DE53620C - Verfahren zur Rückverwandlung der durch den Strom erzeugten Wärme in elektrische Energie - Google Patents

Verfahren zur Rückverwandlung der durch den Strom erzeugten Wärme in elektrische Energie

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DE53620C
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H. GANTKE in Berlin S. 14, Neue Jacobstr. 19 II
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    • HELECTRICITY
    • H10SEMICONDUCTOR DEVICES; ELECTRIC SOLID-STATE DEVICES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H10NELECTRIC SOLID-STATE DEVICES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H10N10/00Thermoelectric devices comprising a junction of dissimilar materials, i.e. devices exhibiting Seebeck or Peltier effects
    • H10N10/10Thermoelectric devices comprising a junction of dissimilar materials, i.e. devices exhibiting Seebeck or Peltier effects operating with only the Peltier or Seebeck effects
    • H10N10/17Thermoelectric devices comprising a junction of dissimilar materials, i.e. devices exhibiting Seebeck or Peltier effects operating with only the Peltier or Seebeck effects characterised by the structure or configuration of the cell or thermocouple forming the device

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  • General Induction Heating (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die beiliegende Zeichnung veranschaulicht in schematischer Darstellung Vorrichtungen zur Umwandlung von Wechselströmen bezw. intermittirenden Strömen in Gleichstrom unter Vermeidung von Schleifstromschliefsen.
Fig. ι stellt einen Transformator dar, und zwar ist M der Eisenkern, P die erregende Wickelung, und S die erregte Wickelung, welche nur eine in sich selbst geschlossene Windung enthält und aus zwei sich berührenden, thermoelektrisch verschiedenen Leitern besteht. An diese letzteren schliefst sich bei ρ und η ein Thermostromkreis in der Weise an, dafs die erregte Wickelung S den Heifspol des thermoelektrischen Stromkreises bildet. Ein die Wickelung P durchfliefsender Wechselstrom bezw. intermittirender Strom erregt in der Wickelung S einen sehr niedrig gespannten Wechselstrom von hoher Stromstärke, welcher die Wickelung S stark erwärmt, wodurch in dem thermoelektrischen Stromkreis, dessen Heifspol die Wickelung S bildet, ein Gleichstrom entsteht.
In Fig. 2 ist der in Fig. ι als erregte Wickelung dargestellte Heifspol £ zur Ankerwickelung eines Wechselstromerzeugers ausgebildet. M stellt das Ankereisen dar (bezw. einen Feldmagnetpol bei denjenigen Maschinen, welche kein Eisen im Anker enthalten). Der in der Ankerwickelung 5 erzeugte, sehr niedrig gespannte Wechselstrom von hoher Stromstärke erwärmt die Ankerwickelung S, wodurch in dem thermoelektrischen Stromkreis, dessen Heifspol die Ankerwickelung S bildet, ein Gleichstrom entsteht.
Fig. 6 stellt eine Nebenform dar, bei welcher die Wickelung L (welche sowohl erregte Wickelung eines Transformators, Fig. i, als auch Ankerwickelung eines Stromerzeugers, Fig. 2, sein kann) nicht in sich geschlossen ist und auch nicht aus thermoelektrisch verschiedenen Leitern, sondern aus einem beliebigen Leiter besteht. Dagegen besteht der äufsere Schliefsungskreis S dieser Wickelung L aus zwei sich berührenden, thermoelektrisch verschiedenen Leitern, an welche sich bei ρ und η ein Thermostromkreis in der Weise anschliefst, dafs der äufsere Schliefsungskreis S den Heifspol des thermoelektrischen Stromkreises bildet.
Natürlich lassen sich auf einen Transformator bezw. auf ein Ankereisen auch mehrere Heifspole aufsetzen und beliebig schalten.
Um den Wechselstrom bezw. intermittirenden Strom möglichst vortheilhaft in Gleichstrom umzusetzen, ist nothwendig, dafs der Heifspol S, Fig. i, 2 und 6, bei möglichst geringer Metallmasse eine möglichst grofse Berührungsfläche zwischen den beiden thermoelektrisch verschiedenen Leitern besitze. Um dies Ziel zu erreichen, werden die beiden Leiter in vielen, aufserordentlich dünnen Schichten angeordnet, wie Fig. 3, 4 und 5 dies andeuten. Als elektrolytische Niederschläge lassen sich diese Schichten so überaus dünn herstellen, dafs man Heifspole von sehr grofser Berührungsfläche beider Leiter und dessenungeachtet nur geringer Metallmasse erhält.
Es sei schliefslich noch erwähnt, dafs Wärme auch durch die Magnetisirungsarbeit entwickelt wird, welche im Heifspol S, Fig. 1, 2 und 6, dann geleistet wird, wenn derselbe magnetisirbares Metall enthält.

Claims (2)

  1. Pate nt-An s p RÜ c he:
    Vorrichtung zur Rückverwandlung der durch den Strom erzeugten Wärme in elektrische Energie, bestehend in der Anordnung der einen Wickelung eines Transformators (bezw. des äufseren Schliefsungskreises dieser Wickelung), aus zwei sich berührenden, thermoelektrisch verschiedenen Leitern in Verbindung mit einem an diese letzteren angeschlossenen Thermostromkreis in der Weise, dafs die genannte Wickelung (bezw.
    der ä'ufsere Schliefsungskreis derselben) den Heifspol des thermoelektrischen Stromkreises bildet.
  2. 2. An Stelle der im Anspruch i. angegebenen Schaltung des Heifspoles als Wickelung eines Transformators (bezw. als äufseren Schliefsungskreis dieser Wickelung) die Anordnung des Heifspoles als Ankerwickelung eines Wechselstromerzeugers (bezw. als äufseren Schliefsungskreis dieser Ankerwickelung).
    Hierzu ι Blatt .Zeichnungen.
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