DE535697C - Elastische Gelenkkupplung - Google Patents

Elastische Gelenkkupplung

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DE535697C
DE535697C DEB137126D DEB0137126D DE535697C DE 535697 C DE535697 C DE 535697C DE B137126 D DEB137126 D DE B137126D DE B0137126 D DEB0137126 D DE B0137126D DE 535697 C DE535697 C DE 535697C
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DE
Germany
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coupling
bolts
springs
elastic joint
hub
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DEB137126D
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16DCOUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
    • F16D3/00Yielding couplings, i.e. with means permitting movement between the connected parts during the drive
    • F16D3/50Yielding couplings, i.e. with means permitting movement between the connected parts during the drive with the coupling parts connected by one or more intermediate members
    • F16D3/56Yielding couplings, i.e. with means permitting movement between the connected parts during the drive with the coupling parts connected by one or more intermediate members comprising elastic metal lamellae, elastic rods, or the like, e.g. arranged radially or parallel to the axis, the members being shear-loaded collectively by the total load

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Pivots And Pivotal Connections (AREA)

Description

Die bei elastischen Transmissionskupplungen bekannten C-ähnlichen Blattfedern, die sich zwischen axialen Bolzen beider Kupplitngsteüe erstrecken, sind für Kupplungen mit axialen Wellenverschiebungen und mit Wellenneigungen, wie beispielsweise für Kraftwagenkardanwellen, nicht brauchbar, weil sie gegenüber Verkantungen oder Längsverschiebungen der beiden zu kuppelnden Wellen gegeneinander zu unnachgiebig sind und durch die hierbei auftretenden zusätzlichen Beanspruchungen die Randzonen der Blattfedern hoch überbeansprucht werden.
Kupplungen mit Zugschraubenfedern andererseits werden übermäßig sperrig. Auch Kupplungen mit auf Biegung beanspruchten, an beiden Enden eingespannten Drahtfedern gegenüber liegt ein Vorzug vor, weil, die Drähte an den Einspannstellen nicht hoch
ao überbeansprucht werden.
Die Erfindung schafft eine gedrängte und auch gegenüber Winkelverlagerungen und Längsverschiebungen der beiden zu kuppelnden Wellen gegeneinander nachgiebige elastische Kupplung, indem auf axial angebrachtem Bolzen einer Kupplungsnabe und eines Kupplungsgehäuses C-ähnliche Drahtfedern mit Augen ihrer Enden ohne Einspannung, also leicht beweglich, nebeneinander aufgereiht sind. Hierbei kann jede einzelne Feder voll die günstigste Federwirkung entfalten und dabei außerdem ohne übermäßige Beanspruchung einer Axialverschiebung und Winkelverlagerung der Wellen nachgeben, da
sich die Federn zwanglos gegeneinander verschieben und mit ihren je nur zwei Endaugen auf den Bolzen in die neue Schräglage einstellen können. Zugleich ergibt sich sehr gedrängter Bau, einfache Herstellung mit bloßen axial zu bohrenden Bolzenlöchern als wesentliche Bearbeitung und einfacher Zusammenbau oder Ausbau durch Einstecken und Herausziehen der Bolzen.
Eine vorteilhafte Ausgestaltung, die beispielsweise gleichzeitig als Ersatz für ein Kraftwagenkardangelenk benutzbar ist, ergibt sich unter Benutzung in ähnlicher Form bekannter kugelgelenkiger Vereinigung beider Kupplungsteile, indem die das Kupplungsgehäuse tragende Welle sich mit einem Kugelzapfen in die auf der anderen Welle sitzende Kupplungsnabe etwa bis zur Mittelebene der Federsätze hinein erstreckt und dort in einer zylinderförmigen Büchse gelagert ist, wobei dann zweckmäßig diese Lagerung als ölloslager ausgebildet sein kann. Diese unmittelbare Unterbringung des Kugelgelenkes in der Kupplungsnabe ergibt gedrängtesten widerstandsfähigenBau und durch dia gleichmäßige Verteilung der Auslenkung über sämtliche Federn bei Neigungen der Wellen gegeneinander eine für diese möglichst geringe Zusatzbeanspruchung; dabei fällt ein sonst neben der Kupplung erforderliches zusätzliches Lager fort und bei Anwendung einer ölloslagerung auch die Wartungsnotwendigkeit. Hiermit ergibt sich insbesondere für starke neuzeitliche Kraftwagen, wo die sonst
üblichen Kardangelenke zu vielfachen Unzuträglichkeiten führen, eine wesentliche Erhöhung der Betriebssicherheit.
Die Zeichnung veranschaulicht die Erfindung an einem Ausführungsbeispiel, und zwar zeigt
Abb. ι einen Längsschnitt,
Abb. 2 eine Axialansicht.
Von den zu kuppelnden Wellen ι und 2 ίο trägt die erste ein Kupplungsgehäuse 3 und die zweite eine Kupplungsnabe 4. Die erste Welle reicht mit einem Kugelzapfen 5 bis in die Mitte der Kupplungsnabe 4 und ist in dieser mittels einer innen zylindrischen Büchse 6 aus beispielsweise graphithaltigem oder sonstwie ohne Schmierung lauffähigem Stoff gelagert; für die geringe Verdrehung und Winkelneigungen der Wellen gegeneinander hat eine derartige Lagerung reichliche Betriebsdauer und ist nach erfolgter Abnutzung durch Einziehen einer neuen Büchse leicht wieder instand zu setzen.
Im Kupplungsgehäuse 3 sind'von seiner geschlossenen Seite her Bolzen 7 eingesetzt, und in der Kupplungsnabe 4 sind von der entgegengesetzten Seite her Bolzen 8 eingesetzt. Federn 9 C-ähnlicher Gestalt aus Draht sind mit ihren Endaugen auf diesen Bolzen 7, 8 in schräger Gesamtlage nebeneinander aufgereiht, und Blechbänder 10, die an einigen Federn, etwa an den Endfedern, durch Anpressung festgelegt sein können, vereinigen sämtliche Federn zu locker zusammenhängend aufbewahrbaren und leicht einsetzbaren Federsätzen. Üblicherweise werden die Fedem sämtlich in gleichgerichteter tangentialer Schräglage eingebaut und ergeben dabei engste Zusammendrängung und Raumausnutzung. Für Sonderfälle ist es .möglich, die Federsätze abwechselnd in entgegengesetzter Schräglage einzubauen.

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Elastische Gelenkkupplung mit C-ähnlichen Drahtfedern zwischen axial gerichteten Bolzen der Antriebs- und der getriebenen Welle, insbesondere für unstarr gelagerte Wellen, dadurch gekennzeichnet, daß die C-ähnJich gebogenen Drahtfedern mit Augen ihrer Enden ohne Einspannung·, also leicht beweglich, nebeneinander auf den axial gerichteten Bolzen eines Kupplungsgehäuses und einer Kupplungsnabe aufgereiht sind.
2. Gelenkkupplung nach Anspruch 1 mit kugelgelenkiger Vereinigung beider
' Kupplungsteile, dadurch gekennzeichnet, .daß die. das Kupplungsgehäuse tragende Welle sich mit einem Kugelzapfen in die Kupplungsnabe etwa bis zur Mittelebene der Federsätze hinein erstreckt und in einer zylinderförmigen Büchse gelagert ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEB137126D 1928-04-27 1928-04-27 Elastische Gelenkkupplung Expired DE535697C (de)

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DE (1) DE535697C (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2561117A (en) * 1947-11-06 1951-07-17 James F Hoffer Flexible drive coupling
DE1044637B (de) * 1954-03-30 1958-11-20 Hermann Happ Zweiteilige, zwischen zwei Wellengelenken einer Kardanwelle eingebaute drehelastische Wellenverbindung, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge
DE1157440B (de) * 1957-05-02 1963-11-14 Lemfoerder Metallwarengesellsc Elastische Wellenkupplung

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2561117A (en) * 1947-11-06 1951-07-17 James F Hoffer Flexible drive coupling
DE1044637B (de) * 1954-03-30 1958-11-20 Hermann Happ Zweiteilige, zwischen zwei Wellengelenken einer Kardanwelle eingebaute drehelastische Wellenverbindung, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge
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