DE536376C - Drehstuhl mit in der Hoehe verstellbarem Sitz - Google Patents
Drehstuhl mit in der Hoehe verstellbarem SitzInfo
- Publication number
- DE536376C DE536376C DE1930536376D DE536376DD DE536376C DE 536376 C DE536376 C DE 536376C DE 1930536376 D DE1930536376 D DE 1930536376D DE 536376D D DE536376D D DE 536376DD DE 536376 C DE536376 C DE 536376C
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- Germany
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- chair
- ball
- height
- spindle
- spring bolt
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- Expired
Links
Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A47—FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
- A47C—CHAIRS; SOFAS; BEDS
- A47C3/00—Chairs characterised by structural features; Chairs or stools with rotatable or vertically-adjustable seats
- A47C3/20—Chairs or stools with vertically-adjustable seats
- A47C3/34—Chairs or stools with vertically-adjustable seats with pins coacting with holes or bolt-and-nut adjustment
Landscapes
- Chairs Characterized By Structure (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft eine weitere Ausbildung des Drehstuhles mit in der Höhe verstellbarem
Sitz nach Patent 511480, dessen Spindel durch .eine in Rasten der Spindel
teilweise eintretende Kugel in der eingestellten Höhenlage gehalten wird und bei dem
eine ringförmige Laufbahn und ein schräg aufsteigend angeordneter Ausweichkanal für
die Sperrkugel vorgesehen sind. Wie sich gezeigt hat, kann es vorkommen, daß die
Spindel hochgezogen wird, sobald der Stuhl z. B. beim Tragen am Sitz oder an der Lehne
angefaßt wird und die Kugel sich zufällig im Bereich des Ausweichkanals befindet.
Bei Stühlen, deren Spindel in der eingestellten Höhenlage durch eine Kugel gehalten
wird, ist es bereits bekannt, zum Feststellen der Kugel eine Schraube zu verwenden, welche
einen unerwünschten Austritt der Sperrkugel aus den Rasten der Spindel verhindert. Ganz
abgesehen von den verhältnismäßig hohen Herstellungskosten der Schraube besteht hierbei
der Nachteil, daßi die Kugel von dem freien Ende der Schraube genau zentrisch
erfaßt werden muß. Ist dies nicht der Fall, so besteht die Gefahr, daßi die Kugel von,
der Stirnseite der Schraube abgleitet, aus der Rast heraustritt und der Sitz des Stuhles herunterfällt.
Den geschilderten Übelständen wird durch die Erfindung- dadurch abgeholfen, daß das
Feststellmittel aus einem mit einer Öffnung versehenen Schieber besteht, der einen die
Sperrung auf die Kugel übertragenden Zwischenteil, z. B. einen Federbolzen, verriegelt.
Dabei ist der Führungskanal zur Aufnahme des Federbolzens in eine Hülse verlegt, welche
den Kanal bis zu einer zur Schieberführung geeigneten Außenfläche, z. B. eines Stuhlbeines,
führt. Eine solche Feststellvorrichtung ist in ihrer Herstellung einfach und gewährleistet
beim Gebrauch des Stuhles unbedingte Sicherheit.
Der Erfindungsgegenstand ist in der Zeichnung beispielsweise veranschaulicht; es stel-Len,
dar:
Abb. ι eine Seitenansicht eines Spindelstuhles
ohne Rückenlehne und mit abgebrocheinem Vorderbein,
Abb. 2 einen teilweisen Schnitt nach der
Linie ΙΙ-ΊΙ der Abb. 1 in größerem Maßstabe.
In der Zeichnung bedeutet 1 den Stellkop'f eines Spindelstuhles mit Beinen 2, 3 den Sitz
und 4 die Spindel, in welcher sich zur Höheneinstellung erforderliche Rasten 8 befinden.
In diese Rasten greift eine Kugel« ein, die unter stetem Druck eines Federbolzens 10
stellt. Diese Teile entsprechen vollständig den Teilen des Hauptpatents.
Die Spindel 4 wird in einem Stahlrohr 12 geführt, welches mit einer für die Kugel m
herausgepreßten Kugellaufbahn 5' versehen
und mit dem Stellkopf ι durch Umbörtelung an den Austrittsstellen ir und i" des Stellkopfes
fest verbunden ist. In Richtung eines Stuhlbeines wird an dieser Kugellaufbahn eine
die Kugel α und den Federbolzen io lagernde
und als Ausweichstelle dienende Hülse 13 angeschweißt,
die sich' innerhalb' eines Stuhlbeines schräg nach oben erstreckt. Die Länge dieser Hülse 13 und mit ihr auch! die Länge
des Federbolzens 10, der in zurückgedrückter Stellung sowohl aus der Hülse 13, als auch
aus der Oberkante des Stuhlbeines heraustreten muß, werden hierbei der Bauart des
Stuhlbeines angepaßt.
Um ein :ungewolltes Heraustreten der Kugel aus den Rasten 8 der Stuhlspindel zu verhindern,
ist nach der Erfindung ein wahlweise einschaltbarer Schieber 14 vorgesehen,
welcher vor der Austrittsstelle des Federbolzens und oberhalb des Stuhlbeines angeordnet
ist. Der Schieber hat einen Anschlag 14' und einen Knopf 16. Er wird vorteilhafterweise
durch 'einen Bügel 15 derart fest
umklammert, daß. er nach dem Verschieben' mittels des Knopfes 16 in jeglicher Lage unverrückbar
stehenbleibt. Um ferner ein Heraustreten des Federbolzens beim Verstellen der Spindel zu ermöglichen, erhält sowohl der
Schieber 14, .als auch der Bügel 15 in Höhe
der Austrittsöffnung der Hülse 13 je eine Bohrung 17, deren Durchmesser etwas größer
gehalten ist, als der Durchmesser des Federbolzens 10 beträgt. Die Bohrung des
Schiebers deckt sich dann mit der Austrittsöffnung des Bolzens 10, wenn, der Schieber
hochgeschoben ist.
Die Wirkungsweise der Feststellvorrichtung ist wie folgt:
Soll eine Höhenverstellung des'Sitzes 3 vorgenommen
werden, so wird mittels des Knopfes 16 der. Schieber 14 nach, oben geschoben,
so daß der Federbolzen 10 durch die'Bohrungen
17 sichtbar wird. Hierauf wird, nachdem die Rasten 8 der Spindel 4 in Richtung
des Feststellgliedes gedreht sind, die Spindel etwas angehoben, wobei die Stützkugel a in
die Hülse 13 hineingedrückt wird und der Federbolzen 10 durch das Sicherungsglied 14
hindurchtritt. Die Spindel kann nun je nach Wunsch, gehoben oder gesenkt werden, bis die
Kugel wieder in eine der Höhe entsprechende Raste eintritt. Ist die Einstellung des Stuhles
vorgenommen, so wird durch die Verschiebung des Schiebers 14 nach unten eine weitere
ungewollte Verstellung der Spindel verhindert.
Die Bauart gemäß der Erfindung kann auch für einen Spindelstuhl Verwendung finden,
bei welchem keine Drehmöglichkeit des Stuhles gegeben ist.
Claims (2)
- Patentansprüche:i. Drehstuhl mit in der Höhe verstellbarem Sitz nach Patent 511 480 mit einem Feststellmittel, welches einen unerwünschten Austritt der Sperrkugel aus den Rasten der Stuhlspindel verhindert, dadurch gekennzeichnet, daß das Feststellmittel aus einem mit einer Öffnung (17) versehenen Schieber (15) besteht, der einen die Sperrung auf die Kugel übertragenden Zwischenteil, z. B. einen Federbolzen (10), verriegelt.
- 2. Drehstuhl nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß. der Führungskanal zur Aufnahme des Federbolzens in eine Hülse (13) verlegt ist, welche den Kanal bis zu einer zur Schieberführung geeigneten Außenfläche, z. B. eines Stuhlbeines, führt.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE536376T | 1930-03-20 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE536376C true DE536376C (de) | 1931-10-22 |
Family
ID=6557287
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1930536376D Expired DE536376C (de) | 1930-03-20 | 1930-03-20 | Drehstuhl mit in der Hoehe verstellbarem Sitz |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE536376C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US5243921A (en) * | 1991-08-28 | 1993-09-14 | Oliver Products Company | Adjustable table base |
-
1930
- 1930-03-20 DE DE1930536376D patent/DE536376C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US5243921A (en) * | 1991-08-28 | 1993-09-14 | Oliver Products Company | Adjustable table base |
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