drude auf den Kolben 3 ausgeübt und der Kolben nach unten bewegt. Gleichzeitig tritt aber das Druckgas durch den Raum 7 nach oben aus, da in dem Kontaktring 2 Durchströmungsöffnungen, ζ. B. in Form radialer Schlitze, vorgesehen sind. Dieses Durchströmen nach der nach oben erweiterten Austrittsöffnung 14 erzeugt eine gewisse Saugwirkung. In dem Augenblick, in dem das Schaltstück 1 den, Kontakt 2 nach unten zu verläßt, wird aus dem Raum 7 das Druckgas blasend auf die! Unterbrechungsstelle wirken, die schon vor-
her mit dem Erfolg des Saugens beblasen wurde. Die Luftverteilung auf die Räume 6 und 7 bzw. an der Austrittsstelle zwischen 2 und ι kann durch entsprechende Abgleichung der Rohrquerschnitte erfolgen. Ebenso kann durch die Gestaltung des Kamins 14 sowohl die Saug- als auch die Blaswirkung beeinflußt werden. In der gezeichneten Anordnung tritt der Strom durch, die Stromzuführungsstielle 11 ein, durchfließt eine bewegliche Zuleitung 12, die den Strom zum Schaltstück 1 führt, und tritt durch das Schaltstück 1 in den Stromring 2 und von da über die Ableitung 13 nach außen. Statt dieser Anordnung könnte aber auch z. B. im unteren Teil des Zylinders 9 oder außerhalb des Zylinders 9, der aus Isoliermaterial bestehen kann (z. B. Hartpapierrohr mit Porzellanhülle o. dgl.), ein Stromzuführungsring sitzen, an dem die Zuführung 11 befestigt ist und durch den sich, die Kolbenstange 4 bewegt. Dann müßte die Kolbenstange 4 aus Metall bestellen. Der Zylinder aus Isolierstoff kann an der Armatur 10 in irgendeiner Weise befestigt sein. Dargestellt ist noch das Druckgasrohr 8, durch welches das Druckgas zuströmt, wenn zum Einschalten der Kolben nach, oben getrieben, werden soll. Nicht dargestellt sind die Ventile, die z. B. so wirken müßten, daß beim Einschalten das Druckgas durch 5 einströmt und durch. 8 ausströmt, während es beim Ausschalten bei 8 ein- und bei 5 ausströmt. Die sonstigen Einzelheiten sind auch nicht dargestellt.
In Abb. 2 bewegt sich das Schaltstück 1, ebenso wie bei Abb. 1, in dem Kontaktring 2, der für das bei 7 eintretende Druckgas nicht dicht schließt, also eine Saugwirkung ermöglicht, während das Druckgas bei Unterbrechung zwischen 1 und 2 auf die Unterbrechungsstelle blasend wirkt. Der Kolben 3 ist in diesem Falle gleichzeitig als Stromzuführung verwendet und steht in Verbindung mit einem Stromzuführungsring 15, der an der Stromabführung 13 liegt. Bewegt sich der Kolben nach abwärts, durch das bei 5 eintretende Druckgas getrieben, so tritt zunächst eine Unterbrechung an der Beblasungsstelle zwischen 1 und 2 ein, dann erst verläßt der Kolben 3 den Stromzuführuingsring 15. 8 ist wieder das Druckgaszufünrungsrohr für die Einschaltung. Die Rohre 5 und 8 werden > durch Ventile gesteuert. Die Kolbenstange 4. wird zweckmäßig aus Isolierstoff hergestellt (Papierrohr, Holz o. dgl.) und die ganze Anordnung auf Stützern 16 befestigt.
In Abb. 3 ist eine Ausführung gezeigt,
bei welcher durch das Rohr 37 Druckgas nach dem Kamin 14 strömt,, um vor Beginn des Ausschaltens saugend zu wirken. Dabei kann noch durch ein aufgesetztes Rohr 40 eine in die Schaltanlage eingebaute Saugeinrichtung mit natürlichem Zug oder irgendwie künstlich erzeugtem Zug dauernd saugen. Das durch 37 zugeführte Druckgas strömt durch die Rohre 42 nach unten gegen den Kolben. 3 und treibt ihn nach unten, so daß dann zwischen dem Schaltstück 1 und dem Kontaktring 2 der Stromkreis unter Druckgasbeblasung unterbrochen wird. Die Schaltvorrichtung kann auf dem Druckgaszylinder 9 durch die beiden Druckgasroiire 42 (z. B. Hartpapierrohr) getragen werden. An diesen Rohren kann gleichzeitig ein Stromzuführu]ngsstück 3 2 angebracht sein, das den Strom durch die Kolbenstange 4 nach 1 leitet. In der gezeichneten Anordnung ist sowohl der Schaltkopf 43 als auch der Zylinder 9 aus Isolierstoff hergestellt. Die Druckgaszu- und -abführung vom Zylinder 9 erfolgt durch die Rohre 37, 34 und 38. Dabei können die Umschalthähne 3 5 und 3 6 entsprechend gesteuert werden, so daß z. B. beim Ausschalten das Druckgas von 34 über 35 nach. 37 strömt, von 42 aus auf den Kolben 3 drückt und aus dem Zylinder die Luft über 39, 36 nach 38 entweicht. Beim Einschalten strömt das Druckgas von 38 über 36 bei 39 und 33 ein und entweicht durch die Rohre 42 nach oben. Die Luftführung kann auch in anderer Weise geregelt werden.

Claims (7)

  1. Patentansprüche:
    i. Schalter mit Lichtbogenlöschung durch Druckgas nach Patent 531 144, bei welchem Druckgas bereits vor der Kontakttrennung derart durch den Expaiasionsraum geblasen wird, daß es eine Saugwirkung auf die Schaltstelle ausübt,, dadurch gekennzeichnet, daß der vom Sauggas durchströmte Expansionsraum zwecks Erhöhung der Saugwirkung einen in Richtung .der Sauggasströmung, die zugleich die Richtung der Druckgasbeblasung ist, sich erweiternden Querschnitt besitzt.
  2. 2. Schalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Expansionsraum (14) aus einem oberhalb des ringförmigen feststehenden Kontaktes angeordneten Iso- no lierhohlkörper mit konischer Bohrung bestellt.
  3. 3. Schalter nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß an den Isolierkörper ein Abzugsrohr großen Querschnittes angesetzt ist.
  4. 4. Schalter nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der den Expansionsraum bildende Isolierkörper und der die Kontakte und die Druckgaszuführung enthaltende Isolierkörper aus einem Stück bestellen.
  5. $. Schalter nach Anspruch ι bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der feststehende Kontakt mit Schlitzen versehen ist, durch die das den Unterdruck erzeugende Gas dem Expansionsraum zuströmt.
  6. 6. Schalter nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Sauggas dem Expansionsraum von der Druckgaszuleitung aus unmittelbar unter Umgehung der Kontaktstelle zuströmt.
  7. 7. Schalter nach Anspruch 2 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Expansionsdüse (14) über dem Ringkontakt (2) derart angeordnet ist, daß sie die ob'ere Fläche des Ringkontaktes im wesentlichen bedeckt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DE1927537899D 1927-05-11 1927-07-16 Schalter mit Lichtbogenloeschung durch Druckgas Expired DE537899C (de)

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