DE536795C - Elektrischer Schalter, bei welchem die Kontakte in einem Gefaess unter Vakuum arbeite - Google Patents

Elektrischer Schalter, bei welchem die Kontakte in einem Gefaess unter Vakuum arbeite

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DE536795C
DE536795C DESCH84181D DESC084181D DE536795C DE 536795 C DE536795 C DE 536795C DE SCH84181 D DESCH84181 D DE SCH84181D DE SC084181 D DESC084181 D DE SC084181D DE 536795 C DE536795 C DE 536795C
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Germany
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rod
electrical switch
contacts
tube
vessel
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DESCH84181D
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H33/00High-tension or heavy-current switches with arc-extinguishing or arc-preventing means
    • H01H33/60Switches wherein the means for extinguishing or preventing the arc do not include separate means for obtaining or increasing flow of arc-extinguishing fluid
    • H01H33/66Vacuum switches
    • H01H33/666Operating arrangements
    • H01H33/6664Operating arrangements with pivoting movable contact structure

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  • Push-Button Switches (AREA)

Description

Es ist bekannt, Schalter herzustellen, deren
Kontakte in Gefäßen unter Vakuum arbeiten und die von außen durch elastische Teile der Gefäßwandungen hindurch betätigt werden können.
Die Überlegung zeigt und die Erfahrung hat es bestätigt, daß sich durch derartige elastische Wandungsteile nur sehr kleine Bewegungen betriebssicher übertragen lassen,
ίο da die verhältnismäßig kleinen elastischen Wandungsteile durch größere Bewegungen leicht mechanisch überbeansprucht und mit der Zeit defekt werden. Man muß daher ganz besonders darauf bedacht sein, jegliche Bewegungsverluste in den die Bewegung von außen nach innen übertragenden Gliedern zu vermeiden. Solche Bewegungsverluste treten auf durch Spiel in der Lagerung des Reglers oder einzelner Teile desselben und durch elastische Formänderungen der die Bewegung übertragenden Teile.
Diese Nachteile werden dadurch vermieden, daß der Schaltstab, der die Kontaktbetätigung bewirkt, erfindungsgemäß von einem
s5 Organ gestützt wird, das bei Bewegungen des Stabes diesem als Drehpunkt dient.
Die Erfindung ist in den Abb. 1 bis 9 dargestellt.
Abb. ι stellt einen Längsschnitt des Schalters dar,
Abb. 2 und 3 je einen Querschnitt desselben.
Abb. 4 bis 7 sind schematische Darstellungen, die die Wirkungsweise der Erfindung erläutern sollen. .
Abb. 8 und 9 stellen zwei Ausführungsbeispiele dar.
In der beispielsweisen Ausführung nach Abb. ι stellt 1 das Vakuumgefäß dar, in welches der Schalter eingeschlossen ist. Der Schalter besteht aus dem rohrartig gebogenen Blechteil 2 und der Feder 3; an beiden ist j e ein Kontakt 4 und 5 befestigt. Beide Kontaktträger 2 und 3 sind durch das Isolierstück 21 elektrisch voneinander isoliert und durch die isoliert eingesetzte Schraube 6 mechanisch zusammengehalten. Das Gefäß 1 läuft in ein rohrförmiges Ansatzstück 7 aus, welches, wie in Abb. 1 dargestellt, als Wellrohr ausgebildet sein kann. Am Ende des Ansatzstückes 7 ist ein Stab 8 angesetzt, der aus Glas oder Metall bestehen kann. Ist er ein Metallstab, so wird er zweckmäßig in das Glas eingeschmolzen nach Art der bekannten elektrischen Durchführungen bei Glühlampen und Vakuumröhren.
In diesen Stab 8 ist bei 9 in einer Öffnung 10 die über den Kontakt 5 hinaus verlängerte Feder 3 eingeschoben. Das rohrartige Blechstück 2 ist ebenfalls über den Kontakt 4 hinaus verlängert und trägt in dieser Verlängerung die Einstellschraube 11, die so weit in das Gewinde des Rohrstückes hineingedreht wird, daß sie den Stab 8 gerade berührt. Der
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Kontaktträger 2 ist, wie die Abb. 2 zeigt, rohrförmig ausgebildet, um ihn in sich zu versteifen und um dem Schalter im Rohr einen guten mechanischen Halt zu geben. Der Zweck der Schraube 11 geht aus folgender Überlegung hervor:
Wird auf den Punkt P in Richtung des Pfeiles 12 eine Kraft ausgeübt, so biegt sich das Rohr 7 durch. Der Stab 8 wird verlagert und der Kontakt 5 in Richtung des Pfeiles 13 unter Überwindung der Kraft, welche die Kontakte zusammendrückt, abgehoben. Dabei stützt sich der Stab 8 auf die Schraube 11.
Der Vorgang ist in den Abb. 4 bis 7 noch näher erläutert.
In Abb. 4 ist ein ungespanntes Rohrstück 14 mit dem Stab 15 dargestellt.
In Abb. 5 ist das Rohrstück durch eine in Richtung des Pfeiles 16 wirkende Kraft gebogen. Der Stab 15 ist unbelastet.
In Abb. 6 ist das Rohr 14 durch die in Richtung des Pfeiles 16 wirkende Kraft gebogen; der Stab ist durch die Nutzkraft 17, die beim Ausführungsbeispiel nach Abb. 1 die die Kontakte zusammendrückende Kraft darstellt, belastet und seinerseits gebogen.
In Abb. 7 endlich sind ebenfalls das Rohr
14 und Stab 15 gebogen; der Stab 15 dagegen ist im Punkt R durch die Stütze 18 unterstützt.
Der Unterschied der Anordnung nach Abb. 6 und 7 liegt darin, daß auf den Querschnitt des Stabes 15 (Abb. 6) bei H ein Biegemoment P-I1, auf den Querschnitt des
Stabes 15 im Punkt/? (Abb. 7) dagegen nur ein Biegemoment P · I2 wirkt, wenn P die in Richtung des Pfeiles wirkende Kraft darstellt. Da I2 wesentlich kürzer ist als I1, so ist auch bei einer Anordnung nach Abb. 7 das Biegemoment entsprechend kleiner. Besonders wichtig ist, daß bei dieser Anordnung an der Verbindungsstelle zwischen dem Stab
15 und dem Rohr 14 kein Biegungsmoment auftritt, da diese Stelle durch Schweißen oder Verschmelzen hergestellt ist und daher keine allzu hohe Festigkeit besitzt. Durch die Anordnung nach Abb. 7 läßt sich daher dank der Stütze 18 eine größere Kraft übertragen als ohne diese Stütze. Dies ist aber besonders wichtig für den Fall, daß die Kontakte 3 und 4 (Abb. 1) einmal etwas zusammen sintern. In diesem Fall ist es wichtig, daß eine genügend große Kraftreserve vorhanden ist.
In Abb. 8 ist noch ein Ausführungsbeispiel der Anordnung eines derartigen Unterstützungspunktes gegeben. Der Unterstützungspunkt wird durch eine Verdickung 22 des Stabes 15 gebildet, die beim Durchbiegen an der Wandung des Rohres 14 anliegt.
In Abb. 9 wird die Unterstützung durch ein Metallröhrchen 19 gebildet, 'welches durch einen Wulst 20 gehalten wird. Falls der Stab 15 aus Glas hergestellt ist, hat die Verwendung von Metall zu dem Rohr 19 den Vorteil, daß dieses in den Dimensionen leichter genau hergestellt werden kann als der Glaswulst, wie in Abb. 9 dargestellt.
Die Ausbildung des" Kontaktträgers 2 (Abb. 1) als rohrförmig gebogenes Blechteil hat den Vorteil, daß der Kontaktträger 2 durch die federnde Anlage des Rohrteiles dieses Kontaktträgers 2 am Glas, wie dies in Abb. 2 veranschaulicht ist, eine sehr stabile Abstützung dieses Kontaktträgers gegen das Glasrohr ergibt. Dies ist zur Durchführung des Haupterfindungsgedankens von großer Wichtigkeit, da die Übertragung großer Kräfte zur Lösung etwa gesinterter Kontakte unwirksam bleiben müßte, wenn nicht gleichzeitig eine stabile Lagerung des ruhenden Kontaktes gegen den bewegenden Teil gesichert wäre. Die Festlegung des ruhenden Kontaktes ist in der Anordnung nach Abb. 9 ausschließlich durch das rohrartig gebogene Blechteil 2 erreicht. In der Anordnung nach Abb. ι dagegen wird einer Verschiebung des festen Kontaktes 4 noch durch die Schraube 11 wirksam entgegengearbeitet; denn würde sich tatsächlich beim Niederdrücken des Kontaktes 5 der' ganze Schalter etwas nach unten senken wollen, so wird er hieran verhindert dadurch, daß sich die Schraube 11 auf den Stab 8 stützt.

Claims (4)

  1. Patentansprüche:
    i. Elektrischer Schalter, bei welchem die Kontakte in einem Gefäß unter Vakuum arbeiten, bestehend aus dem eigentlichen Schalter und einem in einem gegebenenfalls als Wellrohr ausgebildeten Rohrstück (7) liegenden, die Betätigung der Kontakte von außen ermöglichenden Schaltstab, dadurch gekennzeichnet, daß der Schaltstab von einem besonderen Organ gestützt ist, welches bei Bewegung des Stabes diesem als Drehpunkt dient.
  2. 2. Elektrischer Schalter nach An-Spruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Stützorgan mit dem eigentlichen Schalter verbunden und durch ein verstellbares Glied, beispielsweise eine Schraube (11), gebildet ist.
  3. 3. Elektrischer Schalter nach Anspruch ι mit einem beweglichen und einem festen Kontakt, dadurch gekennzeichnet, daß der Träger des festen Kontaktes auf seiner ganzen Länge oder auf Teilen seiner Länge als rohrartig gebogenes Blechteil (2) ausgebildet ist, welches an der Innen-
    seite des Gefäßes anliegt (Abb. 2) und so eine feste Lagerung des festen Kontaktes am Gefäß herbeiführt.
  4. 4. Elektrischer Schalter nach Anspruch ι bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Stützorgan durch ein Röhrchen (19, Abb. 9), ein Blech oder einen Drahtring gebildet ist, welche zwischen das Ende des Rohrstückes (7) und den Stab (8) zwischengeschoben sind.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DESCH84181D 1927-10-22 1927-10-22 Elektrischer Schalter, bei welchem die Kontakte in einem Gefaess unter Vakuum arbeite Expired DE536795C (de)

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