DE532882C - Kohlungseinrichtung - Google Patents

Kohlungseinrichtung

Info

Publication number
DE532882C
DE532882C DES87599D DES0087599D DE532882C DE 532882 C DE532882 C DE 532882C DE S87599 D DES87599 D DE S87599D DE S0087599 D DES0087599 D DE S0087599D DE 532882 C DE532882 C DE 532882C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
box
glow
auxiliary box
packed
auxiliary
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DES87599D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Singer Co
Original Assignee
Singer Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Singer Co filed Critical Singer Co
Application granted granted Critical
Publication of DE532882C publication Critical patent/DE532882C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C23COATING METALLIC MATERIAL; COATING MATERIAL WITH METALLIC MATERIAL; CHEMICAL SURFACE TREATMENT; DIFFUSION TREATMENT OF METALLIC MATERIAL; COATING BY VACUUM EVAPORATION, BY SPUTTERING, BY ION IMPLANTATION OR BY CHEMICAL VAPOUR DEPOSITION, IN GENERAL; INHIBITING CORROSION OF METALLIC MATERIAL OR INCRUSTATION IN GENERAL
    • C23CCOATING METALLIC MATERIAL; COATING MATERIAL WITH METALLIC MATERIAL; SURFACE TREATMENT OF METALLIC MATERIAL BY DIFFUSION INTO THE SURFACE, BY CHEMICAL CONVERSION OR SUBSTITUTION; COATING BY VACUUM EVAPORATION, BY SPUTTERING, BY ION IMPLANTATION OR BY CHEMICAL VAPOUR DEPOSITION, IN GENERAL
    • C23C8/00Solid state diffusion of only non-metal elements into metallic material surfaces; Chemical surface treatment of metallic material by reaction of the surface with a reactive gas, leaving reaction products of surface material in the coating, e.g. conversion coatings, passivation of metals
    • C23C8/60Solid state diffusion of only non-metal elements into metallic material surfaces; Chemical surface treatment of metallic material by reaction of the surface with a reactive gas, leaving reaction products of surface material in the coating, e.g. conversion coatings, passivation of metals using solids, e.g. powders, pastes
    • C23C8/62Solid state diffusion of only non-metal elements into metallic material surfaces; Chemical surface treatment of metallic material by reaction of the surface with a reactive gas, leaving reaction products of surface material in the coating, e.g. conversion coatings, passivation of metals using solids, e.g. powders, pastes only one element being applied
    • C23C8/64Carburising
    • C23C8/66Carburising of ferrous surfaces

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Metallurgy (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Basic Packing Technique (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM δ. SEPTEMBER 1931
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
Vr 532882 KLASSE 18 c GRUPPE
Kohlungseinrichtung Patentiert im Deutschen Reiche vom 28. September 1928 ab
ist in Anspruch genommen.
Die Erfindung bezieht sich auf eine Einrichtung zum Kohlen zwecks Einsatzhärtung von Stahlteilen o. dgl.
Es ist bisher üblich gewesen, die Stahlteile. oder Werkstücke mit der Kohlungsmasse oder dem Kohlungspulver in kalte Glühkisten einzupacken. Wegen der Notwendigkeit des Abkühlenlassens der Glühkiste vor der Neubeschickung gingen beträchtliche Wärmemengen verloren.
Die Erfindung hat zum Zweck, eine verbesserte Kohlungseinrichtung zu schaffen, wodurch eine erhebliche Ersparnis an Handarbeit und Brennstoff erreicht wird.
Die Einrichtung gemäß der Erfindung und das Verfahren zur Bedienung dieser Einrichtung sind so ausgebildet, daß die Werkstücke in allen verschiedenen Stufen der Behandlung durch einen einzigen Arbeiter bequem gehandhabt werden können, der so instand gesetzt wird, einen Durchsatz zu liefern, der bisher nur durch mehrere Arbeiter geleistet werden konnte, wozu noch die Ersparnis an Brennstoff hinzutritt.
Der Ofen ist an sich bekannt; er ist waagerecht gebaut und besitzt Einrichtungen zum Tragen und Bewegen der Glühkisten von. einer Eintragstelle an einem Ende des Ofens längs einer Bahn für die eine Bewegungsrichtung, dann quer durch den Ofen zu einer rückführenden Bahn, an deren Ende eine Austragstelle neben der Eintragstelle liegt. Die Glühkisten, welche aus einer wärmebeständigen Legierung, wie Nichrom, hergestellt sind und abnehmbare Deckel tragen, werden absatzweise in dem Ofen mittels hin und her gehender Schubstangen vorwärts bewegt, die selbsttätig durch eine geeignete Nockenscheibeneinrichtung mit Kraftantrieb bewegt werden.
Hier setzt der Erfindungsgegenstand ein. Während der Zwischenräume zwischen dem absatzweisen Arbeiten der Vorschubeinrichtungwird eine dünnwandige Hilfskiste mit den Werkstücken und der Kohlungsmasse gepackt. Diese Hilfskiste ist von solcher Größe, daß sie innerhalb einer Glühkiste untergebracht werden kann, und wird nach dem Packen auf den waagerechten Tragarm einer Glühkistenladeeinrichtung geschoben.
Eine heiße Glühkiste wird nun mittels eines abnehmbaren Handgriffs aus dem Austragende des Ofens entfernt und einen Augenblick auf einer Plattform, die unmittelbar außerhalb der Ofentür angeordnet ist, ruhen gelassen, während welcher Zeit der Kistendeckel von einer besonderen Deckelanhebevorrichtung entfernt und gehalten wird. Der Inhalt der Kiste wird in an sich bekannter Weise auf ein schräg angeordnetes Schütte!-
aliisches Biblioihsk
sieb gekippt, welches die aufgebrauchte Kohlungsmasse in ein Gefäß- durchfallen läßt, während,die Werkstücke, !von dem unteren Ende des Siebs in ein ölbad gleiten, aus welchem sie durch einen schrägen Bandförderer herausgehoben und in einem Aufnahmegefäß abgelagert werden.
Unmittelbar nach dem Umkippen der heißen Glühkiste wird diese in umgekehrter Stellung über die Hilfskiste gestellt, beide ineinandergesetzte Kisten werden dann umgekehrt und die Hilfskiste aus der Glühkiste herausgehoben, so daß die gepackten Werkstücke und die Kohlungsmasse in der Glühkiste bleiben, welche zu der Deckelanhebevorrichtung zwecks Wiederauflegens des Deckels zurückgebracht wird. Hierauf wird die Glühkiste auf eine Plattform gebracht, die unmittelbar außerhalb der Eintragsöffnung des Ofens sich befindet, und die Glühkiste wird einem kurzen Rütteln unterworfen, um den Inhalt der Kiste sich setzen zu lassen und etwaiges loses Kohlungspulver, das sich zwischen der Kiste und dem Deckel befindet, abzuschütteln, so daß solches Pulver nicht aus der Kiste während des Aufenthalts im Ofen herausfallen und sich im Ofen anhäufen kann, wodurch mit der Zeit ein Verstopfen der Verbrennungskammer eintreten könnte. Nach diesem RüttelVorgang wird die Kiste, die noch in rotglühendem Zustande ist, in den Ofen zurückgebracht. Die Kiste ist nur eine verhältnismäßig kurze Zeit außerhalb des Ofens gewesen und hat nur wenig Wärme wegen der schnell sich abspielenden Auskipp- und Neubeschickungsvorgänge verloren.
In den Zeichnungen ist die Erfindung beispielsweise dargestellt.
Fig. ι ist eine Seitenansicht der Vorrichtung zum Beschicken der Glühkiste.
Fig. 2 ist eine Stirnansicht, von der linken Seite in bezug auf Fig. 1 gesehen, und zeigt das obere Ende der Einrichtung nach Fig. 1, bevor die gepackte Hilfskiste aufgesetzt ist. Fig. 3 ist eine ähnliche Ansicht mit aufgesetzter Hilfskiste.
Fig. 4 zeigt die leere, heiße Glühkiste, in umgekehrter Lage über die Hilfskiste gestülpt.
Fig. S zeigt in voll ausgezogenen Linien beide Kisten nach dem Umkehren und in punktierten Linien die umgekehrte Hilfskiste, aus der Glühkiste herausgehoben. Die Glühkisten 5 besitzen seitliche Nuten 22 zur Aufnahme der Zinken 23 eines abnehmbaren gabelartigen Handgriffs, mit Hilfe dessen die Glühkisten 5 gehandhabt werden, während sie sich außerhalb des Ofens befinden.
Auf dem Ablöschbehälter 30 in der Nähe des Siebs ist die Glühkistenbeschickungsvorrichtung angeordnet, die aus einer Plattform 33 und Lagern 34 für eine senkrechte Gleitstange 35 besteht, deren oberes Ende sich über die Höhe der Plattform erstreckt und das Lager 36 für die umlaufende waagerechte Spindel 37 trägt, an deren einem Ende ein Kopf 38 sitzt, von dem aus sich eine waagerechte Tragschiene 3g für die Hilfskiste 40 erstreckt. An dem unteren Ende der Gleitstange 35 ist ein Querzapfen 41 vorgesehen, der durch den Schlitz 42 in dem Fußhebel 43 hindurchgeht, der bei 44 an dem Bock 45 gelagert ist.
Die Hilfskiste 40 ist aus dünnem Blech in solcher Größe hergestellt, daß sie in eine Glühkiste 5 hineinpaßt, und besitzt außen an ihrer Bodenwand die Führungen 46, welche die Tragschiene 39 gleitend umfassen.
In der Nähe der Plattform 33 der Glühkistenbeschickungsvorrichtung ist die Packbank mit dem Schütttrichter angeordnet, welche die gepulverte Kohlungsmasse liefert. Während des Zeitraums zwischen den einzelnen Glühkistenbeschickungsvorgängen wird eine der Hilfskisten 40 auf der Bank mit Werkstücken und Kohlungsmasse gepackt und die so gepackte Hilfskiste auf die Tragschiene 39 der Beschickungseinrichtung geschoben, wie in Fig. 1 dargestellt.
Durch Wirkung der Stoßstange ist die erste Glühkiste der Reihe auf der rücklaufenden Bahn des Ofens bei der Austragöffnung gekommen. Das gegabelte* Ende eines Handgriffs wird nun in die seitlichen Nuten der Glühkiste geschoben und die Glühkiste so aus dem Ofen herausgenommen, wobei sie auf der Plattform unterhalb der Deckelhebeeinrichtung aufruht.
Nachdem der Deckel der Glühkiste entfernt ist und während er noch von Greiferhebeln gehalten wird, wird unter Benutzung des Handgriffs der Inhalt der Glühkiste auf das Rüttelsieb gekippt und dann die leere Glühkiste in umgekehrter Stellung über die Hilfskiste 40 auf der Tragschiene 39 der Kistenladeeinrichtung hinabgelassen, wie in Fig. 4 dargestellt. Durch Drehen des Handgriffs um seine Achse und einen Winkel von i8o° wird die Glühkiste mit der darin befindlichen Hilfskiste um die Achse der Spindel 37 in die in Fig. 5 dargestellte Stellung umgekehrt. Ein auf den Fußhebel 43 ausgeübter Druck hebt die Stange 35 und die Schiene 39 an, wodurch die Hilfskiste aus der Glühkiste 5 herausgehoben wird, wie in punktierten Linien in Fig. 5 dargestellt; der gepackte Inhalt der Hilfskiste befindet sich dann in der Glühkiste. Die gepackte heiße Glühkiste wird nun zu der Plattform zurückgebracht, um den lao Kistendeckel wieder aufzusetzen. Dann wird
BlbUothek
die Glühkiste mit dem Deckel auf einer Plattform abgesetzt, wo sie eine kurze Zeit lang einer Rüttelbewegung durch einen pneumatisch betriebenen Hammer unterworfen wird, und darauf wieder in den Ofen eingebracht.

Claims (4)

Patentansprüche:
1. Verfahren zum Betriebe einer Kohlungseinrichtung, dadurch gekennzeichnet,
ίο daß die Werkstücke und frische Kohlungsmasse in eine Hilfskiste gepackt werden, die in eine leere Glühkiste hineinpaßt, daß alsdann die gepackte Hilfskiste in eine heiße, leere Glühkiste, die den
«5 Ofen soeben verlassen hat, eingesetzt wird und die Kisten voneinander getrennt werden, so daß der gepackte Inhalt der Hilfskiste in der Glühkiste verbleibt.
2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die heiße Glühkiste in umgekehrter Stellung über die gepackte Hilfskiste gestülpt wird und beide Kisten umgedreht werden, während sie noch iiieinandergesetzt sind.
3. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Hilfskiste (40) von einer Tragvorrichtung (37-39) gehalten wird, die auf einem Ständer (35) drehbar angeordnet ist, um eine Umkehrung der Hilfskiste (40) herbeizuführen, wobei unterhalb der Tragvorrichtung (37-39) eine die Glühkiste tragende Plattform (33) angeordnet ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die senkrechte Gleitstange (35), die mittels eines Fußhebels (43) angehoben werden kann und sich über die Höhe der Plattform (33) erstreckt, an ihrem oberen Ende ein waagerechtes Lager (36) trägt, in welchem die Hilfskistentragvorrichtung (37-39) gelagert, ist, die abnehmbar die Hilfskiste (40) trägt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DES87599D 1927-10-03 1928-09-28 Kohlungseinrichtung Expired DE532882C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US532882XA 1927-10-03 1927-10-03

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE532882C true DE532882C (de) 1931-09-05

Family

ID=21983172

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DES87599D Expired DE532882C (de) 1927-10-03 1928-09-28 Kohlungseinrichtung

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE532882C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2126593A1 (de) Vorrichtung zum Abmessen und Verpacken von Artikeln mit praktisch gleicher Größe und Form
CH426611A (de) Vorrichtung zur Anlieferung zugemessener Mengen hochkant auf einer Tragplatte aneinandergereihter Biskuits
DE532882C (de) Kohlungseinrichtung
DE1157534B (de) Verfahren und Vorrichtung zum Beschicken eines Vorratstrichters an Zigarettenpackmaschinen
DE1652009A1 (de) Laeppmaschine mit automatischer Lade- und Entladeeinrichtung
CH615871A5 (en) Process for the filling and gassing of pourable materials to be packaged and apparatus for carrying out the process
US1733490A (en) Carburizing apparatus
DE486027C (de) Vorrichtung zum Fuellen von Foerdergefaessen
DE722121C (de) Verfahren und Vorrichtung zur Gewinnung von molkearmer Kaesemasse aus dickgelegter Milch
DE421553C (de) Vorrichtung zum staubfreien Fuellen von Packungen vermittels eines besonderen, an den Fuelltrichter sich anschliessenden Aufnehmers
DE471661C (de) Maschine zum Spritzen von Teig auf Backbleche, Backformen u. dgl.
DE257617C (de)
DE152556C (de)
DE288686C (de)
DE615439C (de) Tabakzufuehrungsvorrichtung fuer Zigarrenmaschinen
DE810572C (de) Verfahren und Vorrichtung zum Braten von Wuersten
DE276010C (de)
DE406884C (de) Verfahren zum Einbringen von Gruenfutter in Futtersilos
DE384287C (de) Vorrichtung zum Verzinken von Gegenstaenden
DE389128C (de) Maschine zur Herstellung von Nusszucker, insbesondere von Nussschokoladestangen
DE458574C (de) Vorrichtung zum Entleeren von Grossraumbunkern
US1786951A (en) Method of operating carburizing apparatus
DE971874C (de) Austragsvorrichtung fuer Durchlauf-Gluehoefen u. dgl.
DE388257C (de) Maschine zum Einfuellen von Wachsstreichhoelzern in Dosen mit angelenktem Deckel
DE470655C (de) Beschickungsvorrichtung mit einem mit dem Rost verbundenen heb- und senkbaren Brennstoffbehaelter