DE53620C - Verfahren zur Rückverwandlung der durch den Strom erzeugten Wärme in elektrische Energie - Google Patents
Verfahren zur Rückverwandlung der durch den Strom erzeugten Wärme in elektrische EnergieInfo
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- DE53620C DE53620C DENDAT53620D DE53620DA DE53620C DE 53620 C DE53620 C DE 53620C DE NDAT53620 D DENDAT53620 D DE NDAT53620D DE 53620D A DE53620D A DE 53620DA DE 53620 C DE53620 C DE 53620C
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- H10—SEMICONDUCTOR DEVICES; ELECTRIC SOLID-STATE DEVICES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- H10N—ELECTRIC SOLID-STATE DEVICES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- H10N10/00—Thermoelectric devices comprising a junction of dissimilar materials, i.e. devices exhibiting Seebeck or Peltier effects
- H10N10/10—Thermoelectric devices comprising a junction of dissimilar materials, i.e. devices exhibiting Seebeck or Peltier effects operating with only the Peltier or Seebeck effects
- H10N10/17—Thermoelectric devices comprising a junction of dissimilar materials, i.e. devices exhibiting Seebeck or Peltier effects operating with only the Peltier or Seebeck effects characterised by the structure or configuration of the cell or thermocouple forming the device
Landscapes
- General Induction Heating (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die beiliegende Zeichnung veranschaulicht in schematischer Darstellung Vorrichtungen zur
Umwandlung von Wechselströmen bezw. intermittirenden Strömen in Gleichstrom unter Vermeidung
von Schleifstromschliefsen.
Fig. ι stellt einen Transformator dar, und zwar ist M der Eisenkern, P die erregende
Wickelung, und S die erregte Wickelung, welche nur eine in sich selbst geschlossene
Windung enthält und aus zwei sich berührenden, thermoelektrisch verschiedenen Leitern
besteht. An diese letzteren schliefst sich bei ρ und η ein Thermostromkreis in der
Weise an, dafs die erregte Wickelung S den Heifspol des thermoelektrischen Stromkreises
bildet. Ein die Wickelung P durchfliefsender Wechselstrom bezw. intermittirender Strom erregt
in der Wickelung S einen sehr niedrig gespannten Wechselstrom von hoher Stromstärke,
welcher die Wickelung S stark erwärmt, wodurch in dem thermoelektrischen Stromkreis, dessen Heifspol die Wickelung S
bildet, ein Gleichstrom entsteht.
In Fig. 2 ist der in Fig. ι als erregte Wickelung
dargestellte Heifspol £ zur Ankerwickelung eines Wechselstromerzeugers ausgebildet.
M stellt das Ankereisen dar (bezw. einen Feldmagnetpol bei denjenigen Maschinen, welche
kein Eisen im Anker enthalten). Der in der Ankerwickelung 5 erzeugte, sehr niedrig gespannte
Wechselstrom von hoher Stromstärke erwärmt die Ankerwickelung S, wodurch in
dem thermoelektrischen Stromkreis, dessen Heifspol die Ankerwickelung S bildet, ein Gleichstrom
entsteht.
Fig. 6 stellt eine Nebenform dar, bei welcher die Wickelung L (welche sowohl erregte
Wickelung eines Transformators, Fig. i, als auch Ankerwickelung eines Stromerzeugers,
Fig. 2, sein kann) nicht in sich geschlossen ist und auch nicht aus thermoelektrisch verschiedenen
Leitern, sondern aus einem beliebigen Leiter besteht. Dagegen besteht der äufsere
Schliefsungskreis S dieser Wickelung L aus zwei sich berührenden, thermoelektrisch verschiedenen
Leitern, an welche sich bei ρ und η ein Thermostromkreis in der Weise anschliefst,
dafs der äufsere Schliefsungskreis S den Heifspol des thermoelektrischen Stromkreises bildet.
Natürlich lassen sich auf einen Transformator bezw. auf ein Ankereisen auch mehrere Heifspole
aufsetzen und beliebig schalten.
Um den Wechselstrom bezw. intermittirenden Strom möglichst vortheilhaft in Gleichstrom
umzusetzen, ist nothwendig, dafs der Heifspol S, Fig. i, 2 und 6, bei möglichst geringer
Metallmasse eine möglichst grofse Berührungsfläche zwischen den beiden thermoelektrisch
verschiedenen Leitern besitze. Um dies Ziel zu erreichen, werden die beiden Leiter in
vielen, aufserordentlich dünnen Schichten angeordnet, wie Fig. 3, 4 und 5 dies andeuten.
Als elektrolytische Niederschläge lassen sich diese Schichten so überaus dünn herstellen,
dafs man Heifspole von sehr grofser Berührungsfläche beider Leiter und dessenungeachtet
nur geringer Metallmasse erhält.
Es sei schliefslich noch erwähnt, dafs Wärme auch durch die Magnetisirungsarbeit entwickelt
wird, welche im Heifspol S, Fig. 1, 2 und 6, dann geleistet wird, wenn derselbe magnetisirbares
Metall enthält.
Claims (2)
- Pate nt-An s p RÜ c he:
Vorrichtung zur Rückverwandlung der durch den Strom erzeugten Wärme in elektrische Energie, bestehend in der Anordnung der einen Wickelung eines Transformators (bezw. des äufseren Schliefsungskreises dieser Wickelung), aus zwei sich berührenden, thermoelektrisch verschiedenen Leitern in Verbindung mit einem an diese letzteren angeschlossenen Thermostromkreis in der Weise, dafs die genannte Wickelung (bezw.der ä'ufsere Schliefsungskreis derselben) den Heifspol des thermoelektrischen Stromkreises bildet. - 2. An Stelle der im Anspruch i. angegebenen Schaltung des Heifspoles als Wickelung eines Transformators (bezw. als äufseren Schliefsungskreis dieser Wickelung) die Anordnung des Heifspoles als Ankerwickelung eines Wechselstromerzeugers (bezw. als äufseren Schliefsungskreis dieser Ankerwickelung).Hierzu ι Blatt .Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE53620C true DE53620C (de) |
Family
ID=328262
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT53620D Expired - Lifetime DE53620C (de) | Verfahren zur Rückverwandlung der durch den Strom erzeugten Wärme in elektrische Energie |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE53620C (de) |
-
0
- DE DENDAT53620D patent/DE53620C/de not_active Expired - Lifetime
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