DE535282C - Einspritzduese zum Berieseln von Gasabgangsrohren bei Entgasungsraeumen - Google Patents

Einspritzduese zum Berieseln von Gasabgangsrohren bei Entgasungsraeumen

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DE535282C
DE535282C DE1930535282D DE535282DD DE535282C DE 535282 C DE535282 C DE 535282C DE 1930535282 D DE1930535282 D DE 1930535282D DE 535282D D DE535282D D DE 535282DD DE 535282 C DE535282 C DE 535282C
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    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10BDESTRUCTIVE DISTILLATION OF CARBONACEOUS MATERIALS FOR PRODUCTION OF GAS, COKE, TAR, OR SIMILAR MATERIALS
    • C10B27/00Arrangements for withdrawal of the distillation gases
    • C10B27/06Conduit details, e.g. valves
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10KPURIFYING OR MODIFYING THE CHEMICAL COMPOSITION OF COMBUSTIBLE GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE
    • C10K1/00Purifying combustible gases containing carbon monoxide
    • C10K1/04Purifying combustible gases containing carbon monoxide by cooling to condense non-gaseous materials

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Description

  • Einspritzdüse zum Berieseln von Gasabgangsrohren bei Entgasungsräumen Die Abgangsrohre, welche die Destillationsgase aus den Entgasungsräumen, wie Kammern oder Retorten, abführen, werden allgemein durch schwaches Ammoniakwasser berieselt, um ein Inkrustieren und allmähliches Zuwachsen der heiß werdenden Rohre zu verhindern.
  • Die Berieselung erfolgt durch verschiedene bekannte Vorrichtungen, und zwar teils .durch Streudüsen, die den Destillationsgasen im Gasabgangsrohre im Gegenstromprinzip dauernd _ einen feinen Wasserschleier entgegensetzen, und teils durch Schlitzdüsen, bei denen das Berieselungswasser in horizontaler Richtung aus dem Schlitz herausgepreßt wird jund im Gleichstromprinzip die Destillationsgase anfeuchtet. Beide Düsenarten ragen mit ihren Mündungsöffnungen bis in die Mitte der Gasabgangsrohre und sind daher sehr leicht Beschädigungen beim Befahren der Rohre durch Eisenstangen oder Kratzer ausgesetzt. Ferner ist bei diesen beiden Düsenarten Bedingung, daß das Ammoniakberieselungswasser vollkommen frei von Teerteilchen ist, wofür besondere Reinigungsapparate erforderlich sind, da sich die kleinen öffnungen der Streudüse bzw. der horizontal liegende Schlitz der Schlitzdüse leicht verstopfen und durch die nachfolgende Erhärtung der Teerpartikelchen zusetzen.
  • Zum Reinigen dieser Düsen müssen die Apparate erst ausgebaut und dann die Düsen abgeschraubt werden, eine Arbeit, die nicht von jedermann vorgenommen werden kann und die viel Zeit und Arbeitslohn beansprucht, ungeachtet dessen, daß-man immer noch nicht die Gewißheit hat, daß die Düsen auch wirklich, besonders des Nachts, gereinigt worden sind. Die Folge ist dann, daß die Abgangsrohre inkrustieren ; und ausgebrannt werden müssen, was wiederum nicht ohne Gas- und Unterfeuerungsverluste sowie besondere Lohnaufwendungen geschehen kann.
  • Bei einer anderen bekannten Berieselungsvorrichtung, die aus einem zylindrischen, vorn sich zu einer öffnung verjüngenden Hohlkörper besteht, aus der das Berieselungswasser unter Druck herausspritzt, hat man die Möglichkeit, nach Abstellen des Berieselungswassers und öffnen eines Probierhahnes, der mit der Düsenöffnung in einer Achse liegt, durch die öffnung des Kükens hindurch .einen Reinigungsstab mit vorn angebrachter Spitze in das Innere des Apparats einzuführen und damit durch die Düsenöffnung zum Reinigen derselben zu stoßen.
  • Bei dieser ..Vorrichtung besteht wohl die Möglichkeit eines Reinigens der Düsenöffnung, aber nur nach Abstellen des Berieselungswassers, was sich insofern ungünstig aus. wirkt, .als dann die Düse infolge der heißen Rohr wände der Gasabgangsrohre trocken wird und die durch die .5pitze des Reinigungsstabes abgestoßenen Unreinigkeiten nicht sofort fortgespült werden können, sondern zum Teil in den Düsenkörper wieder zurückfallen. Ferner ist die Düsenöffnung nicht leicht auswechselbar, die Durchflußmenge nicht regulierbar, beim öffnen des Hahnes während des Betriebes wird Luft eingesaugt, und außerdem ist das Reinigen umständlich und zeitraubend, zumal der Reinigungsstab, nicht als fest mit dem Apparat verbunden, immer erst eingeführt werden muß.
  • Dahingegen stellt der Erfindungsgegenstand eine neue-- und verbesserte, leistungsfähige Einspritzdüse dar, die folgende Vorteile bietet: Teerteilchen im Ammoniakwasser wirken nicht störend auf die Düsenöffnung der Einspritzdüse, ein Vorschalten besonderer keinigungsapparate ist nicht erforderlich, ,ein Auseinandernehmen zum @etwaigen Reinigen der Düsenöffnung ist überflüssig, der Apparat ragt nicht in das Gasabgangsrohr hinein, eine Beschädigung beim Befahren der Rohre mittels Eisenstangen oder Kratzer ist nicht möglich.
  • Das Berieselungswasser wird der Einspritzdüse durch eine jederzeit auswechselbare Düse, bestehend ,aus einer einfachen Blende mit runder Bohrung in der Mitte, regulierbar durch einen Dorn mit konischer Spitze, die gleichzeitig in bekannter Weise zum Reinigen der Düsenöffnung dient, zugeführt. Der Dorn bildet mit dem Apparat ein Ganzes, ist gegen unbefugtes Herausziehen durch einen Anschlag im Innern gesichert und jederzeit, auch nachts im Dunkeln, leicht bedienbar sowie in jeder gewünschten Höhe feststellbar.
  • Das Berieselungswasser spritzt nicht durch die Düsenöffnung, die hier als Reguliervorrichtung in Hinsicht auf die durchgehende Wassermenge gedacht ist, direkt in das zu berieselnde Gasrohr, sondern prallt zunächst auf ein im unteren Teil der Vorrichtung schräg eingebautes und besonders ausgebildetes Prallblech, um nunmehr dem durchströmenden Gase einen Wasserschleier in Form eines fächerförmigen Strahles entgegenzusetzen.
  • Ein Versagen der Berieselung bei dieser Einspritzdüse ist wegen der sicheren Arbeitsweise der Düse, die keiner besonderen B,#a.ufsichtigung bedarf, ausgeschlossen, wodurch die Gewißheit gegeben ist, daß die Gasabgangsrohre und das durchgehende Destillationsgas wirklich feucht gehalten und Inkrustierungen in den Rohren vermieden werden.
  • Auf der Zeichnung ist eine gemäß der Erfindung ausgebildete Berieselungsvorrichtung beispielsweise dargestellt.
  • Abb. r zeigt einen senkrechten Längsschnitt durch die Einspritzdüse zum Einblick in das Innere.
  • Abb.2 zeigt einen Querschnitt durch den unteren Teil der Einspritzdüse, um die Form des PraUbleches zu zeigen.
  • Abb.3 zeigt die eingebaute Spritzdüse in dem Gasabgangsrohr eines Entgasungsraumes zur Kenntlichmachung der Arbeitsweise.
  • Das Ammoniakwasser tritt unter Druck bei a in das Innere b des gußeisernen Körpers c ein, wird durch die regulierbare Düsenöffnung d der auswechselbaren Blendscheibe g gepreßt, prallt auf das schrägliegende Prall- bzw. Verteilungsblech f, verteilt sich und spritzt durch den Schlitz g schräg in breitem fächerförmigem Strahle in das Ausgangsrohr p.
  • Das Prallblech f liegt unter einem bestimmten Winkel zur Wandung des Einschraubendstückes e, ragt mit seiner Spitze um Prallblechstärke unter der Unterkante des Einschraubendstückes e heraus und hat eine bestimmte Form (Abb.2) zur Bildung des Schlitzes g.
  • Diese drei besonderen Kennzeichen dienen dazu, um dem austretenden Wasser eine schräge Richtung (Abb. 3) zu geben, dasselbe frei und ohne Widerstand unter .e hindurch herauszuleiten und den Strahl breit und fächerförmig austreten zu lassen.
  • Zum Regulieren der Durchfllußmenge dient der Dorn h, der oben zum bequemen Handhaben einen Griff i hat und am unteren Ende h spitzkonisch zugeht. Zur Kenntlichmachung der Höchststellung, zum Zeichen, daß die Düsenöffnung d voll auf ist und ferner als Sicherung, damit der Dorn nicht unbefugter Weise herausgezogen werden kann, dient der AnschIagstiftl. Der Dorn geht durch die Stopfbüchse m, welche so angezogen wird, daß der Dorn in jeder gewünschten Stellung stehenbleibt, so daß man je nach Bedarf auch die Durchflußmenge des Berieselungswassers durch die Düsenöffnung d beliebig regulieren und beim vollständigen Herunterdrücken sogar sofort, falls erforderlich, die Berieselung abstellen kann; hierbei wirkt das spitzkonische Ende h .als Ventilkegel. Um die Düsenöffnung d immer rein zu halten, führt man den Dorn h einige Male auf und ab, wobei das spitze Ende k durch die Düsenöffnung hindurchfährt und dieselbe in einigen Sekunden und ohne daß ein besonderes Können dazu erforderlich ist, in bekannter Weise von etwaigen Ansätzen reinigt.
  • Je nach Menge des erforderlichen Berieselungswassers kann man durch leichtes Auswechseln der Blendscheibe g eine größere oder kleinere Düsenöffnung -einbauen.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: r. Einspritzdüse zum Berieseln von Gas-,abgangsrohren bei Entgasungsräumen mit Ammoniakwasser, dadurch gekennzeichnet, daß dieselbe im Gehäuseinnern aus einer auswechselbaren Blende mit runder, regulierbarer Düsenöffnung, einem von außen zu bedienenden, unten spitzkonischen und durch einen Anschlagstift festgehaltenen, daher nicht herausziehbaren Dorn und einem ,am unteren Teil unter besonderem Winkel schräg eingebauten Prall- bzw. Verteilungsblech von besonders ausgebildeter Form besteht, das durch diese Formbildung einen Schlitz zum Austritt des Ammoniakwassers frei läßt.
  2. 2. Einspritzdüse nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß die untere Begrenzeng des nach unten geneigt eingebauten Prallbleches (f) eine Prallblechstärke unter der Unterkante des Einspritzkörpers liegt und daß das Prallblech (f) eine bestimmte Form (Abb.2) hat, wodurch der Schlitz (g) gebildet wird.
DE1930535282D 1930-11-12 1930-11-12 Einspritzduese zum Berieseln von Gasabgangsrohren bei Entgasungsraeumen Expired DE535282C (de)

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DE (1) DE535282C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE744440C (de) * 1940-01-16 1944-01-15 Otto & Co Gmbh Dr C Gasabsaugvorrichtung fuer Koksoefen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE744440C (de) * 1940-01-16 1944-01-15 Otto & Co Gmbh Dr C Gasabsaugvorrichtung fuer Koksoefen

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