DE532882C - Kohlungseinrichtung - Google Patents
KohlungseinrichtungInfo
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Classifications
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- C—CHEMISTRY; METALLURGY
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- C23C—COATING METALLIC MATERIAL; COATING MATERIAL WITH METALLIC MATERIAL; SURFACE TREATMENT OF METALLIC MATERIAL BY DIFFUSION INTO THE SURFACE, BY CHEMICAL CONVERSION OR SUBSTITUTION; COATING BY VACUUM EVAPORATION, BY SPUTTERING, BY ION IMPLANTATION OR BY CHEMICAL VAPOUR DEPOSITION, IN GENERAL
- C23C8/00—Solid state diffusion of only non-metal elements into metallic material surfaces; Chemical surface treatment of metallic material by reaction of the surface with a reactive gas, leaving reaction products of surface material in the coating, e.g. conversion coatings, passivation of metals
- C23C8/60—Solid state diffusion of only non-metal elements into metallic material surfaces; Chemical surface treatment of metallic material by reaction of the surface with a reactive gas, leaving reaction products of surface material in the coating, e.g. conversion coatings, passivation of metals using solids, e.g. powders, pastes
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Description
DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM
δ. SEPTEMBER 1931
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
Vr 532882
KLASSE 18 c GRUPPE
Kohlungseinrichtung Patentiert im Deutschen Reiche vom 28. September 1928 ab
ist in Anspruch genommen.
Die Erfindung bezieht sich auf eine Einrichtung zum Kohlen zwecks Einsatzhärtung
von Stahlteilen o. dgl.
Es ist bisher üblich gewesen, die Stahlteile. oder Werkstücke mit der Kohlungsmasse oder
dem Kohlungspulver in kalte Glühkisten einzupacken. Wegen der Notwendigkeit des Abkühlenlassens
der Glühkiste vor der Neubeschickung gingen beträchtliche Wärmemengen
verloren.
Die Erfindung hat zum Zweck, eine verbesserte Kohlungseinrichtung zu schaffen,
wodurch eine erhebliche Ersparnis an Handarbeit und Brennstoff erreicht wird.
Die Einrichtung gemäß der Erfindung und das Verfahren zur Bedienung dieser Einrichtung
sind so ausgebildet, daß die Werkstücke in allen verschiedenen Stufen der Behandlung
durch einen einzigen Arbeiter bequem gehandhabt werden können, der so instand gesetzt
wird, einen Durchsatz zu liefern, der bisher nur durch mehrere Arbeiter geleistet
werden konnte, wozu noch die Ersparnis an Brennstoff hinzutritt.
Der Ofen ist an sich bekannt; er ist waagerecht gebaut und besitzt Einrichtungen zum
Tragen und Bewegen der Glühkisten von. einer Eintragstelle an einem Ende des Ofens
längs einer Bahn für die eine Bewegungsrichtung, dann quer durch den Ofen zu einer
rückführenden Bahn, an deren Ende eine Austragstelle neben der Eintragstelle liegt. Die
Glühkisten, welche aus einer wärmebeständigen Legierung, wie Nichrom, hergestellt
sind und abnehmbare Deckel tragen, werden absatzweise in dem Ofen mittels hin und her
gehender Schubstangen vorwärts bewegt, die selbsttätig durch eine geeignete Nockenscheibeneinrichtung
mit Kraftantrieb bewegt werden.
Hier setzt der Erfindungsgegenstand ein. Während der Zwischenräume zwischen dem
absatzweisen Arbeiten der Vorschubeinrichtungwird eine dünnwandige Hilfskiste mit
den Werkstücken und der Kohlungsmasse gepackt. Diese Hilfskiste ist von solcher Größe,
daß sie innerhalb einer Glühkiste untergebracht werden kann, und wird nach dem Packen auf den waagerechten Tragarm einer
Glühkistenladeeinrichtung geschoben.
Eine heiße Glühkiste wird nun mittels eines abnehmbaren Handgriffs aus dem Austragende
des Ofens entfernt und einen Augenblick auf einer Plattform, die unmittelbar außerhalb der Ofentür angeordnet ist, ruhen
gelassen, während welcher Zeit der Kistendeckel von einer besonderen Deckelanhebevorrichtung
entfernt und gehalten wird. Der Inhalt der Kiste wird in an sich bekannter Weise auf ein schräg angeordnetes Schütte!-
aliisches Biblioihsk
sieb gekippt, welches die aufgebrauchte Kohlungsmasse in ein Gefäß- durchfallen läßt,
während,die Werkstücke, !von dem unteren
Ende des Siebs in ein ölbad gleiten, aus welchem
sie durch einen schrägen Bandförderer herausgehoben und in einem Aufnahmegefäß abgelagert werden.
Unmittelbar nach dem Umkippen der heißen Glühkiste wird diese in umgekehrter
Stellung über die Hilfskiste gestellt, beide ineinandergesetzte Kisten werden dann umgekehrt
und die Hilfskiste aus der Glühkiste herausgehoben, so daß die gepackten Werkstücke
und die Kohlungsmasse in der Glühkiste bleiben, welche zu der Deckelanhebevorrichtung
zwecks Wiederauflegens des Deckels zurückgebracht wird. Hierauf wird die Glühkiste auf eine Plattform gebracht, die
unmittelbar außerhalb der Eintragsöffnung des Ofens sich befindet, und die Glühkiste
wird einem kurzen Rütteln unterworfen, um den Inhalt der Kiste sich setzen zu lassen und
etwaiges loses Kohlungspulver, das sich zwischen der Kiste und dem Deckel befindet, abzuschütteln,
so daß solches Pulver nicht aus der Kiste während des Aufenthalts im Ofen herausfallen und sich im Ofen anhäufen
kann, wodurch mit der Zeit ein Verstopfen der Verbrennungskammer eintreten
könnte. Nach diesem RüttelVorgang wird die Kiste, die noch in rotglühendem Zustande ist,
in den Ofen zurückgebracht. Die Kiste ist nur eine verhältnismäßig kurze Zeit außerhalb
des Ofens gewesen und hat nur wenig Wärme wegen der schnell sich abspielenden
Auskipp- und Neubeschickungsvorgänge verloren.
In den Zeichnungen ist die Erfindung beispielsweise dargestellt.
Fig. ι ist eine Seitenansicht der Vorrichtung zum Beschicken der Glühkiste.
Fig. 2 ist eine Stirnansicht, von der linken Seite in bezug auf Fig. 1 gesehen, und zeigt
das obere Ende der Einrichtung nach Fig. 1, bevor die gepackte Hilfskiste aufgesetzt ist.
Fig. 3 ist eine ähnliche Ansicht mit aufgesetzter Hilfskiste.
Fig. 4 zeigt die leere, heiße Glühkiste, in umgekehrter Lage über die Hilfskiste gestülpt.
Fig. S zeigt in voll ausgezogenen Linien beide Kisten nach dem Umkehren und in
punktierten Linien die umgekehrte Hilfskiste, aus der Glühkiste herausgehoben. Die Glühkisten 5 besitzen seitliche Nuten
22 zur Aufnahme der Zinken 23 eines abnehmbaren gabelartigen Handgriffs, mit
Hilfe dessen die Glühkisten 5 gehandhabt werden, während sie sich außerhalb des Ofens
befinden.
Auf dem Ablöschbehälter 30 in der Nähe des Siebs ist die Glühkistenbeschickungsvorrichtung
angeordnet, die aus einer Plattform 33 und Lagern 34 für eine senkrechte Gleitstange
35 besteht, deren oberes Ende sich über die Höhe der Plattform erstreckt und das
Lager 36 für die umlaufende waagerechte Spindel 37 trägt, an deren einem Ende ein
Kopf 38 sitzt, von dem aus sich eine waagerechte Tragschiene 3g für die Hilfskiste 40
erstreckt. An dem unteren Ende der Gleitstange 35 ist ein Querzapfen 41 vorgesehen,
der durch den Schlitz 42 in dem Fußhebel 43 hindurchgeht, der bei 44 an dem Bock 45 gelagert
ist.
Die Hilfskiste 40 ist aus dünnem Blech in solcher Größe hergestellt, daß sie in eine
Glühkiste 5 hineinpaßt, und besitzt außen an ihrer Bodenwand die Führungen 46, welche
die Tragschiene 39 gleitend umfassen.
In der Nähe der Plattform 33 der Glühkistenbeschickungsvorrichtung
ist die Packbank mit dem Schütttrichter angeordnet, welche die gepulverte Kohlungsmasse liefert.
Während des Zeitraums zwischen den einzelnen Glühkistenbeschickungsvorgängen wird
eine der Hilfskisten 40 auf der Bank mit Werkstücken und Kohlungsmasse gepackt und die so gepackte Hilfskiste auf die Tragschiene
39 der Beschickungseinrichtung geschoben, wie in Fig. 1 dargestellt.
Durch Wirkung der Stoßstange ist die erste Glühkiste der Reihe auf der rücklaufenden
Bahn des Ofens bei der Austragöffnung gekommen. Das gegabelte* Ende eines Handgriffs
wird nun in die seitlichen Nuten der Glühkiste geschoben und die Glühkiste so aus
dem Ofen herausgenommen, wobei sie auf der Plattform unterhalb der Deckelhebeeinrichtung
aufruht.
Nachdem der Deckel der Glühkiste entfernt ist und während er noch von Greiferhebeln
gehalten wird, wird unter Benutzung des Handgriffs der Inhalt der Glühkiste auf das
Rüttelsieb gekippt und dann die leere Glühkiste in umgekehrter Stellung über die Hilfskiste
40 auf der Tragschiene 39 der Kistenladeeinrichtung hinabgelassen, wie in Fig. 4
dargestellt. Durch Drehen des Handgriffs um seine Achse und einen Winkel von i8o° wird
die Glühkiste mit der darin befindlichen Hilfskiste um die Achse der Spindel 37 in die in
Fig. 5 dargestellte Stellung umgekehrt. Ein auf den Fußhebel 43 ausgeübter Druck hebt
die Stange 35 und die Schiene 39 an, wodurch die Hilfskiste aus der Glühkiste 5 herausgehoben
wird, wie in punktierten Linien in Fig. 5 dargestellt; der gepackte Inhalt der Hilfskiste befindet sich dann in der Glühkiste.
Die gepackte heiße Glühkiste wird nun zu der Plattform zurückgebracht, um den lao
Kistendeckel wieder aufzusetzen. Dann wird
BlbUothek
die Glühkiste mit dem Deckel auf einer Plattform abgesetzt, wo sie eine kurze Zeit lang
einer Rüttelbewegung durch einen pneumatisch betriebenen Hammer unterworfen wird,
und darauf wieder in den Ofen eingebracht.
Claims (4)
1. Verfahren zum Betriebe einer Kohlungseinrichtung,
dadurch gekennzeichnet,
ίο daß die Werkstücke und frische Kohlungsmasse
in eine Hilfskiste gepackt werden, die in eine leere Glühkiste hineinpaßt, daß alsdann die gepackte Hilfskiste
in eine heiße, leere Glühkiste, die den
«5 Ofen soeben verlassen hat, eingesetzt wird und die Kisten voneinander getrennt werden,
so daß der gepackte Inhalt der Hilfskiste
in der Glühkiste verbleibt.
2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die heiße Glühkiste
in umgekehrter Stellung über die gepackte Hilfskiste gestülpt wird und beide Kisten
umgedreht werden, während sie noch iiieinandergesetzt sind.
3. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch 1 und 2, dadurch
gekennzeichnet, daß die Hilfskiste (40) von einer Tragvorrichtung (37-39) gehalten wird, die auf einem Ständer
(35) drehbar angeordnet ist, um eine Umkehrung der Hilfskiste (40) herbeizuführen,
wobei unterhalb der Tragvorrichtung (37-39) eine die Glühkiste tragende Plattform
(33) angeordnet ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die senkrechte
Gleitstange (35), die mittels eines Fußhebels (43) angehoben werden kann und sich über die Höhe der Plattform (33) erstreckt,
an ihrem oberen Ende ein waagerechtes Lager (36) trägt, in welchem die Hilfskistentragvorrichtung (37-39) gelagert,
ist, die abnehmbar die Hilfskiste (40) trägt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US532882XA | 1927-10-03 | 1927-10-03 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE532882C true DE532882C (de) | 1931-09-05 |
Family
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Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES87599D Expired DE532882C (de) | 1927-10-03 | 1928-09-28 | Kohlungseinrichtung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE532882C (de) |
-
1928
- 1928-09-28 DE DES87599D patent/DE532882C/de not_active Expired
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