DE533726C - Vorrichtung zum gleichmaessigen Antrieb von Wellen - Google Patents

Vorrichtung zum gleichmaessigen Antrieb von Wellen

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DE533726C
DE533726C DEE38090D DEE0038090D DE533726C DE 533726 C DE533726 C DE 533726C DE E38090 D DEE38090 D DE E38090D DE E0038090 D DEE0038090 D DE E0038090D DE 533726 C DE533726 C DE 533726C
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    • GPHYSICS
    • G11INFORMATION STORAGE
    • G11BINFORMATION STORAGE BASED ON RELATIVE MOVEMENT BETWEEN RECORD CARRIER AND TRANSDUCER
    • G11B19/00Driving, starting, stopping record carriers not specifically of filamentary or web form, or of supports therefor; Control thereof; Control of operating function ; Driving both disc and head
    • G11B19/20Driving; Starting; Stopping; Control thereof

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  • Gear Transmission (AREA)
  • Gears, Cams (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf mechanische Kraftübertragungsvorrichtungen, insbesondere zum Antrieb von Schallaufzeichnungs- und -Wiedergabeapparaten.
Es ist bereits vorgeschlagen worden, den Plattenteller von Sprechmaschinen mittels eines Schneckentriebes durch einen Elektromotor in der Weise anzutreiben, daß dieser durch eine Schraubenfeder mit dem Schnekkenrad und diese ebenfalls durch eine Schraubenfeder mit der Plattentellerwelle gekuppelt wird. Wenn diese Federn auch gewisse Schwankungen in der Geschwindigkeit des Elektromotors ausglichen, so wurden hingegen durch sie nicht die durch geringfügige Ungenauigkeiten bei der Herstellung des Schneckenrades verursachten Schwingungen unterdrückt.
Es ist festgestellt worden, daß, nachdem
ao Schneckenräder eine Zeitlang gelaufen sind, diese Unregelmäßigkeiten verschwinden und ein scheinbar gleichmäßiges Arbeiten eintritt. Bei einer mit konstanter Geschwindigkeit umlaufenden Schnecke wird, nachdem sich das Schneckenrad eingelaufen hat, eine gleichmäßige Umfangsgeschwindigkeit des Schnekkenrades erreicht. Wenn nun aber ursprünglich Unregelmäßigkeiten im Schneckenrad vorhanden waren, die sich auch bei sorgfältigster Bearbeitung nicht vermeiden lassen, ist bei konstanter Umfangsgeschwindigkeit die Winkelgeschwindigkeit nicht konstant, da die konstante Umfangsgeschwindigkeit an Kreisen mit verschieden großen Radien auftritt.
Gemäß der Erfindung besteht nun das Schneckenrad aus relativ zueinander beweglichen Schichten, und jede Schicht ist mit der anzutreibenden Welle durch Federn gekuppelt, welche mit Mitteln zur Dämpfung der in ihnen auftretenden Schwingungen versehen sind. Durch diese Anordnung werden die durch 'kleine Ungenauigkeiten des Schneckenrades verursachten Schwingungen im wesentlichen beseitigt, und es wird eine in. hohem Grade gleichmäßige Umdrehungsgeschwindigkeit der Welle erreicht.
Das Schneckenrad ist derart ausgebildet, daß die Amplitude der Winkelgeschwindigkeitsänderungen verkleinert und die Störungsfrequenz, die_ das Schneckenrad während des Betriebes erzeugt, erhöht wird. Durch Verkleinerung der Amplitude und Erhöhung der Frequenz solcher Störungen können diese leichter durch mechanische Schwingungsfilter abgedrosselt werden.
Bei der Herstellung des mehrschichtigen Schneckenrades wird daher so verfahren, daß
die Schichten des Schneckenrades nach dem Fräsen in einer anderen Winkelstellung zueinander zusammengebaut werden, als sie während des Fräsens einnahmen. Hierdurch werden etwaige Unregelmäßigkeiten beim Fräsen des Rades ausgeglichen.
Die Erfindung wird im folgenden in einem Ausführungsbeispiel in Anwendung auf- den Plattentellerantrieb einer Sprechmaschine ίο dargestellt, sie ist jedoch nicht auf dieses Anwendungsgebiet beschränkt.
In Abb. ι sind Teile der Übertragungsvorrichtung zwischen den treibenden und angetriebenen Teilen dargestellt. Abb. 2 zeigt in einer Ansicht mit teilweisem Schnitt, in welcher Weise die verschiedenen relativ zueinander beweglichen Schichten des mehrschichtigen Schneckenrades mit der anzutreibenden Welle verbunden sind.
ao Das hier dargestellte Schneckenrad besteht aus zwei Schichten 9 und 10, Es können aber auch mehr Schichten zur Verwendung gelangen. Jede der einzelnen Schichten ist elastisch mit der anzutreibenden Welle vers5 bunden. Die untere Hälfte des Rades enthält zwei Stifte 20 und 21, die durch Schlitze 22 und 23 in der oberen Hälfte 10 des Rades geführt werden. Diese Schlitze gestatten eine relative Winkelverschiebung der beiden Schichten. Die oberen Enden der Stifte sind mit Federn 24, 25 und 26, 27 verbunden, welche hinwieder mit dem sternförmigen Teil 28 verbunden sind. Der Teil 28 sitzt fest auf der Welle 4. In ähnlicher Weise enthält die obere Hälfte des Rades zwei Stifte 30, 31, welche Federn 32, 33 bzw. 34, 35 tragen, die mit dem sternförmigen Teil 14 verbunden sind. Der sternförmige Teil 14 sitzt ebenfalls fest auf der Welle 4. Die Federelastizitäten sind gedämpft. Zu diesem Zweck kann eine Filzpaekung 36, die durch eine dünne, geschlitzte, elastische Metallhülse o. dgl. um- - geben ist, verwendet werden. Die Hülse verhindert, daß die Filzpackung sich mit der Feder streckt, und hält außerdem das Dämpfungsmaterial in Stellung. Die Dämpfung ermöglicht die Verwendung sehr leichter Fe-'-derri. -Wie "bereits oben erwähnt, wird das zusammengesetzte Schneckenrad durch eine auf der Welle 8 sitzende Schnecke 7 angetrieben.
Es ist offensichtlich, daß dieses Schneckengetriebe nicht nur eine elastische Kupplung zwischen der Triebwelle 8 und der angetriebenen Welle 4 bildet, sondern daß auch durch die Verschiebung der Schichten nach dem Fräsen bewirkt wird, daß alle Unregelmäßigkeiten ausgeglichen werden, so daß der getriebenen Welle eine drehende Bewegung erteilt wird, die gleichmäßiger ist als die, welche sich sonst bei nicht vollkommen genau gefrästen Rädern erreichen läßt.
Durch die relative Winkelbewegung zwischen den Schichten zusammen mit der nachgiebigen Verbindung j eder Schicht mit der getriebenen Welle wird ermöglicht, daß größere Unregelmäßigkeiten beim Durchgang durch die Schnecke sich weicher ausgleichen, als es sonst möglich ist.

Claims (3)

  1. Patentansprüche:
    i. Vorrichtung zum gleichmäßigen Antrieb von Wellen, insbesondere für Schallaufnahme- oder -wiedergabeapparate, deren Welle durch ein elastisch (beispiels-. weise durch Federn) mit der Welle gekuppeltes Schneckenrad angetrieben wird, dadurch gekennzeichnet, daß das Schnekkenrad aus relativ zueinander beweglichen Schichten (9, 10) zusammengesetzt und jede Schicht mit der anzutreibenden Welle (4) durch Federn (26, 32 usw.) verbunden ist, die mit Mitteln (Hülse 36) zur Dämpfung der in ihnen auftretenden Schwingungen versehen sind.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schichten (9, 10) mit Ansätzen (Bolzen 20, 21 usw.) versehen sind, die durch Schlitze (22, 23 usw.) der über ihnen liegenden Schichten (10) reichen und durch die Federn (26, 32 usw.) mit der anzutreibenden Welle (4) verbunden sind.
  3. 3. Verfahren zur Herstellung eines mehrschichtigen Schneckenrades für eine Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Schichten (9, 10) des Schneckenrades nach dem Fräsen in einer anderen Winkelstellung zueinander zusammengebaut werden, als sie während des Fräsens einnahmen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEE38090D 1926-05-26 1926-12-19 Vorrichtung zum gleichmaessigen Antrieb von Wellen Expired DE533726C (de)

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