DE536593C - Mischvorrichtung fuer Vergasermaschinen - Google Patents

Mischvorrichtung fuer Vergasermaschinen

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DE536593C
DE536593C DEA59760D DEA0059760D DE536593C DE 536593 C DE536593 C DE 536593C DE A59760 D DEA59760 D DE A59760D DE A0059760 D DEA0059760 D DE A0059760D DE 536593 C DE536593 C DE 536593C
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Germany
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ball
housing
mixture
mixing
carburetor
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DEA59760D
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ATOMIC POWER CORP
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ATOMIC POWER CORP
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02MSUPPLYING COMBUSTION ENGINES IN GENERAL WITH COMBUSTIBLE MIXTURES OR CONSTITUENTS THEREOF
    • F02M29/00Apparatus for re-atomising condensed fuel or homogenising fuel-air mixture
    • F02M29/02Apparatus for re-atomising condensed fuel or homogenising fuel-air mixture having rotary parts, e.g. fan wheels

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
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  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Toys (AREA)

Description

  • Mischvorrichtung für Vergasermaschinen Gegenstand der Erfindung ist eine Mischvorrichtung für Vergasermaschinen, bei welcher im Zuge des Gemischstromes ein Gehäuse mit einer durch den Gemischstrom in Drehung versetzten, mit Reißkanten versehenen Mischkugel angeordnet ist. Gemäß der Erfindung sind über die Oberfläche der Mischkugel schaufelartig wirkende Aussparungen verteilt, welche die Kugel unter dem Einfluß des Gemischstromes in Drehung versetzen, und die Kugel ist in ihrem Gehäuse so angeordnet, daß sie sich beim Maschinenbetrieb in dem Gemischstrom während der Drehung frei schwebend erhält.
  • Ein weiteres Merkmal der Erfindung besteht darin, daß bei Verwendung mehrerer Mischkugeln jede derselben in der gleichen Weise, wie dies an sich bei Zusatzluftventilen bekannt ist, innerhalb eines kuppelförmigen Gehäuses mit einem genügenden Zwischenraum gegenüber der Seitenführung angeordnet ist, so daß sie sich in senkrechter Richtung frei schwebend bewegen kann und zwischen ihr und der Gehäusekuppel aus dem Gemisch ein Dämpfungskissen gebildet wird, und daß das Gehäuse eine Bodenöffnung für den Gemischeintritt, Seitenöffnungen zum Gemischaustritt und eine Sitzfläche zum Tragen der Kugel im Ruhezustand besitzt.
  • In der Zeichnung ist Abb. i eine Seitenansicht, welche die Anordnung der Vorrichtung an der Maschine und dem Vergaser veranschaulicht, Abb.2 ein waagerechter Schnitt nach der Linie 2-2 von Abb. 3, in welchem der umlaufende Kugelkörper im Grundriß zu sehen ist, Abb.3 ein senkrechter Schnitt nach der Linie 3-3 von Abb. 2, Abb. q. ein waagerechter Schnitt durch eine andere Ausführungsform der Vorrichtung nach der Linie 4-4 von Abb. 5 und Abb.5 ein senkrechter Schnitt nach der Linie 5-5 von Abb. q..
  • In der Zeichnung bezeichnet =o eine Verbrennungskraftmaschine mit einem Vergaser =i, welcher durch eine Leitung 12 mit einem Einlaßverteiler 13 in der Weise verbunden ist, daß die Leitung und der Verteiler mit Flanschen i2', 13' versehen sind, die durch Schrauben =q. miteinander verbunden sind. In dem Hohlraum der Leitung ist ein hohler, vorzugsweise kugelförmig gestalteter Körper 15 angeordnet, der beim Stillstand der Maschine durch eine Platte 16 mit einer mittleren, in Richtung mit der Leitung 12 liegenden Öffnung getragen wird, wie dies in Abb. 3 mit punktierten Linien angedeutet ist. Dieser Körper 15 ist innerhalb eines kuppelförmigen Gehäuses 17 angeordnet, das einen etwas geringeren Durchmesser als der umgebende Kanal besitzt und welches in seiner Stellung durch einen zwischen den Flanschen i2', 13' angeordneten Grundflansch 18 gehalten wird, wobei die Bolzen =q. diesen Flansch in der aus Abb.3 ersichtlichen Weise durchdringen. Die Kuppel besitzt seitliche Öffnungen x9 und 2o, durch welche der aufsteigende Strom unter dem Einfluß der Saugwirkung der Maschine oder durch Druck austritt, wenn an Stelle oder zusammen mit der Saugwirkung eine Druckwirkung benutzt wird. Die Kuppel besitzt einen etwas größeren Innendurchmesser als der Kanal der Leitung i2, so daß, wenn die Kugel durch den aufwärts gerichteten Strom, der im vorliegenden Falle aus einem Gemisch von Luft- und Kohlenwasserstoffdämpfen besteht, getragen und in Umdrehung versetzt wird, die Kugel frei im Raume schwebt.
  • Die Vorrichtung 15 kann von verschiedener Form sein, obwöhl die kugelförmige Gestalt vorzuziehen ist und so bemessen sein, daß der aufwärts gerichtete und durch die Öffnungen i9 und 2o austretende Strom gebrochen wird. Zu diesem Zweck kann die Kugel hohl gestaltet und mit einer Mehrzahl von am Umfang tangential angeordneten Lippen 2i versehen sein, die in den senkrechten Ebenen der Öffnungen ig, 2o angeordnet sind. Diese Lippen besitzen bogenförmige Gestalt und sind unterschnitten, um Aussparungen oder Rinnen 22 zu erzeugen. Die mit der Oberfläche der Kugel zusammenfallende Kante jeder Lippe kann mit einer Anzahl von Ausschnitten 23 versehen sein, die im wesentlichen in einer jede Lippe in zwei Teile zerlegenden Ebene angeordnet sind, so daß die größere Menge des Luftstromes im wesentlichen gegen die Mitten der Lippen 21 gerichtet wird und dadurch die Kugel um eine diametrale Achse dreht, die mit einem in der Mitte derselben angeordneten Verstärkungsquerstift 25 zusammenfällt. Jede Lippe ist außerdem an ihrer Kante mit einer Auskehlung versehen, durch welche ein Vorsprung 26 gebildet wird, um eine stärkere Einwirkung des Stromes auf die untere Oberfläche jeder Lippe hervorzurufen.
  • Durch die Saugwirkung der Maschine wird der kugelförmige Körper aus der in Abb.3 mit punktierten Linien angedeuteten Stellung in die mit vollen Linien gezeichnete Stellung gehoben und in der durch die Pfeile 27 angedeuteten Richtung um eine dem Verstärkungsquerstift 25 entsprechende Achse in rasche Umdrehung versetzt. Durch die Saugwirkung wird der Körper nicht wesentlich über die Öffnungen ig und 2o gehoben, weil sich über diesen Öffnungen innerhalb der Kuppel ein Luftkissen bildet. Infolgedessen wird der Körper in der waagerechten Ebene der Öffnungen ig und 2o umlaufen, und die über diese Öffnungen streichenden Lippen werden die nach oben und durch die Öffnungen streichenden Luftströme brechen. Der die rechte Seite des Körpers (Abb. 3) nach der Öffnung ig zu passierende Luftstrom wird daher einer Schleuderkraft ausgesetzt, und die Kugel wird etwas von dem Strom mit sich herumführen und durch die Öffnung 2o abführen. Es hat sich herausgestellt, daß die Kugel mit einer sehr hohen Geschwindigkeit umläuft, und sie wird daher aus irgendeinem geeigneten Material, wie z. B. Hartmetall, gebildet. Die durch die Drehung des Kugelkörpers erzielte Wirkung besteht in der innigeren Mischung der zu mischenden Brennstoffteile, die auch eintritt, wenn nur die Luft allein an Stelle des Gemisches der Einwirkung dieses Körpers ausgesetzt wird.
  • Man erkennt, daß die untere Oberfläche jeder Lippe 21 mit Einschluß der Ausschnitte oder Ansätze 26 einen Vorsprung bildet, gegen welchen der von dem Vergaser durch die Leitung 12 strömende Gemischstrom trifft, so daß er den Körper in die in Abb. 3 mit vollen Linien gezeichnete Stellung hebt und denselben in rasche Umdrehung versetzt.
  • Jede Lippe erstreckt sich nach jeder Seite über die die Achse 25 in zwei Teile zerlegende diametrale Ebene des Körpers hinaus, so daß die ununterbrochenen, an Tiefe zunehmenden Rinnen 22 entstehen. Wenn der durch den Kanal strömende Gemischstrom gegen die Vorsprünge oder unteren Oberflächen der Lippen 21 trifft, werden die Teile des Stromes durcheinandergewirbelt und durch die Öffnungen ig und 2o abgeleitet. Die Geschwindigkeit der Drehung des Körpers wird sich selbstverständlich mit der Saugwirkung oder Druckwirkung ändern.
  • Bei der in den Abb. q. und 5 dargestellten Ausführungsform der. Vorrichtung dient der zwischen den Flanschen der Leitung 12 und des Verteilers 13 befestigte Flansch 3o dazu, eine Mehrheit von Kuppeln 31 zu tragen, von denen jede mit Auslässen 32, 33 für das in die unteren Enden 34 der Kuppeln eintretende Gemisch versehen ist. Jede der Kuppeln enthält einen umlaufenden Kugelkörper 35, der hinsichtlich seiner Bauart dem in Abb.3 dargestellten entspricht und durch die Kraft des aufwärts gerichteten Stromes in seiner Kuppel frei schwebend getragen und in Umdrehung versetzt wird. In einigen Fällen hat sich die Verwendung einer Mehrzahl von Körpern an Stelle eines einzelnen als vorteilhaft erwiesen.
  • Da jeder der Kugelkörper hinsichtlich seiner Bauart der des in Abb.3 gezeigten Körpers entspricht, ist es nicht nötig, die Gestaltung der Lippen und Rinnen eingehender zu beschreiben, welche diejenigen Teile bilden, gegen welche der Gemischstrom wirkt.
  • Die Wirkung der im vorgehenden beschriebenen Einrichtung auf die Luft oder auf das Gemisch von Luft und Kohlenwasserstoffen, welche der Maschine zugeführt werden, ist sehr wichtig, denn es wird ein starkes Sinken in dem Verhältnis der Kohlenwasserstoffdämpfe erreicht, welche zur Erzeugung eines zufriedenstellenden Brennstoffes erforderlich sind.
  • Die Gestalt der Rinnen und Lippen kann beträchtlichen Änderungen unterworfen werden, ohne das Wesen der Erfindung selbst zu ändern, da es einzig und allein nötig ist, an dem Kugelförmigen Körper Teile vorzusehen, gegen welche der Strom trifft, um den Körper in die gewünschte Drehung zu versetzen. Selbstverständlich ist es zweckmäßig, die Lippen oder anderen vorspringenden Teile des Körpers so anzuordnen, daß der letztere nur um eine einzige Achse umläuft, außer Berührung mit den umgebenden Wänden bleibt ufid sich nicht in waagerechter Richtung verschiebt. Es sind zahlreiche Abänderungen der beschriebenen und dargestellten Bauart möglich, ohne den Rahmen der Erfindung zu verlassen.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Mischvorrichtung für Vergasermaschinen, bei welcher 'im Zuge des Gemischstromes ein Gehäuse mit einer durch den Gemischstrom in Drehung versetzten, mit Reißkanten versehenen Mischkugel angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß über die Oberfläche der Mischkugel schaufelartig wirkende Aussparungen (22) verteilt sind, welche die Kugel unter dem Einfluß des Gemischstromes in Drehung versetzen, und daß die Kugel in ihrem Gehäuse so angeordnet ist, daß sie sich beim Maschinenbetrieb in dem Gemischstrom während der Drehung frei schwebend erhält.
  2. 2. Mischvorrichtung mit mindestens einer Mischkugel im Sinne des Anspruchs i, dadurch gekennzeichnet, daß jede Kugel in an sich bei Zusatzluftventilen bekannter Weise innerhalb eines kuppelförmigen Gehäuses mit einem genügenden Zwischenraum gegenüber der Seitenführung angeordnet ist, derart, daß sie sich in senkrechter Richtung frei schwebend bewegen kann und zwischen ihr und der Gehäusekuppel aus dem Gemisch ein Dämpfungskissen gebildet wird, und daß das Gehäuse eine Bodenöffnung für den Gemischeintritt, Seitenöffnungen zum Gemischaustritt und eine Sitzfläche zum Tragen der Kugel im Ruhezustande besitzt.
DEA59760D 1928-11-30 1929-11-27 Mischvorrichtung fuer Vergasermaschinen Expired DE536593C (de)

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US536593XA 1928-11-30 1928-11-30

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ID=21985738

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DEA59760D Expired DE536593C (de) 1928-11-30 1929-11-27 Mischvorrichtung fuer Vergasermaschinen

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