DE532776C - Verfahren zur Herstellung von Temperaturreglern mit sprunghaftem Ausschlag - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Temperaturreglern mit sprunghaftem Ausschlag

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DE532776C
DE532776C DEE34923D DEE0034923D DE532776C DE 532776 C DE532776 C DE 532776C DE E34923 D DEE34923 D DE E34923D DE E0034923 D DEE0034923 D DE E0034923D DE 532776 C DE532776 C DE 532776C
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    • GPHYSICS
    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05DSYSTEMS FOR CONTROLLING OR REGULATING NON-ELECTRIC VARIABLES
    • G05D23/00Control of temperature
    • G05D23/01Control of temperature without auxiliary power
    • G05D23/12Control of temperature without auxiliary power with sensing element responsive to pressure or volume changes in a confined fluid
    • G05D23/125Control of temperature without auxiliary power with sensing element responsive to pressure or volume changes in a confined fluid the sensing element being placed outside a regulating fluid flow

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  • Physics & Mathematics (AREA)
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  • General Physics & Mathematics (AREA)
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  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Thermally Actuated Switches (AREA)

Description

Zur Betätigung eines Schaltmechanismus bei bestimmten Temperaturen werden als temperaturempfindliche Organe hermetisch verschlossene, mit einer Membran versehene Hohlkörper verwendet, deren mit steigender Temperatur wachsender Innendruck dieMembran in Tätigkeit setzt. Diese Membranen arbeiten mit stetiger Formänderung bei steigender Temperatur.
So sind Temperaturregler bekannt geworden, bei denen, unabhängig von dem äußeren Luftdruck, die Druckdifferenz von zwei mit Gasen gefüllten, ungleich großen Räumen für die Membransteuerung nutzbar gemacht wird. Man kennt ferner einstellbare Temperaturregler mit durchschlagenden Membranen ohne eigene Vorspannung, bei denen die gewünschte Regeltemperatur durch die Temperatur eingestellt wird, bei der das Gemisch
ao von Luft und verdampfender Flüssigkeit eingefüllt wird.
Anders liegen aber die Verhältnisse bei Membranen mit eigener Vorspannung. Hier erfolgt die Betätigung nur bei einem ganz bestimmten Innendruck, dessen Größe von der Konstruktion der Membran selbst sowie auch von der Materialkonstanten des verwendeten Membranbleches abhängig ist. Es gibt zwei Druckgrenzen, innerhalb deren die Membran eine Bewegung ausführen kann: Einen Ausschaltdruck, bei dem. die Membran nach außen durchgewölbt wird, und einen geringeren Druck, bei dem die Membran in ihre ursprüngliche Lage zurückspringt.
Bei Membranen mit eigener Vorspannung liegt nun die Hauptschwierigkeit darin, geeignete Flüssigkeiten zu finden, deren Dampfdruck bei den gewünschten Temperaturgrenzen im richtigen Verhältnis zu den Ein- und Ausschaltdrücken der Membranen liegt. Überdies ist es fabrikatorisch fast unmöglich, die Membranen, die an sich aus sehr dünnem Blech gearbeitet sein müssen, von immer genau gleichen Eigenschaften zu erhalten, da selbst bei genauester Herstellung in den verschiedenen Fabrikationsserien immer noch 10 ■bis .20 °/0 Abweichung der Aus- und Einschaltdrücke der Membranen auftreten.
Die Erfindung gestattet, sich bei der Herstellung der Temperaturregler mit sprunghaftem Ausschlag von Ungleichmäßigkeiten der Membranen unabhängig zu machen, überdies aber auch bei gleichem Druckmittel und gleichen Membranen verschiedene Schalttemperaturen zu erreichen, was einen Fortschritt bei der Herstellung von Temperaturreglern für verschiedene Schalttemperaturen bedeutet.
Zu diesem Zwecke wird gemäß der Erfindung ein Verfahren zur Herstellung derartiger Temperaturregler angewendet, das darin besteht, daß die Schalttemperatur des Regelorgans durch Wahl der Temperatur eingestellt wird, bei der das als Druckmittel verwendete Gemisch von Gas und Flüssigkeit in die Membrankapsel eingefüllt wird. Zur Erreichung verschiedener Schalttemperaturen wird bei Verwendung von gleichen Druckmitteln und gleichen Membranen die Einfülltem-
5S2776
peratur der Druckmittel der jeweils ge- | wünschten Schalttemperatur angepaßt.
Die richtige Einfülltemperatur kann aus Tabellen .oder Kurventafeln entnommen werden, von denen eine beispielsweise in der Zeichnung dargestellt ist.
Die in der Zeichnung dargestellte Kurvenschar zeigt die Abhängigkeit des Überdruckes des eingeschlossenen Druckmittelgemisches ίο von verschiedenen Einfülltemperaturen. Hierbei wird der Einfülldruck konstant gehalten.^ Die verschiedene Lage und Form der Kurven ergibt sich daraus, daß bei verschiedenen Einfülltemperaturen die Drucksteigerung im abgeschlossenen Raum bei -Temperaturerhöhung verschieden stark erfolgt. Wird z. B. eine Füllflüssigkeit- verwendet, so steigt deren Druck nach der Siedepunktkurve, während der Druck der miteingeschlossenen Luft pro- zo portional der absolutem Temperatur anwächst. Die Kurven tafel kann wie folgt verwendet werden:. .
Liegt eine Membran vor, die durch einen Überdruck von 0,275 Atm. nach außen gewölbt. wird, und wird verlangt, daß das Regelorgan bei 85° schaltet, so muß, wie aus der Tafel hervorgeht, das Druckmittel bei 70 ° eingefüllt werden. Das bei 70° eingefüllte Druckmittel ergibt nämlich bei Temperaturerhöhung auf 85 ° einen Druckanstieg von 0,275.
Die gleiche Membran kann, wie aus der Tafel hervorgeht, bei 980 schalten, wenn das Druckmittel bei 90 ° in das Regelorgan eingefüllt wurde.
Regelorgane mit flüssigem Druckmittel werden leicht ungenau, sobald die verwendeten Flüssigkeiten Salze lösen, deren Bildung auf die Rückstände der Lötsäure und den in das Regelorgan miteingeschlossenen Luftsauerstoff zurückgeführt werden kann. Dieser Nachteil wird in an sich bekannter Weise dadurch beseitigt, daß man erheblich mehr Flüssigkeit in das Regelorgan füllt, als zur Erzeugung des Dampfdruckes bei der vorgeschriebenen Temperatur notwendig ist. Hierdurch kann die Wirkung etwa in Lösung tretender geringer Salzmengen auf den Siededruck so ^ weit verringert werden, daß sie praktisch veihtachlässigbar ist.

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Verfahren zur Herstellung von Temperaturreglern mit Membranen, die eine
\ eigene Vorspannung haben, dadurch gekennizeichnet, daß - die Schalttemperatur des Regelorgans· durch die Einfülltemperatur des als Druckmittel verwendeten Gemisches von Gas und Flüssigkeit eingestellt wird. .
2. Verfahren zur Erreichung verschiedener Schalttemperaturen von Temperaturreglern -nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß gleiche Druckmittel und gleiche Membranen verwendet wer- _ den und die Einfülltemperatur der Druck-
' mittel der jeweils gewünschten Schalttemperatur angepaßt wird.
■ ,Hierzu ι Blatt Zeichnungen
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102004002544A1 (de) * 2004-01-17 2005-08-11 Consens Gmbh Vorrichtung und Verfahren zur Messung der Temperatur entlang eines Kapillarrohres

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102004002544A1 (de) * 2004-01-17 2005-08-11 Consens Gmbh Vorrichtung und Verfahren zur Messung der Temperatur entlang eines Kapillarrohres

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