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Schaltanlage für elektrische Lichtreklame Die Erfindung betrifft eine
Lichtreklame, bei der nicht nur die Bilder oder Zeichen nach vorgezeichneten bzw.
vorher angefertigten Schablonen, sondern beliebige Zeichnungen bzw. Schriftzeichen
gleichzeitig mit der Anfertigung der Zeichnung oder der Schriftzeichen durch aufleuchtende
Lampen eines Lampenfeldes wiedergegeben werden können.
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I?s ist bekannt, zu letzterem Zwecke ein aus den Lampen des Lampenfeldes
entsprechend angeordneten Kontakten bestehendes Kontaktfeld vorzusehen und in den
Lampenstromkreis einen ILontalctstift einzuschalten, bei dessen Berührung mit den
Kontakten die entsprechenden Lampen zum Aufleuchten gebracht werden.
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Man hat weiterhin in den Lampenstromkreisen Relais vorgesehen, welche
den Stromkreis auch nach dem Abheben des Kontaktstiftes von den Kontakten geschlossen
halten.
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Die Erfindung betrifft eine Schaltanlage für elektrische Lichtreklame,
mit deren Hilfe die zur Schaltung der Lampen erforderlichen Schablonen ebenfalls
durch vorhandene Schaltschablonen hergestellt werden können. Gen ia äß der Erfindung
sind zwei im Nebenschluß parallel liegende Kontaktfelder zur Schablonen- und Schreibstifthaltung
und ein im Hauptstrom liegendes Kontaktfeld zur Herstellung der Schablonen vom vorhergehenden
Schreibstiftkontaktfeld aus vorgesehen.
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Es werden also hierbei zum Zwecke der -Schablonenherstellung an Stelle
der Lampen bzw. der Erregerspulen der Relais durch den Kontaktstift den Kontakten
bzw. den Lampen entsprechend zugeordnete Heizwiderstände eingeschaltet, die in eine
auf sie gelegte Platte aus brennbarem Material an denjenigen Stellen Löcher einbrennen,
die den mit dem Kontaktstift berührten Kontakten des Kontaktfeldes entsprechen.
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In den Abbildungen sind Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt.
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Fig. r zeigt eine Schaltungsanordnung finit in einen niedrig gespannten
Hilfsstromkreis eingeschaltetem Kontaktstift, der mit einer Vorrichtung zur Herstellung
der Schaltschablonen sowie zur Schaltung der Lampen durch die Schaltschablonen versehen
ist.
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Fig. a zeigt eine Schaltungsanordnung derselben Art mit magnetischem
Kontaktstift.
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In Fig. r ist die Schaltung des Lampenfeldes mittels eines Hilfsstromkreises
dargestellt. Die Lampen liegen hier ebenfalls an dem einen Pol der Erregerwicklung
w1, w", w3 der Relais r1, r., r3 ... , deren anderer Pol an den Ankern a1,
a" a3 ... des Eisenkernes und an einem Vielfachschalter Z' angeschlossen
ist. Die Anker a1, a-2, a3 ... stehen bei unerregtem Relais mit Kontakten
~l, --. ,s? . . . in Berührung, die an einem Pol einer Hilfsstromquelle H liegen,
deren anderer Pol über einen Schalter z mit dem Kontaktstift K verbunden ist. Liegt
der Arm des Schalters auf dein Kontakt r und derjenige des Schalters S auf dem Kontakt
.4 und wird ein Kontakt k mit dein Kontaktstift K berührt, so fließt ein Strom von
dem einen Pol der Hilfsstroinquelle
H über den Schalter s und den
Kontaktstift K, den Kontakt k, die Erregerwicklung w, den Anker d und den Kontakt
N zum anderen Pol der Hilfsstromquelle H zurück. Dadurch wird das Relais r- erregt
und zieht seinen Anker an, so daß nunmehr der Hauptstromkreis, Pol P2 der Hauptstromquelle
über die Platte R, den Eisenkern des Relais r, den Anker a, die Erregerwicklung
w, die Lampe L und den Schalter S zum anderen Pol pi der Hauptstromquelle geschlossen
ist. Dieser Stromkreis bleibt infolge der Erregung der Relais r- durch den Lampenstrom
auch nach Abheben des Kontaktstiftes K von dem Kontakt. k geschlossen, ebenso alle
weiteren Hauptstromkreise, die durch die Berührung des Kontaktstiftes K mit dem
Kontakt k geschlossen werden. Um einmal auf dem Kontaktfeld gezeichnete Bilder beliebig
oft im Lampenfeld erscheinen zu lassen, ist eine Vorrichtung zur Herstellung von
entsprechenden Schaltschablonen vorgesehen; diese besteht aus einer Platte A, in
die an den Kontakten des Kontaktfeldes bzw. den Lampen des Lampenfeldes entsprechenden
Stellen Heizwiderstände hi, h2, h3 ... eingelassen sind. Die Heizwiderstände
sind einerseits über einen Widerstand C mit einem Kontakt 3 des Schalters S verbunden,
andererseits mit dem Vielfachschalter V. Wird nun auf die Platte A ein aus brennbarem
Material bestehendes Blatt, beispielsweise ein Papierblatt, aufgelegt und der Schalter-
S, auf dem Kontakt 3 sowie der Vielfachschalter V geschlossen, so kann man die mit
dem Kontaktstift auf dem Kontaktfeld hergestellte Zeichnung in Form von ausgebrannten
Punkten auf das auf die Platte A gelegte Blatt übertragen, indem bei jeder Berührung
eines Kontaktes k durch den Kontaktstift K der Anker des entsprechenden Relais r
angezogen und dadurch ein Stromkreis vom Pol P2 der Hauptstromquelle über die Platte
R, den Eisenkern des Relais r, den Anker a, den Vielfachschalter V,
den Heizwiderstand h, den Vorschaltwiderstand C und den Schalter S zu dein anderen
Pol PI hergestellt wird. An Stelle des Heizwiderstandes kann selbstverständlich
auch ein Lichtbogen oder ein anderes zum Ausbrennen von Punkten in dem Papier geeignetes
Mittel treten.
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Die auf diese Weise hergestellte Schablone kann dann nach öffnung
des Vielfachschalters L' und Zurücklegung des Schalters S auf den Kontakt 4 und
des Schalters s auf den Kontakt :2 zur übertragung des Bildes auf das Lampenfeld
benutzt werden, indem es auf die mit federnden Kontakten f i, f2, f 3 . . . -versehene
Platte E gelegt und mittels der Platte J aus elektrisch leitendem Material auf die
Platte E gepreßt wird.. Die federnden Kontakte fi, f2, f3 . . . kommen durch die
ausgebrannten CSffnungen des Blattes mit der Platte J in Berührung und wirken in
derselben Weise wie die mit dem Kontaktstift K berührten Kontakte k.
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Bei der in Abb. 2 dargestellten Anordnung erfolgt die Einschaltung
der Lampen nicht durch Berührung der Kontakte IL mit einem Kontaktstift, sondern
mit Hilfe von Kontaktpaaren pi, p2, p3 ... aus magnetisierbarem Material,
die durch Annäherung eines magnetischen Kontaktstiftes AI geschlossen werden
und die Lampenstromkreise schließen, wenn der Schalter s in der Stellung t und der
Schalter S in der Stellung 4. steht. Durch Umlegen des Schalters s in die Stellung
2 kann die Steuerung der Lampen durch eine Schablone mittels der in der Platte E
vorgesehenen federnden Kontakte f erfolgen. Die zur Herstellung von Schablonen dienenden
Heizwiderstände h sind bei dieser Anordnung über den Vorschaltwiderstand c und den
Vielfachschalter h unmittelbar zwischen die Kontakte p und den Kontakt 3 des Schalters
S geschaltet, so daß zwecks Herstellung der Schablonen nur der Schalter S auf den
Kontakt 3 gelegt und der Vielfachschalter V geschlossen zu werden braucht.