DE534529C - Verfahren zur Herstellung von Staerke aus Mais - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Staerke aus Mais

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DE534529C
DE534529C DEB145631D DEB0145631D DE534529C DE 534529 C DE534529 C DE 534529C DE B145631 D DEB145631 D DE B145631D DE B0145631 D DEB0145631 D DE B0145631D DE 534529 C DE534529 C DE 534529C
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C08ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
    • C08BPOLYSACCHARIDES; DERIVATIVES THEREOF
    • C08B30/00Preparation of starch, degraded or non-chemically modified starch, amylose, or amylopectin
    • C08B30/04Extraction or purification
    • C08B30/042Extraction or purification from cereals or grains
    • C08B30/044Extraction or purification from cereals or grains from corn or maize

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Description

  • Verfahren zur Herstellung von Stärke aus Mais Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von Stärke in an sich bekannter Weise aus Mais. Es ist allgemein bekannt, daß bei der Behandlung von Mais nach den üblichen Methoden ein Verlust von ungefähr einem vierzigstel Teil des Maises beim. Einweichungsprozeß entsteht. Dieser Verlust kann durch Verdampfung der Einweichflüssigkeiten wieder ausgeglichen werden. Es entsteht aber ein weiterer Verlust von einem Fünfzigstel bis einem Fünfundzwanzigstel des ursprünglichen Maises während des Naßmahlprozesses, des Entkeimens, des Waschens des Kornes, des Waschens der getrennten Stärke und des Kornmehles mit alkalischem und frischem Wasser. Infolge des großen Volumens der Flüssigkeiten und ihres geringen Gehaltes an wertvollen festen Bestandteilen ist es bisher nicht möglich gewesen, diesen Verlust gewerblich wieder einzuholen. Es ist allgemein in der Maisindustrie üblich gewesen, manche der Waschwässer dem Prozeß wieder zuzuführen. So z. B. werden bei der Verwendung des Keimwaschwassers und des Waschwassers der feinen Siebe diese Flüssigkeiten der Entkeimungsmaschine wieder zugeführt. Aber in manchen Fällen war dies bei anderen Flüssigkeiten nicht möglich, da das Entstehen von wilden Hefen ein Verschlammen der Siebe und das rasche Entstehen von fäulniserregenden Organismen ein Verschmutzen der entstehenden Kleber und Stärken verursacht.
  • Die übliche fabrikatorische Behandlung des Maises besteht im wesentlichen darin, daß man den Mais entweder in eine schwache wäßrige Lösung von Schwefeldioxyd oder in eine mehr oder weniger reine Kultur von Milchsäurebakterien einweicht.
  • In manchen Fällen wird das Einweich-oder Quellwasser von einer Verfahrensstufe für die nächste Stufe usw. verwendet. Hierbei erhält man eine konzentriertere Flüssigkeit, die bei geringen Kosten verdampft werden kann und die Gewinnung der löslichen Bestandteile ermöglicht.
  • Der von Flüssigkeit freie Mais wird nun einer Entkeimungsplattenmühle zugeführt, die das Korn bricht und die Keime trennt. Diese Mühle wird entweder mit Frischwasser oder mit Wasser gespeist, das aus der Keimwaschanlage gewonnen wird. Der Keim wird durch Schwemmen in einer Stärkesuspension entfernt, die dem Prozeß von den Steinmühlen oder Tischen wieder zugeführt worden ist. In dem Keimseparator schwimmt der Keim in einer Stärkesuspension mit einem solchen spezifischen Gewicht, daß der ölführende Keim oder Embryo schwimmt, während der stärkeführende Endosperm und die Schalen auf den Boden sinken und durch eine Fördervorrichtung entfernt werden. Diese werden nach den Steinmühlen geleitet, die alle stärkeführenden Zellen, die vorher durch den Weichprozeß geschwächt sind, brechen und die Stärke frei machen. Das entstehende Cremeprodukt geht über grobe Siebe, auf denen es gewaschen wird, und von da zu feinen Sieben, auf denen alle Faserrückstände entfernt werden.
  • Die Stärkeflüssigkeit, die im wesentlichen aus Stärke, aufgelöster Zellwand und Protoplasma, Mineralsalzen, die dem Korn anhaften, und Schwefeldioxyd mit seinen Oxydations- und vielleicht auch Reduktionsprodukten besteht, geht nun zu den Tischen, auf denen die meiste Stärke niedergeschlagen wird, während ein Teil, gemischt in dem sogenannten Kleber, abgeführt wird. Die Kleberflüssigkeiten läßt man zur Gewinnung des proteinführenden Materials sich absetzen, das nach der Mischung mit den Rückständen, die auf den Sieben verbleiben, zur Herstellung von Klebermehl benutzt wird.
  • Die rohe Stärke wird von den Tischen in Fässer geführt, wo sie mit einer Lösung kaustischer Soda von ungefähr einem Zehntel Normalstärke umgerührt wird.
  • Die Stärke setzt sich ab, worauf das Wasser und die klebrige Oberfläche entfernt werden. Sie wird mit Frischwasser gerührt; man läßt sie sich wieder absetzen und das Wasser abfließen. Dieses Waschen wird wiederholt. Schließlich wird die Stärke mit Frischwasser gerührt, auf das erforderliche Maß neutralisiert, dann entweder filtriert oder in mit Stoff beschlagene gelochte Kästen gegossen und getrocknet.
  • Dies ist im wesentlichen das bisher übliche Herstellungsverfahren. Die Masse hat hinter der Entkeimungsmühle einen pH-Wert von ungefähr 3,5. Dieser wird bisweilen vergrößert durch den Zusatz von Frischwasser in verschiedenen Stufen und auch manchmal durch Oxydation der schwefligen Säure zu Schwefelsäure verringert.
  • Bisher ist aber keine Untersuchung des Einflusses der Entstehung der fäulniserregenden Bakterien auf den pH-Wert und die Temperatur der Flüssigkeit versucht worden.
  • Es ist zwar schon vorgeschlagen worden, bei der Herstellung von Stärke das in dem Prozeß verwendete Wasser zu sterilisieren, so daß dieses Wasser dann dem Arbeitsprozeß wieder zugeführt werden kann. Weiter ist für einen ähnlichen Zweck vorgeschlagen worden, einen gewissen Wassergleichgewichtszustand in dem ganzen System aufrechtzuerhalten. Es ist auch bekannt, daß Bakterien durch Regelung der Wasserstoffionenkonzentration innerhalb gewisser Grenzen bei 37' C getötet werden.
  • Demgegenüber besteht das Wesen der Erfindung darin, während des Herstellungsprozesses von Stärke aus Mais eine Temperatur zwischen 40 und 45' C und eine Regelung einer Wasserstoffionenkonzentration zwischen pH 4 und, 3,5 einzuhalten.
  • Ferner wird die beim Reinigen der Stärke wiedergewonnene alkalische Flüssigkeit mit der den Tischen zugeführten Stärkeflüssigkeit vermischt, wobei die Wasserstoffionenkonzentration der Flüssigkeiten auf etwa pH 6,5 eingeregelt wird.
  • Gemäß einer weiteren Ausführungsform der Erfindung wird die Kleberflüssigkeit von den Stärketischen mit teilweise verwendeter Einweichflüssigkeit vermischt und auf etwa q.6° C erwärmt, wobei der pH-Wert der @ganzen Flüssigkeit zwischen pH q. und 3,5 liegt.
  • Bei Anwendung des Verfahrens gemäß der Erfindung werden schädliche Organismen während des ganzen Arbeitsprozesses am Entstehen verhindert. Es werden demgemäß reinere und leichter zu verarbeitende Flüssigkeiten erhalten als bei den bekannten Verfahren, wo die schädlichen Organismen wachsen und gedeihen, so daß ein Sterilisieren der Flüssigkeiten erforderlich ist. Man braucht ferner bei Anwendung des Verfahrens gemäß der Erfindung nur bei Beginn desArbeitsprozesses die erforderlicheWassermenge zuzusetzen, um den während des Prozesses entstehenden Verlust beim Trocknen der verschiedenen Produkte auszugleichen.
  • Bei der praktischen Ausführung des Verfahrens wird die obere Grenze der Temperatur bestimmt durch die Eigenschaft der Stärkekörnchen. Im allgemeinen quellen diese bei einer Verringerung ihrer Viskosität auf, wenn sie eine Zeitlang, besonders in einem sauren wäßrigen Medium, auf einer etwa 46° C übersteigenden Temperatur gehalten werden, während bei einer Temperatur unterhalb 38° C das Entstehen der Bakterien sehr rasch vor sich geht. Aber bei Temperaturen zwischen 4o und 45° C bei einer Wasserstoffionenkonzentration von pH 4 oder pH 3,5 findet in einem nennenswerten Zeitraum kein Anwachsen der fäulniserregenden - Organismen statt, sondern nur ein geringes Anwachsen von säure- und hitzebeständigen Organismen, die aber keine nachteiligen Wirkungen bei dem Verfahren ausüben. ' Es wurde -weiterhin gefunden; daß die Stärketrennung auf den Tischen bei einer pH-Konzentration bei 6,5 viel besser stattfindet an einem offenbar isoelektrischen Punkte, wo die Struktur der Protoplasmazelle eine Zerstörung erfährt und sich nicht mit der Stärke setzt, so daß sich die Stärke leichter von ihr trennt.
  • Das Verfahren gemäß der Erfindung wird in folgender Weise ausgeführt. Das Einweichen wird `in der üblichen Weise durchgeführt. Das Ablaufwasser ;wird, wenn es erforderlich ist, aus einem -erstem Weich-: prozeß, z. B. Schwefeldioxydlösung von 0,32 °h, in der nur ein Teil Mais gereicht worden ist, zurückbehalten.
  • Das geweichte Korn geht durch den ganzen üblichen Herstellungsprozeß. Die Flüssigkeiten werden jedoch in der beschriebenen Weise behandelt. Der Deutlichkeit halber wird mit den letzten Waschwässern der fertigen Stärke begonnen.
  • Die gemischten Waschwässer und die letzte Flüssigkeit aus den Kästen oder Filtern werden unmittelbar durch eine Heizvorrichtung nach der Entkeimungsmühle zurückgeführt. Sie werden auf ihrem Wege zum Waschen der getrennten Keime benutzt und nach einem Vorratsbehälter gefördert, wobei der pH-Wert für die Verwendung in der Entkeirnüngsmühle auf eine Temperatur von etwa 46° C eingeregelt wird, welche auch die Temperatur des eingeweichten Maises sein soll. Wenn der Mais gebrochen ist, so findet man, daß die ganze breiige Masse einen Säurewert von pH 4 oder einen ähnlichen-Wert besitzt. Diese Regelung der Temperatur und des Säuregehaltes reicht unter normalen Verhältnissen aus, um den Prozeß der Keimtrennung auf den Steinmühlen und bis zu den ersten Grobsieben durchzuführen, wo die Schalen und die Faser mit heißer Flüssigkeit gewaschen werden, die in der nachstehend beschriebenen Weise erhalten wird. Die Kleie wird in nassem Zustande nach einem Faß geführt.
  • Die Stärkeflüssigkeit, die durch die groben Siebe geht, gelangt dann auf die feinen Siebe, und der Rückstand, der sich am Auslaßende derselben sammelt, wird mit heißer Flüssigkeit gewaschen, die gleichfalls in der nachstehend beschriebenen Weise erhalten wird. Dieser Rückstand kann entweder den groben Sieben zugeführt oder nach dem Keimseparator zurückgeführt werden.
  • Die Flüssigkeit; die durch diese Siebe geht, wird nun mit einem Strom der stark alkalischen Flüssigkeit aus den Fässern vereinigt, so daß die Mischung angenähert einen pH-Wert von 6,5 hat. Diese Mischung wird bei einer Temperatur von etwa 4o° C den Tischen zugeführt, wo -die Stärke sich in einem sehr reinen Zustande absetzt, während das Protein mit dem Wasser weitergeht.
  • Die Kleberflüssigkeit wird nun 'sauer gemacht durch Zufuhr des vorher erwähnten, teilweise verwendeten Weichwassers, und das Ganze wird nach Erwärmung auf- 40°.C inzwei Ströme geteilt, wobei der eine Teil ziun Waschen des Rückstandes auf den Grobsieben verwendet wird. Dadurch, daß diese Flüssigkeit wieder sätler gemacht und beheizt wird, gerinnt das Protein wieder in großen Mengen, die nicht durch die Siebe gehen,- so daß das Protein abgetrennt wird.
  • Der zweite -Teil der gesäuerten und erwärmten Kleberflüssigkeit wird mit dem faserigen Rückstand der Kleie auf den Sieben vermischt, so daß das Produkt Filterpressen zugepumpt werden kann. Die abgeschiedenen Stoffe bilden -nach der Trocknung das Kleberfutter.
  • Das Filtrat aus den Pressen wird zugleich durch einen Schwefeldioxydturm gepumpt und als. Einweichflüssigkeit zum- Einweichen.. des Maises vor dem Trerinungsprozeß verwendet.
  • Die Zeichnung stellt eine beispielsweise Ausführungsform einer Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens gemäß der Erfindung in schematischer Anordnung dar. -i sind die Behälter, in denen der Mais eingeweicht wird. 2 ist die Entkeimungsmühle; welcher der entkeimte Mais durch Rohre 2a zugeführt wird. 3 ist der Keimseparator. 4 sind Steinmühlen, denen der entkeimte Mais durch das Rohr 4a -zugeführt wird und aus denen die Stärkeflüssigkeit durch Rohr 5a auf die Grobsiebe 5 gelangt.
  • Die- Flüssigkeit, welche durch die Grobsiebe geht, wird durch Rohre 6a- den Feinsieben 6 zugeleitet, während der Rückstand der Siebe durch ein Fallrohr 14 nach einem Behälter 13 geht.
  • Die Stärkeflüssigkeit, -die durch die feinen Siebe geht, wird nun mit der alkalischen Flüssigkeit vermischt, welche aus dem Behälter 9 durch das Rohr 9a und die Heizvorrichtung 9b zugeführt wird: die so erhaltene Mischung fließt durch Rohre 9c nach den Tischen 8 zur Trennung der Stärke. Die auf den Tischen sich ablagernde Stärke wird nun dem Behälter 9 zugeführt, -wo sie in einer verdünnten Lösung von kaustischer Soda gewaschen wird und sich absetzt.
  • Das alkalische Wasser läßt man ablaufen und verwendet es in der beschriebenen Weise: Die Stärke wird mit frischem Wasser in Behältern io und ii gewaschen, wo die Stärkemischung bei Beendigung des Waschvorganges durch eine geeignete Säure neutralisiert wird. Hierauf wird die Stärke durch Filtration oder in Kästen getrennt und getrocknet. Die abgetrennte Flüssigkeit wird dem Prozeß wieder zugeführt.
  • Das Rückfließen der verschiedenen Flüssigkeiten geht in folgender Weise vor sich. Das frische Waschwasser aus den Behältern io und -i i wird über das Rohr 15 nach dem Keimwaschsieb 12, geführt, wo die getrennten Keime gewaschen und von der Stärke befreit werden. Die-Flüssigkeit geht nun durch ein Rohr z64 nach einer Heizvorrichtung 16 und gelangt von dort in heißem Zustande in den Sammelbehälter 17 mit alkalischer Flüssigkeit. Die von den Einweichbehältern r ablaufende Flüssigkeit läuft in den Sammelbehälter 18 mit sauerer Flüssigkeit. Eine Mischung des Inhaltes der Behälter 17 und 18 wird mit dem Mais in der Entkeimungsmühle 2 vermischt.
  • Ein weiterer Teil der saueren Flüssigkeit aus dem Behälter 18 läuft in den Kleiesammelbehälter 13 durch die Rohre 1811 und u a.
  • Die Flüssigkeit von den Stärketrennungstischen wird auf pH 4 geregelt durch das teilweise benutzte saure Weichwasser, das auf eine Temperatur von ungefähr 4o° C erwärmt und in folgender Weise verwendet wird.
  • Ein Teil wird nach dem Kleiesammelbehälter 13 durch das Rohr i 5a geleitet, und der Rest wird durch das Rohr i9 zurückgeführt, um den Rückstand der Grobsiebe 5 und der feinen Siebe 6 zu waschen, worauf dieser Teil der Flüssigkeit wieder ein Teil der Flüssigkeit von den Stärketischen wird.
  • Die Flüssigkeit, die durch die Rohre 15a und i9 geht, wird durch einen beheizten Mischapparat 2o geführt.
  • Der jetzt flüssige Inhalt des Sammelbehälters 13 wird durch die Filterpresse 7 gepumpt, deren Inhalt nach dem Trocknen Maiskleberfutter wird. Die Flüssigkeit aus der Filterpresse 7 wird durch ein Rohr i2a unmittelbar nach den Schwefeltürmen 12 überführt, wo sie mit Schwefeldioxyd behandelt wird, um zum Einweichen des Maises wieder verwendet zu werden. Sie kann aber auch auf den richtigen Grad der Wasserstoffionenkonzentration eingeregelt und mit einer Kultur eines geeigneten säureerzeugenden Mikroorganismus geimpft werden.
  • Erforderlichenfalls können natürlich Heizvorrichtungen, Pumpen, Ventile und andere Zubehörteile dabei verwendet werden.
  • Bei diesem Verfahren wird Wasser nur beim Alkalisieren der Stärke in den Fässern 9, io und ii und beim Waschen des Alkalis aus der fertigen Stärke benutzt, während ein Verlust an Wasser beim Arbeitsprozeß nur beim Trocknen der fertigen Stärke eintritt. Ein Verlust an Wasser beim Arbeitsprozeß weiterhin tritt nur beim Trocknen des Klebermehles und der Keime sowie bei der Verdampfung des konzentrierten Weichwassers ein.
  • Die Wassermenge wird geregelt nach der Anzahl der Waschungen, der fertigen Stärke, die-iin allgeineinendreiinal erfolgt. IDie-alkalisierende Flüssigkeit besitzt eine Alkalinität von pH i1,5 bis 12; das erste Waschwasser besitzt einen ungefähren pH-Wert von 10,5 und das.zweite Waschwasser ist neutralisiert auf pH 7. -Die Gesamtmenge dieser Flüssigkeiten beträgt angenähert 4 1 pro i kg Stärke, von denen o,6.1 in der Stärke bleiben und beim Trocknen verlorengehen. Die übrigen 3,41 werden mit der Flüssigkeit vermischt, welche zu den Tischen geht, wodurch sie auf pH 6,5 gebracht wird; nach dem Setzen der Stärke geht ein Teil, ungefähr 21, mit der Kleberflüssigkeit und nach der Filtration zu dem Schwefelturm, wo er mit Schwefeldioxyd imprägniert wird, während ungefähr 0,5 1 beim Trocknen des Klebermehls verlorengehen.
  • Die verbleibenden 1,41 Flüssigkeit gehen zu der Entkeimungsmühle zurück, welche die Stärkemasse flüssig macht, und kommen dann zu den Tischen mit einem pH-Wert von 3,5 zurück. Das Schwefeldioxyd enthaltende Wasser wird zum Einweichen frischen Maises verwendet. 0,75 1 werden in den Arbeitsprozeß'in Form von nassem Mais zurückgeführt. o,25 1 werden dazu verwendet, um die Tischflüssigkeit wieder sauer zu machen, und 11 wird mit 21 von dem vorhergehenden Arbeitsprozeß verdampft.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE i. Verfahren zur Herstellung von Stärke in an sich bekannter Weise aus Mais, dadurch gekennzeichnet, daß während des Herstellungsprozesses eine Temperatur zv*ischen 4o und 45' C und eine Regelung einer Wasserstoffionenkonzentration zwischen pH 4 und 3,5 eingehalten wird.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die beim Reinigen der Stärke' wiedergewonnene alkalische Flüssigkeit mit der den Tischen zugeführten Stärkeflüssigkeit vermischt wird, wobei die Wasserstöffionenkonzentration der Flüssigkeiten auf etwa pH 6,5 eingeregelt wird.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Kleberflüssigkeit von den Stärketischen mit teilweise verwendeter Einweichflüssigkeit vermischt und auf etwa 46° C erwärmt wird, wobei der pH-Wert der ganzen Flüssigkeit zwischen pH'4 und 3,5 liegt.
DEB145631D 1928-11-01 1929-09-13 Verfahren zur Herstellung von Staerke aus Mais Expired DE534529C (de)

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