DE534652C - Streckenblock mit Zugbeeinflussungseinrichtung - Google Patents
Streckenblock mit ZugbeeinflussungseinrichtungInfo
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- DE534652C DE534652C DE1930534652D DE534652DD DE534652C DE 534652 C DE534652 C DE 534652C DE 1930534652 D DE1930534652 D DE 1930534652D DE 534652D D DE534652D D DE 534652DD DE 534652 C DE534652 C DE 534652C
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B61—RAILWAYS
- B61L—GUIDING RAILWAY TRAFFIC; ENSURING THE SAFETY OF RAILWAY TRAFFIC
- B61L3/00—Devices along the route for controlling devices on the vehicle or train, e.g. to release brake or to operate a warning signal
- B61L3/16—Continuous control along the route
- B61L3/22—Continuous control along the route using magnetic or electrostatic induction; using electromagnetic radiation
- B61L3/221—Continuous control along the route using magnetic or electrostatic induction; using electromagnetic radiation using track circuits
- B61L3/222—Arrangements on the track only
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- Mechanical Engineering (AREA)
- Train Traffic Observation, Control, And Security (AREA)
Description
DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM
30. SEPTEMBER 1931
30. SEPTEMBER 1931
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 2Oi GRUPPE
Zusatz· zum Patent 533
Patentiert im Deutschen Reiche vom 23. April 1930 ab Das Hauptpatent hat angefangen anr 16. Januar 1930.
In dem Patent 533 346 ist ein Streckenblock mit einer Zugbeemnussungseinrichtung be^
schrieben, wobei der in den Schienen vor der ersten Achse des Zuges fließende Blockstrom
induktiv auf den Zug übertragen wird. Hierbei war die Einrichtung so getroffen, daß die Speisung
der einzelnen isolierten Gleisabschnitte je nach der gewünschten Beeinflussung wahlweise
von dem einen oder anderen Ende des Abschnittes aus erfolgt. Zu diesem Zweck war am
Anfang jedes Abschnittes eine besondere Primär- und Sekundärwicklung für die Führung des
Stromes in der einen oder anderen Richtung vorgesehen oder aber eine entsprechende gemeinsame
Wicklung mit Mittenanzapfung.
Gemäß der vorliegenden Erfindung kann man nun eine weitere Vereinfachung dadurch erzielen,
daß man an Stelle zweier besonderer Wicklungen eine einzige Wicklung verwendet,
die je nach der Stromführung als Primär- oder Sekundärwicklung zur Wirkung kommt und
wobei die Stromführung durch entsprechende Anordnung der an den Schaltrelais befindlichen
Kontakte bewirkt wird. In diesem Fall ist man nun ferner in der Lage, eine größere Ersparnis
an Leitungen zu erzielen, da man jetzt als Rückleitung für den die genannte Wicklung durchfließenden
Strom eine der Schienen verwenden kann.
Der Erfindungsgegenstand ist in den Abb. 1 3« und 2 näher erläutert. In Abb. 1 ist ein Blockabschnitt
A mit dem Sicherungsabschnitt C dargestellt, der aus den isolierten Strecken 34,
35 bzw. 32, 33 besteht.
14 ist ein Transformator, der über einen Umschaltkontakt
12 entweder den Transformator 17 oder den Transformator 16 speist, so daß die
Schienen 32, 33 entweder vom Transformator 17 oder vom Transformator 16 aus gespeist werden.
Der Kontakt 12 befindet sich am Signalrelais 1
der in der Fahrtrichtung vorausliegenden Blockstrecke. Ein zweiter Kontakt 13 an demselben
Relais dient dazu, jeweils die Hintereinanderschaltung
der Primärwicklung des Transformators 22 mit der entsprechenden Sekundär- wicklung des erstgenannten Kreises zu bewirken.
Bei der gezeichneten Kontaktlage fließt der Strom von der Sekundärwicklung 2 des Transformators
14 über Leitung 5 zur Primärwicklung des Transformators 16 und über Leitung 6
zum Transformator 14 zurück. Der vom Transformator 16 über die Schienen 32, 33 geschickte
*) Von dem Patentsucher ist als der Erfinder angegeben worden:
Dipl.-Ing. Karl Lüddecke in Berlin-Siemensstadt.
Strom gelangt über den Transformator 17, Leitung 8, Kontakt 13, Leitung 9, Primärwicklung
des Transformators 22 und die Leitungen 10 und 7 zurück zum Transformator 17. Bei abgefallenem.
Relais 1, wenn die Kontakte 12, 13 die entgegengesetzte Lage einnehmen, wird vom
Transformator 14 der Transformator 17 gespeist, und der Transformator 16 ist dann im Sekundärkreis
mit der Primärwicklung des Transformators 22 hintereinandergeschaltet.
Abb. 2 zeigt als Beispiel, wie man zwecks Ersparnis von Leitungen eine der Schienen als
Rückleitung verwenden kann. Hierbei ist die Primärwicklung 4 des Transformators 22 durch
eine Leitung 10 an die Schiene 32 angeschlossen, so daß also der bisherige Knotenpunkt 100 der
Leitungen 6, 7 und 10 an die Schiene verlegt ist. Dementsprechend ist auch die Primärwicklung
des Transformators 16 ihrerseits an die Schiene 32 angeschlossen.
Durch die Leitung des Stromes in den Schienen 32, 33 in der einen oder anderen Richtung
wird bekanntlich erzielt, daß bei einem auf dem Gleis befindlichen Fahrzeug 42, welches vorn
zwei Empfangsspulen 40 und 41 für den Beeinflussungsstrom
besitzt, eine Beeinflussung nur zustande kommt, wenn der Strom über den
Transformator 16 an die Schienen gelangt, dagegen nicht, wenn die Strecke vom Transformator
17 aus gespeist wird.
Claims (2)
1. Streckenblock mit Zugbeeinflussungseinrichtung nach Patent 533 346, wobei der
in den Schienen vor der ersten Achse des Zuges fließende Blockstrom induktiv auf den
Zug übertragen wird und wobei die Speisung der einzelnen isolierten Gleisabschnitte je
nach der gewünschten Beeinflussung wahlweise von dem einen oder anderen Ende des
Abschnittes aus erfolgt, dadurch gekennzeichnet, daß die Speisung der Schutzstrecke
(32, 33) anstatt von zwei besonderen Transformatorwicklungen, die abwechselnd als
Primär- oder Sekundärwicklung zur Wirkung kommen, von einer einzigen Wicklung (2) aus
erfolgt, wobei die Stromführung zu den Blockabschnitten durch entsprechende Anordnung
-der an den Schaltrelais (1 bzw. 3) befindlichen Kontakte (12, 13) bewirkt wird.
2. Streckenblock mit Zugbeeinflussungseinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß als Rückleitung für die die Schienen mit Strom versorgenden Transformatoren (16, 17) eine der Schienen (32)
selbst verwendet wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE534652T | 1930-04-23 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE534652C true DE534652C (de) | 1931-09-30 |
Family
ID=6556558
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1930534652D Expired DE534652C (de) | 1930-04-23 | 1930-04-23 | Streckenblock mit Zugbeeinflussungseinrichtung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE534652C (de) |
-
1930
- 1930-04-23 DE DE1930534652D patent/DE534652C/de not_active Expired
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