DE533804C - Schminkbehaelter mit Wischer - Google Patents

Schminkbehaelter mit Wischer

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DE533804C
DE533804C DEB144458D DEB0144458D DE533804C DE 533804 C DE533804 C DE 533804C DE B144458 D DEB144458 D DE B144458D DE B0144458 D DEB0144458 D DE B0144458D DE 533804 C DE533804 C DE 533804C
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DE
Germany
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wiper
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capsule
container
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DEB144458D
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A45HAND OR TRAVELLING ARTICLES
    • A45DHAIRDRESSING OR SHAVING EQUIPMENT; EQUIPMENT FOR COSMETICS OR COSMETIC TREATMENTS, e.g. FOR MANICURING OR PEDICURING
    • A45D40/00Casings or accessories specially adapted for storing or handling solid or pasty toiletry or cosmetic substances, e.g. shaving soaps or lipsticks
    • A45D40/26Appliances specially adapted for applying pasty paint, e.g. using roller, using a ball
    • A45D40/262Appliances specially adapted for applying pasty paint, e.g. using roller, using a ball using a brush or the like
    • A45D40/265Appliances specially adapted for applying pasty paint, e.g. using roller, using a ball using a brush or the like connected to the cap of the container

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  • Coating Apparatus (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM 24. OKTOBER 1931
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
M 533804 KLASSE 33 c GRUPPE
Schminkbehälter mit Wischer Patentiert im Deutschen Reiche vom 2. Juli 1929 ab
Gegenstand der Erfindung ist ein Schminkebehälter mit Wischer und einer auf diesen aufschiebbaren Haube.
Die Erfindung besteht hauptsächlich darin, daß die Haube eine herausnehmbare Kapsel für die Schminke enthält und Haube und Kapsel derart ineinandergesteckt sind, daß ihre Öffnungen gleichgerichtet liegen.
Es sind bereits Vorrichtungen dieser Art vorgeschlagen worden, die mit einem Schminkebehälter und einem Wischer versehen sind. Dort wird aber die Schminke durch einen Federkolben, der eine Befestigung des Wischers durch Gewinde oder ein ähnliches Mittel erfordert, gegen den Wischer gedrückt. Eingeschraubte Wischer sind für den Gebrauch unbequem, denn das Ein- und Ausschrauben nimmt zuviel Zeit in Anspruch. Will man die Schminke erneuern, so muß auch der Boden des Behälters abgenommen werden. Eine solche Einrichtung ist somit umständlich, und es ist auch kaum möglich, ihr Abmessungen zu geben, die nicht über diejenigen eines gewöhnlichen Rotstiftes hinausgehen, wie dies mit dem Gegenstand der Erfindung der Fall ist.
Schließlich muß noch bemerkt werden, daß ein Schminkebehälter mit eingeschraubten Teilen, Federn und Schiebeteilen nur zufriedenstellend arbeiten kann, solange er neu ist. Sobald jedoch die Paste auf den Reibungsflächen trocken geworden ist, klemmen sich die reibenden Teile fest, und die ganze Vorrichtung wird gebrauchsunfähig.
Solche Nachteile können sich bei der Vorrichtung gemäß der Erfindung nicht einstellen.
Hier befindet sich eine kleine Menge Schminke auf dem Boden einer kleinen Kapsel abnehmbarer Art, die im Innern der Haube sitzt, und die Haube ist selbst auf dem Halter des Wischers befestigt. Um etwas Schminke aufzunehmen, genügt es, den Wischer in die Haube einzudrücken und ihn herauszuziehen. Ist die Kapsel leer, so kann man sie leicht herausziehen und durch eine volle Kapsel ersetzen. Dies kann zu Hause geschehen, und es ist nicht erforderlich, in der Handtasche einen Rotstift oder eine Büchse mitzunehmen. Außerdem enthält diese Vorrichtung kein Getriebe, und es ist nicht erforderlich, den Wischer zu befestigen.
Einige Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes sind in der Zeichnung dargestellt.
Die Abb. 1 und 2 zeigen in Ansicht und im Längsschnitt gemäß der Linie II-II der Abb. 1 eine erste Ausführung.
Die Abb. 3 und 4 zeigen jeweils im Längsschnitt und im Querschnitt gemäß der Linie IH-III der Abb. 3 eine zweite Ausführung.
Abb. S stellt eine dritte Ausführung mit schwenk- und drehbar gelagerter Kapsel dar.
Die Gestalt des Wischers kann beliebig gewählt werden. In der Abb. 2 hat dieser \¥ischer b die Gestalt eines Kegelstumpfes mit ausgehöhlter Spitze b1. Gemäß den Abb. 1 und 2 ist der Wischer b in eine Haube / eingesteckt, in die eine Kapsel g eingeschoben ist, die die Schminke enthält. Eine Feder g·1 ist zwischen den Boden der Kapsel g und die Haube / eingesetzt. Der Wulst bz des Wischers schließt die Kapsel g ab. Diese ist mit zwei Knöpfen g2 versehen, die in Schlitzen f1 der Haube / gleiten und gestatten, die Kapsel g aus der Haube/ herauszuziehen. Gemäß den Abb. 3 und 4 besteht die Schminkekapsel aus zwei Backen h, die eine rinnenförmige Gestalt haben und gelenkig auf einem Stift h1 sitzen, der die beiden Wangen z1 einer U-förmigen Feder i durchdringt, durch die die beiden Backen h gegeneinandergedrückt werden. Die Feder i ist in auswechselbarer Weise auf dem Boden der Haube / durch eine Schraube i2 mit geriffeltem Kopf befestigt. Die Schminke befindet sich in den durch die Backen h gebildeten Rinnen.
Für den Gebrauch wird der Wischer d zwischen die Backen h geschoben, die dadurch auseinandergetrieben werden. Der Wischer reibt dabei gegen die Schminke und nimmt einen Teil davon auf.
Gemäß der Abb. 5 wird die Kapsel j einerseits zwischen zwei Federn k, die an der Haube/ befestigt sind, andererseits auf dem Boden der Haube durch eine Schraube I festgehalten, die dort durch einen Schlitz m hindurchgeführt ist. Bei dieser Ausführung ist pulverförmige Schminke χ vorgesehen, die in einer in der Kapsel / befestigten Siebtasche η enthalten ist, mit der Kopf e des Wischers b in Berührung gebracht wird.
Für den Gebrauch kann man nach Einstecken des Wischers die Kapsel / mit Hilfe des Knopfes I im Schlitz m hin und her bewegen, wodurch die Schminke besser auf den Wischer aufgetragen wird.

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Schminkbehälter mit Wischer und einer auf diesen aufschiebbaren Haube, dadurch gekennzeichnet, daß die Haube (/) eine herausnehmbare Kapsel {g, j) für die Schminke (x) enthält und Haube (/) und Kapsel {g, j) derart ineinandergesteckt sind, daß ihre Öffnungen gleichgerichtet liegen.
2. Behälter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schminkekapsel aus zwei Backen (h) besteht, die durch einen in abnehmbarer Weise am Boden der Haube (/) befestigten Zapfen (K1) gelenkig miteinander verbunden sind und durch eine Feder (I) gegeneinanderge-
■- drückt werden, zwischen welche Backen der Wischer (b) mit der Spitze (d) eindringen kann.
3. Behälter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schminkekapsel (/), die in einer Siebtasche (n) mehlartige Schminke (x) enthält, einerseits zwischen zwei Federn (Jz)^ und andererseits am Boden der Haube (/) durch eine Schraube
(I) festgehalten ist und den Wischerkopf (e) zwischen den Wänden der Tasche (n) aufnimmt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEB144458D 1928-07-05 1929-07-02 Schminkbehaelter mit Wischer Expired DE533804C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
LU533804X 1928-07-05

Publications (1)

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DE533804C true DE533804C (de) 1931-10-24

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DEB144458D Expired DE533804C (de) 1928-07-05 1929-07-02 Schminkbehaelter mit Wischer

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DE (1) DE533804C (de)

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