DE534833C - Luftgekuehlte, geschlossene Metalldampflampe - Google Patents
Luftgekuehlte, geschlossene MetalldampflampeInfo
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Description
- Luftgekühlte, geschlossene getalldampflampe Die Erfindung betrifft eine luftgekühlte, geschlossene Metalldampflampe für Kipp-oder Induktionszündung mit aufrecht stehender Trennwand, -wie sie in den Patenten 486 127 und 49i 994 beschrieben ist, und bezweckt, diese Lampe auch für hohe Dauerbelastungen brauchbar zu machen, ohne die bisher erforderliche intensive Kühlung mit Flüssigkeiten oder künstlichen Luftströmen.
- Erfindungsgemäß erzielt man eine vergrößerte Wärmeabgabe und mithin auch eine erhöhte Belastbarkeit des Brenners dadurch, daß man jenen Teil der Lampenhülle, welcher dem hauptsächlichen Strahlungs- oder Wärmedurchgang unterworfen ist, in vorliegendem Falle also den zylindrischen Teil, dünner macht als den übrigen Teil, insbesondere die Spitze und den Boden sowie die übrigen im Innern befindlichen Lampenteile, z. B. die Scheidewand.
- Versuche haben .ergeben, daß der zylindrische Teil vorteilhaft eine Wandstärke von höchstens etwa 1,2 mm aufweist. Bei Wechselstromlampen der obengenannten Art wird erfindungsgemäß die Wandung des Kathodenpolgefäßes dünner gemacht als jene der Anodenpolgefäße, weil die an der Kathode entwickelte Wärmemenge wesentlich größer ist als jene Wärmemenge, die in einer der beiden Anodenpolgefäße entwickelt wird. Aus diesem Grunde empfiehlt es sich auch, die Unterteilung der Lampenhülle durch die Scheidewände derart vorzunehmen, daß die Außenfläche des Kathodenpolgefäßes größer ist als jene eines der Anodenpolgefäße. Die Vorteile der neuen Lampe bestehen"in der erhöhten Belastbarkeit bei gleichen Abmessungen oder m i' wesentlichen- Verringerung der Abmessungen und mithin. auch der erforderlichen Quarzmenge bei gleicher Belastung und in einer bedeutenden Erhöhung der Lichtdurchlässigkeit, insbesondere im ultravioletten Teil. Dadurch, daß das obere und -untere Ende der Lampenhülle eine größere Wandstärke hat als der zylindrische Teil, wird beim Transport und auch beinx Gebrauch die Gefahr eines Bruches durch das lediglich auf diese Hüllenteile aufschlagende Quecksilber vermieden.- - Dadurch, daß die Scheidewand im Innern der Leuchtrohrhülle stärker gemacht wird als der damit verschmolzene zylindrische Hüllenteil, wird eine erhebliche Versteifung jenes dünneren Hüllenteiles erzielt.
- Bei der Wechselstromlampe mit symmetrischer Unterteilung des Leuchtrohres -nebst Polgefäßen durch zwei sich nicht berührende, mehr oder weniger parallel verlaufende ebene Scheidewände wird zweckmäßig die Kathode nicht in die Mitte verlegt, sondern an eine der Außenseiten.
- In der -Zeichnung ist eine Gleichstromlampe gemäß der Erfindung veranschaulicht, und zwar zeigt Fig. i einen Längsschnitt und Fig. 2 einen Querschnitt nach Linie 1-I von Fig. i.
- a -bezeichnet den dünmvandigen zylindrischen Teil des Leuchtrohres, b die dickwandigere Spitze, c den ebenfalls dickwandigeren Bodenteil, d die gleichfalls dick wandigere Scheidewand mit aufgelegtem Wolframdraht, e die beiden mit dem Bodenteil verschmolzenen Quarzhüllen für die Stromzuführungen, welche bei f zweckmäßig durch eine Quarzbrücke verbunden sind. _ g bezeichnet .eine an der Scheidewand, etwa' in der Höhe des Betriebsniveaus des kathodischen Quecksilbers, angeordnete Quarznase; welche zur Beruhigung des Lichtbogens dient, um das Flackern zu verringern.. .An Stelle dieser Quarznase können auch zwei dicht nebeneinander angeordnet sein.
- Für einen Vergleichsversuch wurden eine Lampe der üblichen Ausbildung und .eine Lampe gemäß der Erfindung hergestellt und im Dauerversuch ohne künstliche Kühlung derart betrieben, daß beide Lampen maximal mit etwa -2do Watt bei einer Klemmspannung von etwa 140 Volt brannten. Die normale Lampe zeigte einen Außendurchmesser von 2o mm, eine Länge der zylindrischen Lampenhülle von 67 mm und eine Wandstärke von i bis i,3 mm sowie ein Quarzgewicht von 40 g, während bei der- Lampe gemäß der Erfindung der Außendurchmesser auf 16,8 mm, die Länge der zylindrischen Lampenhülle auf 57 min, die Wandstärke auf o,5 bis o,6 mm und das Quarzgewicht auf 17 g verringert werden konnte.
- Beide Lampen waren an den Polgefäßen mit Lüftkühlfiügeln versehen.
Claims (4)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Luftgekühlte, geschlossene Metalldampflampe für Kipp- oder Induktionszündung mit aufrecht stehender Trennwand nach Patenten 486 127 und 491 994 für höhere Belastungen, -dadurch gekennzeichnet, daß die Spitze und der Boden der Lampenhülle eine dickere Wandstärke haben als der zylindrische Teil.
- 2. Lampe nach Anspruch i, dadurcn gekennzeichnet, daß der zylindrische Teil der Lampeiihülleeine Wandstärke von 'höchstens etwa 1,2 mm hat.
- 3. Lampe nach Anspruch i und 2 für Wechselstrom, dadurch gekennzeichnet, daß die Wandung des Kathodenpolgefäßes dünner ist als jene. des Anodenpolgefäßes.
- 4. Lampe nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die mit der Lampenhülle verschmolzenen Scheidewände dicker als der zylindrische Hüllenteil sind.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE534833T | 1930-05-31 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE534833C true DE534833C (de) | 1931-10-05 |
Family
ID=6556623
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1930534833D Expired DE534833C (de) | 1930-05-31 | 1930-05-31 | Luftgekuehlte, geschlossene Metalldampflampe |
Country Status (1)
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|---|---|
| DE (1) | DE534833C (de) |
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1930
- 1930-05-31 DE DE1930534833D patent/DE534833C/de not_active Expired
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