DE534280C - Elektrischer Kettenfadenwaechter im Webschaft - Google Patents

Elektrischer Kettenfadenwaechter im Webschaft

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DE534280C
DE534280C DE1930534280D DE534280DD DE534280C DE 534280 C DE534280 C DE 534280C DE 1930534280 D DE1930534280 D DE 1930534280D DE 534280D D DE534280D D DE 534280DD DE 534280 C DE534280 C DE 534280C
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Germany
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contact
rod
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strands
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Application number
DE1930534280D
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Durand & Collon
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03DWOVEN FABRICS; METHODS OF WEAVING; LOOMS
    • D03D51/00Driving, starting, or stopping arrangements; Automatic stop motions
    • D03D51/18Automatic stop motions
    • D03D51/20Warp stop motions
    • D03D51/28Warp stop motions electrical

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Looms (AREA)

Description

  • Elektrischer Kettenfadenwächter im Webschaft Den Gegenstand der Erfindung bildet ein elektrischer Kettenfadenwächter im Webschaft mit in! Abstande unterhalb des unteren Litzenstabes angeordneter, mit diesem fest verbundener Kontaktschiene.
  • Bei den bekannten Kettenfädenwächtern dieser Art ist nur dann eine zuverlässige Wirkung zu erwarten, wenn die Litzen sich im tadellosen Zustande befinden und- wenn die Litzen nicht verbogen oder aus ihrer ordnungsmäßigen Lage gebracht sind. Sobald dies nämlich eintritt, kann es leicht geschehen, daß die Litze nicht lang genug ist, um einen sicheren elektrischen Kontakt mit der Kontaktschiene zu erzielen.
  • Die Erfindung bezweckt, beim Verbiegen der unteren Litzenösen, welche den unteren Litzenstab umgreifen, dafür zu sorgen, daß die Litzen immer wieder geradegerichtet werden, um bei verhältnismäßig einfacher Bauart eine zuverlässige Kontaktwirkung zu gewährleisten. Erreicht wird das dadurch, daß der untere, durch die Litzenösen greifende Litzenstab frei beweglich ist und lediglich durch die COse an den Litzen hängt, so daß bei der Aufundabbewegung der Schäfte das Gewicht des unteren Litzenstabes nebst der Kontaktschiene auf den Litzenösen lastet.
  • Wenn also eine der Litzen verbogen, ist oder sich nicht in der richtigen Lage befinden sollte, so daß sie also etwas kürzer ist als die andere Litze, so muß sie sich durch das auf' ihr lastende Gewicht notgedrungen wieder geraderichten, so daß ein sicheres, einwandfreies Arbeiten der Vorrichtung erzielt wird.
  • Die Erfindung sei an Hand beiliegender Zeichnung in einem Ausführungsbeispiel näher erläutert. Es bedeutet Abb. i die Vorderansicht eines Schaftrahmens in seiner unteren Stellung, Abb: 2 eine Seitenansicht von Abb. i.
  • Die Abb. 3 und 4 entsprechen den Abb. i und 2 bei gehobener Lage des Schaftes. Von den Litzenstäben a und. c ist der obere Litzenstab c im Schaftrahmen d fest angeordnet, während der untere Litzenstab a in senkrechter Richtung in entsprechenden Üffnungen des Schaftrahmens frei verschiebbar geführt ist.
  • Fest mit dem Litzenstab a ist durch Träger e die Kontaktschiene f verbunden, die mit Hilfe eines biegsamen Drahtes g an: dem einen Pol einer elektrischen Stromquelle angeschlossen ist: Die Träger e, welche die Kontaktschiene f in einer bestimmten unveränderlichen Entfernung von dem Litzenstab a halrhen, so daß die Kontaktschiene f die Bewegungen- des Litzenstabes a stets mitmacht, sind bei h gegen die Kontaktschiene elektrisch isoliert.
  • Bolzen j mit regelbaren Anschlägen k greifen durch die untere Traverse L des Schaftrahmens hindurch und dienen dazu, die Aufwärtsbewegung von Litzenstab und Kontakt-. schiene zu begrenzen, die unter Einwirkung der Spannung der Kettenfäden m, welche durch die -Führüngsaügeri n der Litzen hindurchgezogen sind, in der Tieflage des Schaftes, angehoben werden.
  • Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende: Bei gewöhnlichem Gang des .Stuhles wird, sobald der Schaft sich in seiner, angehobenen Lage (Abo. 3 und q.) befindet, die Kettenfadenspannung nach abwärts auf die Litze b wirken, so daß unter dem Einflusse dieser Spannung und dem Eigengewicht der Litzen sowie des unteren Litzenstabes und der Kontaktschiene die Litzen mit ihren oberen Führungsösern b' von der oberen festgelagerten Schiene c getragen werden. Bei dieser Lage kann ein elektrischer Kontakt zwischen: 'einer der Ösen b2 mit der Kontaktschiene. f nicht eintreten.
  • Sobald jedoch der Schaft gesenkt -wird (Abo. z und 2) wirkt die Spannung der Kettenfäden m nach oben und hebt .sämtliche Litzen hoch und mit ihnen den Litzenstab a und die Kontaktschiene f. Diese Aufwärts=--bewegurig wird .durch die Anschläge -h begrenzt, die mit der unteren Traverse _l =de-Schaftrahmens in Berührung .kommen.
  • -.".' `Ist - wün_' ein - Kettenfäden m' gebrochen, dann wird "die zügehärige Litzenäse b' nicht mehr nach -oben gezogen, sondern fällt -durch ihr eigenes Gewicht nach unten, demzufolge die untere Öse -b'z auf der Kontaktschiene f aufruht, demzufolge über- die leitende Masse der elektrische Ström -« von --der- Kontaktschiene f fließen-- -und den . Stuhl abstellen kann. Beim Ausbleiben des . Kettenfadens findet naturgemäß die gleiche Wirkung statt. Bei den bekannten Kettenfad'enwächtern dieser Art ist nur dann eine zuverlässige Wirkung zu erwarten, wenn die Litzen sich im tadellosen Zustande befinden und wenn die Litzen nicht verbogen'oder aus ihrer ordnungsmäßigen Lage gebracht sind. Sobald nämlich ein solcher Fall eintritt, kann es leichtgeschehen, daß die Litze nicht lang genug -ist, um einen sicheren elektrischen Kontakt mit der Kontaktschiene zu erzielen.
  • Da der untere Litzenstab a, der durch die unteren Ösen der ` Litze b2 hindurchgreift, sich im Schaftrahmen d frei verschieben kann und bei seiner Bewegurig, die- Kontaktschiene f mitnimmt, lastet das aus dem Litzenstab a, der . Kontaktschiene f _ und den Verhindungsgliedern e und j bestelende bewegliche System mit seinem ganzen Gewicht auf den un-heren -Enden tler Litze b: -Dies hat zur Folge, däß, wenn eine der Litzen verbogen-sein oder sich nicht in der richtigen. Lage befinden sollte, so d'aß sie etwas kürzer ist als die andere Litze, sie durch das auf ihr lastende Gewicht sich notgedrungen wieder geraderichten muß.
  • -Die Erfindung arbeitet also auf jeden Fall zuverlässig und :einwandfrei. -

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Elektrischer -Kettenfadenwäclter im Webschaft mit im -Abstande -unterhalb '.des, --unteren Litzenstabes - angeordneter, mit diesem fest--_verbundener Kontaktschiene, _ dadurch. gekennzeichnet, . däß zier untere. Litzenstab -(a) mit der- Kontakt= schiene . -(f) _ gemeinsam: -Innerhalb-- des Schaftrahrnen--s-:(d),.paxallel-zü sich selbst beweglich, verstellbar. gelagert ist.
DE1930534280D 1930-02-18 1930-03-07 Elektrischer Kettenfadenwaechter im Webschaft Expired DE534280C (de)

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